Das klassische Klapprad erfreut sich wieder wachsender Beliebtheit
Dabei liegt die eigentliche Erfindung des Klapprades schon sehr lange zurück. Denn schon 1878 erfand der Amerikaner William Grout das lustige Rad. Es entstanden etliche Modelle und viel später erst kam dieses Rad dann schlussendlich auch zu uns. Die Klappräder aus den 70er Jahren waren leicht und praktisch eben, doch sie waren auch nicht wirklich stabil und eben auch sehr klapprig und nicht wirklich sicher. Die heutigen Klappräder jedoch sind alles andere als klapprig, sondern ebenso stabil und nutzbar, wie herkömmliche Räder.
In den 70er Jahren der Renner
Eher als kultig und auch praktisch galt das Klapprad vor allem in den 70er Jahren. Hier waren die Räder recht einfach konzipiert und wurden für Kurzstrecken und im Stadtgebrauch genutzt. Sie sah man dann recht viel und in sehr grellen und bunten Farben. Viele Kinder und auch Erwachsene nutzten die Räder für die Fahrt zur Schule und für kleine Radtouren am Wochenende, denn der Clou der Räder war, dass man eben gleich mehrere gut verstauen konnte und vor allem wenn man mit dem Camper unterwegs war oder zum Zelten und Co. waren die Klappräder extrem beliebt. Doch im Zuge der Weiterentwicklung verschwand das klassische Klapprad immer mehr auf öffentlichen Wegen und man sah, wenn überhaupt, mehr normale Räder. Denn besonders in den späten 80er Jahren und in den 90er Jahren galt das Radfahren eher als spießig und war einfach nicht angesagt. Auch diverse Radtouren wurden nur selten bis gar nicht unternommen. Die luxuriösen Schiffsreisen und Flugreisen standen an und die Fahrten mit dem Auto nach Bella Italia und Co. Das Radfahren war out.
Die Wiederentdeckung des Radelns
Erst in den letzten 15 Jahren etwa kann man einen deutlichen Trend erkennen, der die Räder aus den Kellern hervorholt, oder auch sündhaft teure, hochmoderne Fahrräder auf den Straßen und Wegen zu sehen sind. Man fährt Rad. Zum Büro, oder auch an Wochenenden und selbst in den Ferien und im Urlaub legt man viel Wert auf körperliche Ertüchtigungen und allen voran eben das Radfahren. Der Kult des Radfahrens wurde wiederentdeckt, mit all seinen Vorzügen und Annehmlichkeiten.
Denn man ist dabei umweltbewusst, handelt dementsprechend und will die wertvolle Natur um uns herum in vollen Zügen genießen können. Wir radeln wieder und dies äußert gern und geben auch relativ viel für die Anschaffung eines guten Fahrrades aus. Da können dann auch schon einmal so einige hunderte Euro über die Ladentheke der Spezialisten im Radsport gehen. Die vielen Extras, die man heute zum herkömmlichen Fahrrad kaufen kann, summieren sich am Ende. Doch dann hat man aber auch einen echten Hightech-Flitzer unter dem Sattel. Mit Karbongehäuse, exquisiter Schaltung, Allurahmen, pompös gefederter Lenker und Achsen, hoch sensibler Bremsmechanismen und, und, und. Dazu kommt, dass wer über Stock und Stein radeln möchte auch noch ganz spezielle Räder nutzen kann, wie mit den Mountainbikes, die ebenfalls in den vergangenen Jahren eine Wiedergeburt erfahren haben, die noch immer anhält. Das Radeln ist wieder in und angesagt und wer etwas auf sich und seine Gesundheit hält, der fährt Rad und zwar zu jeder Gelegenheit.
Das Klapprad
Auch das Klapprad hat sich gemausert und ist vor allem in den letzten Jahren wieder sehr in. Beispielsweise gibt es nun Klappräder, die den herkömmlichen Rädern in fast nichts mehr nachstehen und ebenfalls hoch technisiert daherkommen. Sogar zum Teil auch mit Elektroantrieb. Denn auch dieser hat sich im Zuge der Weiterentwicklung und Technisierung rasant nach vorne katapultiert. E-Bikes sind heute Gang und Gäbe und man sieht sie zu Hauff und das Klapprad als E-Bike, wie auch als herkömmliches Rad ist extrem im Kommen. Man sieht dieses kleine, pfiffige Rad immer mehr und vor allem für kleine Ausflüge am Urlaubsort, oder auch für die bequeme Fortbewegungsform vor Ort ist das Klapprad ideal.
Hier findet man im Übrigen noch mehr Infos über das Klapprad und welche Formen und Arten es mittlerweile gibt. Die hochmodernen Klappräder mit E-Antriebe beispielsweise sind nach wie vor mit kleinen Rädern bestückt, die aber auch aus Vollgummi bestehen können. Die klassischen Räder jedoch sind mit herkömmlichen Rädern und Ventilen zu haben. Die Ausführungen können von futuristisch, mit niedrigem Einstieg, bis hin zum klassischen Modell abweichen und darüber hinaus. Denn die Weiterentwicklung der Klappräder ist im vollen Gange und man kann sich sicherlich auch in Zukunft auf viele, neue Modelle freuen.


