Chinas Diplomatische Initiative: Pendeldiplomatie für den Frieden in der Ukraine
Inmitten der anhaltenden Konfliktsituation in der Ukraine setzt China seine diplomatischen Bemühungen fort, um einen Ausweg aus der Krise zu finden. Li Hui, der Sondergesandte für Euroasien, wird in einer bevorstehenden Mission Gespräche in der Ukraine, Russland sowie mit EU-Vertretern führen. Die Reiseagenda umfasst auch Gesprächstermine in wesentlichen europäischen Städten wie Brüssel, Warschau, Paris und Berlin.
Die Sprecherin des Pekinger Außenministeriums, Mao Ning, betonte in einer Äußerung die Kontinuität der chinesischen Friedensbemühungen. 'China hat in den letzten zwei Jahren unaufhörlich seine friedlichen Absichten gezeigt und konstant die Wiederaufnahme des Dialogs angeregt', erklärte Mao Ning. Diese anstehende Runde der Diplomatie wird als weiterer Schritt zur Realisierung einer politischen Lösung der ukrainischen Krise angesehen.
Erinnert sei daran, dass Li Hui bereits im Mai des Vorjahres zu diplomatischen Gesprächen in die Ukraine und nach Russland gereist war, obgleich diese Gespräche keine greifbaren Fortschritte erzielten. Darüber hinaus veröffentlichte China im Februar 2023 ein Positionspapier zum Konflikt, indem es die Respektierung staatlicher Souveränität, die Etablierung eines Waffenstillstands und die Fortsetzung der Friedensverhandlungen einforderte.
Seit den Anfängen des Konflikts vor zwei Jahren hat sich Peking immer wieder für Verhandlungslösungen eingesetzt. Diese Bestrebungen werden allerdings kritisch beäugt, da China vorgeworfen wird, eigentlich den russischen Staatschef Wladimir Putin zu unterstützen. (eulerpool-AFX)

