Wo ist der Thread, wo Eltern Ihre Kinder für Ihre Zeugnisse zerreißen dürfen ???

Ich habe selber keine Kinder, was vielleicht auch daran liegt, dass ich gerade mit der Schule fertig geworden bin. ^^
Trotzdem habe ich gewisse Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema, allerdings von der Schülerperspektive aus.

Zunächst einmal finde ich es schade, dass es Menschen gibt, die bei bloßer Anwesenheit eine 4 oder eine 3 bekommen und es offensichtlich auch noch in Ordnung finden. Für bloße physische Anwesenheit kann es nur eine Note geben: eine 6. Schüler, die in einem Fach keine Leistung bringen (und dazu gehört auch das nette Lächeln oder dem Lehrer Guten Tag sagen), dürfen nicht auch noch belohnt werden! Entweder man fördert sie, weil sie Probleme haben mit dem Fach oder man bestraft ihre Faulheit.

Als gute Schülerin musste ich feststellen, hat man es nicht immer einfach. Ich war auf einem Gymnasium und als es um die Wahl der Leistungskurse ging, wurden meine Wünsche nicht berücksichtig, weil ich ein "zu gutes Zeugnis" hätte, dabei war ich sogar meilenweit von einem 1,0 Schnitt entfernt. Da müssen sich die Erwachsenen nicht wundern, wenn manche gute Schüler keine Lust mehr haben, denn ihre Leistung wird ja sowieso nicht honoriert.

Ein weiteres großes Problem ist meiner Ansicht nach die Einflussnahme der Eltern auf die Schullaufbahn der Kinder. Bei uns in Hamburg ist es so, dass im vierten Schuljahr eine Empfehlung ausgesprochen wird, welche weiterführende Schule das jeweilige Kind besuchen solle. Doch diese Empfehlung muss von den Eltern nicht berücksichtigt werden. So habe ich während meiner neun Jahre Gymnasium viele Schüler kennengelernt, die auf Gesamtschulen oder Realschulen besser aufgehoben gewesen wären. Darüberhinaus bremsen sie die etwas schnelleren und die "normalen" im Unterricht, was bei diesen zu einer nachlassenden Lernmoral führen kann. Selbstverständlich haben Schüler, die das Abitur anstreben und bestehen, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Allerdings ist keinem Kind geholfen, wenn die eigenen Eltern utopische Vorstellungen von den Leistungen ihres Kindes haben.
Deshalb bitte ich alle Eltern möglichst objektiv das Leistungsvermögen ihrer Kinder zu prüfen, damit diese und andere Kinder nach ihrem Vermögen einen Schulabschluss erwerben können.

Ich hoffe, dass ich hier niemanden zu nahe getreten bin.
 
Mir persönlich würde es besser gefallen wenn dieser Unterricht sich auf alle Glaubensrichtungen beziehen würde. Also Werte und Normen aller Religionen vermittelt werden würde. Es gibt in Deutschland so viel Glaubensrichtungen, und unsere Kids haben nicht den leisesten Schimmer.
Wäre das Verständnis untereinander nicht viel besser, wenn man weiß warum Moslems kein schmutziges Fleisch essen, oder waren das Juden....und so weiter... Wäre es nicht auch für die Kinder viel leichter miteinander umzugehen und sich zu akzeptieren, wenn eine Basis, die Wissen beinhaltet, alles viel verständlicher macht?

Das is eigentlich Stoff der Unter/Mittelstufe am Gymnasium.
Was die an Real- und Hauptschulen unterrichten, kann ich leider nich sagen :-?
 
Der Schwerpunkt lag bei uns (bis zur 9. Klasse) auf dem Christentum, danach rücken andere Religionen in den Schwerpunkt. Aber ich finde, man sollte lieber die Gemeinsamkeiten betonen als die Unterschiede. Denn wer sich stets auf die Unterschiede beruft und die eigene "Gruppe" dadurch charakterisiert, dass sie anders sind als die anderen, läuft gefahr einem integralen Nationalismus oder Rassismus zu unterliegen. Deswegen sollte man eher nur die Werte vermitteln als das Wissen "Wann wurde der Islam gegründet?", denn das gehört zur Allgemeinbildung und kann notfalls schnell nachgeschlagen werden. Damit kann sich das 3. bis 6. Schuljahr beschäftigen.
 
aber "Wann wurde der Islam gegründet" lässt sich leichter benoten, als "welche positiven Eigenschaften findest du im Islam" ;)

Ein bissl Grundwissen und Abfragestoff sollte schon dabei sein...
 
Wenn heut ein Lehrer einen Schlüssel nach einem Schüler wirft, kann er seine Sachen sogut wie packen.
Sowas gab es auf meiner letzten Schule (Realschule) und auf der jetzigen (Gymnasium), was meines Wissens nach auch jeweils von den Eltern beim Direktor angeklagt wurde, jedoch nie Folgen nach sich zog (zumindest keine Erkennbaren).
Ob das daran liegt, dass man schwer Ersatz findet, oder dass man sich im Kollegium gegenseitig deckt (oder ganz andere Gründe hat?), sei dahingestellt.

Jedenfalls wurde ich erst vor kurzem Zeuge, wie ein Lehrer auf dem Flur fast eine Prügelei angefangen hätte. Der Mann ist bekannt dafür, bleibt aber wohl trotzdem bis zur Rente.

So oder so, es hat seit Lackis Zeit Weiterentwicklungen gegeben, ob ausschließlich zum Besseren, wage ich teilweise zu bezweifeln. Trotzdem habe ich Hoffnung, dass nicht alles, was an Reformen durchgebracht wurde (und im Moment wird), so grundfalsch ist.

In diesem Sinne ...
MMave, der gerade leider sehr unmotiviert ist :/
 
Ein weiteres großes Problem ist meiner Ansicht nach die Einflussnahme der Eltern auf die Schullaufbahn der Kinder. Bei uns in Hamburg ist es so, dass im vierten Schuljahr eine Empfehlung ausgesprochen wird, welche weiterführende Schule das jeweilige Kind besuchen solle. Doch diese Empfehlung muss von den Eltern nicht berücksichtigt werden. So habe ich während meiner neun Jahre Gymnasium viele Schüler kennengelernt, die auf Gesamtschulen oder Realschulen besser aufgehoben gewesen wären. Darüberhinaus bremsen sie die etwas schnelleren und die "normalen" im Unterricht, was bei diesen zu einer nachlassenden Lernmoral führen kann. Selbstverständlich haben Schüler, die das Abitur anstreben und bestehen, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Allerdings ist keinem Kind geholfen, wenn die eigenen Eltern utopische Vorstellungen von den Leistungen ihres Kindes haben.
Deshalb bitte ich alle Eltern möglichst objektiv das Leistungsvermögen ihrer Kinder zu prüfen, damit diese und andere Kinder nach ihrem Vermögen einen Schulabschluss erwerben können.

Ich hoffe, dass ich hier niemanden zu nahe getreten bin.


Eben!!

Was bringt es wenn ich ein Kind aufs Gymnasium zwinge und es da nur mit hängen und würgen einen Abschluss bekommt??

Da wäre es besser ich lasse es seinen Leistungen entsprechend auf eine Realschule gehen und dort hat es die Möglichkeit einen guten Abschluss zu erwerben.

Natürlich ist ein gymnasialer Abschluss immer gut, aber ein guter Realschulabschluss ist meines Erachtens mehr wert als ein schlechter Gymnasiumsabschluss.


ABER!!

Man darf das auch nicht zu sehr verallgemeinern mit den Empfehlungen der Lehrer, denn mir hat keiner in der 6. Klasse auch nur im Ansatz zugetraut den 10.-Klasseabschluss zu schaffen, aber ich habe denen gezeigt was in mir steckt und mein Abitur gemacht, zwar nur mit 2,5 aber immerhin, dafür das ich stinkend faul war und nie Hausaufgaben gemacht habe und alles für die Prüfungen ohne Wiederholen oder Lernen nur einfach so aus meinem Kopf geholt habe finde ich mich schon mal nicht schlecht.
 
Ich hab den Thread jetzt zwar nicht ganz gelesen, aber ich muss sagen, dass es bei uns man Gym nach genug schlüsselwerfende Leherer gibt. Auf die Ausdrucksweise wird auch nicht geachtet, da fällt in Geschi auf die Antwort: "Ich hab keinen Bock mit ihnen zu reden" auch mal sowas wie *ironie*"Ihr dreckigen P*nner, könnt nicht mal euren Mund auf machen. Ach Früher war alles besser und den Rechten Arm durfte ich auch heben"*Ironie*
Ja die antwort ist gefallen, aber ironisch gemeint *gg*
 
das schöne thema noten und schule,ich bin noch nicht solange raus aus der schule (seit 2000 fertig),bei mir war es immer so das ich im halbjahres zeugnis immer eine 5 haben musste um mich dann auf den allerwertesten zu setzen um daraus eine 4 oder eine 3 zu machen,einmal habe ich es geschafft aus einer 4 eine 1 zu machen,wo sich die schule mit dem lehrer zusammen setzten musste denn er musste diesen zensurensprung erklären.

ich hatte damals einige probleme zu bewältigen durch die ganzen umzüge,musste dann eine menge stoff nachholen habe dafür eine klasse 2 mal gemacht (bin nicht sitzen geblieben) und hatte doch meine probleme die schule hatte mir nach der 6 klasse empfohlen die hauptschule zu machen weil ich zu der zeit ein schnitt von 4,4 hatte bin aber doch auf die realschule gegangen und habe mit 2,7 abgeschlossen.
 
Ein weiteres großes Problem ist meiner Ansicht nach die Einflussnahme der Eltern auf die Schullaufbahn der Kinder. Bei uns in Hamburg ist es so, dass im vierten Schuljahr eine Empfehlung ausgesprochen wird, welche weiterführende Schule das jeweilige Kind besuchen solle. Doch diese Empfehlung muss von den Eltern nicht berücksichtigt werden. So habe ich während meiner neun Jahre Gymnasium viele Schüler kennengelernt, die auf Gesamtschulen oder Realschulen besser aufgehoben gewesen wären. Darüberhinaus bremsen sie die etwas schnelleren und die "normalen" im Unterricht, was bei diesen zu einer nachlassenden Lernmoral führen kann. Selbstverständlich haben Schüler, die das Abitur anstreben und bestehen, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Allerdings ist keinem Kind geholfen, wenn die eigenen Eltern utopische Vorstellungen von den Leistungen ihres Kindes haben.
Deshalb bitte ich alle Eltern möglichst objektiv das Leistungsvermögen ihrer Kinder zu prüfen, damit diese und andere Kinder nach ihrem Vermögen einen Schulabschluss erwerben können.


Dazu möchte ich mal eben etwas sagen:

Mein Kollege aus der Grundschule hat von unserem Lehrer "nur" eine Empfehlung für eine Hauptschule bekommen, ging aber trotzdem auf die Realschule. Dort kommt er jetzt sehr gut klar und hat sogar vor nach dem nächsten Schuljahr aufs Gymnasium zu wechseln und das Abitur zu machen.
Wäre er auf die Hauptschule gegangen, wage ich jetzt mal zu behaupten, dann würde er jetzt und in Zukunft nicht so gut dastehen...

Also: Auch Lehrer sind fehlbar.

Aber ganz wichtig, andere Seite:

Meine Mutter ist Lehrerin an einer Förderschule für Lernbehinderte Kinder.
Da bekommt man ja schonmal was mit.
Und ich weiß, dass sehr viele Eltern ihre Kinder einfach nicht auf eine Schule schicken wollen, weil "Oh Gott, Sonderschule, da schick ich mein Kind doch nich hin"....
Ich wette aber, dass kein Schüler einer Hauptschule mit einem schlechten Abschluss, den er wohl machen wird, weil er eigentlich eine spezielle Förderung benötigen würde, größere Chancen auf einen Job hat, als jemand der an der Schule, an der meine Mutter arbeitet. Natürlich wird man kein Ingenieur oder Anwalt, aber, wenn die Lehrer sich ein bisschen Mühe geben (dass ist natürlich leider auch dort nicht immer so), dann läuft es nicht selten besser als für manchen Hauptschüler.


Fazit :
Weder Lehrer noch Eltern treffen auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Ich wage auch zu behaupten, dass eine objektive Beurteilung unmöglich ist... Außenstehende kennen den Schüler nicht, die anderen sind subjektiv beeinflusst. Tests dafür einzuführen wäre meines Erachtens ziemlich schlecht, denn was genau wird abgefragt? - Jeder hat seine schlechten und seine guten Tage/Bereiche.
Ein einzelner Test kann also nicht ausschlaggebend sein.
Noten allgemein macht wiederum der Lehrer.
Was bleibt also übrig?

BTW.
Lehrer die mit Schlüsseln/Kreide werfen, gibt es immer noch. Situationsbedingt auch keine schlechte Lösung, dafür in anderen Situationen ernsthafter Grund zu einer Unterredung mit der Schulleitung und ggf. eine Anzeige.
 
also ich weiss gar net, was an sonem kleinen Stück Kreide ne Anzeige wert wäre...
Wenn ich als Lehrer die Möglichkeit hätte, würde ich die ganzen faulen und schwätzenden Schüler auch lieber bei ihren Eltern anzeigen, aber die machen doch nix. :ugly:
 
Ach MiMo wie Recht Du doch hast. Viele Eltern kümmern sich zu wenig bis garnicht. Was soll nur aus den Kids werden?
bei meinem kleinsten ist übernächstes Wochenende Lesenacht...was glaubst du wieviele Eltern Interesse haben ihren Kindern eine schöne Lesenacht zu bereiten?
Anwesend außer der Lehrerin und 21 Kindern.....nur die Lilly, das ist so frustrierend.
 
es wird halt davon ausgegangen, dass die Lehrer in ihrer Ausbildung soviel pädagogische Maßnahmen lernen, dass sie die Erziehung, die daheim nicht stattfindet, ersetzen können...
Aber das kann man als Lehrer einfach nich leisten, wenn daheim keinerlei Vorarbeit geleistet wird.
Wenn Eltern ihre Kids vor die Glotze setzen, damit sie ihnen nicht so sehr zur Last fallen, werden die Kids von der ganzen Action im Fernsehen so hibbelig, dass sie im Unterricht einfach abdrehen. Da kann ihnen ein Lehrer mit Frontalunterricht nicht genügend Action bieten...

aber was red ich überhaupt... bei meinen Eltern wars genauso... die haben sich auch nich dafür interessiert, was in der Schule war, weil sie davon ausgegangen sind, dass wir dort auch "erzogen" werden.
In Rumänien war das jedenfalls noch so gang und gäbe...
Da hatten die Lehrer aber auch Möglichkeiten zu bestrafen und den Respekt einzufordern :-?
 
bei meinem kleinsten ist übernächstes Wochenende Lesenacht...was glaubst du wieviele Eltern Interesse haben ihren Kindern eine schöne Lesenacht zu bereiten?
Anwesend außer der Lehrerin und 21 Kindern.....nur die Lilly, das ist so frustrierend.

Ich kann es ja verstehen, wenn Eltern, die noch nie etwas von Integralfunktionen gehört haben, ihre Kinder dabei nicht unterstützen können. Aber eine Lesenacht ist ja nicht zu viel verlangt. Dieses Desinteresse bei den anderen Eltern ist wahrhaft erschreckend und es beginnt bei einigen schon im Kindergarten.
In der Grundschule mussten teilweise die Kinder mit zum Elternabend, weil die Eltern kein Wort Deutsch verstanden haben oder zumindest kaum, obgleich sie schon viele Jahre in Deutschland gelebt hatten... Das war den Kindern immer so unangenehm. :(
 
[...]Lesenacht...was glaubst du wieviele Eltern Interesse haben ihren Kindern eine schöne Lesenacht zu bereiten?
Anwesend außer der Lehrerin und 21 Kindern.....nur die Lilly, das ist so frustrierend.

Ich :) - aber das kommt auch immer darauf an was die Eltern für Hobbies haben. Klar sollte man sich für seine Kinder einsetzen - aber das ist eben ein Problem der Eltern. Nicht jeder liest gerne, also wird man das auch nur selten bei seinen Kindern fördern. In meinen Augen ein Fehler, aber außer schmackhaft machen kann man es Eltern und Kindern nicht.

nochmal kurz zurück zu Seite 2:
@Mimo, ich weiß du bist der Religionslehrer, den ich mir immer gewünscht habe (damals^^) - aber Selbstfindung und Charakterbildung und Co findet man nicht im Reliunterricht, da liegen Themen wie Bibel, Interpretation, Gleichnisse, und später dann abstraktes Religionsdifferenzieren, Gottesbeweise, Gegenbeweise etc. Vielleicht noch kurz Sekten oder die Enthüllung, das Religion als Vorwand missbraucht wird (bin laden z.b. fand ich damals sehr interessant diese Unterrichtsreihe).

Ich hatte zwar Religion, aber es war für mich ein "Laberfach", es gab leicht gut Noten, Texte waren Texte, egal was drin steht. Ich kann mich damit nicht identifizieren und auch nichts daraus gewinnen, aber es sollte halt jedem Kind frei stehen zu wählen. Ich meine in der BRD ist man mit 14(?) "Religionsmündig" , da durfte jeder entscheiden was er haben wollte, Reli oder Ethik.

Im Prinzip sind beide Fächer gleich. (Bitte jetzt nicht schlagen)
Analysieren, umsetzen, vermuten. In Religion gibts halt einen Gott in Ethik eher nicht, da geht es um "Matrix" und die bewusste Auffassung des Lebens. Beide Fächer zielen aber auch das selbe ab: Hinterfragung von "Fakten" - und das vermitteln beide Fächer gleich gut.
 
@Cybo
das hat nix mit den Hobbys zu tun. Ich habe mir vorgestern meinen Popo angefroren da ich Streckenposten bei der Fahrradprüfung war, das ist mit Sicherheit nicht mein Interesse, das mache ich für die Kids.
 
@Cybo
das hat nix mit den Hobbys zu tun. Ich habe mir vorgestern meinen Popo angefroren da ich Streckenposten bei der Fahrradprüfung war, das ist mit Sicherheit nicht mein Interesse, das mache ich für die Kids.

Na sicher. Meine Eltern haben mir das Radfahren beigebracht, weil sie regelmäßig fahren, so war das auch beim Lesen, ich war mit meiner mama in der Bibliothek und seitdem bin ich da ein treuer Kunde.

Wenn man sich für sein Kind engagiert ist das nicht verkehrt, aber ganz ehrlich, ich würde mich auch nicht für 30 Kinder da hin stellen und Streckenposten spielen, wenn mich fahradfahren nicht interessieren würde.

Geht es um generelles Engagement der Eltern? Kann ich nicht drüber klagen, wenn ich damals zum "türkischen Abend" wollte, dann ist meine mama mit, weil sie er einmal selbst probieren wollte und danach weil sie es toll fand mit den türkischen Mitschülern und deren Eltern türkisch/deutsche Speisen und Getränke gemeinsam herzustellen und zu essen.
 
30 Kinder *gg* es waren 51 Kids.
Mich interessiert Rad fahren schon, aber nicht mit sooo vielen Kids. Ich mache das, weil ich denke das es für alle Kids wichtig ist sich für sie zu interessieren.
 
Leider stehen wir mit solchen Meinungen aber meistens allein da, liebe Lilly. Im Gegenteil, man muß sich dann von anderen Müttern noch anhören, ob man zuviel Zeit hätte. :roll:

Nächste Woche haben unsere Kids Bundesjugendspiele, da ist es schon schwierig, genug Eltern zu finden um alle Stationen zu besetzen. Ich bin wirklich ein Sportmuffel, aber damit mein Kind einen schönen Tag hat (und die anderen Kids natürlich auch) werde ich mich da auch hinstellen. Ich werde allerdings Gemüse schnippeln - denn die meisten Kids kriegen ja nichtmal ein vernünftiges Frühstück mit bei solchen Aktionen. :ugly:

In der Klasse meiner Tochter gibt es einen Jungen, dessen Mutter habe ich in drei Jahren Grunschule noch nicht einmal bei einem Elternabend oder ähnlichem gesehen. Sowas finde ich extrem traurig. :-?

Aber es gibt viele Eltern, denen es nicht so wichtig ist, was ihre Kinder in der Schule machen. Die interessiert es allerdings oft auch nicht, was die Kinder den Rest des Tages machen. :evil: