Bayer: Unsicherheiten trotz Vergleich im Krebsklagefall
Im jüngsten Bericht von Jefferies wird die Aktie von Bayer weiterhin mit "Hold" eingestuft, während das Kursziel bei stabilen 25 Euro verbleibt. Grundsätzlich begrüßen Analysten den Schritt des Unternehmens, einen Sammelvergleich zur Beilegung der laufenden Krebsklagen zu erzielen. Diese Strategie soll Bayer nicht nur rechtliche Klarheit verschaffen, sondern auch das Vertrauen der Investoren langfristig sichern.
Doch es gibt Stolpersteine auf dem Weg zur endgültigen Einigung. Der Analyst Chris Counihan hebt hervor, dass Bayer aufgrund der mit dem Vergleich verbundenen Zahlungen im Jahr 2026 mit einem negativen Free Cashflow rechnet. Diese finanzielle Belastung könnte das Unternehmen vor Herausforderungen stellen, die es situativ zu meistern gilt.
Zusätzlich sind die verbleibenden juristischen Hürden nicht zu vernachlässigen. Neben der benötigten gerichtlichen Genehmigung für den Vergleich droht weiterer Ärger durch die bevorstehende Prüfung des Durnell-Falls vor dem Obersten Gerichtshof der USA. Die finale Entscheidung könnte Auswirkungen auf die Marktposition von Bayer haben und bleibt daher mit Spannung erwartet.

