Dax im Aufwind: Hoffnung auf Frieden in der Ukraine gibt Impulse
Der Dax startet vielversprechend in die neue Woche mit einem leichten Kursplus, bleibt jedoch in gespannter Erwartung auf neue Höchstwerte. Der X-Dax signalisiert ein Plus von 0,2 Prozent auf 24.417 Punkte und hält das Rekordhoch von Mitte Juli bei 24.639 Punkten in greifbarer Nähe. Auch der EuroStoxx 50, als maßgeblicher Index der Eurozone, wird mit einem leichten Anstieg von 0,1 Prozent erwartet. Während der Dax vor dem Wochenende seinen Aufstieg bei der Chart-Hürde von 24.500 Punkten nicht fortsetzen konnte, schöpften Anleger Hoffnung in das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Doch der Gipfel in Alaska verlief ergebnislos hinsichtlich eines Waffenstillstandes im Ukraine-Konflikt.
Am heutigen Montag richtet sich der Blick aufs Weiße Haus, wo Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfängt. Begleitet von hochrangigen europäischen Politikern, könnte dieses Treffen die Richtung für eine Beendigung des Ukraine-Krieges weisen. Analyst Frank Sohlleder von ActivTrades betont das Potenzial neuer wirtschaftlicher Chancen für den Dax, sollte ein Friedensschluss erreicht werden. Dennoch zeigen sich am Montag anziehende Kurse bei Rüstungsunternehmen. Die Aktien von Rheinmetall steigen auf Tradegate um etwa 1 Prozent gegenüber dem Xetra-Schluss. Auch die Titel von Hensoldt und Renk zeigen vorbörsliche Gewinne. Kehrseite der Medaille ist die Entwicklung bei der Commerzbank, deren Aktien auf Tradegate um 1,2 Prozent fallen. Die Deutsche Bank hat nach einem starken Lauf die Kaufempfehlung gestrichen und votiert nun mit 'Hold'.
TAG Immobilien verzeichnet jedoch einen positiven Trend. Nach einem Erwerb in Polen plant das Unternehmen eine erhöhte Dividendenausschüttung an seine Aktionäre. Auf Tradegate stiegen die Aktien um 0,8 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss.

