(Bier)Kelle
BackRoad Fahrer
- 28 April 2006
- 6.828
- 507
Du, solang man immer noch der Vorstellung hinterher hängt, einmal Dachdecker - immer Dachdecker, wird wman das Problem nie lösen können.
gruss kelle!
gruss kelle!
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Anmerkung: This feature may not be available in some browsers.
Meiner Meinung sollte man hier ansetzen. Warum zahlen denn immer weniger Leute in die Rente ein? 1955 hatte man noch 5 Arbeitnehmer auf 1 Rentner. Aktuell sind es 3,25 (Tendenz fallend).Aber doch nur, weil immer weniger zu kurz einzahlen um die immer länger dauernde Rente von immer mehr Menschen zu bezahlen.
Und dann musst du das noch differenzieren. Nicht jeder arbeitet sein Leben lang in ein und dem selben Job; manch einer wechselt sogar häufig. Dann gibt es natürlich wiederum Sonderfälle, z.B. gesundheitsbedingter Wechsel in einen einfacheren Job. Wenn's da Minuspunkte gibt, käme das ja einer Bestrafung gleich. Und dann steht man wieder mit einem bürokratischen Monster da, der einen vermutlich an HartzIV erinnert.Am Ende hat jeder den schwersten Job, ich weiß. Aber das sollte sich doch halbwegs objektiv klassifizieren lassen.
Richtig, aber ein Anspruch "Die ersten 20 Jahre Dachdecker und danach Bankkaufmann" wird wohl nicht durchsetzbar sein.Du, solang man immer noch der Vorstellung hinterher hängt, einmal Dachdecker - immer Dachdecker, wird wman das Problem nie lösen können.
Das ist einfach, wenn wir mehr Kinder wollen -> in Afrika gibt es genug, die verhungern... Haben wir dann auch später Arbeit für die alle?Und wenn man sich die aktuellen Geburtenraten anschaut, muss man sich nicht wundern. Und da sollte die Politik mal ansetzen, und eine Familienpolitik betreiben, die auch für Familienbildungen sorgt.
Und ein Punktesystem kann man doch problemlos danach ausrichten. 1 Jahr Dachdecker = 3 Punkte, 1 Jahr Pförtner im Finanzamt = 0,5 Punkte...Und dann musst du das noch differenzieren. Nicht jeder arbeitet sein Leben lang in ein und dem selben Job; manch einer wechselt sogar häufig.
Heute gibt es dann weniger Gehalt und weniger Rente, wo ist der Unterschied?Dann gibt es natürlich wiederum Sonderfälle, z.B. gesundheitsbedingter Wechsel in einen einfacheren Job. Wenn's da Minuspunkte gibt, käme das ja einer Bestrafung gleich.
Heute bekomme ich auch schon Punkte, nämlich beitragsabhängig. Mit mehreren Nachkommastellen, jedes Jahr aktualisiert nach dem Durchschnittseinkommen... Der Beruf ist dem Amt eh bekannt, den Job als Multiplikator sollte ein EDV-System nicht zusätzlich belasten.Und dann steht man wieder mit einem bürokratischen Monster da, der einen vermutlich an HartzIV erinnert.
Naja, von Überbevölkerung kann man in Deutschland nicht wirklich reden. Lt. https://www.tagesspiegel.de/politik...es-jahr-200-000-weniger-deutsche/8447894.html gibts es jährlich ca. 200.000 Geburten weniger, als Todesfälle.In Zeiten von Überbevölkerung halte ich zusätzliche Geburtenanreize für nicht richtig.
Meiner Meinung sollte man hier ansetzen. Warum zahlen denn immer weniger Leute in die Rente ein? 1955 hatte man noch 5 Arbeitnehmer auf 1 Rentner. Aktuell sind es 3,25 (Tendenz fallend).
Richtig, aber ein Anspruch "Die ersten 20 Jahre Dachdecker und danach Bankkaufmann" wird wohl nicht durchsetzbar sein.
Erwerbsbiographien sind und bleiben nun mal meist linear.
Und ein Punktesystem kann man doch problemlos danach ausrichten. 1 Jahr Dachdecker = 3 Punkte, 1 Jahr Pförtner im Finanzamt = 0,5 Punkte...
Oder nicht will. Und was macht das für einen Unterschied?So einfach ist es leider nicht machbar, Du vergisst die problematik das nicht jeder in einem Beruf der 3 Punkte bringt arbeiten kann
Wieso habe ich die vergessen? Hatte ich hier die Aufgabe, eine umfassende, alle Belange bedienende Rentenreform zu erarbeiten? Dann hätte ich etwas länger gebraucht.erstens gibt es nicht genügend 3 Punkte Jobs, zweitens vergisst Du die Menschen die aufgrund körperlicher oder geistiger Behinderung solche Jobs garnicht ausüben können.
Nein.Oder sollten diese Menschen solange arbeiten bis sie sterben?
Herr Blüm war vor nicht mal 30 Jahren noch anderer Meinung. Und der war immerhin der zuständige Minister.Sicherlich, unser jetziges Rentensystem wird so nicht mehr lange funktionieren, aber das wussten die Politiker bereits vor mehr als 60 Jahren.
Oder sollten diese Menschen solange arbeiten bis sie sterben?
Sicherlich, unser jetziges Rentensystem wird so nicht mehr lange funktionieren, aber das wussten die Politiker bereits vor mehr als 60 Jahren.
Herr Blüm war vor nicht mal 30 Jahren noch anderer Meinung. Und der war immerhin der zuständige Minister.
Was würdest Du denn vorschlagen zur Lösung? Damit ich auch mal totreden kann.
Erstaunlicherweise gibt es in dem Sektor aber mehr Burn Outs als bei körperlich anstrengenden Jobs...![]()
Aber nicht, indem man die Verantwortung nur auf die Arbeitnehmer abwälzt. Da sind auch die Unternehmen und die gesamte Gesellschaft gefragt.Ja, nur müssen wir da irgendwie rauskommen.
und das ganz geziehlt mit sehr merkwürdigen methoden.Eine Ursache sind meiner Meinung nach auch diese ganzen Zeitarbeitsverträge. Die sorgen nämlich dafür, dass deutlich weniger Geld in die Rentenkassen kommt.
Dann klingelt auch noch dauernd das Telefon; Kollegen stehen auf der Matte und meinen, ihr Anliegen sei gaaaanz wichtig. Und natürlich muss man bei klamm auch noch regelmäßig vorbeischauen.Das finde ich nun überhaupt nicht erstaunlich, wenn Du mal am Schreibtisch gesessen hast und Dich von Deadline zu Deadline gehangelt hast weißt Du auch warum.
Dann muss man aber zweierlei noch beachten: Diese Berufsgruppen erhalten dann später auch eine Rente und zusätzlich muss bei Beamten noch beachtet werden, dass ihr Einkommen bei der Einführung um den Betrag niedriger angesetzt wurde als die eines Angestellten. Die Einkommen der Beamten müssten dann dementsprechend erhöht werden, das muss auch jemand zahlen.Das Rentensystem funktioniert genau dann wieder, wenn nicht nur ein Bruchteil der arbeitenden Bevölkerung einzahlt sondern alle - (Beamten, Politiker, Ärzte,)
Jedes Einkommen als Grundlage für die Beitragszahlung zu nehmen wäre sinnvoll, da stimme ich zu.mE auch z.B. Menschen, die ihren LEbensunterhalt durch Zinseinnahmen bestreiten.
Dann klingelt auch noch dauernd das Telefon; Kollegen stehen auf der Matte und meinen, ihr Anliegen sei gaaaanz wichtig. Und natürlich muss man bei klamm auch noch regelmäßig vorbeischauen.![]()

Da drehen wir uns im Kreis. Beitragszahler werden ebenfalls damit belastet, und zwar ohne mehr dafür zu bekommen.Vergessen darf man aber dabei auch nicht, dass jeder Steuerzahler derzeit die Rentenversicherung mitunterstützt, und das ohne dafür Leistungen zu erhalten. Die Zuschüsse aus Steuergeldern betragen heute schon 80 Mrd. pro Jahr, das zahlen auch Selbstständige und Beamte, ohne dafür Leistungen zu erhalten.
Das Rentensystem funktioniert genau dann wieder, wenn nicht nur ein Bruchteil der arbeitenden Bevölkerung einzahlt sondern alle - (Beamten, Politiker, Ärzte,) mE auch z.B. Menschen, die ihren LEbensunterhalt durch Zinseinnahmen bestreiten. Ausbezahlt wird nur bis zu einer Maximalrente. Wer mehr bekommen möchte muss privat vorsorgen.
Aber nicht, indem man die Verantwortung nur auf die Arbeitnehmer abwälzt. Da sind auch die Unternehmen und die gesamte Gesellschaft gefragt.
Eine Ursache sind meiner Meinung nach auch diese ganzen Zeitarbeitsverträge. Die sorgen nämlich dafür, dass deutlich weniger Geld in die Rentenkassen kommt.
Verstehe ich nicht. Wie meinst Du das? Jemand in der Rentenversicherung bekommt doch etwas für seine Beiträge. Der Steuerzahler für die Zuschüsse nicht. oder meinst Du das anders?Da drehen wir uns im Kreis. Beitragszahler werden ebenfalls damit belastet, und zwar ohne mehr dafür zu bekommen.