Das kann doch nicht gut gehen.

Wenn man diejenigen, die den ebenfalls immer mehr steigenden Wohlstand erarbeiten oder in früheren Jahren erarbeitet haben, nicht am Wirtschaftswachstum beteiligt, ja. Dann wird es nicht gut gehen.
Und wenn man ein Millionen ein Auskommen fürs Nichtstun gibt, anstelle die Wertkreisläufe so zu lenken, dass sie das BSP noch weiter erhöhen, dann wird es nicht gut gehen. Wenn man sich aus dem Solidarprinzip der Gründergeneration dieses Landes verabschiedet, genau, dann wird es nicht gut gehen.

Es ist ja nun wirklich nicht so, als würde dieses Land nicht immer mehr produzieren.
 
Kelle, Deine Aktien legen zwar Geld zurück (nicht sämtlicher Unternehmensgewinn nach Steuern wird als Dividende ausgeschüttet), aber Du musst Deine Aktien doch nicht mit 67 abgeben und kriegst dann dieses zurückgelegte Geld (auf einmal oder in monatlichen Raten) ausgezahlt. Deine Aktien werfen auch dann noch das gleiche Geld ab (so das Unternehmen nicht den Bach runter geht) wie zu der Zeit als Du noch gearbeitet hast.

Wenn man den Demographieschwund bei der gesetzlichen Rente ausgleichen will, muss man von der hälftigen Einzahlung nach Lohnsumme weg. Arbeitgeber müssen genauso nach Einkommen einzahlen wie Arbeitnehmer. Sprich: Maßstab der Arbeitgeberanteile muss der Gewinn des Arbeitgebers sein. Beitragsbemessungsgrenzen weg, alle Einkunftsarten mit zur Zahlung heranziehen - dann liegt der Prozentsatz der gesamten Sozialversicherung im niedrigen zweistelligen Bereich (ohne nachgerechnet zu haben schätze ich <20 %).
 
Wenn man den Demographieschwund bei der gesetzlichen Rente ausgleichen will, muss man von der hälftigen Einzahlung nach Lohnsumme weg. Arbeitgeber müssen genauso nach Einkommen einzahlen wie Arbeitnehmer. Sprich: Maßstab der Arbeitgeberanteile muss der Gewinn des Arbeitgebers sein.

Seit wann so arbeitgeberfreundlich.
Sobald der Arbeitgeber weniger Gewinn einfährt als er an Brutto-Gehältern zahlt, ist das echt ein wunderbares Modell für die Arbeitgeber.

Beitragsbemessungsgrenzen weg, alle Einkunftsarten mit zur Zahlung heranziehen - dann liegt der Prozentsatz der gesamten Sozialversicherung im niedrigen zweistelligen Bereich (ohne nachgerechnet zu haben schätze ich <20 %).

Das ist doch, bei allem Respekt, populistischer Bullshit.
Laut BVerfG gibt es auf die Rentenanwarrtschaften so etwas wie eine Eigentumsgarantie.
Das heißt nichts anderes, als dass es für den Rentner wahrscheinlich sein muss, dass er das Geld was er einzahlt, auch wieder herausbekommt.

Knackst Du die Beitragsbemessungsgrenze weg, gibt es keine Rentenobergrenze mehr.
Ziehst Du Kapitalerträge ran, erhöhen diese Deinen Rentenanspruch.

Klar würde das temporär helfen, da die Beitragssumme kurzfristig deutlich steigen würde, während die Auszahlungssumme kaum steigt.
Nur mittelfristig stehst Du vor dem gleichen, wenn nicht sogar größeren Problem.

Oder man übergeht das BVerfG und enteignet Besserverdienende.

gruss kelle!
 
Seit wann so arbeitgeberfreundlich.
Sobald der Arbeitgeber weniger Gewinn einfährt als er an Brutto-Gehältern zahlt, ist das echt ein wunderbares Modell für die Arbeitgeber.
Die Gutverdienenden zahlen für die Schlechtverdienenden mit. Ich hätte gedacht, jetzt Kommunismus vorgeworfen zu kriegen.
Das heißt nichts anderes, als dass es für den Rentner wahrscheinlich sein muss, dass er das Geld was er einzahlt, auch wieder herausbekommt.
Beim jetzigen demographischen Schwund heißt das: Massive Rentenkürzungen oder Beitragssteigerungen. Oder das System wird massiv geändert.
Oder man übergeht das BVerfG und enteignet Besserverdienende.
Die Schweiz hat den Spagat geschafft. Wir schaffen den auch. So oder so wird - bildlich gesprochen - unsere Rentenversicherung die Beine breit machen.
 
Ich habe letztens meine Rentenvorausrechnung erhalten.
Danach würde ich persönlich ein Rentenniveau von ca. 85% bezogen auf mein jetziges Netto erhalten.
Hast Du eine andere RV als ich oder hast Du zufällig in der falschen Zeile gelesen, wo irgendeine Phantasieverzinsung dazu gerechnet wird?

Marty
 
Genau! Ich habe 2 zukünftige Beitragszahler gezeugt - wieviel du?

Macht aber nur einen Zahler für dich, den anderen für deine Frau!

...
Knackst Du die Beitragsbemessungsgrenze weg, gibt es keine Rentenobergrenze mehr.
...

Wenn ich mir überlege, dass ein Durchschnittseinkommenbezieher seine 19,6% in die Rentenversicherung einbezahlt, ein Besserverdiener aber nur z.B. 10 % so frage ich mich schon, wo hier die Gerechtigkeit bleibt. Wenn dann noch einmal gesagt wird, dass die "Starken Schultern" mehr zahlen, dann finde ich das lachhaft!

Warum soll es nicht trotzdem eine Rentenobergrenze geben?!? Es kann doch auch eine Staffelung geben, oder einen Rentenhöchstbetrag, weil mehr wie z.B. 500.00 € / Jahr ist im Rentenalter dann eben nur noch durch private Zusatzversicherung erreichbar...
 
Die Schweiz hat den Spagat geschafft. Wir schaffen den auch. So oder so wird - bildlich gesprochen - unsere Rentenversicherung die Beine breit machen.

Schallendes Gelächter macht sich breit.
Las der Kelle doch im Juni eine schweizer Tageszeitung.
Offenbar liegt die Rentenversicherung bei den Schweizern in privaten Händen, sprich Versicherungsgesellschaften, die mit den Unternehmen dann Verträge abschließen.
Dabei werben die Versicherer mit Garantiezinsen.
Blöd ist zur Zeit nur, dass sie in ner Zwickmühle gelandet sind.
Entweder sie werden vertragsbrüchig, weil der Zins nicht geliefert werden kann, oder sie werden vertragsbrüchig weil der Zins zwar stimmt, aber nur mit Zockerpapieren erreicht werden kann, was aber laut Vertrag wegen des Risikos nicht erlaubt ist.
Da sich das Zinsniveau auf absehbare Zeit nicht ändern wird, sind alle Rentenvorausberechnungen nichtmal mehr das papier wert, auf dem sie stehen.

Schöne Schweiz. :LOL:

Hast Du eine andere RV als ich oder hast Du zufällig in der falschen Zeile gelesen, wo irgendeine Phantasieverzinsung dazu gerechnet wird?

Zugegeben ich habe etwas gestaunt, aber das steht auf der ersten Seite.
Bei den beträge mit 1% und 2% Verzinsung kämen dann schon dreistellige Werte beim Rentenniveau.

Wenn ich mir überlege, dass ein Durchschnittseinkommenbezieher seine 19,6% in die Rentenversicherung einbezahlt, ein Besserverdiener aber nur z.B. 10 % so frage ich mich schon, wo hier die Gerechtigkeit bleibt.

Die Gerechtigkeit liegt darin, dass das Rentenniveau der Besserverdienenden niedrige liegt als das des Durchschnittsverdieners.

Warum soll es nicht trotzdem eine Rentenobergrenze geben?!? Es kann doch auch eine Staffelung geben, oder einen Rentenhöchstbetrag, weil mehr wie z.B. 500.00 € / Jahr ist im Rentenalter dann eben nur noch durch private Zusatzversicherung erreichbar...

Weil das BVerfG das Thema Rente unter Eigentumsgarantie gestellt hat.
Oder fändest Du es gerecht, dass die einen zwei Euro einzahlen und einen rausbekommen, während andere einen Euro einzahlen und zwei rausbekommen?

gruss kelle!
 
Zugegeben ich habe etwas gestaunt, aber das steht auf der ersten Seite.
Bei den beträge mit 1% und 2% Verzinsung kämen dann schon dreistellige Werte beim Rentenniveau.
Hm, ich liege da laut Bescheid aktuell auf ca. 65% meines derzeitigen Nettos, wenn ich weiter so einzahle wie bisher. Dürfte an der Steuerklasse liegen...

Oder fändest Du es gerecht, dass die einen zwei Euro einzahlen und einen rausbekommen, während andere einen Euro einzahlen und zwei rausbekommen?
Und wenn der Bessserverdienende 100 Jahre alt wird und der Schlechtverdiener nur 70? Wer hat dann mehr rausbekommen?

Marty
 
Zuletzt bearbeitet:
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Die Gerechtigkeit liegt darin, dass das Rentenniveau der Besserverdienenden niedriger liegt als das des Durchschnittsverdieners.

Du meinst, dass deren Rentenniveau dann unter 50% der Bemessungsgrenze liegen wird oder wie?!? Das wäre mir neu...

Weil das BVerfG das Thema Rente unter Eigentumsgarantie gestellt hat.
Oder fändest Du es gerecht, dass die einen zwei Euro einzahlen und einen rausbekommen, während andere einen Euro einzahlen und zwei rausbekommen?

Als ich auf 400-Euro_Basis gejobbt habe - während des Studiums - wurden Beiträge abgeführt, ein Rentenanspruch ist mir daraus aber nicht erwachsen. Wie geht denn dann das bitte ?!?
 
Was heißt ich akzeptiere ein niedriges Rentenniveaz? Ich finde eher spaßig das Leute sich in 30+ Jahren sich eine Rente erhoffen die wesentlich über Hartz 4 liegt. Egal ob man vorgesorgt hat oder nicht, entweder sie steuern Dir die Überschüsse weg oder sie ergänzen Dich auf das Niveau :ugly:

Also hilft nur die Kohle in Anlagen zu stecken die man mitnehmen kann, wenn man dann endlich nach Pattaya o.ä. umzieht und möglichst nicht den Fehler machen in die öffentliche Renten-Bermuda-Dreieckkasse einzuzahlen :D
 
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Als ich auf 400-Euro_Basis gejobbt habe - während des Studiums - wurden Beiträge abgeführt, ein Rentenanspruch ist mir daraus aber nicht erwachsen. Wie geht denn dann das bitte ?!?

Nicht? Seit 01.04.1996 sind diese Zeiten auch rentenrechtlich bedeutsam .. Somit erhöht sich deine Rente geringfügig .. Auch Wartezeitmonate erwachsen dadurch, falls du aber nicht auf die Versicherungsfreiheit verzichtet hast, nur in relativ geringer Anzahl ..

Warum das ganze? Na, du hast ja auch keine Beiträge gezahlt, woher soll es denn da kommen? Dass 1 Monat geringfügige Beschäftigung mit Verzicht 1 Wartezeitmonat entspricht ist ja ein "Bonus" für die, die auf die Versicherungsfreiheit verzichten und dafür einen "freiwilligen" Beitrag zu ihrer Altersvorsorge zahlen (Aufstockung zum Beitragssatz).
 
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Warum das ganze? Na, du hast ja auch keine Beiträge gezahlt, woher soll es denn da kommen? Dass 1 Monat geringfügige Beschäftigung mit Verzicht 1 Wartezeitmonat entspricht ist ja ein "Bonus" für die, die auf die Versicherungsfreiheit verzichten und dafür einen "freiwilligen" Beitrag zu ihrer Altersvorsorge zahlen (Aufstockung zum Beitragssatz).

Also die Beiträge wurden ja von meinem Arbeitgeber bezahlt, waren also Teil meines Gehalts. Einen Nutzen - es war tatsächlich der Großteil vor 96 - hätte ich nur dann gehabt, wenn ich zusätzlich von meinem Gehalt eingezahlt hätte.

Mir ging es bei dem konkreten Beispiel darum, dass andere es unfair finden, wenn Reiche mehr einzahlen, als sie wieder herausbekommen. Dass das am anderen Ende genau das Gleiche ist bzw. noch schlimmer, wird übersehen.
 
Also die Beiträge wurden ja von meinem Arbeitgeber bezahlt, waren also Teil meines Gehalts. Einen Nutzen - es war tatsächlich der Großteil vor 96 - hätte ich nur dann gehabt, wenn ich zusätzlich von meinem Gehalt eingezahlt hätte.

Mir ging es bei dem konkreten Beispiel darum, dass andere es unfair finden, wenn Reiche mehr einzahlen, als sie wieder herausbekommen. Dass das am anderen Ende genau das Gleiche ist bzw. noch schlimmer, wird übersehen.

Meiner Meinung nach wurde vor '96 nicht mal etwas vom Arbeitgeber eingezahlt, daher ohne Bedeutung und für die Rentenversicherung und somit ohne Relevanz.

Ab dem genannten Datum zählen diese Zeiten ja auch zur Rentenberechnung und können diese -wenn auch ggf. nur geringfügig- erhöhen .. Klar ist, dass man wenn man auf die Versicherungsfreiheit verzichtet (hätte) man mehr Nutzen davon hat - dafür zahlt man aber ja auch (und zwar einen geringeren Beitrag wie ein "normaler" Beschäftigter).
Dabei wird der, der verzichtet hat und selbst einen geringen Beitrag (Aufstockung) zahlt, sogar im Gegensatz zu dem, der 1/2 des Beitragssatzes bevorzugt, weil die Zeiten dann genauso Ansprüche für z. B. EM-Rente oder auch Reha erwirken können.
 
Rürup hält weiter steigendes Renteneintrittsalter für unausweichlich

Folgende News wurde am 16.07.2013 um 20:40:36 Uhr veröffentlicht:
Rürup hält weiter steigendes Renteneintrittsalter für unausweichlich
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Berlin (dts) - Der Wirtschaftswissenschaftler und Renten-Experte Bert Rürup hält eine Debatte um ein weiter steigendes Renteneintrittsalter für unausweichlich."Wir werden im nächsten Jahrzehnt sicher noch einmal über die Altersgrenze reden", sagte Rürup im Interview der "Welt"."In einigen Jahren werden die Menschen erkannt haben, dass die Rente mit 67 nicht das Schreckgespenst ist, für das sie viele heute noch halten", betonte Rürup. Er wies darauf hin, dass ein Baby, das heute geboren wird, im Durchschnitt drei Monate länger lebe, als eines, das vor einem Jahr auf die Welt kam."Das entspricht einem Lebenserwartungsgewinn von 6 Stunden pro Tag." Rürup äußerte die Erwartung, dass der spätere Renteneintritt und eine andere Bemessungslogik der Steuerzuschüsse die Stellschrauben der Zukunft sein dürften.
 
Von der Wiege bis zur Bahre -- arbeite, arbeite, arbeite. Hatten wir doch Jahrhunderte lang, als sich die Aristokratie an der Arbeit der kleinen Bevölkerung dick und fett gefressen hat. Heute frisst sich die "moderne Aristokratie" an uns dick und fett - Politiker, Lobbyisten, Großaktionäre.

Das generationsübergreifende Rentensystem, wie es heute noch immer praktiziert wird, ist bereits seit über 30 Jahren ein sterbendes System. Doch für die Versicherungsunternehmen und ihre speichelleckenden Polit-Lobbyisten ist es einfacher, das alte System lukrativ an die Wand zu fahren als sich mit der Erschaffung eines neuen Systems zu beschäftigen. Rürup oder Riester ist es egal, wie die Rente in 10, 20 Jahre den Bach runter geht. Sie sind darauf nicht angewiesen.

Das Renteneintrittsalter nach hinten zu verschieben, ist sozial ungerecht. Körperlich hart arbeitende Menschen sind mit ihren Kräften lang vor dem immer höher werdenden Renteneintrittsalter am Ende. Strassenbauer, Maurer, Steinmetze - Rente mit 70? So müssen sie letztendlich staatliche Hilfe beantragen, um vor dem offiziellen Renteneintrittsalter zu überleben - und danach natürlich erst recht. Denn sie haben ja nicht lange genug gearbeitet ....
 
Von der Wiege bis zur Bahre -- arbeite, arbeite, arbeite.
Ist doch längst nicht mehr so. Zumindest nicht, wenn ich mir die Millionen Rentner anschauen, die schon lange nicht mehr arbeiten, aber immer älter werden.

Das generationsübergreifende Rentensystem, wie es heute noch immer praktiziert wird, ist bereits seit über 30 Jahren ein sterbendes System.
Aber doch nur, weil immer weniger zu kurz einzahlen um die immer länger dauernde Rente von immer mehr Menschen zu bezahlen.

Welches "neue" System würde dieses Problem denn lösen? Private Vorsorge dürfte zur Zeit kaum dafür geeignet sein.

Das Renteneintrittsalter nach hinten zu verschieben, ist sozial ungerecht. Körperlich hart arbeitende Menschen sind mit ihren Kräften lang vor dem immer höher werdenden Renteneintrittsalter am Ende.
Das ist in der Tat so. Meine Idee für eine Lösung wäre

1. Rente gibt es nicht nach Lebensalter, sondern nach geleisteter Arbeit. Wer früher anfängt, darf früher aufhören.

2. Es gibt für besonders schwere Berufe Bonuspunkte, für einfachere Berufe Minuspunkte. Wer körperlich schwer arbeitet, muss das dann nicht so lange.

Aber am Ende wird man trotzdem länger als heute arbeiten müssen, damit die Rente als Umlagesystem funktioniert. Die alternative mit einer privaten Vorsorge hilft bei schwachen Einkommen nicht. Dann hilft am Ende nur ein Grundeinkommen für alle, aber auch das muss erwirtschaftet werden.

Marty
 
2. Es gibt für besonders schwere Berufe Bonuspunkte, für einfachere Berufe Minuspunkte. Wer körperlich schwer arbeitet, muss das dann nicht so lange

Da stößt das ganze schon an seine Grenzen... Ich für meinen teil halte Schreibtischarbeit nicht für schwere Arbeit - Betroffene werden das anders sehen. Erstaunlicherweise gibt es in dem Sektor aber mehr Burn Outs als bei körperlich anstrengenden Jobs... :ugly:
 
Ich für meinen teil halte Schreibtischarbeit nicht für schwere Arbeit - Betroffene werden das anders sehen.
Am Ende hat jeder den schwersten Job, ich weiß. Aber das sollte sich doch halbwegs objektiv klassifizieren lassen.

Erstaunlicherweise gibt es in dem Sektor aber mehr Burn Outs als bei körperlich anstrengenden Jobs
Aber ein Burn-Out hat ja nun primär nichts mit der Lebensarbeitszeit zu tun, sondern eher mit der täglichen Belastung. Wenn man mit 25 einen Burn-Out hatte, schliesst das ja ein Arbeiten bis 70 auf einem verträglichen Job nicht aus. Ich vermute aber, dass der Anteil der Dachdecker, die mit 70 noch körperlich in der Lage für die Arbeit wären, äusserst gering ist.

Marty