Boehringer Ingelheim signalisiert Bereitschaft zur Kooperation nach Trumps Forderung
Der deutsche Pharmariese Boehringer Ingelheim hat seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit verschiedenen relevanten Akteuren betont, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Senkung der Medikamentenpreise in den USA gefordert hatte. Der Konzern unterstrich, dass man weiterhin konstruktiv mit Regierungen, Aufsichtsbehörden und Patientenorganisationen kooperieren wolle. Ziel sei es, den Zugang zu erschwinglichen Medikamenten sicherzustellen und gleichzeitig die Fortführung medizinischer Innovationen zur Behandlung lebenswichtiger Erkrankungen zu gewährleisten.
Trump hatte sich in einem Schreiben direkt an 17 führende Pharmaunternehmen, darunter Boehringer Ingelheim, gewandt und bis Ende September eine Stellungnahme erwartet. Der Forderung ging es um die Senkung der Arzneimittelpreise, ein Thema, dessen Dringlichkeit Trump mehrfach betont hatte. Boehringer machte deutlich, dass auch das Unternehmen ein starkes Interesse daran habe, dass Patienten ihre notwendigen Medikamente zu bezahlbaren Preisen erhalten können.
In den USA existiert keine zentrale staatliche Instanz, die die Preise für Medikamente reguliert. Die Verantwortung über die Preisgestaltung liegt weitestgehend bei den Pharmafirmen selbst. Dies macht Trumps Vorstoß zu einem bedeutenden Thema in der Diskussion um das Gesundheitssystem der USA.

