Sammelthread US-Präsidentschaftswahl

Wer wird nächste/r US-Präsident/in?


  • Umfrageteilnehmer
    113
[...] aber was ich bisher von Obama gehört habe spricht nur für ihn ;)


Er fordert deutsche Soldaten für die Krisengebiete, damit die Amerikaner Steuern sparen. Sehr sympathisch der Mann.

Eine Welttournee als "einfacher" Senator? 200.000 jubeln ihm zu? Obama lenkt von den innenpolitischen Problemen ab indem er auf in Deutschland doer Frankreich spricht und Aufsehen erregt.

Bisher hat er nur Clinton in einer internen Abstimmung geschlagen und er tanzt herum wie ein Hollywood Star ...
 
Für einen Amerikaner (der ihn ja dann auch wählen soll), klingt das sicher sehr sympathisch.

Natürlich, aber wir sind hier größtenteils keine Amerikaner und Obama wird Kriege die Bush begonnen hat nicht eben mal beenden können, ohne ein Land ins Chaos zu stürzen. Obama wird mir zu sehr hochgepusht, er ist nur ein Mensch ... kein Erlöser.
 
Natürlich nicht. Aber ich denke, die meisten Leute differenzieren einfach nicht zwischen seinen 'Starqualitäten' und seiner Politik.

Der Mann hat Charisma und Ausstrahlung, mit seinen Reden kann er Massen begeistern. Neben ihm ist McCain doch so interessant wie 'ne rohe Kartoffel. Das sein Wahlkampfteam das nutzt, und ihn schon als Senator auf Tour schickt, ist klar.

Er gibt den Leuten das was sie wollen. Bloß keinen Bush mehr. Change, und das egal wie.

Meiner Meinung nach macht Barack Obama bis jetzt (Marketing-technisch) alles richtig. Er schwingt große Reden, vornehmlich mit Bezug auf große Redner wie M.L King oder zitiert Ab Lincoln, und nutzt seine rhetorischen Fähigkeiten bis aufs letzte aus.
Er reitet weder auf seiner Herkunft noch auf seiner Hautfarbe so sehr rum, dass es nerven würde, und bietet seinen Gegnern so keinerlei Angriffsfläche. Er führt einen ehrlichen und integren Wahlkampf, wirkt aber dabei nicht so unnahbar wie Hillary Clinton.

Das sind natürlich alles Dinge, die über ihn als Politiker wenig aussagen, und das sehe ich als einziges Problem an.
Er ist politisch ein fast unbeschriebenes Blatt und darf es nicht versäumen, von seinen 'we have a dream' Reden zur Substanz zu kommen. Die ökonomischen Probleme, Arbeitslosigkeit oder die Finanzkrise, lassen sich nur mit Glaube, Hoffnung und Wandel nicht lösen.

Trotzdem denke ich, dass er gute Chancen hat, das White House von innen zu sehen. McCain ist einfach nicht genug 'anders als Bush'. Aber wir wissen alle, dass manchmal die irrsten Sachen passieren, Bush wurde schließlich auch zweimal gewählt....
 
Das sind natürlich alles Dinge, die über ihn als Politiker wenig aussagen, und das sehe ich als einziges Problem an.
Er ist politisch ein fast unbeschriebenes Blatt und darf es nicht versäumen, von seinen 'we have a dream' Reden zur Substanz zu kommen. Die ökonomischen Probleme, Arbeitslosigkeit oder die Finanzkrise, lassen sich nur mit Glaube, Hoffnung und Wandel nicht lösen.

Das bringt es doch auf den Punkt, Reden ist Silber, Handeln ist Gold (Cybonisches Sprichwort). Er kann von seinen Träumen erzählen wie er will, was will er konkret umsetzen und warum kann er das besser als McFritz, äh Cain?
 
Das bringt es doch auf den Punkt, Reden ist Silber, Handeln ist Gold (Cybonisches Sprichwort). Er kann von seinen Träumen erzählen wie er will, was will er konkret umsetzen und warum kann er das besser als McFritz, äh Cain?

Ich denke, keiner kann beurteilen ob Obama es besser kann als McCain. Oder ob Hillary besser gewesen wäre als Obama. Die beiden nehmen sich politisch meiner Meinung nach nix.
Mir persönlich würde es erstmal um die politische Richtung gehen, und da ich da eher nach links schiele als nach rechts, wäre Obama für mich erste Wahl. Aber das ist meine persönliche Ansicht.

Ich frage mich aber schon seit Jahren, ob es denn bei Wahlen wirklich primär um die politischen Inhalte geht? Im Grunde lässt sich doch jeder von Sympathie oder Antipathie leiten, und Mr McCain ist nunmal nicht wirklich der Charismat schlechthin.

Ich denke das einzige, was Obama das Genick brechen könnte, wenn er weiterhin auf dieser Schiene fährt. Irgendwann merkt auch ein Amerikaner, dass sie immense innenpolitische Probleme haben, vom Irak mal abgesehen, und wird Inhalte fordern. Ich hoffe Obama kann dann mitziehen.
 
Sodala... Jetzt gibt es sowas wie einen Wahlomaten für die Präsidentschaftswahlen...

https://www.spiegel.de/flash/0,5532,18715,00.html

Bei mir ist das Ergebnis 10:10... Also unentschieden... 8O

Ich hab 7:5 für Obama. Aber wenn ich mir die Auswertungstabelle ansehe, dann fehlt mir eindeutig eine Gewichtung. Muss zudem noch sagen, dass ich bei allem, bei dem ich zu wenig Ahnung habe, mich neutral verhalten habe
 
Uih 14:2 für Obama.
Ganz so krass hatte ich es nicht erwartet. Na ok wenn man schaut, gerade mal bei Guantanamo und Lehrer nach Leistung bezahlt stimme ich mit McCain überein. Welch Überraschung haben sie doch beide die selbe Meinung dazu.^^
 
[N] Obamas Großmutter am Tag vor Präsidentenwahl gestorben

Folgende News wurde am 03.11.2008 um 22:56:24 Uhr veröffentlicht:
Obamas Großmutter am Tag vor Präsidentenwahl gestorben
DPA-News

Washington (dpa) - Traurige Nachricht für Barack Obama einen Tag vor der Präsidentenwahl: Nach einem Kampf mit dem Krebs starb seine Großmutter Madelyn Dunham im Alter von 86 Jahren. «Sie war der Grundpfeiler unserer Familie», sagte der demokratische Kandidat. Der schwarze Senator hatte vor gut einer Woche seinen Wahlkampf unterbrochen, um die schwer kranke Großmutter zu besuchen. Die Großmutter spielte in der Kindheit Obamas eine wichtige Rolle, weil sie sich während der*Abwesenheit seiner Mutter um ihn kümmerte.
 
Bei mir ergab der Wahl-O-Mal eine volle Übereinstimmung mit Obama..:mrgreen:..außer bei der Todesstrafe..da muss ich mich wohl nochmal mit ihm unterhalten:mrgreen:
 
Bei mir ergab der Wahl-O-Mal eine volle Übereinstimmung mit Obama..:mrgreen:..außer bei der Todesstrafe..da muss ich mich wohl nochmal mit ihm unterhalten:mrgreen:

Na wenn du eine volle Übereinstimmung hast, dann sind wir doch mal gespannt was du auch über die Themen weißt.

Krankenversicherung für alle. Um dies zu realisieren bräuchtest du nicht wenig Kapital. Da das staatlich gemacht/bzw. gefördert werden müsste (private kann man nicht zwingen ernsthaft Kranke aufzunehmen) und das bei einer Staatsgröße der USA sehr schwer zu bewerkstelligen sein wird, kannst du uns doch sicherlich mitteilen wie der verehrte Obama das durchsetzen möchte? Oder doch nur leere Phrasen?

Einbürgerung von Illegalen. Hab grad mal nachgelesen. Wer also 5 Jahren lang den Staat hintergangen hat soll damit belohnt werden, dass er bleiben darf? Zudem musst du diese zusätzlichen Leute ja auch in dein Gesundheitssystem mit einrechnen. Na dann viel spaß.

Irak-truppenabzug: Du bist zu besuch bei ner Freundin und kotzt quer durch die Bude, dann wäre es in ordnung einfach zu gehen ohne dabei zu helfen sauber zu machen? Mit dem Einmarsch in das Land haben sie sich eine Verantwortung aufgehalst und es kann nicht angehen die Truppen da nun abzuziehen nur um diese nach Afghanistan zu schicken (wenn du mal nachliest hat er nämlich genau das vor. Dort die Präsenz daraufhin zu verstärken)

Die Option zum Irankrieg findest du O.k.? Wenn der Iran irgendwas macht was einen Krieg rechtfertigt, dann wird es schon von der Weltgemeinschaft in Angriff genommen. Die USA benötigt da sicherlich keine Option zu.

Lehrergehalt nach Leistung. Und wie misst du die Leistung? Anhand der Ergebnisse? Anhand der Stundenanzahl die gerissen wird?

Lass mich raten, du bist von der SPD zur Linkspartei umgeschwenkt? Scheibar stehst du auf Polemik und denkst nicht weiter über die Realisierung nach. Wenn Obama gute Finanzierungs- und Umsetzungspläne hat und das alles irgendwie klappt und er die Truppen nicht nur umverteilt, dann nehm ich natürlich alles zurück. Aber das meiste sind doch hohle Phrasen um Bauernfang zu machen.
 
Ich bin auf die Antwort von Sara gespannt, Wannabe hat da nämlich einige interessante Punkte angesprochen.

(Nicht um zu behaupten McCain hätte nur logisch durchdachte Ansätze und Phrasen ..., aber eine vollstimmige Übereinstimmung mit einem der Kandidaten ergibt auch eine vollständige Übereinstimmung in deren falschen Aussagen, das kann auch nicht gesund sein ;) )

McCain oder Obama ... wer es wird ist mir eigentlich egal, alles wird besser als Bush.
 
McCain oder Obama ... wer es wird ist mir eigentlich egal, alles wird besser als Bush.

Sicher besser?
ich sehe bei beiden Schwierigkeiten. McCain ist mir Bush zu ähnlich und ob Obama aufgrund seiner Hautfarbe soviel bewirken kann, bezweifel ich ein bisschen, da die Rassenfrage in Amerika leider immer noch irgendwie ziemlich an erster Stelle steht.
Wenn man bedenkt, dass überzeugt Demokraten nur aus Trotz McCain wählen, weil Obama schwarz ist, gibt mir das echt zu denken.

Von den Inhalten der Wahlprogramme jetzt mal ganz abgesehen.
 
Wer wen aus welchem Grund wählt ist für Europa doch quasi egal. Beide brauchen europäische Verbündete, also nähern sie sich auch wieder an. Bush ist der Gipfel von einigen unfreundlichen Superlativen, seine Nachfolger können also nur besser werden.

Obama hat Schwächen, McCain eben auch, aber beide ragen nicht im geringsten an Bush heran.
 
Obama hat Schwächen, McCain eben auch, aber beide ragen nicht im geringsten an Bush heran.

Wie kannst du es wagen die beiden in einem Satz zu erwähnen ^^ Obama ist doch der Heilsbringer *ggg*

Für mich besteht auch wieder die Wahl zwischen Pest und Cholera. Finde beide nicht überzeugend und zu typisch Amerikanisch... Aber hier in Deutschland wird man ja schon fast gelyncht für Aussagen gegen Obama ^^
 
Wie kannst du es wagen die beiden in einem Satz zu erwähnen ^^ Obama ist doch der Heilsbringer *ggg*

Ich darf das, ich hab eine eigene Meinung. Der Vorteil von Obama liegt doch in seiner Beliebtheit und das ist nicht rational. Er verspricht Sachen, die die Amerikaner hören wollen und er wird umjubelt. Nur die wenigstens schauen hinter seinen Aussagen, ich erinnere mich mit grauen an die Rede in Berlin und die danach folgende wieder in Amiland.

GIs gehen nach Hause um Steuern zu sparen, Europa soll seine Truppen hinschicken. Möge man sich auf der Zunge zergehen lassen.

McCain ist da aber auch nicht anders, wem welcher Kandidat besser gefällt ist privatsache, aber Obama ist mir persönlich viel zu sehr gehypt.

Mal schauen wer gewinnt und was passiert wenn dann nach der Wahl mal was vorfällt, dann sind wir alle schlauer.
 
Obama ist doch in Deutschland nur so beliebt weil er kein Republikaner, und damit kein Bush ist...

Er ist ohne wenn und aber der bessere public speaker aber ob das jetzt ausschlaggebend sein sollte um die Wahl zu gewinnen.

Die Frage die sich stellt ist: Werden heute Menschen waehlen die sonst nicht waehlen. Damit meine ich rassistische arme weisse Buerger die es nicht zulassen wollen das ein Schwarzer Praesident wird.

Mir, und ich lebe in den USA, waere McCain lieber, aber Hoffnung habe ich keine.

Gruss
 
Na wenn du eine volle Übereinstimmung hast, dann sind wir doch mal gespannt was du auch über die Themen weißt.

Ich weiß nicht wie gut du mich kennst (also virtuell:mrgreen:), aber ich poste nicht über Dinge von denen ich keine Ahnung habe.

Leider ist meine Zeit im Moment zu knapp bemessen, um dir ausführlich zu antworten, aber: Natürlich hast du recht. Es gibt immer 2 Seiten der Medaille. Beispiel Krankenversicherung. Ich kann dir leider nicht sagen, wie Herr Obama das durchsetzen möchte, aber die derzeitige Situation in den USA, ist nicht verantwortbar.
Ich sehe also, auf der einen Seite, dass gesetzliche Krankenversicherungen teuer, schwer durchzusetzen, und auch (meiner Meinung nach) mehr schlecht als recht funktionieren (siehe Deutschland), und andererseits die katastrophalen Verhältnisse in den USA mit einem Präsidenten, der behauptet: "Die ganze Welt ist neidisch auf unser Gesundheitssystem". Ich kann also nur abwägen, und das habe ich getan, und sage: Ja, besser die gesetzliche KV einführen, als weiter ein solches Gesundheitssystem.
Wäre ich Präsidentin der USA (oder Obamas Beraterin:mrgreen:), würde ich ihm vielleicht ein ganz anderes System vorschlagen, da ich aber bei dem "Wahl-O-Mat" auf Phrasen nur mit Phrasen antworten kann, tue ich das nunmal.

Und noch kurz zum Irak-Krieg: Auch da hast du natürlich recht. Hätte ich wählen können, wäre Bush erst gar nicht mit Pauken und Trompeten da unten eingefallen. Punktum. Diese Option gab mir der Wahl-O-Mat aber nicht. Also sage ich: Amis langsam abziehen.
Das mag auch persönliche Gründe haben; ich kenne einige Amerikaner (in meiner Stadt waren sie lange stationiert), und habe genug kleine Jungs von 19 Jahren in den Irak gehen sehen, und wie sie wieder rauskommen. Männer, die gebrochen wiederkommen.

Und last but not least: Bevor ich die Linkspartei wähle, gehe ich eher in die USA, werde Schauspielerin und lasse mich danach zum Gouverneur von Californien wählen....