BP-Aktien im Sinkflug: Zwischenbericht drückt auf die Stimmung
Die jüngsten Entwicklungen um BP schlagen auf das Gemüt der Anleger: Am Freitag startete die BP-Aktie mit einem Rückgang von 2,8 Prozent in den Handel, was die seit Jahresbeginn anhaltende Abwärtsbewegung weiter verstärkt. Damit notiert der Aktienkurs mittlerweile auf einem Niveau, das zuletzt Anfang 2022 zu beobachten war.
Analysten von Jefferies haben auf die Verschuldung von BP hingewiesen, die ihrer Einschätzung nach im ersten Quartal um beachtliche vier Milliarden Dollar zunehmen dürfte. Diese Erwartung, gepaart mit der überraschend hohen Steuerquote im selben Zeitraum, könnte die allgemeinen Ertragserwartungen um bis zu 15 Prozent nach unten korrigieren, befürchten die Experten.
Der Zwischenbericht entpuppt sich somit als doppelter Belastungsfaktor und sorgt für Unsicherheit unter den Aktionären, die nun mit Anpassungen der Konsensschätzungen rechnen müssen.

