Analyst prognostiziert Bitcoin-Kursrückgang und gibt Ausblick auf zukünftige Entwicklungen

Ein bekannter Krypto-Analyst hatte bereits vor Monaten einen signifikanten Rückgang des Bitcoin-Kurses vorhergesagt. Diese Prognose, die damals als extrem galt, scheint sich nun zu bewahrheiten. Der Analyst hat nun eine umfassendere Analyse veröffentlicht, die nicht nur den Kursrückgang bestätigt, sondern auch den Verlauf vor und nach dem nächsten großen Wendepunkt skizziert.
Bitcoin-Preismodell deutet auf strukturelle Anpassung hin
In einer aktuellen Analyse auf X kombiniert der Analyst jährliche, monatliche und wöchentliche Zyklen, um sowohl das Ausmaß des möglichen Rückgangs als auch den Zeitpunkt des nächsten Wendepunkts zu bestimmen. Auf der jährlichen Zeitebene befindet sich Bitcoin in einer extremen Risikozone, wobei ein Wendepunkt um den 2. Februar erwartet wird. Die Struktur zeigt eine linksgerichtete Verteilung, die mit Schwäche in späten Zyklen verbunden ist.
Der Analyst vergleicht die aktuelle Situation mit einer früheren Phase, in der Bitcoin etwa 50% von seinem Allzeithoch fiel, bevor es das gleiche Wendefenster erreichte. Dieser Rückgang führte zu einer Erholung von etwa 40%, erreichte jedoch kein neues Allzeithoch, was darauf hindeutet, dass der Februar-Wendepunkt eher Erleichterung als Expansion bringen könnte. Ein makroökonomisches Risikofenster wird von April bis September 2026 identifiziert.
Auf monatlicher Basis markiert der Analyst einen entscheidenden Wendepunkt um den 22. Dezember. Historische Rückgänge in ähnlichen Zyklen betrugen 56%, 77% und 34%, abhängig vom Kontext des Zyklus. Der 77%-Rückgang trat während eines Bärenmarktes auf, während die 34%-Korrektur in einem mittleren Bullenzyklus stattfand. Aufwärtsbewegungen reichten von 140% bis 375%, mit einer späteren Expansion von 158%, was zeigt, dass monatliche Zyklen oft die stärksten Kursbewegungen beherbergen.
Auf wöchentlicher Basis erscheint ein kurzfristiger Wendepunkt um den 19. November. Frühere Rückgänge reichten von 20% bis 34%, gefolgt von Aufwärtsbewegungen von 99%, 96%, 95%, 127% und 69%, was taktische Signale für kurzfristige Anpassungen innerhalb des breiteren Trends bietet.
Verfeinerte Crash-Ziele und das Tiefpunktfenster
Der Analyst bestätigt nicht nur den ursprünglichen Crash-Aufruf, sondern verfeinert auch die Abwärtsprognose durch die Synchronisierung aller drei Zyklen. Wenn sich Zyklen überlappen, nehmen Volatilität und Bedeutung der Wendepunkte zu. Während der vollständige Rückgang zwischen 20% und 77% liegt, wird der wahrscheinliche Rückgang auf 34% bis 55% vom Allzeithoch eingegrenzt, wobei tiefere Bärenmarktbedingungen noch nicht bestätigt sind.
Der wöchentliche Wendepunkt im November erscheint zu früh für einen makroökonomischen Tiefpunkt, wobei der wahre Wendepunkt wahrscheinlich in den Januar verschoben wird. Ein vorübergehendes Aufbäumen Ende November ist möglich, bevor es weiter abwärts geht. Wichtige Kursmarken: $90.000 (ca. 30% Rückgang) für November, $72.000 (ca. 43% unter dem Hoch) für Januar, mit weiterer Unterstützung bei $45.000 und $28.000, falls der Verkaufsdruck zunimmt.
Der Analyst bleibt vorsichtig und weist darauf hin, dass die letzte vergleichbare jährliche Phase eine Rallye von 40% erlebte, ohne das Allzeithoch zu überschreiten, mit ähnlichen Begrenzungen, die vor dem Risikofenster von Mai bis September 2026 erwartet werden. Obwohl seine vier Monate alte Crash-Prognose Bestand hatte, glaubt er, dass der Weg von Bitcoin noch lange nicht zu Ende ist – Investoren sollten sich auf weitere Rückgänge und eine mehrstufige Erholung einstellen, die den nächsten makroökonomischen Zyklus prägen wird.

