BTC fällt unter $92.000, während Liquidationen auf $900 Millionen steigen aufgrund von US-EU-Handelskrieg

Die erwartete Volatilität infolge der jüngsten Entwicklungen im Handelskrieg zwischen den USA und der EU hat nun auch den Kryptomarkt erreicht. Bitcoin (BTC) sowie alle Altcoins erlebten einen starken Rückgang, als die asiatischen und einige Futures-Märkte öffneten.
Wie erwartet, steigen die Liquidationen an. In den letzten 24 Stunden wurden über $870 Millionen liquidiert, wobei Long-Positionen den Großteil mit fast $790 Millionen ausmachen. Die Gesamtzahl der liquidierten Händler ist auf fast 250.000 gestiegen, wie Daten von CoinGlass zeigen.
Die jüngsten Entwicklungen im Handelskrieg zwischen den sogenannten Verbündeten sind bemerkenswert. US-Präsident Donald Trump hat darauf bestanden, dass die nationale Sicherheit der USA von der „vollständigen Übernahme“ Grönlands abhängt, das unter der Kontrolle Dänemarks steht.
Nach wochenlangen Spannungen entsandten acht EU-Länder eine kleine Anzahl von Soldaten zu einer Aufklärungsmission auf die Insel. Trump reagierte umgehend mit einem neuen Satz von 10% Zöllen gegen alle acht Länder, beginnend ab dem 1. Februar.
Die EU hielt ein Notfalltreffen ab, während der französische Präsident Macron Berichten zufolge für die Aktivierung eines sogenannten Anti-Koerzions-Instruments, bekannt als „Handelsbazooka“, plädierte. Dieses Instrument wurde noch nie zuvor eingesetzt und würde den Zugang Amerikas zu den europäischen Märkten einschränken.
Die US-Spotmärkte bleiben heute aufgrund des Martin Luther King Jr. Day geschlossen. Allerdings fielen die asiatischen Märkte am Montagmorgen, ebenso wie der US-Dollar gegenüber dem Yen und dem Schweizer Franken. Auch die US-Futures sanken, im Fall der Nasdaq-Futures um bis zu 1,3%.
Wie bereits erwähnt, fiel der BTC-Kurs heute Morgen und kämpft derzeit darum, über $92.500 zu bleiben. Gleichzeitig erreichte Gold erneut ein Allzeithoch.
Gold vs Bitcoin right now
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— Travis Connors (@TravConnors) January 18, 2026


