Wild Child

DVD / Blu-ray / iTunes / Trailer :: Website :: IMDB (6,1)
Regie: Nick Moore
Darsteller: Emma Roberts, Shirley Henderson
Laufzeit: 98min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Komödie, Romanze (Frankreich, Großbritannien, USA)
Filmstart: 18. Dezember 2008
Bewertung: 4,0 (2 Kommentare, 1 Vote)
Als die 16jährige Poppy (Emma Roberts) ihr exklusives Malibu-Zuhause verwüstet, um da­mit die neue Verlobte ihres Vaters (Aidan Quinn) „Willkommen“ zu heißen, hat er end­gültig genug von ihren Streichen und ihrem selbstgefälligen Verhalten. Er macht seine Dro­hung wahr und schickt sie nach England in ein Internat, damit sie all die Dinge lernt, de­nen sie bislang erfolgreich aus dem Weg ge­gangen ist: Bildung, Gemeinschaftsgeist und Loyalität. Als ‚kulturloser’ Neuzugang in einer frem­den Umgebung könnte Poppy keinen schlech­teren Start in der Abbey Mount School haben. Zu­dem verweigert sie der grausamen Schulspre­cherin Harriet (Georgia King) den Gehorsam und macht sich mit der „Abbey Mount-Schüle­rin in der fünften Generation“ auf Anhieb ei­nen mächtigen Feind. Auch das Konzept der Kame­radschaft scheint ihr zunächst völlig fremd. Warum sollte sie sich damit abplagen? Schließ­lich hat sie sowieso nicht vor, länger als ein paar Wochen zu bleiben. Die meisten ihrer Zimmergenossinnen —Drippy (Juno Temple), Kiki (Sophie Wu) und Josie (Linzey Cocker) — lassen Poppy kalt ablitzen, als sie merken, dass Poppys Verhalten sie ihre Privilegien kostet, nur Kate, die reifste von ihnen, geht auf Poppy zu, als sie erfährt, dass ihre Mutter vor fünf Jahren bei einem Au­tounfall ums Leben kam. Seitdem macht Poppy sich selbst und ihrer Umwelt das Leben schwer. Die Mädchen entscheiden, ihre ameri­kanische Schwester bei ihrem Plan zu unter­stützen, mög­lichst schnell von der Schule ver­wiesen und damit wieder nach Hause ge­schickt zu werden – Freiheit für Poppy. Doch nachdem eine ganze Reihe dreister Streiche nicht den gewünschten Verweis von Schuldirektorin Mrs. Kingsley (Natasha Ri­chardson) bringen, wird den Mädchen klar, dass sie den Einsatz erhöhen müssen. Kates Idee ist, dass sich Poppy an Mrs. Kingsleys Sohn Fred­die (Alex Pettyfer) heranmacht. Das letzte Mäd­chen, das beim Knutschen mit ihm erwischt wurde, musste sofort die Koffer packen. Das Problem bei diesem Plan ist nicht Fred­die, sondern Harriet, die schon seit langem in ihn verliebt ist und sich als rechtmäßigen Emp­fänger seiner Zuneigung sieht. Als Harriet merkt, dass Poppy es auf Freddie und damit auf das Allerheiligste in ihrem Leben abgese­hen hat, wird sie zur Furie und startet einen Sabo­tage-Feldzug gegen Poppy. Ihr Ziel ist ganz einfach: eine Poppy ohne Freunde und ohne Freddie. Derweil kommt die junge Amerikanerin trotz ihrer Sorgen immer mehr auf den Schul­ge­schmack und beginnt – angeregt durch Mrs. Kingsley – sogar mit dem Lacrosse-Training. Allerdings auf die amerikanische Art. Immer deutlicher wird dabei, dass es ihre neuen Freunde - im Gegensatz zu den Geld-Groupies an ihrer alten Schule - wirklich gut mit ihr mei­nen. Mit jedem ihrer Versuche, sich so untrag­bar wie möglich für die Abbey Mount School zu machen, insbesondere beim Flirten mit Freddie, rücken Glück und Zufriedenheit in immer greif­barere Nähe. Gleichzeitig sieht Harriet ihre Macht schwin­den und fälscht ein paar Emails, die sich lesen, als hätte Poppy alle nur ausgenutzt und als würde sie sich über die Naivität Fred­dies und ihrer Freundinnen lustig machen. Ihre Schulka­meraden sind wie vor den Kopf gesto­ßen durch diese Lügen und Poppy zieht sich in ihrer Ver­zweiflung in eine Ecke der Schulkü­che zurück, wo sie gedankenverloren mit ih­rem Souvenir-Feuerzeug spielt und den Kü­chenvorhang in Brand setzt. Zu Tode er­schrocken löscht sie das Feuer und rennt weg – vergisst allerdings ihr Feuerzeug in der Küche. Obwohl Poppy überzeugt davon ist, dass sie das Feuer gelöscht hat, scheint es wieder aufge­flammt zu sein und hat sich dann ausge­breitet. Poppy macht schließlich das einzig Richtige und erklärt Mrs. Kingsley, wie es zu dem Brand gekommen ist. Anschließend er­kennt sie ihre Mutter auf dem Teamfoto der Lacrosse-Schulmannschaft von 1977. Sie war also auch auf der Abby Mount School und genau wie ihre Tochter Kapitän ihres Lacrosse Teams. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass Mrs. Kingsley keine andere Wahl hat, als ihren Verweis zu beantragen und sie vor das Ehrengericht der Schule zu bringen. Dieses Ehrengericht funktioniert wie ein Gericht, bei dem die Schüler am Ende entscheiden, ob der angeklagte Schüler verwiesen wird oder nicht. Zum Glück haben aber Kate und die anderen Mäd­chen mittlerweile gemerkt, dass die Emails nicht von Poppy stammten und stehen ihr vor Gericht bei. Während der Befragung von Poppy ver­spricht sich Harriet und dadurch wird deutlich, welche Rolle sie beim zweiten Aufflammen des Feuers gespielt hat. Poppy wird freigesprochen und kann anschließend ihr Lacrosse-Team in einen triumphalen Sieg füh­ren und bald darauf gemeinsam mit ihren Freunden einen wunder­schönen Urlaub Zuhause in Amerika verbrin­gen. Gemeinsam mit ihrem Vater kann Poppy ihren Freundinnen und Freddie nun ihre ehema­lige „Wild Child“-Welt zeigen und es aus vol­lem Herzen genie­ßen. Poppy hat ihre Lektion in Abby Mount gelernt und sie erkennt, dass sie schließlich doch noch zu der jungen Frau ge­worden ist, die sich ihre Mutter gewünscht hätte.

Kommentare

2Polarlichter12. Mai 2025
Ganz ok.
1Governator14. Dezember 20084/10
Typischer Teenie-Film nach bewährtem Muster. Nichts neues und alles vorraussehbar. Weil die da aber Lacrosse spielen bekommt der 2 Extra Punkte von mir :)