Britische Wirtschaftsstimmung bleibt hinter Erwartungen zurück
Die Erwartung an eine stärkere Erholung der Unternehmensstimmung in Großbritannien im März wurde verfehlt. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) legte im Vergleich zum Februar lediglich um 1,0 Punkte auf 51,5 Punkte zu. Damit bleibt der Indikator zwar über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, verpasst jedoch die durchschnittlichen Prognosen von 52,0 Punkten.
Besonders der Dienstleistungssektor zeigte eine schwächere Entwicklung als prognostiziert. Der entsprechende Index stieg lediglich um 1,5 Punkte auf 52,5 Punkte, während ursprünglich ein Anstieg auf 53,2 Punkte erwartet wurde. Insbesondere angespannte Haushaltsbudgets, zurückhaltende Firmenkunden sowie geopolitische Unsicherheiten bremsen die Dynamik.
Tim Moore, volkswirtschaftlicher Direktor bei S&P Global Market, äußerte Bedenken hinsichtlich steigender Löhne und der bevorstehenden US-Zölle. Diese Faktoren könnten zusätzliche Hürden für die weitere wirtschaftliche Entwicklung darstellen. Zudem verschlechterte sich die Stimmung in der Industrie weiter, wie aus den jüngsten Daten hervor geht.

