Bitcoin erreicht neues Rekordhoch: Institutionelle Investoren treiben Kurs
Der Bitcoin hat jüngst ein neues Rekordhoch erreicht und überschritt erstmals die Marke von 125.000 US-Dollar. Auf der Plattform Bitstamp notierte die älteste Kryptowährung der Welt am Sonntagmorgen zeitweise bei 125.426 US-Dollar, bevor sie sich knapp unterhalb der 125.000 Dollar einpendelte.
Analysten sehen mehrere Faktoren, die zu diesem Kursanstieg beigetragen haben. Vor allem das zunehmende Interesse institutioneller Investoren wirkt als Triebfeder, obwohl zeitgleich manche frühere Investoren ihre Bestände veräußern. Darüber hinaus spekulieren Anleger auf eine weitere Zinssenkung durch die US-Zentralbank, was risikoreiche Investitionen wie Bitcoin attraktiver macht.
Neben Bitcoin profitieren auch traditionelle Wertanlagen wie Gold von den politischen Unsicherheiten in den USA, die durch die aktuelle Haushaltssperre verstärkt wurden. Zudem bezeichnen Analysten den Oktober traditionell als starken Monat für Bitcoin, was die Kursentwicklung zusätzlich stützen könnte.
Von einem "Uptober" ist bei Anhängern der Kryptowährung die Rede, da der Oktober historisch positive Kursverläufe zeigt. Mit einer Marktkapitalisierung von etwa 2,5 Billionen Dollar bestätigt der jüngste Preisanstieg die Dominanz von Bitcoin auf dem Digitalwährungsmarkt, der insgesamt auf einen Wert von rund 4,3 Billionen Dollar geschätzt wird.

