Original: Water for Elephants
Regie: Francis Lawrence
Darsteller: Reese Witherspoon, Robert Pattinson
Laufzeit: 114min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Drama, Romanze (USA)
Filmstart: 28. April 2011
Bewertung: 8,0 (3 Kommentare, 3 Votes)
1931 steht Jacob Jankowski (Robert Pattinson) vor dem Nichts, ist sein Lebensglück erschüttert. Nach dem Unfalltod seiner Eltern muss er sein Tiermedizinstudium vor der letzten Prüfung abbrechen und schließt sich als Tierarzt einem Zirkus an. In einem Land, das von der Großen Depression, einer der schwersten Wirtschaftskrisen aller Zeiten, in die Knie gezwungen wird, ist Jacobs Zukunft ungewiss und doch plötzlich voller Hoffnung. Auf den ersten Blick verliebt er sich in die Kunstreiterin Marlena (Reese Witherspoon), die Ehefrau des charismatischen, aber auch unberechenbaren Zirkusdirektors August Rosenbluth (Christoph Waltz). Als Jacob die neue Attraktion des Zirkus, die Elefantendame Rosie, wiederholt vor Rosenbluths brutalen Dressurmethoden zu schützen versucht, beginnt Marlena, die Gefühle des sanften Mannes zu erwidern. Sie glaubt jedoch nicht, dass diese Liebe eine Zukunft hat. Erst als es Jacob gelingt, das Geheimnis um Rosie, die als nicht dressierbar gilt, zu lüften, scheint unerwartet alles möglich.
Kommentare
Sehenswerter, wenn auch nicht herausragender Film. Besonders gut ist - mal wieder - Christoph Waltz als tyrannischer Zirkus-Direktor.
Für mich war es ein schöner unkomplizerter Film, bei dem sich der Kinobesuch mal wieder gelohnt hat. Die Geschichte wirkt realistisch und nicht aufgesetzt. Interessant ist auch der eher kleine Einblick in den Zirkusalltag und das Leben zur damaligen Zeit. An der Stelle hätte es ein bisschen mehr sein können.Zudem spielt C. Waltz seine Rolle als skrupelloser, aber leidenschaftlicher Zirkusdirektor sehr überzeugend. Die Liebesgeschichte wirkt auch nicht zu schnulzig, sondern ist dezenter gestaltet
Insgesamt ein schöner Film, um mal einen Einblick, zumindest in den Zirkus-Alltag dieser Zeit zu bekommen. Ich finde den Film auf jeden Fall sehenswert. Allerdings ist der Zirkusdirektor August auch sehr brutal zu seinen Angestellten ebenso wie den Tieren. Absolut auf Provit eingestellt. Provit über alles. Sicherlich auch nötig in diesem Beruf, trotzdem hart. Dennoch denke ich, dass es ein durchaus realistischer Film ist für die damalige Zeit.