Berenberg hebt Kursziel für BASF an: Politische Unterstützung stärkt Vertrauen

Die renommierte Privatbank Berenberg hat ihre Bewertung für die Aktien des Chemiegiganten BASF überarbeitet und das Kursziel von zuvor 38 auf nunmehr 48 Euro erhöht. Zudem wurde die Empfehlung von „Sell“ auf „Hold“ angehoben.
Der zuständige Analyst Sebastian Bray erklärt, dass seine einstige Einschätzung, die BASF-Papiere seien überbewertet und die Marktstimmung würde nachlassen, nun durch positive politische Aussichten bis über das Jahr 2026 hinaus ersetzt wurde. Ein wesentlicher Treiber dieser Neubewertung ist die Erholung der Aktien, die auf ein Mix aus einem neuen deutschen Fiskalpaket und der eventuellen Verlängerung der Zuteilung kostenloser Emissionszertifikate zurückzuführen ist. Bray merkt an, dass sich seit seiner letzten Verkaufsempfehlung im Oktober vergangenen Jahres der Ergebniskonsens um circa 15 Prozent verringert habe, dennoch zeigt sich nun eine eindrucksvolle Erholung der BASF-Aktien.
Ein Blick auf den Stahlsektor verdeutlicht, wie weitreichend die Auswirkungen einer solchen politischen Unterstützung sein können. Dies hebt die Bedeutung staatlicher Maßnahmen in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten hervor und illustriert das Potenzial, welches in der Kombination aus Unternehmensstrategie und politischer Förderung schlummert.

