Bitcoin zeigt ähnliches Muster wie vor dem Bullenmarkt 2021

Bitcoin könnte derzeit ein Marktverhalten wiederholen, das historisch gesehen einem seiner stärksten Anstiege vorausging. Ein Trader hat ein Fraktal identifiziert, das stark an das Verhalten von Bitcoin vor dem Bullenmarkt 2021 erinnert. Er argumentiert, dass der aktuelle Zyklus einem bewährten strukturellen Muster folgt, das sich über mehrere Marktzyklen erstreckt und mehr als ein Jahrzehnt umfasst.
Das Fraktal von Bitcoin: Verankert in der langfristigen Struktur
Das vom Trader hervorgehobene Fraktal basiert auf einem direkten strukturellen Vergleich zwischen dem aktuellen Zyklus von Bitcoin und der Situation im Jahr 2021. Die Analyse zeigt, wie der Preis in eine breite Distributionsspanne vorrückte, in eine scharfe Korrekturphase überging und dann versuchte, sich zu erholen, während er durch absteigenden Widerstand begrenzt wurde. In beiden Fällen fiel Bitcoin auf das 0,382 Fibonacci-Niveau zurück, bevor es sich stabilisierte, was einen gemeinsamen technischen Wendepunkt markiert.
Diese strukturelle Symmetrie erstreckt sich über die Preisniveaus hinaus auch auf das Timing. Laut dem Trader hat der aktuelle Zyklus den Rhythmus früherer Vierjahreszyklen mit bemerkenswerter Konsistenz verfolgt, was es ermöglicht, historische Allzeithochs und -tiefs objektiv zu kartieren. Mit diesem Rahmenwerk unterstützten die Daten zuvor eine Short-Position in der Nähe der Spitzenkerze um $123.000, was seine Ansicht verstärkt, dass wiederkehrende Marktstrukturen weiterhin die Richtung des Risikos leiten.
Durch den direkten Vergleich der beiden Zyklen argumentiert der Trader, dass das Verhalten von Bitcoin durch ein wiederkehrendes strukturelles Muster bewertet wird, das seit mehr als 12 Jahren intakt ist, anstatt durch subjektive Vorurteile.
$100.000 als strukturelle und psychologische Grenze
Innerhalb des identifizierten Fraktals ist der psychologische Widerstand ein entscheidender Faktor für das Aufwärtspotenzial von Bitcoin. Rückblickend auf 2021 konnte Bitcoin das Niveau von $50.000 nicht entscheidend zurückerobern und kehrte stattdessen um, was einen Verhaltenspräzedenzfall dafür schuf, wie Händler auf bedeutende runde Schwellenwerte reagieren. Auf den aktuellen Zyklus angewendet, fungiert $100.000 nun als vergleichbare psychologische Grenze. Dies könnte dazu führen, dass einige Teilnehmer vorzeitig handeln, was Verkaufsdruck von Anlegern, die im Minus sind, und Verteilung durch größere Akteure erzeugen könnte.
Dieser potenzielle Widerstand wird durch diagonale Trendlinien verstärkt, die den in 2021 beobachteten Begrenzungen ähneln und eine strukturelle Grenze für das Aufwärtsmomentum schaffen. In diesem Kontext bleiben kurzfristige Erweiterungen in den Bereich von $98.000–$99.000 plausibel und sind vollständig mit dem Fraktal kompatibel, da der Preis die psychologische Grenze erreichen kann. Zudem deutet die Positionierungsdaten der letzten sechs bis acht Monate darauf hin, dass der durchschnittliche kurzfristige Käuferkostenpunkt zwischen $95.000 und $100.000 liegt, was Zonen hervorhebt, in denen Gewinnmitnahmen und defensive Verkäufe wahrscheinlich zunehmen werden.
Diese Elemente deuten auf ein Szenario hin, in dem der Preis den Widerstand testen, vorübergehende Stopps erleben und strukturelle Grenzen respektieren könnte, ohne die breitere langfristige These zu invalidieren. Der Trader merkt jedoch an, dass das Rahmenwerk probabilistisch ist: Nur ein nachhaltiger Anstieg über $104.000–$105.000 würde das Fraktalmuster durchbrechen und eine vollständige Neubewertung des langfristigen Trends erfordern.

