Aktivisten blockieren Verkehrsfluss: Protest gegen IAA sorgt für Stau und Ermittlungen
In einer spektakulären Protestaktion haben Mitglieder des Widerstands-Kollektivs am Morgen auf der A9 in München den Verkehr beinahe zum Erliegen gebracht. Der vielbefahrene Abschnitt stadteinwärts war für Stunden in eine einzige Blechlawine verwandelt, während die Polizei über einen kilometerlangen Stau berichtete. Der maßgebliche Grund: Drei Aktivisten, die sich unerschütterlich auf die Fahrbahn klebten und damit gegen die aktuelle Autoausstellung IAA protestierten.
Bei dieser Aktion mischten insgesamt neun engagierte Personen im Alter von 23 bis 67 Jahren mit und setzten so ein Zeichen. Die Polizei sieht dies nicht nur als Akt des Protests, sondern ermittelt wegen des Verdachts der Nötigung. Ob zusätzlich gegen das Bayerische Versammlungsgesetz verstoßen wurde, bleibt noch zu prüfen. Spannend bleibt, wie ein Ermittlungsrichter über die Gewahrsamnahme einer beteiligten Person entscheiden wird.
Die Klimabewegten unterstreichen den dringenden Bedarf an politischer Unterstützung für eine Mobilitätswende. Mit einem eindrucksvollen Banner in der Nähe der Allianz-Arena, das Botschaften wie "Gutes Leben für Alle Mobilitätswende" und "IAA Klimahölle" trug, machten sie auf ihre Anliegen aufmerksam. Ihr Credo: Städte sollten den Menschen gehören, nicht nur den Fahrzeugen.

