BASF trotzt fallenden Pegelständen am Rhein mit digitaler Voraussicht
Die niedrigen Wasserstände des Rheins beeinträchtigen derzeit den Chemieriesen BASF nicht erheblich, dank gut vorbereiteter Logistikmaßnahmen. Eine Unternehmenssprecherin betont, dass die BASF auf die wechselhaften Pegelverhältnisse des Rheins eingestellt sei und niedrigere Wasserstände problemlos überbrücken könne. Die Logistik des Standorts Ludwigshafen sei angesichts der aktuellen Bedingungen gesichert.
Um den Herausforderungen des Rheins zu begegnen, nutzt BASF ein fortschrittliches, digitales Frühwarnsystem, das eine permanente Beobachtung der Pegelstände ermöglicht. Dies erlaubt es dem Unternehmen, proaktiv Maßnahmen zu ergreifen und somit die Versorgung mit Rohstoffen sowie die Kundenbelieferung sicherzustellen. Die logistischen Abläufe zeigen sich dadurch als robust und anpassungsfähig.
Die Lehren aus dem Jahr 2018, das durch extremes Niedrigwasser geprägt war, haben bei BASF zu weitreichenden Anpassungen geführt. Der Konzern hat die Flotte der speziell für Niedrigwasser geeigneten Schiffe mehr als verdoppelt und setzt verstärkt auf alternative Verkehrsmittel wie die Bahn. Diese strategische Ausrichtung sowie der Ausbau von entscheidenden Ladestellen sollen die Standortlogistik in Zukunft widerstandsfähiger machen und die Versorgungssicherheit für die Kunden stärken.

