Wildentchen
Ist wieder da
- 25 Juni 2007
- 2.032
- 271
Ich habe selber keine Kinder, was vielleicht auch daran liegt, dass ich gerade mit der Schule fertig geworden bin. ^^
Trotzdem habe ich gewisse Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema, allerdings von der Schülerperspektive aus.
Zunächst einmal finde ich es schade, dass es Menschen gibt, die bei bloßer Anwesenheit eine 4 oder eine 3 bekommen und es offensichtlich auch noch in Ordnung finden. Für bloße physische Anwesenheit kann es nur eine Note geben: eine 6. Schüler, die in einem Fach keine Leistung bringen (und dazu gehört auch das nette Lächeln oder dem Lehrer Guten Tag sagen), dürfen nicht auch noch belohnt werden! Entweder man fördert sie, weil sie Probleme haben mit dem Fach oder man bestraft ihre Faulheit.
Als gute Schülerin musste ich feststellen, hat man es nicht immer einfach. Ich war auf einem Gymnasium und als es um die Wahl der Leistungskurse ging, wurden meine Wünsche nicht berücksichtig, weil ich ein "zu gutes Zeugnis" hätte, dabei war ich sogar meilenweit von einem 1,0 Schnitt entfernt. Da müssen sich die Erwachsenen nicht wundern, wenn manche gute Schüler keine Lust mehr haben, denn ihre Leistung wird ja sowieso nicht honoriert.
Ein weiteres großes Problem ist meiner Ansicht nach die Einflussnahme der Eltern auf die Schullaufbahn der Kinder. Bei uns in Hamburg ist es so, dass im vierten Schuljahr eine Empfehlung ausgesprochen wird, welche weiterführende Schule das jeweilige Kind besuchen solle. Doch diese Empfehlung muss von den Eltern nicht berücksichtigt werden. So habe ich während meiner neun Jahre Gymnasium viele Schüler kennengelernt, die auf Gesamtschulen oder Realschulen besser aufgehoben gewesen wären. Darüberhinaus bremsen sie die etwas schnelleren und die "normalen" im Unterricht, was bei diesen zu einer nachlassenden Lernmoral führen kann. Selbstverständlich haben Schüler, die das Abitur anstreben und bestehen, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Allerdings ist keinem Kind geholfen, wenn die eigenen Eltern utopische Vorstellungen von den Leistungen ihres Kindes haben.
Deshalb bitte ich alle Eltern möglichst objektiv das Leistungsvermögen ihrer Kinder zu prüfen, damit diese und andere Kinder nach ihrem Vermögen einen Schulabschluss erwerben können.
Ich hoffe, dass ich hier niemanden zu nahe getreten bin.
Trotzdem habe ich gewisse Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema, allerdings von der Schülerperspektive aus.
Zunächst einmal finde ich es schade, dass es Menschen gibt, die bei bloßer Anwesenheit eine 4 oder eine 3 bekommen und es offensichtlich auch noch in Ordnung finden. Für bloße physische Anwesenheit kann es nur eine Note geben: eine 6. Schüler, die in einem Fach keine Leistung bringen (und dazu gehört auch das nette Lächeln oder dem Lehrer Guten Tag sagen), dürfen nicht auch noch belohnt werden! Entweder man fördert sie, weil sie Probleme haben mit dem Fach oder man bestraft ihre Faulheit.
Als gute Schülerin musste ich feststellen, hat man es nicht immer einfach. Ich war auf einem Gymnasium und als es um die Wahl der Leistungskurse ging, wurden meine Wünsche nicht berücksichtig, weil ich ein "zu gutes Zeugnis" hätte, dabei war ich sogar meilenweit von einem 1,0 Schnitt entfernt. Da müssen sich die Erwachsenen nicht wundern, wenn manche gute Schüler keine Lust mehr haben, denn ihre Leistung wird ja sowieso nicht honoriert.
Ein weiteres großes Problem ist meiner Ansicht nach die Einflussnahme der Eltern auf die Schullaufbahn der Kinder. Bei uns in Hamburg ist es so, dass im vierten Schuljahr eine Empfehlung ausgesprochen wird, welche weiterführende Schule das jeweilige Kind besuchen solle. Doch diese Empfehlung muss von den Eltern nicht berücksichtigt werden. So habe ich während meiner neun Jahre Gymnasium viele Schüler kennengelernt, die auf Gesamtschulen oder Realschulen besser aufgehoben gewesen wären. Darüberhinaus bremsen sie die etwas schnelleren und die "normalen" im Unterricht, was bei diesen zu einer nachlassenden Lernmoral führen kann. Selbstverständlich haben Schüler, die das Abitur anstreben und bestehen, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Allerdings ist keinem Kind geholfen, wenn die eigenen Eltern utopische Vorstellungen von den Leistungen ihres Kindes haben.
Deshalb bitte ich alle Eltern möglichst objektiv das Leistungsvermögen ihrer Kinder zu prüfen, damit diese und andere Kinder nach ihrem Vermögen einen Schulabschluss erwerben können.
Ich hoffe, dass ich hier niemanden zu nahe getreten bin.
