Warum kennt kein Mensch in Deutschland die Bibel oder die Gebrueder Grimm?

[...] Hast du mal genauer geguckt was das für leute in den Altenheimen sind? Zumeist leute, bei denen es die Famililie kaum noch schafft, die Pflege zu übernehmen. [...]
Mag sein, aber diese Menschen wollen vielleicht nicht unter lauter fremden Menschen auf das Ende warten. Lieber im Kreise ihrer Lieben sterben und nicht irgendwo in einem fremden Zimmer. Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Aber das spielt heute alles keine Rolle mehr. Die Kinder wollen Karriere machen, haben ihr eigenes Leben. Und hoffen insgeheim, dass es ihnen im Alter nicht angetan wird, was sie selbst antaten. Vater und Mutter ehrt man nicht, indem man sie abschiebt.

Übrigens stehen dazu auch sehr schöne Sachen in der Edda drin. Vor allem, was Gastfreundschaft angeht, den Nutzen von Behinderten in der Gesellschaft und so weiter. Das finde ich in der Bibel nicht wieder.

Also wenn 9 von 10 Kindern aus regulär aus der Ehe kommen ist es wohl doch nicht so sehr die Ausnahme. [...]
Ok, Du bist der "Das-Glas-Ist-halb-voll-Typ", ich in der Beziehung eher "Das-Glas-ist-halb-leer".

Aber nicht bei jedem Fremdpoppen kommt ein Kind bei raus. Eine Ex von mir hat sich durch meinen halben Freundeskreis gevögelt und ist dabei nicht schwanger geworden. Wenn ich nur aus meiner Erfahrung Schlüsse ziehen müsste, dann würde ich sowieso sagen, dass ich der letzte Idiot bin, der noch nie fremd gegangen ist und es auch nie tun würde. Ansonsten höre ich von allen Frauen immer nur, dass sie nie fremd gehen würden und wenn man erstmal mit denen zusammen ist, weiß man nicht, wer da alles noch reinsteckt. Da sind Männer ehrlicher, die prahlen wenigstens ganz offen damit, wen sie alles neben ihrem Weibe haben... Schöne Welt :(

[...] So, warum die Bibel jetzt weniger bekannt ist kommt denke ich daher, das die meisten glauben zu wissen was drin steht. Keine Notwendigkeit also zu lesen. Wobei es sicher noch mehr Gründe hat. Also keine Monokausale Begründung.
Nein, habe ich nie behauptet. Natürlich wird es individuell sein, warum der eine oder der andere nie die Bibel gelesen hat. Meist wird es Desinteresse sein und woher das kommt, das kann ja seinen jeweiligen Grund haben...

Gruß,
Photon
 
Warum muss man Deiner Ansicht nach unbedingt, im religiösen Zusammenhang, an etwas glauben? Kann man nicht auch ohne Glaube das Leben bestehen? Ich mache es seit fast 27 Jahren und mir schandet es noch an nichts, denke ich zumindest. Und die besten Voraussetzungen hatte ich auch nicht (aber tut jetzt hier nichts zu Sache). Ich denke man kann auch ohne jegliche Form von Glauben, ausser an sich selbst (was ich nicht in einen religiösen Zusammenhang ziehen würde) das Leben meistern. Man muss es meines Erachtens nur wollen. Und das ist bei einigen Menschen leider nicht der Fall, aus welchen Gründen auch immer.

Niemand muss unbedingt an etwas Glauben, jedenfalls nicht meiner Meinung. Das würde ja Zwang voraussetzen und den lehne ich unter Religion völlig ab. Man kann auch ohne Glauben leben. Aber ob das sinnvoll ist? Jede Sekunde die ich verliere würde mir ja als Folter vorkommen.

Mag sein, aber diese Menschen wollen vielleicht nicht unter lauter fremden Menschen auf das Ende warten. Lieber im Kreise ihrer Lieben sterben und nicht irgendwo in einem fremden Zimmer. Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Aber das spielt heute alles keine Rolle mehr. Die Kinder wollen Karriere machen, haben ihr eigenes Leben. Und hoffen insgeheim, dass es ihnen im Alter nicht angetan wird, was sie selbst antaten. Vater und Mutter ehrt man nicht, indem man sie abschiebt.

Ich stimme dir zu, das ein leben, altern und sterben in den eigenen 4 Wänden besser ist, im Kreise der Menschen die man liebt. Selbst wenn es über Monate und Jahre der bettlägerigkeit geht. Aber wer kann es sich noch leisten, nicht mehr arbeiten zu gehen um die Eltern oder Großeltern zu pflegen? Darauf wollte ich hinaus. Das hat so oft rein gar nichts mit Karrieregeilheit zu tun.
Übrigens stehen dazu auch sehr schöne Sachen in der Edda drin. Vor allem, was Gastfreundschaft angeht, den Nutzen von Behinderten in der Gesellschaft und so weiter. Das finde ich in der Bibel nicht wieder.

Eigentlich sollte das Gebot der Nächstenliebe die Gastfreundschaft erzwingen. Gibts ne Onlinefassung der Edda?

Aber nicht bei jedem Fremdpoppen kommt ein Kind bei raus. Eine Ex von mir hat sich durch meinen halben Freundeskreis gevögelt und ist dabei nicht schwanger geworden. Wenn ich nur aus meiner Erfahrung Schlüsse ziehen müsste, dann würde ich sowieso sagen, dass ich der letzte Idiot bin, der noch nie fremd gegangen ist und es auch nie tun würde. Ansonsten höre ich von allen Frauen immer nur, dass sie nie fremd gehen würden und wenn man erstmal mit denen zusammen ist, weiß man nicht, wer da alles noch reinsteckt. Da sind Männer ehrlicher, die prahlen wenigstens ganz offen damit, wen sie alles neben ihrem Weibe haben... Schöne Welt

Von daher wäre die von Manchen als altmodisch und gar böse bezeichnete Besinnung auf alte christliche Werte wünschenswert.

Nein, habe ich nie behauptet. Natürlich wird es individuell sein, warum der eine oder der andere nie die Bibel gelesen hat. Meist wird es Desinteresse sein und woher das kommt, das kann ja seinen jeweiligen Grund haben...
Das war jetzt missverständlich, dich meinte ich gar nicht damit. Es ist eben nur oft so, das viele scheinbar wissen was drinsteht, sie aber nie gelesen haben. Dazu kommt dann noch ein Desinteresse wie du sagst. Woher das kommt, das ist wohl unterschiedlich, fängt aber oft damit an, das man sich von Kindsbeinen an mit anderem beschäftigen soll. Was man mal werden will, Zukunft etc. Alles nicht dumm, aber da gehen Dinge unter. Und damit meine ich nicht nur Religion. Mobbing scheint in den Schulen so schlimm wie noch nie zu sein bspw..

Damit dürfte jedenfallsder größte Teil der Fälle warum die Bibel unbekannt ist abgedeckt sein, scheinbare Vorkenntnis und Desinteresse.. Für Grimms Märchen habe ich aber keine Erklärung. Egal ob Fernsehen, Internet und MP3 tolle Erfindungen sind, meinen Kindern werde ich diese Märchen vorlesen.
 
Niemand muss unbedingt an etwas Glauben, jedenfalls nicht meiner Meinung. Das würde ja Zwang voraussetzen und den lehne ich unter Religion völlig ab. Man kann auch ohne Glauben leben. Aber ob das sinnvoll ist? Jede Sekunde die ich verliere würde mir ja als Folter vorkommen.
Hä warum Folter? Kapiere ich nicht, erkläre mal bitte. Vielleicht bin ich doch Masoschist und bekomme es nicht mal mit.:mrgreen:
 
Man kann sich, wenn man sich mit seinem Wirrwarr auseinandersetzt, sicherlich etwas zusammenreimen, was dann auch einen Sinn ergibt. Allerdings klappt das ebenso gut bei den Grimmschen Märchen, der Bibel und Nostradamus.
Ob sich das lohnt, kann man leider erst hinterher sagen.

Ich kann das ganz einfach machen.
Was sagen Grimm und Bibel aus.
Keiner weiss es.
OK
Warum interessiert sich kein Mensch dafür, aber Millionen kaufen die Bücher? Zum Einschlafen? Zum Bilder malen? Zur Klarstellung:
Ich bin nicht Herr Bibel und auch nicht Frau Grimm.
 
Ich kann das ganz einfach machen. Was sagen Grimm und Bibel aus.
Hatten wir das nicht gerade in den letzten ~50 Beiträgen klären wollen?

Das ist mal schlecht. Dann sind die Bücher tatsächlichvöllig nutzlos, wenn niemand verstehen/deuten könnte, was drin steht.

Vielleicht an der Stelle mal eine Frage, wo ich auch mit Hairman einer Meinung bin: Warum lässt Du nicht die Menschen selbst entscheiden, was sie weswegen lesen wollen und welche Quintessenz sie daraus ziehen? Was übrigens meine Forderung nach Meinungsfreiheit immer wieder unterstreicht. Nur leider sind wir von Meinungsfreiheit noch etliche Jahrhunderte entfernt. Aber irgendwann.... Egal, anderes Thema.

Warum interessiert sich kein Mensch dafür, aber Millionen kaufen die Bücher?
:) Du bist ja drollig. Diese Frage impliziert eine andere: Wer zwingt die Menschen, die Bücher zu kaufen?

Niemand zwingt die Menschen. Die Bücher werden an Menschen verkauft, die sich dafür interessieren. Die machen zwar nachher nicht alle aus jeder noch so kleinen Textpassage ein lustiges Ratespielchen wie Du, aber sie interessieren sich dennoch. Ich besitze keine Bibel, interessiere mich in geringem Maße trotzdem dafür. Was ich wissen will, finde ich im Internet, sogar noch viel mehr als ich brauche, denn ich finde die Bibel in elektronischer Form in jeder nur möglichen Version. Ich besitze auch keine Printversion der Gebrüder Grimm, würde mir aber sicher eine zulegen, falls ich in diesem Leben nochmal Kinder haben sollte. Weiterführend interessieren mich auch die Grimms nicht.

Ja, vielleicht auch als Gute-Nacht-Geschichten für die Kinder, warum denn nicht? Ich habe als Kind auch oft und viel Märchen vorgelesen bekommen.

Zum Bilder malen?
Nein, ich denke das ist es nicht. Zwischen den Buchstaben und den Zeilen ist viel zu wenig Platz um eine ansprechende oder überhaupt erkennbare Grafik zu kreiren. Außerdem sind für diesen Zweck die frei im Handel erhältlichen Malbücher und Zeichenblöcke viel preiswerter und besser geeignet. Also das glaube ich nicht.

Zur Klarstellung: Ich bin nicht Herr Bibel und auch nicht Frau Grimm.
Nein, Du bist Michael S., wenn man Deinem Impressum Glauben schenken kann. Das sagt zwar noch nicht viel über Deine Befähigung aus, die Bibel oder Grimms interpretieren zu können, ist aber zumindest ein Indiz dafür, dass Du weder Onkel Bibel, noch Tante Grimm bist. Und das ist auch gut so.

Gruß,
Photon
 
Wer sich nur ein wenig näher wissenschaftlich betätigt, muss (meiner Meinung nach) zu der Einsicht kommen, dass jemand oder etwas, und sei es aufgrund der mathematischen Stringenz der Natur, hinter all den kleinen Basenpaaren stehen muss... Alles andere halte ich für naiv...
 
[...] Eigentlich sollte das Gebot der Nächstenliebe die Gastfreundschaft erzwingen. Gibts ne Onlinefassung der Edda?
Ja, mehrere. Hier ist eine, dann hier und eine kurze Übersicht hier. Ansonsten auch gerne hier mal lesen ;)

Von daher wäre die von Manchen als altmodisch und gar böse bezeichnete Besinnung auf alte christliche Werte wünschenswert.
Ja, wäre es. Und wenn es wieder einmal eine kritsche Masse an Menschen gibt, die dem einen Gott und dann auch der Kirche folgen, wird es wieder jemanden geben, der den Nammen Gottes perfekt missbrauchen kann und der ganze Kladderradatsch fängt wieder von vorn an. Übrigens habe ich es schon oft gesagt: Die (katholische) Kirche hat es in über 2000 Jahren nicht geschafft, den Menschen auch nur einen Hauch weit besser zu machen. Sie wird ebenso in den kommenden 2000 Jahren versagen, wie alle anderen auch. Vielleicht schafft es in einigen hunderttausend Jahren die Natur, also die Evolution, aber nicht die Kirche oder eine sonstige von Menschenhand geschaffene Institution.

[...] Damit dürfte jedenfallsder größte Teil der Fälle warum die Bibel unbekannt ist abgedeckt sein, scheinbare Vorkenntnis und Desinteresse.. Für Grimms Märchen habe ich aber keine Erklärung. Egal ob Fernsehen, Internet und MP3 tolle Erfindungen sind, meinen Kindern werde ich diese Märchen vorlesen.
Ich könnte mir vorstellen, dass andere Medien als Bücher schlicht billiger und leichter zu verarbeiten sind. Einen Film sehe ich in knapp 2 Stunden und kann danach wiedergeben, was ich gesehen habe. Den gleichen Inhalt durch ein Buch zu vermitteln, dauert ungleich länger. Durch einen Film bekomme ich eine Kulisse und die Akteure vorgesetzt, bei Büchern muss ich mir das dazu vorstellen. Je nachdem wie gut der Autor war, ist es einfacher oder schwieriger, aber in jedem Fall mühsamer als ein Film. Folglich könnte ich mir vorstellen, dass viele ihr Wissen über die Bibel durch den gleichnamigen Monumentalfilm aus den USA haben - wer Charlton Heston nicht mag, mag auch die Bibel nicht? :D

Aber nimm mich zum Beispiel. Ich muss laufend Fachliteratur lesen, um mich fortzubilden. Das wird wohl bis zur Rente so gehen. Was meinst Du, wieviel Interesse ich abends oder am Wochenende noch habe, anderweitige Literatur zu lesen. Ich tue es nur dann, wenn mein Interesse wirklich sehr hoch ist. Ich kann mir vorstellen, dass es wohl vielen so geht und wer nicht an den jüdischen Gott glaubt, der wird auch kein entsprechend hohes Interesse an der Bibel, dem Koran oder sonsteinem so gearteten religösen Buch haben. Bei Märchen wird es ähnlich sein, denke ich. Und bei Gedichtbänden, ... Wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich auch keine Fachbücher lesen, wenn ich es nicht müßte...

Also ich kann es zumindest für mich erklären und nachvollziehen...

EDIT:
Wer sich nur ein wenig näher wissenschaftlich betätigt, muss (meiner Meinung nach) zu der Einsicht kommen, dass jemand oder etwas, und sei es aufgrund der mathematischen Stringenz der Natur, hinter all den kleinen Basenpaaren stehen muss... Alles andere halte ich für naiv...
Muss? Müssen schon erstmal gar nicht. Stell' Dir ein bis auf die 10^30. Stelle hinter dem Komma nahezu perfektes Gleichgewicht vor. Aber ein winziges Ungleichgewicht löst eine Kettenreaktion aus. Nur weil wir etwas noch nicht erklären können, bedeutet es nicht, dass nur eine omnipotente Macht dahinter stecken kann. Aber man kann auch nicht beweisen, dass sie es nicht tut. Selbst wenn man irgendwann den Sprung von chemischer zu biologischer Evolution erklären kann, wird das letzte und damit ewig währende Mysterium bleiben: Wer oder was löste den Urknall im perfekten Gleichgewicht aus? Wer oder was war die winzige Ungleichheit?

Aber zu sagen, dass es einen Plan geben muss, dass eine Intelligenz uns bewusst geschaffen hat, um... ja wozu eigentlich? Um die Erde kaputt zu machen, hätte es auch ein Meteorit getan, so viel Aufwand wäre da nicht nötig gewesen.

Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass das Universum voll mit Leben ist. Ich bin ferner der Überzeugung, dass wir niemals mit anderen Lebensformen in körperlichen Kontakt treten können. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es eine Art Übertragungsart irgendwann geben wird, mit deren Hilfe wir Informationen austauschen können. Notfalls entrollt Hawking dafür noch eine Dimension :) Und ich bin davon überzeugt, dass man inzwischen irgendwo im Weltall von unserer Existenz weiß.

Für mich ist es gar keine Frage, dass es noch so viel neben dem gibt, was unsere Geräte und Apparaturen gar nicht messen können. Wir sind ja nicht mal in der Lage, vernünftig Gravitationswellen zu messen und die spielen sich ja noch immer innerhalb unserer altbekannten 3 (4) Dimensionen ab. Wie sollen wir erst Dinge messen, von denen wir noch gar keine Ahnung haben, dass sie überhaupt existieren?

Wir schauen ins All und stellen fest, dass sich eben doch nicht alles so verhält, wie wir es vorausberechnet haben. Und wir beobachten Dinge, die gar nicht passieren dürften. Wir erklären das dann mit "Dunkler Materie", die man weder sehen, noch messen kann. Schlimmer noch: Solche Materie gibt es auf der Erde nicht. Oder wer von uns ist schonmal gegen eine Wand gelaufen, die unsichtbar ist, weil sie mit keinerlei Strahlung wechselwirkt, trotzdem aber eine Masse hat? Unsere Augen können Lichtsignale auswerten, unsere Ohren Schwingungen der Luft, unsere Nase kann sogar Moleküle in der Luft filtern und unsere Haut reagiert auf einen kleinen Teil nicht sichtbarer Strahlung. Und für Frequenzräume darunter und darüber haben wir uns Geräte gebaut, die es für uns "übersetzen". Damit sind wir für unsere Welt perfekt gerüstet. Aber das bedeutet nicht, dass wir alles wahrnehmen können, was existiert.

Deswegen würde ich nie sagen, dass keine "Götter" gibt, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie etwas "anders" sind, als wir sie uns vorstellen ;) Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es weder so wie in der Bibel, noch so wie in der Edda beschrieben gelaufen ist. Aber ich für meinen Teil fühle mich als Teil der Natur und nicht als ein "von 'Gott' auserwähltes Wesen". Für mich gibt es einen Odin de facto ebenso wenig wie einen Gott - zumindest nicht in der Form, wie er in der einschlägigen Literatur beschrieben wird. Was es wirklich ist, werde ich jedenfalls nicht erfahren, so lange ich als Mensch auf der Kugel herumlaufe. Was danach kommt, weiß ich ebenso wenig wie Du und das wirklich faszinierende ist: Es wird Dir oder mir niemals jemand erzählen (können) :)

Gruß,
Photon
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann sich, wenn man sich mit seinem Wirrwarr auseinandersetzt, sicherlich etwas zusammenreimen, was dann auch einen Sinn ergibt. Allerdings klappt das ebenso gut bei den Grimmschen Märchen, der Bibel und Nostradamus.
Ob sich das lohnt, kann man leider erst hinterher sagen.

Es geht nicht um meinen Wirrwarr. Sondern für alle User hier ist Bibel und Grimm ein Wirrwarr. Denn wenn ich jetzt wieder mal frage, was ist ein Sauerteig oder ein Hans im Glück, dann kommt, ach ist aber schön zum Einschlafen. Dann ist es aber wirr, warum eine Kuh eingetauscht wird und warum die Frau den Sauerteig macht.
Wenn Du aus Grimm reimst, dann lohnt es sich nicht.
 
Die Gebrüder Gebrinn verwendeten einen perfekten Sprachstil - jeder Lehrer würde da Ausdruck, Inhalt und Grammatik 1+ vergeben! Da ist nichts mit erst den Sinn verstehen (außer du sprichst nur unzureichend Deutsch), das die Deutsche Sprache perfekt angewendet. Nicht vergleichbar mit so Klopapierlektüre über Bohlen und sein verhunztes Leben. ;)

Ok, die Sprache bei Grimm und in der Bibel sind genial. Aber nach Deiner Meinung hätten sie keinen Sinn. Deswegen gab es Märchenerzähler, wegen der guten Sprache. Vielleicht kann das TV so einen Aufschwung bekommen?
 
Wen interessiert der Bibel-Schmarn? :p


Schwer zu sagen, aber der Fischer und seine Frau würde mir mal so noch einfallen (hatte ich damals gern von Kassette gehört). :D

Dann sage ich auch nichts zur Bibel, wenn sie für Dich langweilig ist. Und beim Fischer geht es um Eheprobleme: Wenn Du ein Opfer machst in der Familie wirst Du Dein Leben lang ausgenutzt werden.
 
8O sehr eigenwillige Interpretation des Fischer-Märchens. Ich behaupte dass es in Märchen grundsätzlich nicht um Eheprobleme geht, da Märchen, wie schon öfter hier geschrieben, zur Erziehung von Kindern dienten - und die können mit Eheproblemen reichlich wenig anfangen.

Den Fischer und seine Frau (bzw das zugehörige Märchen) sollte man auf naheliegendste Weise interpretieren: Es ist imho einfach eine simple Warnung vor Gier, wer zuviel will wird am Ende ohne etwas darstehen. Oder um es mit Marcus Wiebuschs Worten zu sagen: "Zu erkennen dass man glücklich war ist leicht | Zu erkennen dass man glücklich ist ist Kunst"

@hbss: Du fängst übrigens schon wieder damit an, uralte Beiträge zusammenhanglos zu zitieren und zu beantworten. Lass gut sein, du verhinderst damit aktuelle Diskussionen, wirst aber die alte nicht mehr fortsetzen können. Dies hat verschiedene Gründe, der schwerwiegendste wird dabei sein, dass die User die du zitiert hast überhaupt nicht an einer Diskussion interessiert sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
8O sehr eigenwillige Interpretation des Fischer-Märchens. [...] Den Fischer und seine Frau (bzw das zugehörige Märchen) sollte man auf naheliegendste Weise interpretieren: Es ist imho einfach eine simple Warnung vor Gier, wer zuviel will wird am Ende ohne etwas darstehen. [...]
Genau so sehe ich das auch. Alles, was darüber hinaus geht, ist ein Fall für Pseudointellektuelle, die auch über Kerkelings "Hurz" Stunden über Stunden philosphieren können und die in Malen-Nach-Zahlen-Heften geheime algorithmisch verschlüsselte Botschaften entdecken wollen :LOL:

Und genau das gleiche macht er mit der Bibel, eigentlich ähnlich der Kirche. Vor 1000 Jahren hat man den Leuten glauben machen wollen, dass die Welt auf genau die Weise entstanden ist, wie in der Bibel beschrieben. Als die Wissenschaft endlich ihren Triumphzug antrat, war die Version mit "Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht geworden" nicht mehr tragbar. Alsbald sprach man von der "metaphorischen Bedeutung" der Bibel. Als Darwin klarstellte, dass die Menschheit nicht von Adam und Eva abstammen und Eva nicht aus Adams Rippe geformt worden sein kann, sollte das ebenso eine Methapher auf die Brüderlichkeit der Menschen sein. Sollte man irgendwann nachweisen können, dass Jesus nur ein Taschenspieler war, so wird man wohl auch dafür eine entsprechende metaphorische Bedeutung finden.

Was diesen Thread inzwischen ausmacht ist, dass die Phantasie der Diskussionsteilnehmer angeregt wird. Und das ist ja nichts Schlechtes. Wenn hbss jetzt noch davon weg kommt, die einzige Wahrheit hinter der Bibel und den Grimms gefunden haben zu wollen, dann könnten wir wenigstens unserer Phantasie freien Lauf lassen und uns fragen, welches missglückte Genexperiment wohl hinter der Mutation der Frau Holle steckt :)

Aber so ganz unrecht hat natürlich hbss auch nicht. Bleiben wir gleich mal beim Beispiel von Frau Holle. Hier werden ganz offensichtlich familiäre Probleme angesprochen, wie sie auch heute noch zu Hauf selbst in den besten Familien vorkommen. Halbgeschwister, wo ein Kind dem anderen vorgezogen wird, ähnlich auch dem Aschenputtel. Aber hey, das Märchen der Frau Holle ist mit Sicherheit schon über 1000 Jahre alt. Damit haben die Märchen bei der "Weltverbesserung" ebenso versagt, wie die Bibel.

Und das ist die Gemeinsamkeit, die ich in beiden Büchern zweifelsfrei erkennen kann. Das ist auch meine Antwort auf die Frage, was die Märchen der Grimms mit der Bibel zu tun haben.

Gruß,
Photon
 
Leg' los.


Illusionen und Tricks? Du, ich rede nicht von Copperfield, sondern von Hochasen, olympischen Göttern und dem jüdischen Gott. Die bedienten sich Illusionen und Tricks?


Das kenne ich genau umgekehrt. Die größten und verbissensten Atheisten sind spätestens auf dem Totenbett gläubig geworden.


Das nennt sich "Alltag". So ist das nunmal, wenn man jeden Tag und Tag für Tag für sein täglich' Brot arbeiten gehen muss, meist mehr als 8 Stunden. Dann geschafft vom Tag nach Hause kommt und nur noch seine Ruhe haben will. Und am Wochenende dann den ehelichen Pflichten nach kommt. Ist zwar schade und vielleicht bedauerlich, aber verständlich und normal.


Sondern dokumentiert was?


Das ist ein deutsches Attribut? Und wenn es eines ist, dann bin ich wohl undeutsch. Vielleicht mit Ausnahme des Alkoholikers, der trägt an seinem Schicksal selbst schuld und ist damit im Sinne des Spottes vogelfrey - für mich zumindest.

So, nun hast Du ganz vortrefflich gegen fast alles geredet, was ich geschrieben habe. Das wäre völlig ok, wenn Du denn wenigstens Gegenargumente gebracht hättest. Davon lebt so eine Diskussion ;)

Ich habe Dir ja schon genug Fragen gestellt. Vielleicht zum Abschluss noch eine oben drauf: Was ist für Dich Glaube?

Gruß,
Photon



Glaube versetzt Berge. Da ja keiner die Bibel kennt, kann ich leider nicht an sie verweisen. Auch nicht an Menschen die mit Glauben Krebs heilen, weil dann alle rufen werden: Zufall. Dann nehme ich noch ein paar Fremdwörter und koppele die:
Liebe und Glaube und Religion ist dasselbe und das Gegenteil von Angst oder Zweifel oder Autoaggression.

Wer glaubt wird nie eine Ausbildung oder Beziehung oder ein Projekt abbrechen.

Was ist der Sinn von einem olympischen Gott? Dass alle Sportler beten, dass sie gewinnen?

Und kannst Du mal ein paar Tricks von Deinen Gottheiten vorführen, das würde mich schon interessieren.
 
Glaube versetzt Berge. Da ja keiner die Bibel kennt, kann ich leider nicht an sie verweisen. Auch nicht an Menschen die mit Glauben Krebs heilen, weil dann alle rufen werden: Zufall. Dann nehme ich noch ein paar Fremdwörter und koppele die:
Liebe und Glaube und Religion ist dasselbe und das Gegenteil von Angst oder Zweifel oder Autoaggression.

Wer glaubt wird nie eine Ausbildung oder Beziehung oder ein Projekt abbrechen.

Was ist der Sinn von einem olympischen Gott? Dass alle Sportler beten, dass sie gewinnen?

Und kannst Du mal ein paar Tricks von Deinen Gottheiten vorführen, das würde mich schon interessieren.

Doch wenn er "glaubt" es wäre der letzte Ausweg.:roll:
 
[...] Was ist der Sinn von einem olympischen Gott? Dass alle Sportler beten, dass sie gewinnen?
Olymp = Sitz der griechischen Götter. Valhalla = Sitz der germanischen Asen. (N)irgendwo = Sitz des jüdischen Gottes. Ein Gott des Olymps ist ein griechischer Gott. Derer gab es viele und sie sind sehr ähnlich zu den germanischen Göttern und selbstredend den römischen. Weitergreifend sogar mit den keltischen und haben mit den ägyptischen Göttern sogar noch mehr gemein als mit dem jüdischen Gott. Das alles hat mit Sport etwa so viel zu tun, wie ein Wasserfloh mit einem Eisbären. Sag mal, Du bist doch nicht ernsthaft so ungebildet, oder?

[...] Und kannst Du mal ein paar Tricks von Deinen Gottheiten vorführen, das würde mich schon interessieren.
Du meinst, ich sollte mich mal eben zum Gott erheben und eine Esche und eine Ulme zu einem Manne und einem Weibe formen?

Also glaube mir eines: Wenn ich das könnte, würde ich erstmal ganz andere Dinge tun, als noch mehr Menschen zu erschaffen *g* Und wenn ich einen Hammer führen könnte, der nach dem Wurf stets in meine Hand zurück kehrt oder wenn ich 9 Tage und 9 Nächte ohne Essen und Trinken an einem Baum verwundet überleben könnte; wenn ich Freunde wie den Mimir hätte oder ein Weib wie Freja; wenn ich reden könnte wie Loki oder stark wäre wie Tyr, glaubst Du ernsthaft, ich würde Taschenspielertricks zu Deiner Belustigung vorführen?

Also um es kurz zu machen: Ich bin kein Gott. Und nein, ich kann nicht für Dich zaubern. Ich verzichte an der Stelle mal auf den Kindergarten und bitte Dich nicht, über's Wasser zu laufen. Aber vielleicht sei mir eine andere Frage an der Stelle erlaubt: Was soll der Scheiß?

Gruß,
Photon
 
Was soll der Scheiß?

Gruß,
Photon

Das, mein lieber Photon ist der andere hbss, der ungefähr genauso an einer Diskussion interessiert ist wie wintermute und Memphi. Im Prinzip möchte er nur völlig verallgemeinernd seine Dogmen runterrasseln, und uns allen erklären wie schlecht doch die Welt ist.

Genau aus diesem Grund ist der Thread damals auf ca. Seite 60 ins Eierforum verschoben worden, weil sich die User verarscht vorkamen und angefangen haben, im Gegenzug hbss genauso auflaufen zu lassen. Immerhin schön dass der Thread noch dazu da war, um ein paar Leute zu einer seitenlangen nachdenklichen Diskussion hinreißen zu lassen, aber ich klinke mich nun aus da wir uns (mal wieder) im Kreis drehen.
 
was soll das bitteschön?

vorallem weil es ein riesen unterschied ist, ob ich nun auf ard :LOL:, rtl :LOL:, oder 9live irgentwas über religion erfahre, oder auf youtube wissenschaftliche präsentationen sehe.

sowas bekommt man nämlich nicht im fernsehn.

die frage ist nicht "Ist Fernsehgucken einfacher als Lesen?" ,sondern woher bekomme ich gute informationen. und die finde ich nicht in der bibel, darauf wolltest du wohl hinweisen...


bei dem satz hast du was vergessen: "muss auf dich oder alle anderen nicht zutreffen"

nur weil du die bibel so siehst, musst du nicht gleich alle anderen auch so gleichsetzen. es liest sich nämlich bei dir so, als wenn es alle so sehen und keine kranken fanatiker gibt, die denken , dass es die evolution nicht gibt oder eine "theorie" ist :D. und ein museum eröffnen, wo gepriesen wird, dass menschen und dinos zusammengelebt haben, weil die erde ja nur 6000 jahre alt ist und es sonst nicht anders in den kram passt . homosexualität wird natürlich als sünde gesehn, aber sklaverei ist ja auch ganz schlimm, obwohl in der bibel steht dass es normal ist (war es zu der zeit ja auch)...

Fernsehen ist so und so geistlos. Keine Katze würde sich davor setzen und tanzende Mäuse angucken. Und über Religion weiss keiner was trotz Glotze. Ausserdem hat die Gehirnforschung herausgefunden, dass das Gehirn in der Möglichkeiten proportional abnimmt zum Fernsehkonsum, also kein Fernseher ist besseres Abitur. Natürlich ist es interessanter eine Blume im Fernseher anzusehen als in der Natur. Eisblumen halten sich so länger. Von Dinos steht nichts in der Bibel und weder Grimm noch Bibel haben mit dem Museum zu tun. Missbrauch findest Du überall mit und ohne Buch.
 
Du, ich spreche immer nur für mich. Und hier war es ein Dialog -> meine Sicht der Dinge muss nicht Deine Sicht sein. Was andere denken, weiß ich nicht, aber sie können sich hier ja gerne äußern ;)

Aber ja, natürlich gibt es in jeder Religion immer auch Leute, die es übertreiben. Und wahrscheinlich gibt es auch noch genügend Leute, die Stein und Bein schwören, Charlie Darwin war ein Ketzer; Gott allein hat die Erde, die Menschen, Tiere und alles erschaffen. Soll ja auch jeder an das glauben, was ihn glücklich macht. Aber bitte nicht andere gewaltsam missionieren...

Ansonsten haben wir ja in Deutschland zumindest so viel Meinungsfreiheit, dass jedem der rhetorische Missionierungsversuch gestattet ist. Also kann es gerne jeder mal versuchen. Muss dann eben halt auch damit leben, dass ich oder jemand anderes anderer Meinung ist...

Gruß,
Photon


Jeder schreibt hier wohl für sich. Oder gibt es hier in der Diskussion grössere politische Gruppen, die ihre Thesen verbreiten. Wohl eher nicht. Leber. Warum sollte es ein Dialog sein, wenn es auch Andere gibt, das ist ein Widerspruch in sich. In keiner Religion kann einer was übertreiben. Oder denkst Du, Jesus hat es übertrieben. Jesus ist ja der extremste oder wer hier ist extremer als Jesus? Wenn Darwin der einzige Ketzer wäre, wäre das kein Problem. Denn was für die einen ein Ketzer ist,ist für die anderen Keiner, denn Jesus wurde als Ketzer hingerichtet. Hast Du auch Ketzer? Ich finde es interessant, dass Du denkst, Du hast es versucht. Dann hast Du Dich in Deinem Beitrag vom ersten bis zum letzten Satz um 180 Grad gedreht. Interessant.