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Wer es nicht glaubt soll es nach rechnen.

Ist doch einfach. Das Problem ist dass die zu verrentenden Jahrgänge viel größer sind als die nachrückenden Jahrgänge, so dass es immer mehr Rentner gibt und gleichzeitig weniger Beitragszahler.rechne Du mal vor, als ob du es könntest![]()
So ähnlich geht GR gerade vor: https://www.griechenland-blog.gr/2014/06/ende-der-renten-in-griechenland-ab-2015/138980/Dann eher eine Sockelrente auf Basis Grundsicherung, die pro Jahr in Vollzeitarbeit um einen Betrag X erhöht wird, wobei diese Erhöhung nicht linear sein sollte, sondern entsprechend ansteigend über die Jahre.
Das ganze mehr oder weniger einkommensunabhängig.
Meine Lösung : Rentenbeitrag auf alle Einkommen in unbegrenzter Höhe und eine gedeckelte Rentenhöhe.
Wer mehr verdient kann auch mehr Vorsorge treffen, von daher ist eine Berücksichtigung der Beitragsjahre oder des Einkommens nicht nötig.
Warum denn? Die Rente ist nur eine Umlage und nicht durch Kapital gedeckt, man kann also von höheren Einzahlungen nicht auf höhere Auszahlungen schließen. Das griechische System wird die Zukunft sein.Nur zur Erinnerung: Wir leben in einem Sozialstaat.
Und da sollte sehr wohl die Länge der Arbeitstätigkeit sich in den Renten wiederspiegeln können.
Meine Lösung : Rentenbeitrag auf alle Einkommen in unbegrenzter Höhe und eine gedeckelte Rentenhöhe.
Was meinst Du damit?fänd ich ne gute Idee, aber dann gibt es auch hoffentlich Rentenpunkte dafür![]()
Was meinst Du damit?
Marty
Ja, aber du hast doch meinen Satz zitiert mit "gedeckelter Rente". Natürlich bekäme man für alle Zahlungen Rentenpunkte, aber keine Rente in unbegrenzter Höhe. Steht irgendwo, dass die Leistung direkt von der Einzahlung in unbegrenzter Höhe abhängen muss?Deine Rente wird doch an Hand von Rentenpunkten, eigentlich heißen sie scheinbar Entgeltpunkte, berechnet. Wenn ich Beitrag zahle, auch wenn nur aus Kapitalerträgen, möchte ich natürlich dafür auch Punkte und damit später mehr Rente haben.
Das für die Rente immer länger gearbeitet werden muss ist kein Geheimnis mehr, doch eine neue Studie bringt erschreckende Zahlen an den Tag.
So muss ein Durchschnittsverdiener mit 2.900 Euro etwa 31 Jahre arbeiten, um Rente auf dem Niveau von Hartz-IV zu bekommen. Diese Grundsicherung beträgt zur Zeit 690 Euro.
Wer "nur" 2.300 Euro verdient, muss dagegen schon fast 40 Jahre lang einzahlen, um auf das Niveau der Grundsicherung zu kommen.
In der gesetzlichen Rente ändert sich im Jahr 2015 einiges. Der Rentenversicherungsbeitrag wird auf 18,7 Prozent gesenkt und es gibt Vorschläge das Rentenalter freiwillig auf 70 Jahre zu erhöhen. Aktuell wird auch über die Finanzierung der gesetzlichen Rente, speziell über die der Mütterrente, diskutiert. Ein Vorschlag lautet, dass Kinderlose weniger Rente erhalten sollen. Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), stellt derzeit die Frage, wie gerecht das System der Rentenbeiträge ist. Speziell kritisiert er dabei, dass die Mütterrente von allen Beitragszahlern getragen wird. Seiner Forderung nach sollten die Renten für Kinderlose gekürzt werden, um die Mütterrente zu finanzieren. Fuest will durch seine Forderung Gerechtigkeit herstellen. Denn Kinderlose könnten nicht erwarten, von den nachfolgenden Generationen ihre Rente zu erhalten, sagt Fuest im Magazin Focus.
Mütterrente zugunsten geringerer Rente für Kinderlose?
Die im Juli 2014 eingeführte Mütterrente kommt vor allem Frauen zugute, die aufgrund der Kindererziehung kein eigenes Einkommen oder Verdienstausfälle hatten. Die Mütterrente erhalten ältere Frauen, die vor 1992 Kinder bekommen haben. Diese Zusatzrente wird derzeit von allen Beitragszahlern der gesetzlichen Rentenversicherung getragen. Nun wird in Frage gestellt, ob diese Form der Finanzierung gerecht ist. Denn wer keine Kinder hat, hat auch keine zusätzlichen Kosten bzw. keine Verdienstausfälle aufgrund von Kindern. Der ZEW-Präsident Fuest kritisiert dabei die Rentenpolitik der schwarz-roten Bundesregierung. Diese hat sich laut dem Ökonom eher auf das Umverteilen von Kosten konzentriert. Ziel sollte aber ein langfristiger Erhalt des Wohlstands in Deutschland sein.
Weniger Rente für Kinderlose: Gerechtigkeit für Familien?
In der gesetzlichen Pflegeversicherung müssen alle kinderlosen Menschen ab 23 Jahren höhere Beiträge zahlen. Das Modell, durch das Menschen mit Kindern finanzielle Vorteile gegenüber Kinderlosen haben, ist demnach nicht neu. Die Forderung Fuests bedingt eine Veränderung der Leistungsstrukturen der gesetzlichen Rentenversicherung, die langfristig eine gerechtere Aufteilung der Kosten zur Folge haben könnte. Auf lange Sicht könnte es möglich sein, dass finanzielle Vorteile für Menschen mit Kindern eine der wenigen Möglichkeiten sind, den Folgen des demografischen Wandels entgegenzuwirken.
Freiwillige Rente mit 70 wegen Fachkräftemangel
Doch aktuell wird nicht nur diskutiert, ob die Mütterrente durch eine geringere Rente von Kinderlosen finanziert werden soll, sondern auch, wie dem drohenden Fachkräftemangel entgegengewirkt werden kann. Frank-Jürgen Weise, Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, schlägt einen flexibleren Renteneintritt durch die Rente mit 70 Jahren vor. Dem Arbeitsmarkt bleiben so länger Fachkräfte erhalten. Diese Arbeitnehmer sollen im Gegenzug von höheren Renten profitieren. Der Vorschlag ist ein Gegenentwurf zur abschlagsfreien Rente mit 63 Jahren, die im vergangenen Jahr eingeführt wurde.