Wo hat sich Gott versteckt?

@hbss

Du glaubst an Gott, aber nicht an Geister .....
So viel zum Thema Glauben.

Glauben heißt : Nicht Wissen !
Nicht Wissen heißt dumm sein.

Jedoch stellt sich die Frage, ob ich ohne mein Wissen über etwas
darüber Glauben darf.

Ansonsten ist der Mensch nichts weiter als eine Biologische Existenz, die mit Ihrem Ableben
aufhört zu existieren.
 
...
Glauben heißt : Nicht Wissen !
Nicht Wissen heißt dumm sein.
...

Nein, das heißt es nicht. Du verwechselst "glauben" mit "meinen"...
Es gibt Dinge in der Welt, die wir nicht wissen können!
Ich glaube, dass meine Frau mich liebt. Das kann ich nicht wissen, weil es sich nicht wissenschaftlich beweisen lässt. Klar, ihr Verhalten,... weisen darauf hin, es könnte aber auch nur vorgespielt sein. Von daher werde ich es nie wissen - nach wissenschaftlichen Maßstäben. Aber es ist viel mehr als Wissen. Denn wenn jemand kommt und sagt "2+2=5 - akzeptiere es oder stirb!"- würde ich vielleicht auf mein Wissen verzichten, um weiterzuleben. Wenn aber jemand käme und sagte: "Deine Frau liebt dich nicht - akzeptiere es oder stirb" wäre die Chance, dass ich das nicht überlebe um ein vielfaches größer...
 
NEIN !
Wenn ich etwas meine, dann bedarf es keiner Grundlage dazu ! (Es ist meine Meinung)

Aber wenn ich etwas Glaube, dann vertraue ich auf irgend eine Aussage oder mein Gefühl. Wobei mein Gefühl ja nur Objektiv ist und das kann ja falsch liegen.

Also:
Ist das hier eine Frage des Glaubens oder des Wissens?
Denn Glauben heißt! Nicht Wissen !
Nicht Wissen heißt dumm sein !
Und doch stellt sich hier die Frage ob es sich hierbei um eine Frage des Wissen oder des Glaubens handelt . . .
 
Zuletzt bearbeitet:
""aber nicht an Geister ."

***Ironie an*** Es gibt also Hui Buh. ***Ironie aus***
Gibt es auch Winnetou und Frankenstein?
 
Das manche Menschen Fragen nicht verstehen ist bekannt.
Aber das es Menschen gibt, die Fragen als Aussagen ansehen,
das ist mir unverständlich . . .
Na ja, nicht jeder hat in der Schule die gleiche Ausbildung erhalten.:ugly:
 
...Aber wenn ich etwas Glaube, dann vertraue ich auf irgend eine Aussage ... und da kann ja falsch liegen.

. . .

Und Du meinst, Wissen wäre absolut und unfehlbar?! Was "wussten" wir Menschen nicht schon alles. Und wie viele Jahre/Jahrzehnte/... dauert(e) es, um falsches "Wissen" aus den Köpfen zu verbannen.
Selbst so simple Dinge wie die Länge des Rheins war Jahrelang falsch gelehrt worden.

Und da rede ich nicht von der subjektivität der Wissenschaftler, die Daten und Fakten aus ihrem Blickwinkel interpretieren!
 
@smailies

Wenn Du schon zitierst, dann bitte nicht den Zusammenhang ändern. Danke

Aber wenn ich etwas Glaube, dann vertraue ich auf irgend eine Aussage oder mein Gefühl. Wobei mein Gefühl ja nur Objektiv ist und das kann ja falsch liegen.
Und Du meinst, Wissen wäre absolut und unfehlbar?! Was "wussten" wir Menschen nicht schon alles. Und wie viele Jahre/Jahrzehnte/... dauert(e) es, um falsches "Wissen" aus den Köpfen zu verbannen.
Selbst so simple Dinge wie die Länge des Rheins war Jahrelang falsch gelehrt worden.

Und da rede ich nicht von der subjektivität der Wissenschaftler, die Daten und Fakten aus ihrem Blickwinkel interpretieren!

Wo habe ich hier irgend etwas von Wissen erwähnt? Ich habe nur etwas über den Glauben geschrieben.
 
Ein Mythos??
Wohl eher eine Geniale Erfindung, damit kann man alles erklären obwohl man keine Ahnung hat.

(Als Bsp.: Gott hat das Universum erschaffen.)

Keine Erfindung. Das ist was anderes. Eine geniale Erfindung ist etwas das sich in der uns sichtbaren Welt materialisiert und zuvor eine Idee war.

Ein Mythos trifft es genau und muss nicht notwendigerweise unwahr sein. Es wird ja durchaus etwas damit vermittelt, was sich auf die Fragen der Welt und darüber hinaus bezieht.

Wie du richtig sagtest, zum Beispiel der Gott als Lückenfüller. Fragen die man sich ansonsten nicht rational beantworten kann, können so beantwortet werden, ohne wirklich beantwortet zu sein, was eher ein geistiger Stillstand ist.

Menschen die sich die Welt nicht logisch und auf Beweise beruhend erklären können, greifen gerne nach Mythen und glauben das es sich um die absolute Wahrheit handeln würde. Sie schießen damit aber über das Ziel hinaus, denn Wahrheit beruht im sichtbaren Spektrum auf Evidenz. Und diese ist allgemein gültig und unbestreitbar. Was "Gott" ja nicht ist.

Es ist ein Glaubenskonstrukt, aber keine Erfindung, denn es kann sehr wohl einen realen Bezug haben, es muss aber nicht Gott sein, was auch immer man sich darunter vorstellen mag.
 
Sorry, Stimmt eine Erfindung ist etwas was man reproduzieren kann.
Dann doch eher eine Geniale Erklärung (Antwort).

Und ja ein Mythos ist ja auch nicht`s anderes als eine "Antwort" die man auf irgend eine Frage/Konstellation etc. hatte.
 
Was ist dann ein Buch für Euch?
Lüge?
Nein nicht unbedingt!
Es kommt immer auf den Inhalt an.
Ein Telefonbuch ist keine Lüge sondern eine Information.
Ein Roman, Ja das ist meist eine Phantasievolle Lüge .
Jedoch behauptet ein Roman nie das es der Wirklichkeit entspricht.
Ein Sci-Fi Roman, ja das ist eine Lüge bzw. der Wunsch des Schreibers an die Zukunft. Es kann sein, das seine Aussagen irgen einmal der Warheit entsprechen, jedoch kann es auch sein das das alles nur ein Hirngespinst (eine Lüge) eines Schreibers ist.
 
Also mal so und mal so.
Fernsehen auch?
Mathematik auch?
Wie ists mit Physik und Urknall?

Du solltest nicht alles in einen Topf werfen und kräftig umrühren.

Ein Zeichen von Intelligenz ist es zu differenzieren.

Nicht etwas völlig verschiedenes zu vergleichen. Das führt nur zu Fehlschlüsse.

Man muss zuerst unterscheiden zwischen nachprüfbare Dinge und solche die sich der Überprüfbarkeit entziehen.

Thesen also die in den metaphysischen Bereich gehen oder ins Traumland und worunter sich man nur schwer etwas vorstellen kann, wie unter "Gott".
 
Du solltest nicht alles in einen Topf werfen und kräftig umrühren.

Ein Zeichen von Intelligenz ist es zu differenzieren.

Nicht etwas völlig verschiedenes zu vergleichen. Das führt nur zu Fehlschlüsse.

Man muss zuerst unterscheiden zwischen nachprüfbare Dinge und solche die sich der Überprüfbarkeit entziehen.

Thesen also die in den metaphysischen Bereich gehen oder ins Traumland und worunter sich man nur schwer etwas vorstellen kann, wie unter "Gott".

Überprüfbare "Fakten" nennt man Wissen - bis man eines Besseren belehrt wird
im Gegenteil dazu gibt es den Glauben oder eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Manche mit dem begrenzten Wahrnehmungsvermögen, das aus dem begrenzten Verstand/dem Wissen besteht, einfach nicht für möglich halten, ja nicht mal sehen/spüren können...
deshalb empfinden gläubige Menschen ihre Welt als Bereicherung...



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