Aldi Süd: Ausweitung des Lebensmittel-Lieferdienstes vorerst nicht geplant
Der Discounter Aldi Süd wird seinen Lebensmittel-Lieferdienst vorerst nicht auf das gesamte Verbreitungsgebiet ausweiten. In den letzten Monaten wurde der Service in drei Städten im Ruhrgebiet getestet. Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte: "Zum aktuellen Zeitpunkt ist eine flächendeckende Umsetzung nicht geplant." Als Grund für diese Entscheidung wurde angeführt, dass der Online-Handel mit Lebensmitteln derzeit aufgrund hoher Kosten für Personal, Rohstoffe und Logistik kein rentables Geschäftsmodell sei. Insbesondere die Liefergebühren stellten in einer Zeit absoluter Preissensibilität für viele Menschen eine Hürde dar. Bereits Ende August hatte Aldi Süd angekündigt, den Lebensmittel-Lieferdienst "meinAldi" in den Städten Mülheim an der Ruhr, Duisburg und Oberhausen zu testen. Dabei liegt der Mindestbestellwert für die Lieferungen bei 20 Euro. Zusätzlich fällt für Einkäufe bis zu einem Wert von 50 Euro eine Servicegebühr von 4,50 Euro an. Bei größeren Bestellungen ist die Lieferung kostenlos. Auf die Frage, wie viele Kunden den Lieferdienst bisher genutzt haben und wie lange das Angebot in den drei Städten noch verfügbar sein wird, wollte Aldi Süd leider keine Auskunft geben. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu erfüllen und ihnen ein angenehmes Einkaufserlebnis zu bieten. Obwohl der Lebensmittel-Lieferdienst vorerst nicht flächendeckend angeboten wird, trägt Aldi Süd damit jedoch zur Erweiterung seines Serviceangebots bei. (eulerpool-AFX)

