Das Gute liegt so nah: Mehr Unterstützung regionaler Anbieter

Wer sich erst einmal daran gewöhnt hat, alles schnell und unkompliziert online zu bestellen, die großen Coffeeshop-Franchises zu unterstützen und exotisches Obst im Supermarkt zu kaufen, hat die guten Optionen aus seiner Region oftmals gar nicht im Blick. Dabei müssen besondere Zutaten oder gefragte Produkte gar nicht importiert werden oder in gigantischen Mengen im Regal liegen, um empfehlenswert zu sein. Das Unterstützen lokaler Anbieter und Hersteller öffnet den Horizont für Konsumenten, Umwelt und Wirtschaft.
Die Bestsellerliste sagt, welche Bücher empfehlenswert sind. Die Website der Lieblings-Modekette gibt Trendfarben und Styles vor. Den unaussprechlichen aber schmackhaften Latte Macchiato eines New Yorker Coffeeshops lässt man sich auch in der provinziellen Heimatstadt schmecken. Nach diesem Bild leben viele Groß- und Kleinstädter und greifen auf die globalen Möglichkeiten des Konsums zurück. Doch so schön und bequem es auch klingt: Sich die weite Welt in die eigene Heimatstadt zu holen, bedeutet gleichermaßen, dass der hiesige Handel mit verheerenden Folgen zu kämpfen hat. Rückgang der Arbeitsplätze und Individualität gehen verloren und machen echtes Handwerk zu einer Seltenheit. Dabei ist meistens klar, dass die Qualität der Massenwaren oft zu wünschen übrig lassen.
Damit die lokalen und spezialisierten Anbieter mit ihrer Kreativität, ihrem hochqualitativen Angebot und Fachwissen verdienterweise noch stärker gefördert werden, wirken seit vergangenem Jahr zahlreiche „Support Your Local“-Kampagnen als Gamechanger. Auf Basis der Nachhaltigkeit, Vielseitigkeit und Umweltschutz unterstützen Regionen ansässige Händler und Produzenten.
Kurze Wege, ganz nah
Je kürzer auch die Wege eines Produktionskreislaufes sind, desto schneller kann ein Unternehmen seine Herstellung vorantreiben. Zutaten von benachbarten Bauern, Material aus dem Werk im Nachbarort und Rohstoffe aus dem Umland: Die Ursprungsquellen liegen meist nah in der Heimat. Lange Transportwege oder komplizierte Lieferketten entfallen dabei. Man setzt auf den Verkauf vor Ort oder auf den Versand per Onlinebestellung. Es wird auf die moderne Lebensweise der Kunden Rücksicht genommen, die sich zu weiten Teilen digital bewegen.
Statt dauerhaften Shops tendieren lokale Händler auch dazu, auf Pop-up-Stores zu setzen. Anbieter von Lebensmitteln ziehen dagegen Wochenmärkte vor und verjüngen somit das angestaubte Konzept. Auch in der Art und Weise der Bezahlung zeigt sich dabei, wie flexibel lokale Händler sind. Handkassen und lediglich Barzahlungen entfallen. Man setzt auf Kassensysteme, die mit Schnittstellen für bargeld- und kontaktlose Bezahlvorgänge ausgerüstet sind. Anbieter wie Tillhub sorgen mit diesen Systemen dafür, dass den Händlern schnell und unkompliziert die notwendigen Möglichkeiten eröffnet werden. ApplePay oder PayPal zählen zu den meistverbreiteten Zahlungsmitteln ihrer Art. Warum diese Möglichkeiten ausschließen?
Näher am Kunden
Anders als bei überregionalen Unternehmen stehen lokale Produzenten mit ihren Kunden deutlich enger in Kontakt. Flexible Lieferdienste, persönliche Kontaktaufnahmen über Social Media oder zielgruppenorientierte Kampagnenideen, die fast ausschließlich digital ablaufen, bestimmen die Kommunikation. Die Verbindung von Händler und Kunde ist die Lebensader, die erhalten werden muss: Nur durch die Weiterempfehlung lokaler Unternehmen können diese an Fahrt aufnehmen. Wer es bis an die Grenzen seiner Region schafft und ein gutes Image aufbaut, hat die Chance im Bestfall überregional neue Reichweiten zu erzielen. Ein Schritt, den sich viele lokale Anbieter wünschen. Wer dann noch seine Werte und Prinzipien nicht verliert, hat ein erfolgreiches und unterstützenswertes Konzept etabliert.

