Bundeskanzler Merz erwägt Stahlgipfel: Unabhängigkeit als Ziel
Bundeskanzler Friedrich Merz hat in einer leidenschaftlichen Rede im Bundestag seine Unterstützung für den Erhalt einer eigenständigen deutschen Stahlindustrie bekräftigt und signalisiert, dass er die Einberufung eines Stahlgipfels prüfe. Der CDU-Chef unterstrich, dass Deutschland nicht in Abhängigkeit von Stahlimporten geraten dürfe, egal ob diese aus Europa, Amerika oder China stammen. Eine nationale Stahlproduktion sei unerlässlich, um die Souveränität der deutschen Industrie zu gewährleisten.
In enger Abstimmung mit den führenden Stahlunternehmen und der Gewerkschaft IG Metall steht Merz im regen Austausch, wie er im Bundestag erläuterte. Kürzlich habe er intensive Gespräche mit dem Hauptvorstand von IG Metall geführt, die ihm nahelegten, zu einem Gipfeltreffen der Stahlindustrie einzuladen. Merz zeigte sich offen für diese Idee, betonte jedoch die Notwendigkeit, dass ein solches Treffen konkrete Ergebnisse hervorbringen müsse. Sollten sich Lösungsansätze abzeichnen, versprach der Kanzler, zu einem solchen äußerst bedeutsamen Gipfel einzuladen.

