Das Weiße Haus weist Spekulationen über Zollaussetzung entschieden zurück
Ein unerschütterliches Dementi aus Washington: Das Weiße Haus hat entschieden den kursierenden Spekulationen über eine mögliche Aussetzung der massiven US-Zölle eine Absage erteilt. Ein Sprecher der Regierung machte klar, dass es sich hierbei um 'Fake News' handle. Diese Gerüchte hatten zuvor in den sozialen Netzwerken für Aufregung gesorgt und führten zu starken Kursschwankungen an den globalen Märkten.
In den US-Medien herrschte Uneinigkeit darüber, was genau zu diesem Sturm der Spekulationen geführt hatte. Im Zentrum dieser Verwirrung stand offenbar eine Aussage eines Beraters von Präsident Donald Trump, die aus einem inzwischen gelöschten Beitrag auf der Plattform X missverständlich interpretiert wurde. Zusätzlich befeuerte ein Beitrag des Hedgefonds-Milliardärs Bill Ackman, einem Unterstützer Trumps im Wahlkampf, die Gerüchte.
In seinem X-Beitrag vom Wochenende regte Ackman eine 90-tägige Aussetzung an, um 'ungerechte, asymmetrische Handelsvereinbarungen' neu zu verhandeln. Dabei prophezeite er potenzielle Investitionen in Billionenhöhe in die USA. Die für den kommenden Mittwoch geplanten, weitreichenden neuen Zölle bezeichnete er als einen 'wirtschaftlichen Atomkrieg'. Ackman warnte eindringlich, dass die Umsetzung der neuen Zölle am 9. April Investitionen ersticken, Konsumenten abschrecken und das Ansehen der USA als verlässlicher Handelspartner irreparabel beschädigen könnte – ein Rückschlag, der 'möglicherweise Jahrzehnte' anhalten werde.
Der Milliardär unterstrich, dass besonders einkommensschwache Konsumenten, die als Trump-Unterstützer bekannt sind, massiv von den geplanten Maßnahmen betroffen wären. Diese potenziellen Auswirkungen widersprächen laut Ackman den Erwartungen, die die Wähler mit ihrer Stimmabgabe verbunden hätten.

