Abflauende Übernahmegerüchte belasten Gerresheimer-Aktie
Die Übernahmespekulationen rund um den Verpackungshersteller Gerresheimer erweisen sich zunehmend als Dämpfer für den Aktienkurs. Analyst Paul Knight vom US-amerikanischen Analysehaus Keybanc hat kürzlich die Bewertung der Aktie auf 'Sector Weight' herabgestuft, was zu einem Kursrückgang von 3,4 Prozent führte. Dieser Abwärtstrend markiert den niedrigsten Stand der Aktie seit Anfang Februar und zeigt, dass die Hoffnung auf ein Übernahmeangebot von Finanzinvestoren größtenteils aus dem Markt verschwunden ist.
Im Februar hatte sich Gerresheimer noch offen für Gespräche mit Beteiligungsgesellschaften gezeigt, die Interesse an einer Übernahme bekundeten. Dennoch blieb bisher sowohl der Name der Interessenten als auch die Höhe eines etwaigen Angebots ungenannt, was die Unsicherheit unter den Aktionären nährt.
Knight verweist auf einen Mitte März veröffentlichten Bericht von Reuters, der von einem Konsortium um Warburg Pincus und KKR berichtet, das knapp 90 Euro pro Aktie bieten würde. Dieser Angebotspreis nährt die Zweifel an einer nennenswerten Wertsteigerung der Aktien, die im Februar noch bis auf über 85 Euro gestiegen waren. In Anbetracht der wahrscheinlichen Herausforderungen bei der Umsetzung einer solchen Transaktion sowie regulatorischer Hürden, sieht der Analyst keine Grundlage für eine Marktbewertung im 'Overweight'-Bereich.

