Es gibt nur 3 Varianten für eine Reform:
1. 14 Millionen Arbeitsmigranten
2. Rente erst ab 76
3. Rente halbieren

Wer es nicht glaubt soll es nach rechnen.

@kaleido: Dein Vorschlag geht in Richtung Punkt 3.
 
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Das ganze ist ein heikles Thema. Eine "gerechte" Lösung gibt es nicht. Aber es bezüglich der Rente wird es noch dicke kommen befürchte ich. Der demografische Wandel war ja schon langem bekannt, aber es ist nix neues das in der Politik vieles aufgeschoben wird und auf dem letzten Drücker erledigt wird.

Was viele auch nicht berücksichtigen ist, das die Rente auch noch zusätzlich versteuert wird (zu mindestens das was über den Rentenfreibetrag kommt).
 
Abschaffen den Mist, was soll der Unfug noch?
Soll doch gefälligst jeder selbst privat für seine Rente vorsorgen, das ist doch der einzige Ausweg.

Was soll ich nach dem bisherigen Rentenmodell in 32 Jahren (bei mir) mit einer 1000€ Rente?
Grundsicherung ist doch heute schon(!) bei knapp 400€, dazu gibts die Kosten der Unterkunft, Heizung sowie Nebenkosten, alles zusammen ist man doch auch bei knapp 1000€, also stehe ich im Alter trotz jahrzehntelanger Arbeit wie ein Harzer da, wobei die Lebenshaltungskosten in 32 Jahren viel höher sein werden als heute.

Also werde ich eigentlich noch dafür bestraft, dass ich jetzt brav mein Haus rechtzeitig zur Rente abbezahle, denn selbst wenn ich später mit der Rente klar komme, habe ich dennoch nicht mehr als eine Harz4 Empfänger - super.

  • Für alle die jetzt in Arbeit sind sowie Rentner läuft das Modell weiter wie es ist.
  • Alle die jetzt anfangen zu arbeiten, zahlen nix mehr ein aber müssen selbst vorsorgen.

Es wird natürlich so 70-80 Jahre dauern bis das staatliche Rentenmodell auf diese Weise komplett ausläuft, die Kosten hierfür sind natürlich enorm und müssen Jedes jahr zu größeren Teilen aus Steuermitteln finanziert werden, andererseits ist dies natürlich auch ein klares Zeichen das viel zu spät gehandelt wurde und es niemals so hätte weitergehen können, denn durch den demografischen Wandel ist unsere staatliche Rente mittlerweile zu einem gigantischen Schneeballsystem mutiert.

Aber da Rentenkasse, Steuertopf usw. sowieso alles ein riesiger unkontrollierter Haufen ist, sehe ich keine Besserung. Solange Politiker mit unseren Steuergeldern um sich werfen können ohne Konsequenzen wenn was schwief geht, wird sich nie was ändern. Der Bund der Steuerzahler geht von 5% Verschwendung aus, klingt wenig aber 30 Milliarden Euro im Jahr die einfach ohne Sinn und Verstand verpulvert werden .. bei so viel Einsparpotential könnte man schon mal ein paar schlaue Köpfe aus der freien Wirtschaft beauftragen, den Politikern mal stichprobenartig ein bischen auf die Finger zu gucken wenn da mal wieder jemand seine Spendierhosen anzieht und ein bischen Steuergelder ausgibt.
 
Ich muss ja sowieso die heutigen Rentner auszahlen, sofern ich nicht vor habe mich auf niedrigstem Niveau in die soziale Hängematte zu begeben. Ob ich nun als Steuerzahler oder als Abgabenzahler dafür aufkomme, ist mir ja Wurst. Wenn ich nun aber die Rentner sowieso schon auszahle, möchte ich damit auch Rentenansprüche erwerben, dass das unterm Strich ein Verlustgeschäft wird ist ja klar aber immerhin gibt es überhaupt was zurück ;)

Scheinbar ist das Maximum zumutbare im System irgendwas um 1,0 Renter pro 2,0 Beitragszahler, das könnte man ja quasi mittels dynamischer Rentenalteranpassung automatisch angleichen...dann müssen wir uns zumindest die Wahlkampflügen zum Thema nicht immer wieder anhören


Wer es nicht glaubt soll es nach rechnen.

rechne Du mal vor, als ob du es könntest :ugly:
 
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rechne Du mal vor, als ob du es könntest :ugly:
Ist doch einfach. Das Problem ist dass die zu verrentenden Jahrgänge viel größer sind als die nachrückenden Jahrgänge, so dass es immer mehr Rentner gibt und gleichzeitig weniger Beitragszahler.
Es gibt jetzt 17 Mio. Ü65 und 10 Mio. Ü55, also wird es in 10 Jahren über 20 Mio. Rentner geben. Es rücken 8 Mio. 10-20 jährige nach.
Dann gibt es 13 Mio. 45-55jährige, also gibt es in 20 Jahren rund 30 Mio. Ü65 (Rentner) - eher mehr denn die Lebenserwartung steigt. Es rüćken aber nur 7 MIo. 0-10jährige nach.
Damit gibt es in 20 Jahren 40 Mio. 20-65jährige und 30 Mio. Ü65.
Von diesen 40 Mio. werden aber nicht alle arbeiten - nur die Hälfte, so dass 20 Erwerbstätige 30 Rentnern gegenüberstehen.
Dann braucht man schon ein paar Millionen arbeitende Einwanderer...
 
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Ich glaube eine Befristung der Auszahlungsjahre wird nichts bringen.

Dann eher eine Sockelrente auf Basis Grundsicherung, die pro Jahr in Vollzeitarbeit um einen Betrag X erhöht wird, wobei diese Erhöhung nicht linear sein sollte, sondern entsprechend ansteigend über die Jahre.
Das ganze mehr oder weniger einkommensunabhängig.
Damit erschlägt man erstmal das Thema Lebensleistungsrente, da jemand der 40 Jahre unterwegs war, auch deutlich mehr als Grundsicherung bekommt, und ein Langzeitstudent muss auch erstmal die Jahre schaffen, um an Kohle zu kommen.

Dazu eine brauchbare betriebliche Vorsorge, die leider auch noch bei großen Unternehmen fehlt.

Und zu guter Letzt kann jeder noch selbst vorsorgen.

gruss kelle!
 
Meine Lösung : Rentenbeitrag auf alle Einkommen in unbegrenzter Höhe und eine gedeckelte Rentenhöhe.
 
Dann eher eine Sockelrente auf Basis Grundsicherung, die pro Jahr in Vollzeitarbeit um einen Betrag X erhöht wird, wobei diese Erhöhung nicht linear sein sollte, sondern entsprechend ansteigend über die Jahre.
Das ganze mehr oder weniger einkommensunabhängig.
So ähnlich geht GR gerade vor: https://www.griechenland-blog.gr/2014/06/ende-der-renten-in-griechenland-ab-2015/138980/
Der Staat garantiert 360€ - der Rest muss aus Versicherungen kommen.
Wer mehr verdient kann auch mehr Vorsorge treffen, von daher ist eine Berücksichtigung der Beitragsjahre oder des Einkommens nicht nötig.
 
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Meine Lösung : Rentenbeitrag auf alle Einkommen in unbegrenzter Höhe und eine gedeckelte Rentenhöhe.

Was wäre mit Kapitalerträgen als Rentner?
Auch Abgaben zahlen, die dann die Auszahlungen erhöhen?

Wonach soll sich generell die Rentenhöhe richten?

Wer mehr verdient kann auch mehr Vorsorge treffen, von daher ist eine Berücksichtigung der Beitragsjahre oder des Einkommens nicht nötig.

Nur zur Erinnerung: Wir leben in einem Sozialstaat.
Und da sollte sehr wohl die Länge der Arbeitstätigkeit sich in den Renten wiederspiegeln können.

gruss kelle!
 
Natürlich müsste ein Rentner von seinen Kapitalerträgen ebenfalls Beiträge zahlen, die dann sogar die Rente noch erhöhen könnten. Über welche Summen denkst du dabei nach?
Die Rente beginnt mit einem Sockelbetrag, erhöht sich durch die Beiträge nicht linear bis Z zu einem Maximalwert.
 
Nur zur Erinnerung: Wir leben in einem Sozialstaat.
Und da sollte sehr wohl die Länge der Arbeitstätigkeit sich in den Renten wiederspiegeln können.
Warum denn? Die Rente ist nur eine Umlage und nicht durch Kapital gedeckt, man kann also von höheren Einzahlungen nicht auf höhere Auszahlungen schließen. Das griechische System wird die Zukunft sein.
 
Es ist ein Unding, dass Rentner ihre Rente bis 2040 zu 100 % versteuern müssen d. h. jede Rente wird dann voll einkommenssteuerpflichtig sein. Jetzt gilt nach der Übergangszeit bis 2040 von soweit ich weiß 68 % (2014) der Rente gelten als einkommensteuerpflichtig und das wird stufenweise angehoben (jedes Jahr 2 % mehr).
(Quelle: https://www.deutsche-rentenversiche...entenbesteuerung_wie_besteuert_wird_node.html )

Die gesetzliche Rente ist zwar aus Beiträgen finanziert aber was mutet man unseren Rentnern eigentlich alles zu? Ihr Leben lang gearbeitet, Steuern gezahlt und dann kommt die Willkür des Staates und sagt, Renten müssen auch versteuert und Pflege und Krankenversicherungsbeiträge müssen auch gezahlt werden. Also ich Glaube so langsam ist das Rentenmodell an seiner Grenze seiner Belastbarkeit angekommen. Man muss über grundlegendere Fragen nachdenken zumal die Probleme sich ja weiter verschärfen! Ich bin 27 Jahre und mich wird bei diesem Modell die Altersarmut erwarten. Wozu soll ich mich heute anstrengen, wenn ich am Ende mit vielleicht 75 Jahren in den Ruhestand gehen kann die dem Niveau einer Grundsicherung entspricht? Da kann man sich auch gleich entspannt zurücklehnen und gar nichts tun, sich in die Sonne legen. Wo ist da die Motivation sich anzustrengen?

Mein Vater hat 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt und bekommt nun im August höchstens 1600 € vor Steuern sowie Kranken- und Pflegebeiträge. Mein Vater ist 63 Jahre.

Mein Opa hat 29 Jahre eingezahlt, ist heute 30 Jahre in Rente und hat 2000 € vor Steuern sowie Kranken- und Pflegebeiträge. Mein Opa ist 88 Jahre. Renteneintritt mit 59 Jahren.

Ist das gerecht?

Im Bundestag wird stundenlang debattiert über die Rente mit 63, dabei gabs die früher auch schon (Rente mit 59).

Ich habe das Gefühl, dass das nicht sehr gut gehen kann auf Dauer.

(Ich warte schon darauf, dass ausgabefreudige Politiker demnächst die Einkommensteuer für Arbeitslosengeld 1 Bezieher einführen. Das kommt ganz sicher! Das ist aber nicht Gegenstand dieser Diskussion)
 
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Deine Rente wird doch an Hand von Rentenpunkten, eigentlich heißen sie scheinbar Entgeltpunkte, berechnet. Wenn ich Beitrag zahle, auch wenn nur aus Kapitalerträgen, möchte ich natürlich dafür auch Punkte und damit später mehr Rente haben.
Ja, aber du hast doch meinen Satz zitiert mit "gedeckelter Rente". Natürlich bekäme man für alle Zahlungen Rentenpunkte, aber keine Rente in unbegrenzter Höhe. Steht irgendwo, dass die Leistung direkt von der Einzahlung in unbegrenzter Höhe abhängen muss?
 
Morgen könnte ein Politiker erklären, das Rentenniveau was bis 2030 auf 43 % abgesenkt wird (aktuell haben wir ein Renteniveau von 48,7 % des letzten Nettos) wird noch weiter abgesenkt.

Tatsächlich kann man dann noch mal 20 % für Krankenkasse und Pflegeversicherung + möglicherweise Lohnsteuer abrechnen. Macht ein tatsächliches Rentenniveau von (43 % - 20 % - Lohnsteuer) ~ 34,4 % (ohne Lohnsteuer, Rente wird bis 2040 schrittweise als 100 % Einkommen angesehen und unterliegt dann der Lohnsteuer + soli und kirchensteuer) des letzten Nettos im Jahr 2030.

Also kurz um, bei den Löhnen in Deutschland ist Altersarmut jetzt schon absehbar.

Es ist nicht gesagt, dass das Rentenniveau oder die Bedingungen der Rente nicht mehr angetastet werden können.

Dann kann sich jeder mal ausrechnen was man heutzutage für ein Einkommen haben müsste, um den Sozialhilfesatz zu überschreiten!
 
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Durchschnittsverdiener müssen für Rente auf Hartz-IV-Niveau 31 Jahre arbeiten

Folgende News wurde am 03.11.2014 um 17:41:00 Uhr veröffentlicht:
Durchschnittsverdiener müssen für Rente auf Hartz-IV-Niveau 31 Jahre arbeiten
Shortnews

Das für die Rente immer länger gearbeitet werden muss ist kein Geheimnis mehr, doch eine neue Studie bringt erschreckende Zahlen an den Tag.

So muss ein Durchschnittsverdiener mit 2.900 Euro etwa 31 Jahre arbeiten, um Rente auf dem Niveau von Hartz-IV zu bekommen. Diese Grundsicherung beträgt zur Zeit 690 Euro.


Wer "nur" 2.300 Euro verdient, muss dagegen schon fast 40 Jahre lang einzahlen, um auf das Niveau der Grundsicherung zu kommen.
 
Man zahlt nur 1/5 des Einkommens in die Rentenkasse, dann kann die Rente auch nur höchstens 2/5 des Einkommens betragen.
Rentner brauchen ja auch nicht mehr so viel Geld. Haus ist abgezahlt, Kinder sind selbstständig, Auto kann kleiner sein, etc.
 
Weniger Rente für Kinderlose: Mehr Gerechtigkeit für Familien

Folgende News wurde am 05.01.2015 um 11:02:31 Uhr veröffentlicht:
Weniger Rente für Kinderlose: Mehr Gerechtigkeit für Familien
Finanznews

In der gesetzlichen Rente ändert sich im Jahr 2015 einiges. Der Rentenversicherungsbeitrag wird auf 18,7 Prozent gesenkt und es gibt Vorschläge das Rentenalter freiwillig auf 70 Jahre zu erhöhen. Aktuell wird auch über die Finanzierung der gesetzlichen Rente, speziell über die der Mütterrente, diskutiert. Ein Vorschlag lautet, dass Kinderlose weniger Rente erhalten sollen. Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), stellt derzeit die Frage, wie gerecht das System der Rentenbeiträge ist. Speziell kritisiert er dabei, dass die Mütterrente von allen Beitragszahlern getragen wird. Seiner Forderung nach sollten die Renten für Kinderlose gekürzt werden, um die Mütterrente zu finanzieren. Fuest will durch seine Forderung Gerechtigkeit herstellen. Denn Kinderlose könnten nicht erwarten, von den nachfolgenden Generationen ihre Rente zu erhalten, sagt Fuest im Magazin Focus.
Mütterrente zugunsten geringerer Rente für Kinderlose?
Die im Juli 2014 eingeführte Mütterrente kommt vor allem Frauen zugute, die aufgrund der Kindererziehung kein eigenes Einkommen oder Verdienstausfälle hatten. Die Mütterrente erhalten ältere Frauen, die vor 1992 Kinder bekommen haben. Diese Zusatzrente wird derzeit von allen Beitragszahlern der gesetzlichen Rentenversicherung getragen. Nun wird in Frage gestellt, ob diese Form der Finanzierung gerecht ist. Denn wer keine Kinder hat, hat auch keine zusätzlichen Kosten bzw. keine Verdienstausfälle aufgrund von Kindern. Der ZEW-Präsident Fuest kritisiert dabei die Rentenpolitik der schwarz-roten Bundesregierung. Diese hat sich laut dem Ökonom eher auf das Umverteilen von Kosten konzentriert. Ziel sollte aber ein langfristiger Erhalt des Wohlstands in Deutschland sein.
Weniger Rente für Kinderlose: Gerechtigkeit für Familien?
In der gesetzlichen Pflegeversicherung müssen alle kinderlosen Menschen ab 23 Jahren höhere Beiträge zahlen. Das Modell, durch das Menschen mit Kindern finanzielle Vorteile gegenüber Kinderlosen haben, ist demnach nicht neu. Die Forderung Fuests bedingt eine Veränderung der Leistungsstrukturen der gesetzlichen Rentenversicherung, die langfristig eine gerechtere Aufteilung der Kosten zur Folge haben könnte. Auf lange Sicht könnte es möglich sein, dass finanzielle Vorteile für Menschen mit Kindern eine der wenigen Möglichkeiten sind, den Folgen des demografischen Wandels entgegenzuwirken.
Freiwillige Rente mit 70 wegen Fachkräftemangel
Doch aktuell wird nicht nur diskutiert, ob die Mütterrente durch eine geringere Rente von Kinderlosen finanziert werden soll, sondern auch, wie dem drohenden Fachkräftemangel entgegengewirkt werden kann. Frank-Jürgen Weise, Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, schlägt einen flexibleren Renteneintritt durch die Rente mit 70 Jahren vor. Dem Arbeitsmarkt bleiben so länger Fachkräfte erhalten. Diese Arbeitnehmer sollen im Gegenzug von höheren Renten profitieren. Der Vorschlag ist ein Gegenentwurf zur abschlagsfreien Rente mit 63 Jahren, die im vergangenen Jahr eingeführt wurde.