Anspannung in Südostasien: Sicherheitskabinett in Islamabad tagt zur Lage im Kaschmir-Konflikt
Die politischen Spannungen zwischen Pakistan und Indien haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Am vergangenen Mittwoch versammelte sich das Sicherheitskabinett in Islamabad, um über mögliche Schritte im anhaltenden Konflikt mit dem Nachbarn Indien zu diskutieren. Aus vertraulichen Quellen des pakistanischen Außenministeriums und des Geheimdienstes erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von diesem wichtigen Treffen. Die genauen Beschlüsse sollen noch durch Premierminister Shehbaz Sharif öffentlich bekanntgegeben werden.
Am Dienstagabend führte die indische Armee Angriffe in Pakistan sowie im umstrittenen und von Unruhen geschüttelten Gebiet Kaschmir durch, welches unter pakistanischer Kontrolle steht. Die verheerenden Angriffe forderten laut Aussagen des pakistanischen Militärs 26 Todesopfer und hinterließen zudem 46 verletzte Personen. Diese jüngsten Ereignisse dürften die internationale Gemeinschaft weiter in Alarmbereitschaft versetzen und das ohnehin fragile Verhältnis zwischen den beiden Atommächten einer erneuten Belastungsprobe unterziehen. Nun liegt es an den politischen Führern beider Länder, besonnen zu agieren und mögliche Schritte zur Deeskalation einzuleiten.

