Cartier legt metallurgische Ergebnisse für Cadillac vor, die mit einer Goldausbeute von 96,3 % die Erwartungen übertreffen

14. Mai 2026, 14:38 Uhr · Quelle: Pressebox
Cartier legt metallurgische Ergebnisse für Cadillac vor, die mit einer Goldausbeute von 96,3 % die Erwartungen übertreffen
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Tabelle 1: Ergebnisse zu den Ausbeutetests
Die Untersuchungen zeigen eine hohe Goldausbeute von 96,3 %, was das Potenzial des Cadillac-Projekts in Quebec stärkt.

Val-d‘Or, Quebec, 14.05.2026 (PresseBox) - Cartier Resources Inc. („Cartier“ oder das „Unternehmen“) (TSXV: ECR; FWB: 6CA; OTCQB: ECRFF) freut sich, die Ergebnisse der metallurgischen Untersuchungen bekannt zu geben, die an Bohrkernproben aus dem Main Sector auf seinem zu 100 % unternehmenseigenen Projekt Cadillac in Val-d‘Or (Abitibi, Quebec, Kanada) durchgeführt wurden. Die Arbeiten erfolgten unter Aufsicht von Soutex, einer auf Mineralverarbeitung und Metallurgie spezialisierten Firma mit Sitz in Quebec City (Quebec).

Strategische Highlights der metallurgischen Untersuchungen

Positive Ergebnisse

  • Die durchschnittliche Gesamtgoldausbeute im Main Sector betrug nach weniger als 48 Stunden Cyanidlaugung 96,3 %
  • Geringe Schwankungen bei der Goldausbeute zwischen den einzelnen Lagerstätten, die zwischen 95,4 % bei East Chimo und 97,1 % bei Chimo lag.
  • Schnelle Auflösung durch Vorbelüftungsschritt und Zugabe von Bleisalz vor der Cyanidlaugung.
  • Deutliche Optimierung der Goldausbeute durch Zerkleinern des Materials auf eine Siebgröße von 50 µm (D80).
  • Sehr geringer Cyanidverbrauch während der Laugung von voraussichtlich ca. 0,25 kg/t.
  • Niedriger Schwefelgehalt der mineralisierten Proben von 0,93 % und 1,46 %.
  • Bond-Work-Index der Mahlung von 13,1 bis 14,3 kWh/t, was auf mäßig hartes Material hindeutet.
  • Konventionelles Verarbeitungsfließbild mit Brechen, Mahlen, Cyanidlaugung und Schwerkrafttrennung.
Vergleich
  • Die Goldausbeute stieg gegenüber der wirtschaftlichen Erstbewertung im Jahr 2023 um 3,2 % (von 93,1 % auf 96,3 %).
  • Die Goldausbeute stieg gegenüber dem historischen Produktionsdurchschnitt der Mine Chimo um 5,7 % (von 90,6 % auf 96,3 %).
Philippe Cloutier, President und CEO von Cartier, erklärt: „Das Erreichen einer Goldausbeute von über 96 % im Main Sector unterstreicht die metallurgischen Eigenschaften der Mineralisierung bei Cadillac und bekräftigt das starke Erschließungspotenzial des Projekts.“

Ronan Deroff, Vice President Exploration bei Cartier, fügt hinzu: „Für Cartier war es äußerst wichtig, aktuelle, qualitativ hochwertige Daten zu generieren, die den aktuellen Standards entsprechen. Die Verbesserung der Goldausbeute für die Lagerstätte Chimo auf etwa 97 % sowie die Ermittlung erster metallurgischer Daten zur Ausbeute für die Satellitenlagerstätten East Chimo und West Nordeau von jeweils rund 95 % und 97 % übertreffen unsere Erwartungen und werten das wirtschaftliche Potenzial des Projekts Cadillac auf. Zudem erwägen wir nun die Durchführung erster metallurgischer Untersuchungen an Material aus der vielversprechenden Goldzone North Contact, die sich bei den jüngsten Bohrungen von Cartier als aussichtsreich erwiesen hat.“

Ziele und Methodik

Zu den Hauptzielen gehörten die Ermittlung der erwarteten Goldausbeuten und die Verbesserung der bisherigen Ergebnisse aus der Lagerstätte Chimo sowie die erstmalige Ermittlung metallurgischer Daten zur Ausbeute für die Satellitenlagerstätten East Chimo und West Nordeau, für die bislang keine Daten vorlagen. Darüber hinaus umfasste das Programm die Charakterisierung des Roherzes, Zerkleinerungstests, Untersuchungen zu Cyanidlaugung, Schwerkrafttrennung und Cyanidentgiftung sowie chemische und mineralogische Charakterisierungsarbeiten.

Probenaufbereitung

Die metallurgischen Untersuchungen erfolgten an halbierten Abschnitten von Bohrkern mit NQ-Durchmesser, die räumlich so ausgewählt wurden, dass sie sowohl für die Art der Mineralisierung als auch für den durchschnittlichen Gehalt der Ressource repräsentativ waren. Insgesamt wurden 6 Mischproben mit einem Gewicht von 388,7 kg aus den drei Lagerstätten (Chimo, East Chimo und West Nordeau) zusammengestellt: jeweils zwei etwa 65 kg schwere Mischproben pro Lagerstätte.

Mineralogische Analyse

Jede Probe wurde einer quantitativen mineralogischen Scan-Analyse (QEMSCAN) zur Bestimmung des Schwefelgehalts unterzogen, wobei die Ergebnisse zwischen 0,93 und 1,46 % lagen, was einen geringen Schwefelgehalt erkennen lässt. Die mineralogische Analyse weist auf das Vorkommen von Primärsulfiden wie beispielsweise Pyrrhotin und Arsenopyrit im Erz hin.

Pyrrhotin verbraucht bekanntermaßen während der Cyanidlaugung Sauerstoff, was eine langsame Goldauflösung zur Folge hat, jedoch keinen Einfluss auf die endgültige Goldausbeute. Diese Wirkung kann jedoch verringert werden, wenn die Feststoffe vor der Cyanidlaugung einer Vorbelüftung unterzogen und mit Bleisalzen versetzt werden. Arsenopyrit hat kaum Auswirkungen auf die Cyanidlaugung selbst, kann jedoch Gold als Feststofflösung enthalten. Dieses Gold kann möglicherweise nur gewonnen werden, wenn der Arsenopyrit durch Rösten oder starke Oxidation zerstört wird.

Zerkleinerungstests

Die Zerkleinerungstests ermöglichten die Charakterisierung der Mahlbarkeit des Erzes anhand von zwei Parametern: dem Bond-Kugelmühlen-Work-Index (BWI), der den Energieverbrauch der Kugelmühle angibt, und dem SMC-Test, der Aufschluss über die Brucheigenschaften und den Energieaufwand für die Zerkleinerung grober Bruchstücke gibt.

Die Mahlbarkeitsuntersuchungen ergaben einen Bond-Kugelmühlen-Work-Index im Bereich von 13,1 bis 14,3 kWh/t und die SMC-Tests lieferten A×b-Werte von 25 bis 32, was auf ein mäßig hartes Material hindeutet.

Ausbeute durch Cyanidlaugung

Die metallurgischen Ergebnisse zeigen, dass sich die Goldausbeute durch Mahlen des Materials auf eine Siebgröße von 50 µm (D80) deutlich optimieren lässt, da der Zuwachs bei der Ausbeute bei diesem Feinheitsgrad den Anstieg der Mahlkosten voraussichtlich mehr als ausgleichen wird.

Durch einen Vorbelüftungsschritt und die Zugabe von Bleisalz vor der Cyanidlaugung verläuft die Auflösung schneller und kann in weniger als 48 Stunden erreicht werden. Der Cyanidverbrauch während der Laugung ist sehr gering und wird auf etwa 0,25 kg/t geschätzt, während der Cyanidabgang in die Aufbereitungsrückstände auf etwa 0,3 kg/t geschätzt wird.

Bei einem Goldgehalt des Einsatzmaterials von im Schnitt 3,7 g/t betrug die durchschnittliche Goldausbeute im Main Sector 96,3 %; die Proben aus der Lagerstätte Chimo lieferten einen Wert von 97,1 %, die Proben aus der Lagerstätte East Chimo von 95,4 % und die Proben aus West Nordeau von 96,6 % (Tabelle 1).

Schwerkrafttrennung

Die Untersuchungen zur Schwerkrafttrennung deuten darauf hin, dass 30 % bis 60 % des Goldes durch Schwerkrafttrennung gewonnen werden können. Laugungstests der Schwerkraftrückstände zeigen, dass die kombinierte Ausbeute jener der Gesamterz-Laugungsausbeute entspricht. Der Hauptvorteil der Schwerkrafttrennanlagen liegt in der Gewinnung von Gold innerhalb des Mahlkreislaufs, wo es sich andernfalls im Laufe der Zeit anreichern könnte; insbesondere da das Fließbild einen Vorbelüftungsschritt vorsieht, wodurch die Zugabe von Cyanid im Mahlkreis vermieden wird.

Qualifizierte Sachverständige

Der wissenschaftliche und fachliche Inhalt dieser Pressemitteilung wurde von Herrn Ronan Déroff, P.Geo., M.Sc., Vice President Exploration von Cartier, der ein „qualifizierter Sachverständiger“ im Sinne der Vorschrift National Instrument 43-101 – Standards of Disclosure for Mineral Projects („NI 43-101“) ist, erstellt, geprüft und genehmigt.

Die Ergebnisse der metallurgischen Untersuchungen wurden von Pierre Roy, P.Eng., Mitarbeiter von Soutex inc., einem qualifizierten Sachverständigen im Sinne von NI 43-101, geprüft und genehmigt.

Über Soutex

Soutex ist eine Beratungsfirma für Mineralaufbereitung und Metallurgie, die spezialisierte Dienstleistungen anbietet, von den ersten Phasen der Erschließung auf dem Reißbrett bis hin zum täglichen Betrieb von Aufbereitungsanlagen. Die Konzepte des Unternehmens basieren auf seiner fundierten Erfahrung in der Unterstützung von Anlagenbetrieben. Diese Unterstützung gründet auf ihren Kenntnissen der grundlegenden Prinzipien der Erzaufbereitung und ihrer praktischen Erfahrung. Soutex wurde im Jahr 2000 gegründet und unterhält Niederlassungen in Kanada (Quebec und Longueuil) sowie Deutschland (München). Mit mehr als 40 Metallurgen, Verfahrenstechnikern und Technikern zählt Soutex zu den größten Fachgruppen auf diesem Gebiet in Kanada.

Über das Projekt Cadillac

Das Projekt Cadillac, das sich über 14.000 Hektar entlang eines 15-Kilometer-Abschnitts der Verwerfungszone Cadillac erstreckt, ist eines der größten konsolidierten Landpakete im Bergbaurevier Val-d'Or. Das Vorzeige-Asset von Cartier beinhaltet die historischen Projekte Chimo Mine und East Cadillac, wodurch es über eine dominante Stellung in einer erstklassigen Goldbergbauregion verfügt. Das Projekt, das mit hervorragendem Straßenzugang, ganzjährig verfügbarer Infrastruktur und nahegelegenen Aufbereitungskapazitäten aufwarten kann, befindet sich in einer idealen Position für einen schnellen Ausbau und eine schnelle Wertschöpfung.

Das Konzessionsgebiet Cadillac umfasst eine Goldressource von insgesamt 767.800 Unzen in der Kategorie „nachgewiesen und angedeutet“ (10,0 Mio. Tonnen mit 2,4 g/t Au) bzw. von 2.416.900 Unzen in der Kategorie „vermutet“ (35,2 Mio. Tonnen mit 2,1 g/t Au), die sich auf alle Sektoren verteilt. Siehe „NI 43-101 Technical Report and Mineral Resource Estimate on the Cadillac Project, Val-d'Or, Abitibi, Quebec, Canada. Pierre-Luc Richard, P.Geo. of PLR Resources Inc., Stephen Coates, P.Eng. of Evomine Consulting Inc. and Florent Baril, P.Eng. of Bumigeme Inc.“ mit Stichtag 27. Januar 2026.

Über Cartier Resources Inc.

Cartier Resources Inc. wurde 2006 gegründet und ist ein Goldexplorationsunternehmen mit Sitz in Val-d'Or (Quebec), das durch Entdeckung und Erschließung in einem von Kanadas ertragreichsten Bergbaurevieren einen Mehrwert für seine Aktionäre erzielen will. Das Unternehmen verfügt über tiefgehende technische Kompetenzen und nachweisliche Explorationserfolge, um sein Vorzeigeprojekt Cadillac auszubauen. Die Strategie von Cartier ist klar darauf ausgerichtet, das vollständige Potenzial einer der größten unerschlossenen Goldliegenschaften in Quebec freizusetzen.

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Finanzen / Bilanzen / Goldausbeute / Bergbau / Cartier Resources / Quebec / Metallurgie
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