Wesen des Menschen

Gib mir ein Beispiel, in dem ich nichts finden kann, was auf egoistische Handlungsweise deutet. ^^
 
Nein hat es nicht immer! Und man handelt auch nicht IMMER nur für sich selbst.
Ein Beispiel....Ok..Also zum Beispiel diese Leute die ihr eigenes Leben dafür opfern um hilfsbedürftigen Leuten wo auch immer zu helfen...und sagt mir nicht das tun sie um sich selbst zufriedenzustellen oder sowas...das kann man auch anders, aber wenn man sein ganzes Leben opfert um anderen zu helfen und für einen selbst kaum noch was übrig bleibt dann hat das wirklich gar nichts mit egoistischem Hintergrund oder sowas zu tun. Und solche Handlungen gibt es eben auch im Alltag, zwar nicht sowas Grosses, aber eben im Kleinformat. Es gibt manchmal Situationen im Leben, da vergisst man sich selbst einfach.
 
Ich weiss nicht ob das wirklich so schwer zu glauben ist, aber es gibt tatsächlich noch Menschen auf der Welt für die es Dinge gibt die sie über ihre eigenen egoistischen Bedürfnisse stellen, weil sie sehen das manche Dinge einfach nicht weitergehen können wie sie sind. Auch wenn sie selbst gar nicht direkt davon betroffen sind. Und das hat dann auch nichts mit dem eigenen Gewissen zu tun oder was da immer als Gegenargument kommt. Es ist in vielen Fällen einfach Hilfsbereitschaft oder in den grösseren Dingen der Drang etwas ändern zu wollen. Nicht unbedingt für sich selbst, weil solche Veränderungen immer eine ganze Weile dauern bis sie aufgenommen werden. Sondern für die die später hier leben werden. Ich sage nicht, dass solche Leute in Massen hier rumlaufen. Aber man kann auch nicht sagen, dass es solche gar nicht mehr gibt und alle immer nur auf sich selbst schauen.
 
weil sie sehen das manche Dinge einfach nicht weitergehen können wie sie sind. Auch wenn sie selbst gar nicht direkt davon betroffen sind. Und das hat dann auch nichts mit dem eigenen Gewissen zu tun oder was da immer als Gegenargument kommt. Es ist in vielen Fällen einfach Hilfsbereitschaft oder in den grösseren Dingen der Drang etwas ändern zu wollen.

So zu handeln bedeutet eine (unbewusste) Steigerung oder Bestätigung des eigenen Selbstwerts. Und ist damit eine egoistische Handlung ^^
 
Du kannst nicht wissen was Leute unbewusst fühlen oder auch nicht! Also kannst du auch nicht wissen ob es bei jedem so ist. Es kann auch Leute geben die sowas gar nicht empfinden wenn sie handeln.
 
Und wieso kann ich es nicht wissen, wenn es sich als Urtrieb nachvollziehen und in jeder Handlung aufweisen lässt? Wenn Beobachtung und Erfahrung es bestätigen? Dieser Egoismus ist so natürlich wie der Drang zu Atmen, und genauso allgemein herrschend.
 
Vielleicht konntest du es bei dir beobachten, aber sicherlich nicht bei allen anderen. Du bist nicht in den Menschen drinnen und du kannst nie genau wissen wofür sie handeln. Also kannst du nur von deiner Erfahrung reden und nicht von der von allen!! Also ist es nicht allgemein!
 
Nun, du kannst genauso wenig von dir behaupten, "in anderen drin zu sein" - du weißt also auch nicht, wofür sie handeln. Der Vorteil meiner Position ist, dass sie sich aus der Menschheitsgeschichte her als angeborene, natürliche Eigenschaft nachweisen lässt...^^
 
:D In der Menschheitsgeschichte gabs auch genug Ausnahmen...und wir wissen auch nicht alles...es gibt immer zwei Seiten :p
 
Irgendwie fehlt mir die rechte Lust, mich noch weiter mit dir im Kreis zu drehen...^^
 
Irgendwie fehlt mir die rechte Lust, mich noch weiter mit dir im Kreis zu drehen...^^

er "glaubt" halt an den menschen :LOL:

er ist auf der dunklen seite der macht, der religion. die sehen alles leider etwas anders als wir.

hab den thread mal wieder ausgegraben, weil das thema sehr interessant ist. wieviel machen wir unterbewusst, was können wir alles selbst bestimmen? bisher dachte man ja , dass man so gut wie alles selbstbestimmen kann, aber mit jedem jahr in diesem jahrtausend (was nen paar jahrhunderte zuvor begann) wird an diesem gerüst gerüttelt. zwar sind sachen wie "liebe" noch nicht komplett entschlüsselt, aber wenn man überlegt, dass es wissenschaftliche beweise gibt, dass der geruch sehr entscheident bei der partnerwahl ist, dann ist das schon erstaunlich. (oder dass männlicher schweiss frauen anmacht :LOL:)

ich freu mich auf die nächsten jahre und die wissenschaftlichen erkenntnisse, die sie uns bringen. :)
 
Nanu? Wo kommt denn dieser Thread her?
Ein sehr interessantes Thema.

Selbst wenn jemand etwas scheinbar völlig selbstloses tut, so tut er es letztendlich doch dafür, dass positiv über ihn gedacht wird.

Das sehe ich persönlich anders.
Wenn ich etwas "Gutes" mache dann tu ich das weil ich es möchte und nicht weil mich dann jemand toll findet, er mir dadurch einen Gefallen schuldig sein könnte oder sonst etwas.
Das heisst nicht, dass ich jeden Tag durch die Gegend renne um Frohsinn und Glück zu verbreiten. ;)
Aber wenn ich meine eine "gute Tat" vollbringen zu müssen, dann mache ich das und fühle mich persönlich gut dabei.

Frei nach dem Motto von Robert Baden Powell:
„Der wahre Weg, um Glücklichkeit zu erlangen, besteht darin, andere Menschen glücklich zu machen.“
 
Wie denkt ihr darüber?

Ich hab das Gefühl, dass ziemlich viele Leute nicht schlecht im Wesen, sondern einfach nur total dämlich sind.
Klar, jedem unterläuft mal ein Fehler, aber auffällig ist, dass
a) immer die gleichen Leute Mist bauen
b) die gleichen Leute immer den gleichen Mist nochmal bauen
c) diese Leute völlig beratungsresistent sind.

Man könnte vielen Leuten einen bösen Charakter unterstellen, aber ich glaube an das Gute im Menschen und komme daher zum Schluss, dass es sich um ziemliche Vollpfosten handelt.
 
Das sehe ich persönlich anders.
Wenn ich etwas "Gutes" mache dann tu ich das weil ich es möchte und nicht weil mich dann jemand toll findet, er mir dadurch einen Gefallen schuldig sein könnte oder sonst etwas.[/I]

aber unterbewusst? warum willst du denn was gutes tun? hat was damit zutun, dass wir früher in kleinen gruppen unterwegs waren , wo jeder jeder kannte und es allen hilft zusammenzuhalten.
dies ist heutzutage nicht mehr der fall. warum also spenden? und da kommt halt das unterbewusst sein ins spiel.
 
Ich hab das Gefühl, dass ziemlich viele Leute nicht schlecht im Wesen, sondern einfach nur total dämlich sind.
Klar, jedem unterläuft mal ein Fehler, aber auffällig ist, dass
a) immer die gleichen Leute Mist bauen
b) die gleichen Leute immer den gleichen Mist nochmal bauen
c) diese Leute völlig beratungsresistent sind.

Man könnte vielen Leuten einen bösen Charakter unterstellen, aber ich glaube an das Gute im Menschen und komme daher zum Schluss, dass es sich um ziemliche Vollpfosten handelt.


Fehler und vorsetzlich "böse" Taten sind aber unterschiedliche Dinge...^^ Jeder macht Fehler, ja, und gerade deswegen kann man dadurch nicht auf den Charakter schließen ;)


@komerzhasi: Du hast betont, was im Thread schon oft genug gesagt wurde: man tut Gutes, um sich selbst gut zu fühlen...auch wenn deine Aussage und das Powell-Zitat ein wenig in eine andere Richtung zielen...
 
aber unterbewusst? warum willst du denn was gutes tun? hat was damit zutun, dass wir früher in kleinen gruppen unterwegs waren , wo jeder jeder kannte und es allen hilft zusammenzuhalten.
dies ist heutzutage nicht mehr der fall. warum also spenden? und da kommt halt das unterbewusst sein ins spiel.


ich behaupte, du kannst auch heute nicht ohne Gruppe überleben. Du sozialisierst dich unterbewusst. Suchst dir Freunde, die so ähnlich ticken. Suchst dir ne Freundin, die zu dir passt. Du kannst rein biologisch und psychisch gar nicht alleine sein, sonst gehst du psychisch ein.

Ich bin kein Psychologe, aber die werden dir das sicher bestätigen.
Der Mensch kann nicht ohne soziale Kontakte.

Und eben aus diesem Grund hat es einen Sinn Moral und Werte und auch Nächstenliebe weiter zu besitzen.

Ob das jetzt aus der Religion heraus oder einem philosophisch gewachsenen Bewusstsein kommt, spielt dabei keine Rolle.
Ich helfe nicht, um in den Himmel zu kommen. Ich helfe, weil mir in ner Notsituation vllt auch mal geholfen wird ;)
 
Hallo erst mal,
hab gerade mit wachsender interesse hier gelesen und muss das einfach mal loswerden.

also:

ich bin der meinung, es gibt kein gut oder böse. wenn es auch im ersten moment als böse erscheint, in allem ist auch etwas gutes zu finden. murks ich z.b. einen ab, habe ich bestimmt irgend jemandem einen gefallen getan und ihm geholfen. oder nicht? ist es dann noch böse? für den einen, der sich darüber freut bestimmt nicht.

jeder ist egoistisch. und man sollte es auch, um zu überleben. es liegt doch wohl in der natur von allen lebewesen. auch tiere sind egoistisch. sie versuchen auch ihren vorteil aus irgend was zu ziehen. egoismus muss sein.

das ganze gequatsche wegen nächstenliebe und so. es ist in meinen augen sehr oft nur heuchelei. man sieht es ja an den vereinen, die sich einen fetten mit den spendengeldern machen. und warum? die können gar nicht anders. weil? egoismus. der trieb sich sicherheit zu schaffen. für den menschen ist es nun mal das liebe geld. und der spender? er schmeichelt damit nur sich selbst und ärgert sich natürlich dann, wenn er so was in der zeitung liest.

religion? das ist doch auch nur eine erfindung von solchen, die es verstanden haben, damit ganze völker unter kontrolle zu halten, zu unterdrücken, für sich nutzbar zu machen. und ganze völker wurden im namen der religion ausgerottet. steht ja sogar im alten testament. in etwa: "gott sprach: vernichtet sie. lasst keinen leben. auch nicht kind und weib" was ist denn daran gut? die biebel ist der beste, und meist verkaufte horrorroman, den ich kenne.

ne leute. es ist schon so. egal unter welchem deckmäntelchen etwas an den mann/frau gebracht wird. bestimmt nicht nur aus reiner nächsteliebe.
 
religion? das ist doch auch nur eine erfindung von solchen, die es verstanden haben, damit ganze völker unter kontrolle zu halten, zu unterdrücken, für sich nutzbar zu machen. und ganze völker wurden im namen der religion ausgerottet. steht ja sogar im alten testament. in etwa: "gott sprach: vernichtet sie. lasst keinen leben. auch nicht kind und weib" was ist denn daran gut? die biebel ist der beste, und meist verkaufte horrorroman, den ich kenne.

Und die wurde von wem geschrieben? Dem Menschen, nicht von Gott.

Damit will ich eigentlich sagen, dass es eigentlich immer der Mensch ist, der nach Macht strebt (ob er die Macht für Gutes oder Böses/Schlechtes nutzen will, sei mal dahingestellt).Allerdings wird die Macht dazu missbraucht, die Menschen zu manipulieren, sie quasi unter Kontrolle zu halten:
Regierungen, Kirchen, Banken, Großfirmen

Gut und Böse kommt oft auch auf die Betrachtungsweise an:
Im Kalten Krieg waren für die Amerikaner die Russen Böse und umgekehrt.
Was denn nun Gut und Böse ist, wird meist von der Masse vorgegeben.

Der Mensch an sich ist nicht Gut oder Böse/Schlecht, man wird durch die Gesellschaft geformt, an der dann ausgemacht wird ob man Gut oder Böse/Schlecht ist.