Börsenbarometer mit unruhigem Puls – US-Markt schwächelt leicht
Der US-amerikanische Aktienmarkt erlebte zum Ende der Woche einen verhaltenen Start in den Handelstag. Diese Entwicklung folgte auf eine turbulente Woche, die von internationalen politischen Spannungen geprägt war. Besonders hervorzuheben sind der zunächst beigelegte Konflikt um Grönland und die Reduzierung der zuvor angedrohten Strafzölle durch Präsident Donald Trump gegenüber acht europäischen Staaten, was kurzfristig für Entlastung sorgte.
Beim Blick auf die wesentlichen Indizes stellte sich ein gemischtes Bild ein: Der Dow Jones Industrial Index rutschte um 0,58 Prozent auf 49.097 Punkte ab. Im Gegensatz dazu konnte der Nasdaq 100 leicht um 0,25 Prozent auf 25.581 Zähler zulegen. Der S&P 500 Index blieb mit 6.913 Punkten unverändert und verharrte auf einem Niveau.
Bei den Unternehmenswerten fiel der Chipgigant Intel ins Auge, dessen Aktien nach enttäuschenden Umsatzerwartungen um 16 Prozent abgaben. Trotz eines beachtlichen Anstiegs von knapp 50 Prozent seit Jahresbeginn sah Analyst Harlan Sur von JPMorgan den Optimismus als übertrieben an und behielt die Einstufung „Underweight“ bei, auch wenn er sein Kursziel leicht auf 35 Dollar erhöhte.
Erfreulichere Zahlen lieferte Nvidia mit einem Kursanstieg von 1,5 Prozent. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge dürfen chinesische Firmen Nvidias H200-KI-Chips erwerben, was offenbar positiv aufgenommen wurde.
SLB trumpfte mit einer Dividendenanhebung und starken Quartalszahlen auf, wodurch die Werte um zwei Prozent zulegten. Laut Olivier Le Peuch, dem SLB-Chef, könnte das Tief des globalen Ölmarkts nun überwunden sein. Einen bemerkenswerten Satz nach oben machten auch die Aktien von Booz Allen Hamilton, die sich um sieben Prozent steigerten. Die positiven Analystenbewertungen des Technologie- und Verteidigungsberaters sorgten für dieses Kursfeuerwerk.

