Warum kennt kein Mensch in Deutschland die Bibel oder die Gebrueder Grimm?

Kann ich nachvollziehen :) Naja gut, dann wird das wohl hier wirklich nichts. Schade eigentlich, aber auch ok :)

Gruß,
Photon

Kann ich mich nur anschließen, habe gerne mit Dir diskutiert. BTW. wie schlecht die Welt ist. Für mich ist es doch immer wieder mal gut wenn jemand Prdigt un diese gründlich ausarbeitet. Also nach Biblischer Lehrer ist nicht die ganze Schöpfung schlecht. Es ist das schlecht, was sie entstellt. Mit meinen Worten gesagt.
 
Wen interessiert der Bibel-Schmarn? :p


Schwer zu sagen, aber der Fischer und seine Frau würde mir mal so noch einfallen (hatte ich damals gern von Kassette gehört). :D


Meiner Meinung nach interessiert sich keiner für die Bibel?
Und worum geht es im Fischer? Um die böse Frau?
 
Mal an alle Bibel-Leser und Liebhaber in diesem Thread, lest doch mal was aus diesem Jahrhundert. Mein Tipp "Wer 's glaubt wird seelig" von Dieter Nuhr. Wenn ihr das gelesen habt, können wir gerne nochmal zur Bibel kommen.

Ich hoffe die folgende Frage wird nicht falsch verstanden. Zuvor muss ich aber noch gestehen, ich hab die Bibel nicht gelesen (hab es eigentlich auch nicht vor). Jaja ich weiß, das deklassiert mich eigentlich schon für eine wirkliche Diskussion..., aber ich will es dennoch wissen. Und zwar ist meine Frage, wenn zig Leute schreiben, dass sich die Bibel an x Stellen widerspricht (besonders schlimm soll dies zwischen dem alten und neuen Testament sein), wie kann man dann dieses Buch als allgemein in irgendeiner Weise als Orientierung nehmen? Ich kauf mir doch auch kein Duden wo einige Wörter falsch geschrieben drin stehen. Und wenn das Buch angeblich von niemand ausgedacht wurde, sondern von "Gott" geschrieben und er ja angeblich unfehlbar sei, ist dies ja eigentlich ein Widerspruch in sich. Wie lässt sich die Bibel dann aber eigentlich als heiliges Buch etc. noch wirklich als richtungweisendes oder haltgebendes Buch verstehen? - Also die Frage interessiert mich wirklich und soll jetzt nicht als Kritik verstanden werden, ich möchte wirklich versuchen zu verstehen.

Das Nuhr Buch finde ich langweilig. Wenn Du was Modernes lesen willst, nimm Deschner. Stimmt, wenn die Bibel Widersprüche hätte, wäre sie langweilig. Beides ist aber nicht so.
 
Das Buch wurde nicht von Gott geschrieben. Es ist im Grunde eine Sammlung von Ankedoten, wie sie sich einstmals zugetragen haben sollen. Eigentlich genau das Gleiche wie das germanische Äquivalent, die Edda. Es werden Kurzgeschichten erzählt, wie sich sich vor einigen tausend Jahren zugetragen haben mögen. Manche greifen ineinander, andere sind für sich zu betrachten.

Die Bibel taugt, wie die Edda, vor allem dazu, sich Lebensweisheiten anzunehmen, wie sie schon vor langer Zeit Gültigkeit hatten. Man kann es auch sein lassen und nur die Geschichten aus Interesse lesen. Gott spielt in der Bibel natürlich eine zentrale Rolle, aber für Dich Ungläubigen könnten ja trotzdem die Geschichten an sich interessant sein.

Interessant sind solche Bücher wie die Bibel oder die Edda allemal, zumal sie viel von der Lebensart und den Sitten der damaligen Kulturen preis geben. Auch von der Art, wie man die Welt sehen und verstehen wollte. Wenn Du schon nicht glauben willst oder kannst, dann nimm' es als interessanten Blick in die Geschichte ;)

Gruß,
Photon


Das ist richtig. Weder Gott noch Jesus haben wohlweislich geschrieben. Die Bibel enthält weder Lebensweisheiten noch Kurzgeschichten. Das widerspricht ihrer Sprache.
Welche Lebensweisheit sollte in der Bibel stehen? Kaufe billiges Bier, weil hier einige gern über Alk reden, weil es billiger ist als teures Bier?
Die Bibel hat auch nichts mit Geschichte zu tun, weil sie ewig ist.
 
Also die Bibel hat sher wohl was mit Geschichte zu tun. Im alten Testament wird die Geschichte Israels beschrieben. Aus jüdischer Sicht natürlich. Das mit den Kurzgechichten würde ich jetzt eher auf das neue Testament anwenden und zwar wenn Jesus in seinen Gleichnissen spricht.

Die Bibel hat auch nichts mit Geschichte zu tun, weil sie ewig ist.
Und nachts ist es kälter als draussen. Was, das nichts damit zu tun? Stimmt! Warum sollte die Bibel nichts mit Geschichte zu tun haben, weil sie ewig ist? Gesichte ist doch auch ewig, nur die Geschichtsschreibung schwankt.
 
Ich sags mal offen, ich hab immer ein Problem mit sowas wie einer höheren Kraft (wie im Christentum Gott). Ich hoffe dass ich diesmal meine Ansicht nennen darf ohne das gleich wieder jemand negativ bewertet, ist ja schlimm wie einige sofort am Knöbbel für schlechts Renomee sind.
Also ich glaube, dass viele Menschen Angst davor haben ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich deshalb einer fiktiven höheren Person unterordnen wollen. Oder etwas weiterführend, viele wollen nicht für die damit zusammenhängenden Folgen verantwortlich sein. Ein höhere Kraft ermöglich es sich dieser Verantwortung zu entziehen. Mein klassisches Beispiel (ist sicher etwas weit hergeholt) ist dafür eine typische Klassenarbeit in der Schule. Soll ja auch Menschen geben, die bei sowas für eine gute Note beten. Ich seh das eher pragmatisch, die Chance eine gute Note zu bekommen ist höher wenn ich lerne. Also wäre die Konsequenz, wenn ich eine schlechte Note bekomme, ich hab nicht richtig gelernt. Bei einer Religion kann man danach einfach sagen "Gottes Wege sind unergründlich" und so nach dem Motto, meine Schuld war es nicht.
Bei christlichen Gottesdiensten finde ich auch etwas skurril, wenn ein jugendlicher Raser gegen einen Baum gerast ist (so tragisch es ist) und dabei tötlich verunglückt, der Priester aber am ende meint, Gott hat diesen Weg vorgesehen. Also dass ein riskanter Fahrstil mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich enden kann ist simple Mathematik und Physik, hier eine Interpretation zu einer Person wie Gott zu wagen ist in meinen Augen mehr als unglücklich.

Natürlich gibt es Sachen die man als Mensch nicht beeinflussen kann, wobei ich glaube, dass es weniger als 10% sind. Alles andere kann man direkt oder indirekt kontrollieren. Und ein Beziehen auf eine höhere Macht ist meinen Augen eher ein Leugnen der eigenen Verantwortung.

Ich möchte zum Abschluss aber nochmal sagen, ich will die Religionen nicht schlecht machen, nur ich versteh einfach nicht den Sinn einer Religion oder besser gesagt, deren Anwendung. Und ich will halt zumindest versuchen es nachvollziehen zu können.

Viele Leute haben Angst, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Sehe ich auch so. Und wer nun mal Grimm oder Bibel anschaut, wird sehen 90% oder 95% oder mehr wird genau dieses Thema abgehandelt. Und Menschen die Angst haben vor sich selbst und dem Leben nehmen Drogen und üben Gewalt aus. Das wird bekannt sein. Aber die Folgerungen sind falsch. Wer Angst hat, der ordnet sich nicht unter. Stimmt Menschen wollen keine Verantwortung für sich übernehmen, aber es ist Unsinn, dass sie Jesus ihr kaputes Auto reparieren lassen oder Gott vor Gericht schicken, wenn sie Gewalt ausüben, weil das geht gar nicht. Wer seine Ehe kaputt macht, der kann drei Wochen auf Gott schimpfen, er wird wohl nicht kommen und eine Versicherungssumme auszahlen.
Und wenn es ein Beten für gutes Gehalt oder Noten geben würde, ich denke, dann gibt es nur noch Einser.
 
[...] Und wenn es ein Beten für gutes Gehalt oder Noten geben würde, ich denke, dann gibt es nur noch Einser.
...oder keinen Gott.
...oder ein Gott, der sich verscheißert fühlt.
...oder ein Gott, der sich halb tot lacht ob der Blödheit seiner Kinder.

...oder Gott ist ein Naturphänomen, welches in riesig langen Zyklen immer mal wieder auftritt, das bislang noch nie selbst dokumentiert wurde, sondern lediglich seine Auswirkungen.

...oder Gott ist nur die Rechtfertigung und/oder Halt im Leben, wenn man sie braucht.

Egal. Ich hoffe, dass es die alten Götter noch gibt und nicht von dem einen Gott getötet wurden. Aber vielleicht noch mal zu einer anderen, viel wichtigeren Stelle in Deinem Post:

[...]Wer Angst hat, der ordnet sich nicht unter.[...]
Ich denke der Rest Deines Postings geht am Thema vorbei, daher nur noch den Satz. Menschen, die sich fürchten, suchen Schutz. Schutz erfahren sie durch stärkere Menschen. Egal, ob nun körperlichen oder charakterlichen Schutz, das spielt keine Rolle. Und diese Menschen ordnen sich nicht nur unter, sie werden zu Kolaborateuren. Unterordnen ist Rudelverhalten, Kolaboration ist menschlich.

Gruß,
Photon
 
Darum geht es beim Glauben nicht. Oder vielleicht auch "nicht mehr". Glaube bedeutet nicht, dass Dich die Kirche in Gehorsam halten will oder dass jemand zu feige ist, sein Leben selbst zu gestalten. Es ist eher ein psychologischer Trick, mit Situationen umzugehen, in die man unverschuldet geraten ist und meint, allein keinen Ausweg zu finden.

Die germanischen Götter beispielsweise lehnen es ab, wenn man sie ständig um Hilfe bittet oder wenn man ihnen demütig dankt. Sie wollen, dass die Menschen ihnen nacheifern, denn nur an großen Herausforderungen wächst der Mensch. Die germanischen Götter würden auch nur dann zu Hilfe eilen, wenn sie der Ansicht sind, dass Du allein die Last nicht Tragen oder die Herausforderung allein nicht bewältigen könntest. Kannst Du es doch, wird Dein Ansinnen ignoriert. Ist wohl ähnlich wie der Spruch: "Hilf' Dir selbst, dann hilft Dir Gott".


So ein Blödsinn wird sicher niemand tun ;)


Das ist wohl eher ein gut gemeinter Trost für die Familie, die auch die sinnbefreite Frage stellt: "Warum ausgerechnet unser Sohn/Bruder?". Einem gläubigen Menschen hilft es dagegen sehr, wenn er weiß, dass der gütige Gott ihn nun zu sich geholt hat. Ich glaube nicht, dass es Dich trösten würde, wenn Dir jemand die physikalischen Zusammenhänge erläutert, weswegen das Hirn über das Armaturenbrett verteilt wurde.


Religion ist aus meiner Sicht einstmals ein Wissenschaftsersatz gewesen. Gott/Götter war/waren gewissermaßen ein Universalersatz für alles, was man nicht erklären konnte. Später hat man die Religion zur Machtausübung missbraucht und das hat ja auch 1000 Jahre lang ganz gut funktioniert. Heute ist Religion mehr so etwas wie ein Anker oder gar ein Hafen, wenn man im Leben auf rauher See unterwegs ist und kein Land sieht. Eben halt ein seelischer Anker.

Aber das ist nur meine Sicht der Dinge, muss auf Dich nicht zutreffen...

Gruß,
Photon

Nach der höheren Macht kommt nun der Gehorsam. Gott ist nicht der Chef der Bundeswehr sondern der Staat. Der Staat verlangt gehorsam und wenn Du das nicht liefern willst, dann gehst Du in das Gefängnis. Aber Staat und Gott sollen dasselbe sein? Nö. Jesus benutzt keine psychologischen Tricks und sagt auch nicht: Wenn Ihr gute Sklaven seid, dann gibt es Belohnung. Für NichtbibelleserInnen. Nie hat ein germanischer Gott gesagt, mache das was ich mache. Wo sollte das stehen oder festgeleht worden sein? Hören die Regierungen auf den germanischen Kriegsgott wenn sie Krieg machen gegen den Irak? Das ist Quatsch mit Sosse, dass Jesus oder Moses oder sonstwer sagt, freue Dich wenn Deine Familie stirbt, Papa Gott kocht gerade Nudelsuppe für sie. Wo hast Du das her? Religion hat nichts mit Wissenschaft zu tun, egal in welcher Kultur. Auch Rumpelstilzchen wird nicht von der Politik eingesetzt.
 
Nach der höheren Macht kommt nun der Gehorsam. Gott ist nicht der Chef der Bundeswehr sondern der Staat. Der Staat verlangt gehorsam und wenn Du das nicht liefern willst, dann gehst Du in das Gefängnis. Aber Staat und Gott sollen dasselbe sein? Nö. Jesus benutzt keine psychologischen Tricks und sagt auch nicht: Wenn Ihr gute Sklaven seid, dann gibt es Belohnung. Für NichtbibelleserInnen. Nie hat ein germanischer Gott gesagt, mache das was ich mache. Wo sollte das stehen oder festgeleht worden sein? Hören die Regierungen auf den germanischen Kriegsgott wenn sie Krieg machen gegen den Irak? Das ist Quatsch mit Sosse, dass Jesus oder Moses oder sonstwer sagt, freue Dich wenn Deine Familie stirbt, Papa Gott kocht gerade Nudelsuppe für sie. Wo hast Du das her? Religion hat nichts mit Wissenschaft zu tun, egal in welcher Kultur. Auch Rumpelstilzchen wird nicht von der Politik eingesetzt.
Mal eine ernsthafte Frage: Was geht eigentlich in Deinem Kopf von Statten, wenn Du sowas schreibst?

Staat und Gott dasselbe? Nö, denke ich auch nicht.

Quatsch mit Soße? Ja, stimmt. Alles Quatschi-Patschi.

Und Dein Gott kocht doch keine Nudelsuppe? Ok, ich war kurz davor, zu konvertieren. Aber jetzt ist der letzte Grund auch dahin.

Achja - dass mit den heidnischen Göttern: Es gibt alte heidnische Bräuche, wie beispielsweise dass man beim Festmahl die ersten Schlucke in die Erde gießt, um den Göttern ihren Anteil zu geben. Dass an der Tafel ein Platz frei gehalten wird für einen Gott, der vielleicht am Mahle teilnehmen möchte. Dass Wotan die gefallenen Einherijer in Wallhall begrüßt und die besten von ihnen für Schlacht zu Zeiten von Ragnarök ausbildet, damit sie Seite an Seite und Schulter an Schulter mit ihm kämpfen für das Gute und das Menschengeschlecht.

So lange das Heidentum verbreitet war, gab es auch der Religion wegen keine Kriege. Es gab wohl Kriege der Stämme und "Clans" wegen Gebiets- und anderen Ansprüchen; oder eben auch Kriege gegen äußere Feinde. Der größte Holocaust und Genozid seit Menschengedenken wurde erst veranstaltet, als die Jünger des jüdischen Gottes in Europa einfielen und dann die Welt zu missionieren suchten. Die Kirche ihrerseits forderte sehr wohl bei Androhung einer grausamen Todesstrafe bedingungslosen Gehorsam ein. Und auch wenn Jesus niemals zu Massenmord aufrief und auch in der Bibel kein Massenmord als Lösung erwägt wird, so blieb der jüdische Gott zumindest tatenlos, als seine Kinder in seinem Namen das bis dato größte Unrecht der Menschheitsgeschichte verübten.

So viel von mir zum Thema "Gehorsam", "Religion", "Kirche", "Macht" und "Quatsch mit Soße"...

Gruß,
Photon
 
Ok, soweit hab ich alles verstanden, aber jetzt hab ich prinzipiell ein Problem, wieso sich ein Papst einmischt und meint er müsse Regeln fest setzen. Ich mein in gewisser Weise setzt da ja dann wieder mein Punkt an, die Leute wollen keine Verantwortung übernehmen, sondern lieber klare Aufgaben. Ich bezieht sich zwar nur auf die katholische Kirche, aber ich tippe mal, bei Evangelium gibt es auch irgendwen der da sagt, "ihr sollte dies und jenes achten".

Wir sind wieder mal nicht beim Thema, aber weil Dich der Papst interessiert. Er macht keine Regeln. Die Leute wollen keine Aufgaben sondern die Leute wollen dagegen sein.
Die Leute, die sagen, Du sollst auf das achten sind Lehrer. Und Ausbilder. Und die geben klare Aufgaben.
 
Naja, es gibt Leute (dazu zähle auch ich), die der Ansicht sind, dass beispielsweise seit der Pille wesentlich mehr fremd gegangen wird, als vorher. Fremdgeher gab es schon immer, früher hieß es "Ehebruch" und wurde schon zu Zeiten der Bibel "verboten". Aber egal, was der Papst heute sagt, die meisten Katholiken nehmen es ohnehin nur noch als "Richtwert" und nicht mehr als "Dogma". Abtreibung beispielsweise. Es ist gut, dass Frauen beispielsweise nach einer Vergewaltigung abtreiben dürfen. Aber ansonsten halte ich davon nicht viel. Man muss sich nicht durch die Gegend ficken und sich dann auch noch wundern, dass auf einmal Kinder dabei heraus kommen.

Außerdem ist die Bibel ein antikes Buch aus fernen Landen. Die Gesellschaft vor 2000 und 5000 Jahren war eine ganz andere und die Lebensart damit auch. Außerdem stammt sie auch aus einem völlig anderen Kulturkreis, der mit unserem so rein gar nichts zu tun hat. Deswegen liest sich auch die Bibel ganz anders als die Edda.

Aber wenn man die Bibel/Edda nicht als Dogmensammlung, sondern als Leitfaden versteht, dann kann es sogar ein sehr nützliches Buch sein, völlig egal, ob man an Gott glaubt oder nicht. Und ich denke, so sollte man die Bücher der Religionen im Jahre 2008 auch verstehen: Als Leitfäden und Ratgeber in guten wie in schlechten Zeiten ;)

Gruß,
Photon


Es wird durch die Pille nicht mehr Fremdgeher geben, die Zahl ist genausohoch wie zu Zeiten des alten Roms. Das ist wie die Mordrate, die ist jedes Jahr auch gleich, auch wenn es bessere Waffen geben würde. Was willst Du mit Vergewaltigung und Abtreibung und Dogma sagen? Sind Kirche und Bibel und die Leute dafür oder dagegen? Die Bibel ist anders geschrieben alles andere, das hat nichts mit der Zeit zu tun. Lies die Vulgata und Bello Gallico, aus einer Zeit, Du wirst Riesenunterschiede sehen.
Wenn Grimm und die Bibel ein Leitfaden sein sollen, was sie aber nicht sind, wohin sollten sie leiten?
Wohin führt Hans im Glück?
Im Anfang war das Wort... wohin soll das führen? Zum Ende?
 
Desinteresse. Zum Einen.

Vorurteile und falsche Analogien zum Zweiten. Die Bibel wird mit der Kriche gleich gesetzt, die Brüder Grimm mit Kindergeschichten. Dabei ist die Kirche nur die weltliche Institution, die die Religion zu ihren Zwecken jahrhundertelang missbrauchte und im Zuge der Aufklärung und Emanzipation immer mehr an Boden verlor. Heute wundert sie sich nur noch über sinkende Mitgliederzahlen, hat aber heute schon weit mehr Gutes bewirkt, als in alle Jahrhunderten vorher. Nur: Ist der Ruf erst ruiniert...

Und die Grimms - naja. Wenn man heute jemanden fragt, wann er zuletzt ein Märchen gelesen oder vorgelesen/erzählt hat, dann wird wahrscheinlich die Antwort kommen: "Ach, das ist schon lange her. Da war ich noch ein Kind..." oder eben "Neulich erst. Da habe ich meinem Sohn/Tochter [Grimm wahlweise] vorgelesen". Immer mal vorausgesetzt, dass es keine Eltern sind, die mittags mit ihren Kindern regelmäßig zu McDonalds gehen und wo die Teletubbies das Gros an Erziehung übernehmen...

Natürlich hat jedes Märchen auch eine Botschaft und die versuchst Du ja auch ins Forum zu transportieren. Aber ich bin mir sicher, dass gleiche oder ähnliche Botschaften in jedem alten oder neuen Buch zu finden sind. Sogar bei Stephen King könnte man während einer Buchbesprechung noch hoch philosophische Botschaften hineininterpretieren, die weit über das übliche blutrünsitge Gemetzel hinaus gehen. Nur liest sich das spannender, als eine seitenlange Genealogie wer wessen Sohn, Frau, sonstwas war...

Gruß,
Photon

Diese beiden Posts werden in der Reihenfolge heute beantwortet. Ich habe mit den Fingern mitgezählt. Es stimmt, Bibel und Grimm wird verwechselt, und dann sind wir wieder bei der Frage, warum kein Mensch weiss, was Grimm oder Kirche oder Bibel ist oder will. Die meisten Menschen wissen ja auch, dass sie beim Fussball beim Tor johlen müssen oder weinen. Wenn King eine Botschaft haben sollte, welche denn? Und denkst Du, die Leute verstehen Schiller oder King, aber nicht Grimm? Aus welchem Grund?
Die Genalogie ist spannender siehe zb MT 1,2 und LK 3,29.
 
was soll das bitteschön?

vorallem weil es ein riesen unterschied ist, ob ich nun auf ard :LOL:, rtl :LOL:, oder 9live irgentwas über religion erfahre, oder auf youtube wissenschaftliche präsentationen sehe.

sowas bekommt man nämlich nicht im fernsehn.

die frage ist nicht "Ist Fernsehgucken einfacher als Lesen?" ,sondern woher bekomme ich gute informationen. und die finde ich nicht in der bibel, darauf wolltest du wohl hinweisen...


bei dem satz hast du was vergessen: "muss auf dich oder alle anderen nicht zutreffen"

nur weil du die bibel so siehst, musst du nicht gleich alle anderen auch so gleichsetzen. es liest sich nämlich bei dir so, als wenn es alle so sehen und keine kranken fanatiker gibt, die denken , dass es die evolution nicht gibt oder eine "theorie" ist :D. und ein museum eröffnen, wo gepriesen wird, dass menschen und dinos zusammengelebt haben, weil die erde ja nur 6000 jahre alt ist und es sonst nicht anders in den kram passt . homosexualität wird natürlich als sünde gesehn, aber sklaverei ist ja auch ganz schlimm, obwohl in der bibel steht dass es normal ist (war es zu der zeit ja auch)...

Weil Fernsehen stupide ist. Kein Tier würde sich so etwas Langweiliges antun. Fussball spielen macht mehr Spass als Fussball im Fernsehen. Nein, es gibt keine Unterschiede was Du liest über Religion in so oder so einem Buch oder so oder so im Kino oder Fernsehen. Da ist Gott ein Mann mit Bart der Bonbons an Kinder verteilt. Und sagt, lernt Latein, dann gibt es mehr davon. Ich bin sicher, jeder Fanatiker hat nie in die Bibel geschaut. Was ist Homosexualität, wenn wir wieder mal was Anderes bereden auch menschlicher Sicht: vererbt gelehrt Zufall anerzogen?
Was ist Sünde? Auch das ist unbekannt? Sahnetorte?
Warum gibt es Sklaverei auf der Welt?
Und in welchem Kapitel lehrt die Bibel angeblich, der Mensch soll sich Sklaven halten? Weil das nicht in der Bibel steht und auch nicht bei Grimm.

Oder kommt sowas im Fernsehen?
 
Du, ich spreche immer nur für mich. Und hier war es ein Dialog -> meine Sicht der Dinge muss nicht Deine Sicht sein. Was andere denken, weiß ich nicht, aber sie können sich hier ja gerne äußern ;)

Aber ja, natürlich gibt es in jeder Religion immer auch Leute, die es übertreiben. Und wahrscheinlich gibt es auch noch genügend Leute, die Stein und Bein schwören, Charlie Darwin war ein Ketzer; Gott allein hat die Erde, die Menschen, Tiere und alles erschaffen. Soll ja auch jeder an das glauben, was ihn glücklich macht. Aber bitte nicht andere gewaltsam missionieren...

Ansonsten haben wir ja in Deutschland zumindest so viel Meinungsfreiheit, dass jedem der rhetorische Missionierungsversuch gestattet ist. Also kann es gerne jeder mal versuchen. Muss dann eben halt auch damit leben, dass ich oder jemand anderes anderer Meinung ist...

Gruß,
Photon

In keiner Religion wird etwas übertrieben. Da wohl Jesus der extremste Christ sein müsste, was hat er übertrieben? Das mit der Kreuzigung? Oder wie willst Du das weitertreiben. Ausserdem sagt jede Religion so oder so. Aber nicht so und das bessere So.
Wenn Du oder Andere sagen, Darwin sei ein Ketzer, das ist doch kein Problem. Jeder sagt seine Meinung. Der Andere hält einen Diktator für einen Ketzer.
Was hat Meinungsfreiheit mit Missionierung zu tun? Denkst Moses oder Paulus oder Jesus haben ihre Jünger gezwungen und nachts an Felsen gekettet?