Airbus verkündet neue Dividendenpolitik und zukünftige Wachstumschancen
Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus hat seine Dividendenpolitik überarbeitet und plant, künftig einen größeren Anteil seiner Gewinne an Aktionäre auszuschütten. Die neue Strategie sieht eine Erhöhung der Dividendenquote auf maximal 50% vor, im Gegensatz zu der bisherigen Grenze von 40%. Damit liegt die neue Ausschüttungsspanne zwischen 30% und 50% der Gewinne.
Zusätzlich debattiert das Unternehmen die Zahlung einer Sonderdividende sowie die Einführung von Aktienrückkaufprogrammen. Diese Maßnahmen unterstreichen Airbus' Verpflichtung zu profitablem Wachstum und zur Aufrechterhaltung eines langfristigen Cashflow-Ziels. Airbus betont, dass es seine Effizienz in der Umwandlung von Gewinnen in verfügbare Mittel weiterhin im Blick behalten wird.
Die Bekanntmachung ließ den Aktienkurs des Unternehmens um 3% steigen und kommt zu einer Zeit der weltweiten Handelsunsicherheiten und Herausforderungen in den Lieferketten. Dennoch bleibt Airbus optimistisch und setzt sich das ehrgeizige Ziel, trotz anfänglicher Verzögerungen in den Lieferungen, bis 2025 insgesamt 820 Flugzeuge auszuliefern.
Gleichzeitig wächst das Verteidigungsgeschäft von Airbus. Mit dem geplanten Anstieg des Verteidigungsbudgets der EU rechnet der Konzern mit einer Steigerung seiner militärischen Hubschrauberbestellungen um 50% von 2023 bis 2025. Airbus investiert zudem in die Entwicklung eines Drohnenportfolios, um in diesem Segment eine Spitzenposition zu erreichen.
Zu Beginn der Woche auf der Pariser Luftfahrtschau verkündete Airbus Neuaufträge aus Saudi-Arabien und Polen. Darüber hinaus wurde mit der französischen Armee eine Rahmenvereinbarung über den Kauf von Marinedrohnen geschlossen. Ein weiterer Vertrag mit Singapur für die Lieferung von Militärhubschraubern unterstreicht die dynamische Entwicklung des Unternehmens.

