Britische Industrie zeigt zaghafte Erholungstendenzen
Die britische Industrie verzeichnet im Dezember ein leicht verbessertes Stimmungsbild, doch bleibt die Freude verhalten. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) des Sektors kletterte um moderate 0,4 Punkte auf 50,6, wie der Finanzdienstleister S&P Global in einer zweiten Analyse bekanntgab. Dies markiert den höchsten Stand seit September des vergangenen Jahres, jedoch unter den Erwartungen, die einen Anstieg auf 51,2 Punkte prognostiziert hatten.
Volkswirte zeigten sich überrascht, da sie mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet hatten. Der aktuelle Indexwert deutet, wenn auch knapp, auf ein wirtschaftliches Wachstum hin, da die magische Marke von 50 Punkten nun überschritten wurde.
Rob Dobson, Experte bei S&P Global, hob hervor, dass insbesondere der Inlandsmarkt als treibende Wachstumskraft fungiert. Während das Neugeschäft im Exportbereich weiterhin rückläufig bleibt und somit den vierten Jahreswechsel in Folge ein Minus verzeichnet, sind doch erste Stabilisierungstendenzen erkennbar. Die britische Industrie hofft nun auf eine Fortsetzung der positiven Wende, während sie gleichzeitig mit Herausforderungen auf den Auslandsmärkten ringt.

