Jack und Jill

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Original: Jack and Jill
Regie: Dennis Dugan
Darsteller: Adam Sandler, Al Pacino
Laufzeit: 91min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Komödie (USA)
Verleih: Sony Pictures
Filmstart: 26. Januar 2012
Bewertung: 5,0 (3 Kommentare, 3 Votes)
Das kennt wohl jeder: Kommt die Familie an den Feiertagen zusammen, ist immer jemand dabei, der einen in den Wahnsinn treibt. Er meint es natürlich nur gut, und man hat sich ja auch lieb, aber trotzdem … Für Jack ist diese Person seine Schwester – Zwillingsschwester – Jill. Als Kinder waren sie sich sehr ähnlich und fühlten sich miteinander verbunden. Doch seit Jack weggezogen ist, haben sich die beiden völlig verschieden entwickelt. Aus Jack ist ein erfolgreicher Werbefachmann in Los Angeles geworden, während Jill zu Hause an der Ostküste geblieben ist und sich um die Eltern gekümmert hat. Jetzt sehen sich beide nur noch einmal im Jahr, wenn Jill ihren Bruder an Thanksgiving in Los Angeles besucht. Doch die Zeit und räumliche Distanz haben ihren Tribut gefordert – Jack ist von dem Besuch seiner Schwester jedenfalls nur noch genervt statt erfreut. Aber was soll’s, es sind ja nur ein paar Tage, richtig? Falsch! Zwar geraten Jack und Jill wie üblich aneinander, aber diesmal muss sich Jack einiges einfallen lassen, um die Wogen zu glätten. Deshalb bittet er Jill, bis Chanukka zu bleiben, damit sie alles genießen kann, was Los Angeles so zu bieten hat, von Game-Shows bis zu Ausritten. Trotzdem ist Jack natürlich nicht wirklich erfreut, dass seine Schwester ihren Aufenthalt tatsächlich verlängert … Hinzu kommt, dass es in Jacks Werbeagentur auch nicht besonders gut läuft. Sein größter Klient, Dunkin’ Donuts, verlangt von Jack, Al Pacino für den neuen Dunkaccino-Werbespot zu gewinnen. Aber wie in Gottes Namen soll Jack Al Pacino dazu überreden? Dreht die Schauspiellegende überhaupt Werbung? Dass der berühmte Star gerade unter einem Nervenzusammenbruch leidet und langsam den Verstand verliert, macht es für Jack auch nicht einfacher. Al Pacino scheint jedenfalls die eine oder andere Figur zu viel gespielt zu haben. Er verwechselt die Realität zunehmend mit seinen Filmrollen und benimmt sich immer seltsamer. Als Jack Jill zu einem Spiel der Lakers mitnimmt, spricht er Pacino wegen des Werbespots an, und ist völlig überrascht, dass sich Pacino sehr für Jill interessiert. Es stellt sich nämlich heraus, dass ihn Jacks Schwester an alles erinnert, was er einst hinter sich ließ – seine Jugend in der Bronx, seine Kindheit – und für Pacino, der sich gerade auf seine Bühnenrolle als Don Quijote vorbereitet, passt plötzlich alles zusammen. Da er zunehmend in die Fantasiewelt seiner Filme abdriftet, ist Jill für ihn nicht Jacks schrullige Schwester … sondern Dulcinea, Don Quijotes idealisierte romantische Liebe – und Pacino muss ihre Zuneigung gewinnen, um seinen Weg zu gehen. Das Problem ist nur: Jill zeigt nicht das geringste Interesse an ihm. Aber ein Pacino lässt sich nicht einfach beiseite schieben! Er lädt sich selbst zu Jacks und Jills Geburtstagsparty ein, wo er Jill davon überzeugen kann, ihn zu einer kleinen Privatparty nach Hause zu begleiten – dennoch beißt Jill nicht an, was Pacinos Leidenschaft (und Irrsinn) umso mehr entfacht. Schließlich lässt sich kaum noch sagen, wem die Situation mehr zu schaffen macht – der armen, geschockten Jill oder Jack, der seine Felle davonschwimmen sieht, was den Deal mit Pacino betrifft, oder Pacino, der Jill mittlerweile völlig verfallen ist. Nun dreht Jack den Spieß kurzerhand um: Er überzeugt Jill davon, ihren Aufenthalt noch weiter zu verlängern, damit Pacino bei ihr noch eine Chance hat. Und damit setzt er eine Kette von irrwitzigen und verrückten Ereignissen in Gang, in deren Verlauf Jack endlich erkennt, wer die wichtigsten Menschen in seinem Leben sind – und immer waren.

Kommentare

(3) k150947 vergibt 3 Klammern · 13. Februar 2012
Nur die letzten 15 Minuten sind ganz erheiternd. Naja, was tut man nicht immer für seine liebsten ^^
(2) k88073 vergibt 5 Klammern · 12. Februar 2012
Muss sagen, dass man dafür nicht ins Kino gehen brauch. Für einen DVD Abend ist der Film gerade noch gut genug. Die Witze sind eher gezwungen komisch und die Story nicht wirklich originell. Zwar hab ich mich ganz gut amüsiert, aber es gab schon wesentlich bessere Filme von Adam Sandler.
(1) pumpkin vergibt 7 Klammern · 10. Februar 2012
Eine nette Komödie. Story und Lacher sind vorhersehbar, aber für Adam Sandler und Al Pacino Fans ein echtes Muss.