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DeepSeek: Chinas Chatbot im globalen Datenschutz-Fokus

17. Februar 2025, 12:58 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Die chinesische Chatbot-Anwendung DeepSeek wurde in Südkorea und anderen Ländern wegen Datenschutzbedenken gestoppt, während in den USA mehrere Bundesbehörden die Nutzung untersagt haben. Kritische Stimmen weisen auf die Speicherung von Nutzerdaten auf chinesischen Servern und Sicherheitslücken hin.

Die aufstrebende chinesische Chatbot-Anwendung DeepSeek ist in Südkorea vorerst auf Eis gelegt worden. Die nationale Datenschutzbehörde PIPC hat den Download der App aus den lokalen App-Stores gestoppt, da der Dienst nicht vollständig den südkoreanischen Datenschutzgesetzen entspricht. DeepSeek hat zugesichert, eng mit der Behörde zusammenzuarbeiten, um bald eine Wiederzulassung zu erreichen.

Nicht nur Südkorea hat Vorbehalte gegen DeepSeek. In Italien, Taiwan und Australien wurden ebenfalls Maßnahmen gegen die App ergriffen. Die italienische Datenschutzbehörde untersucht derzeit einen möglichen Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung, da die bisherigen Erklärungen seitens DeepSeek als unzureichend befunden wurden. Taiwan und Australien haben die Nutzung des Chatbots für Regierungsbehörden verboten, aus Sorge vor möglichen Informationslecks und Bedrohungen der nationalen Sicherheit.

Selbst in den USA gibt es keine einheitliche Sperre von DeepSeek, doch mehrere Bundesbehörden, darunter die Nasa und das Verteidigungsministerium, haben ihren Mitarbeitern die Nutzung untersagt. Einige US-Bundesstaaten wie Texas haben die App auf staatlichen Geräten blockiert, und es stehen Gesetzesentwürfe im Raum, die eine komplette Verbannung der App vorsehen.

Technologisch hat DeepSeek für Aufsehen gesorgt, da die App mit minimalen Kosten Entwicklungen bietet, die mit denen von Marktführern wie OpenAI, Google oder Meta mithalten können. In den USA erreichte die App zwischenzeitlich den Spitzenplatz unter den kostenlosen iPhone-Anwendungen.

Die kritischen Stimmen gegen DeepSeek sind nicht unbegründet. Die Speicherung von Nutzerdaten auf chinesischen Servern und die Möglichkeit der Datenweitergabe an staatliche Behörden stoßen weltweit auf Bedenken. Zudem wurde auf Schwachstellen wie mangelnde Verschlüsselung und Sicherheitslücken hingewiesen. In Deutschland äußerte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhebliche Bedenken, besonders aufgrund der potenziellen Erstellung von Nutzerprofilen durch das Erfassen von Tastatureingaben.

Das chinesische Außenamt erklärte, man lege Wert darauf, dass chinesische Unternehmen sich im Ausland an geltende Gesetze halten. Zugleich appellierte man an andere Länder, die Angelegenheit nicht zu polarisieren.

Technology
[Eulerpool News] · 17.02.2025 · 12:58 Uhr
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