ABB erreicht Meilenstein: Starker Endspurt im Jahr 2025 sorgt für Rekordaufträge
ABB hat das Schlussquartal 2025 mit einem bemerkenswerten Wachstum abgeschlossen und dabei seine Profitabilität erhöht. Das Schweizer Technologieunternehmen überschritt erstmals die Marke von 10 Milliarden US-Dollar beim Auftragseingang, was einem Betrag von 8,3 Milliarden Euro entspricht. Besonders große Aufträge verliehen dem Elektrokonzern Rückenwind. Konzernchef Morten Wierod bezeichnete diesen Erfolg am Donnerstag als einen bedeutenden "Meilenstein". Trotz der Verzögerung beim geplanten Verkauf der Robotics-Sparte zeigt sich das Management optimistisch hinsichtlich des neuen Geschäftsjahres. Zudem plant ABB ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 2 Milliarden Dollar, welches bis Januar 2027 laufen soll.
Das Unternehmen, das sich auf Elektrifizierung, Automation und Antriebstechnik spezialisiert hat, steigerte seinen vergleichbaren Umsatz im vierten Quartal um 9 Prozent auf 9,05 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Der Auftragseingang wuchs um 32 Prozent auf vergleichbarer Basis und erreichte 10,32 Milliarden Dollar. Diese Entwicklungen führten zu einer erhöhten Profitabilität, wobei die operative Marge von vorher 16,6 auf 17,6 Prozent anstieg. Der bereinigte Reingewinn, der von Sonderfaktoren beeinflusst wurde, stieg um 29 Prozent auf 1,27 Milliarden Dollar.
Im Gesamtjahr verzeichnete ABB einen Überschuss von 4,73 Milliarden Dollar, das ist ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Auch die Dividende soll von 0,90 Franken auf 0,94 Franken angehoben werden. Die Analystenerwartungen wurden durchweg übertroffen, insbesondere beim Auftragseingang. Im ersten Quartal 2026 erwartet ABB ein vergleichbares Umsatzwachstum von 7 bis 10 Prozent und eine höhere Marge. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Wachstum von 6 bis 9 Prozent und einer leicht steigenden Marge.

