Asien-Pazifik-Märkte starten verhalten in die Woche
Die Handelswoche an den führenden Börsen des asiatisch-pazifischen Raums begann mit verhaltenen Kursbewegungen, da Impulse von den aufgrund eines Feiertags geschlossenen US-Börsen ausblieben. Trotz positiver Konjunkturdaten aus Japan verhinderten politische Spannungen globaler Natur eine stärkere Marktreaktion.
Japans Wirtschaftsleistung überraschte im letzten Quartal mit einem unerwarteten Wachstum, getragen von robusten Unternehmensinvestitionen und einem dynamischen Außenhandel. Dennoch blieben Anleger aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten, wie den drohenden Zollkonflikten zwischen den USA und der EU sowie dem Ukraine-Krieg, vorsichtig.
Der Nikkei 225 verzeichnete in Tokio nur einen marginalen Anstieg auf 39.174,25 Punkte. Chinas Märkte zeigten sich ebenfalls zurückhaltend. Der CSI 300 legte lediglich um 0,21 Prozent zu, während der Hang-Seng-Index in Hongkong 0,17 Prozent im Minus schloss, nach einem eindrucksvollen Anstieg um 3,7 Prozent am vergangenen Freitag.
Die vorherige Rally, beflügelt durch optimistische Erwartungen an die Tech-Branche dank Fortschritten in der Künstlichen Intelligenz, wurde als übertrieben angesehen. Investoren entschieden sich nun, Gewinne mitzunehmen.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt das Treffen zwischen Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und den Führungskräften der großen Technologieunternehmen des Landes, welches als Zeichen der Unterstützung und Vertrauen für die geschwächte Wirtschaft Chinas interpretiert wurde. Vor dem Hintergrund einer anhaltenden Immobilienkrise hatten Tech-Aktien bereits merklich zugelegt, doch das Motto „Sell on good news“ bestimmte schließlich die Marktentwicklung.

