Sammelthread US-Präsidentschaftswahl

Wer wird nächste/r US-Präsident/in?


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Allein die Vorstellung eines in seiner Amtszeit sterbenden Präsidenten McCain und daraus folgenden Präsidentschaft Palins treibt mir die Gänsehaut über den Rücken ... :ugly:

Obama mag einen Hype ausgelöst haben und er hat sicherlich seine Schwächen.
Fakt ist doch aber, dass nicht der Präsident die Fäden der Politik in den USA zieht sondern mächtige Lobbyvereine und Gruppierungen zweifelhaften Rufs.
Wenn Obama es schafft sich ähnlich wie JFK zu etablieren und Krisen zu meistern, dabei auf fähige und realitätsfreundliche Berater hört, hat er gute Chancen auf eine erfolgreiche 1. Amtszeit.

So ... und jetzt gehts 5 Häuser weiter zu "GI Joe's"-Wahlparty mit Barbecue und amerikanischem Dünnbier *g*
 
Alle eingeschlafen?
Wer das hier liest weiss es inzwischen ja, von daher brauch ich es net nochmal zu schreiben wer jetzt letztendlich gewonnen hat ;)

Ich bin aber von Obamas Ansprache beeindruckt. Klar, da haben wahrscheinlich 100 Leute dran gearbeitet, wahrscheinlich mehrere Tage oder Wochen lang. Und ja, er ist ein guter Redner, aber trotzdem war das meiner Meinung nach eine wirklich beeindruckende Sprache
 
Ich hoffe das er seinen Grundgedanken erfolgreich umsetzen kann für ein besseres Amerika und eine bessere Weltpolitik.

Glückwunsch B. Obama :)
 
Ich hoffe das er seinen Grundgedanken erfolgreich umsetzen kann für ein besseres Amerika und eine bessere Weltpolitik.
Was sind denn seine Grundgedanken?
...
Die habens ich doch mit der Zeit immer dahin gedreht, was gerade populär war. Zwar wäre McCain in meinen Augen auch kein guter Präsident gewesen (und Palin keine gute Vize ..), letzendlich hatte ich aber bei ihm nicht das Gefühl, dass er ständig seine Meinung geändert/angepasst hat. Allein das mache ihn mir weit sympatischer.

Ich weiß noch, wie Obama am Anfang der Vorwahlen meinte "Europa und Deutschland seien nicht wichtig, wichtig ist, was in den USA passiert" als ihm dann heftig Gegenwind entgegenschlug, hat er seine Aussage mal schnell angepasst, ist dann lustig durch die Gegend gereist und hat schluß endlich in dem so unwichtigen Deutschland auch noch eine Rede halten müssen.

Aber sowas wird ja immer gern vergessen ... schließlich war Obama ja in Berlin. Juchu!!! :roll:


Na Glückwunsch Obama - was aus dem Land wird werden wir sehen. Man kann hoffen, dass seine "Berater" die ihn so weit gebracht haben, auch weiter geschickt führen und damit das Land sowie auch den Weltmarkt wieder stabilisieren.
Auf jeden Fall kann man nach der langen Bush-Ära nun endlich wieder in die USA reisen.
 
Zwar wäre McCain in meinen Augen auch kein guter Präsident gewesen (und Palin keine gute Vize ..), letzendlich hatte ich aber bei ihm nicht das Gefühl, dass er ständig seine Meinung geändert/angepasst hat.
Hatte er denn eine bzw. was ist denn davon hier in Europa/Deutschland angekommen? Also besonders zum Ende hin war sein Wahlkampf doch hauptsächlich gegen Obama gerichtet.
Man kann hoffen, dass seine "Berater" die ihn so weit gebracht haben, auch weiter geschickt führen und damit das Land sowie auch den Weltmarkt wieder stabilisieren.
Oder anders formuliert: Hoffen wir, daß Obamas Berater einen besseren Job machen als ihre Vorgänger (insbesondere die von seinem direkten Vorgänger). :p
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatte er denn eine bzw. was ist denn davon hier in Europa/Deutschland angekommen? Also besonders zum Ende hin war sein Wahlkampf doch hauptsächlich gegen Obama gerichtet.
Ja ich denke schon. Wenn man sich seine Webseite angeschaut hat, Auftritte von ihm und auch in den amerikanischen News so war da schon ein Konzept zu finden.
Ich gehe mit seiner Meinung nicht konform aber er hatte ein Kozept und er hatte klare Ziele.Diese haben sich wärend des Wahlkampfes auch nicht verändert.

Die Hetze gegen Obama wurde meines Erachtens in den Medien hochgepuscht. Von den Reden werden hier 30 Sekunden gezeigt und da ging es immer um Hetze - wer jetzt glaubt er habe die weiteren Stunden nicht anderes getan, sollte man überlegen wie medienhörig er geworden ist.

Z.B. eben die Geschichte mit den transatlantischen Beziehungen. Jeder hällt Obama, weil er hier durch die Gegend getingelt ist, für interesiert an eben diesen Beziehungen. Das war er aber zumindest zum Beginn der Wahl nicht. Er ist der Meinung, dass die USA allein die Moralische Richtung in der Welt vorzugehen haben. Andere Länder habens ich anzupassen oder rauszuhalten.

McCain war dagegen zu jeder Zeit Verfechter der transatlanischen Zusammenarbeit und hat ein großes Interesse diese Auszubauen, in den deutschen Medien wurde das aber anderrum dar gestellt.

...Vermutlich eben,weil Obama hier eine Rede gehalten hat. :-?
 
Kannst dafür bitte mal eine Quelle bringen. Das dies Obama so gesagt hat.
Etwas schwer nach den vielen Montan und sich überschlagenen News. Letztendlich ging das halt damals so durch die Medien.


Man muss sich aber nur mal seine aktuelle Position anschauen und auch mal zwischen den Zeilen lesen, auch im Vergleich mit McCain und diese ist hier nur abgeschwächt (es hat ja wie gesagt eine gewisse Anpassung stattgefunden) dargestellt. Das ist aber auch kein Wunder, wenn man sich seinen aussenpolitischen Berater anschaut.
 
Naja die drei Quellen waren jetzt so unterschiedlich das man gar keinen Vergleich aufmachen konnte.
Zur ersten Quelle und folgenden Ausspruch:
"Ich denke immer noch, dass Amerika die letzte und beste Hoffnung der Welt ist. Wir müssen der Welt nur zeigen, dass das so ist. Der Präsident [Bush] besetzt vielleicht das Weiße Haus, aber die Position des Führers der Welt ist seit sechs Jahren unbesetzt. Es ist Zeit diese Rolle wieder zu besetzen."
Denn Du wohl so kritisierst.
Leider, wirst du solche Sachen auch bei McCain finden. Als Amerikaner ist es leider, fast, Pflicht solche Aussagen zu machen und dies auch so zu verstehen. Das wird sich auch die nächsten Jahre/Jahrzehnte auch nicht ändern.
Des weiteren muss er solche Schoten ablassen, da McCain ja schon beginn des Wahlkampfs ihm missenden Patriotismus vorwarf. Weil er nicht konkret genug auf diese Sache einging.

Zu anderen Punkten nehme ich jetzt keine Diskussion nur eins, auch für mich ist Obama nur das bessere der beiden übel. Leider. Dies hat verschiedenste Gründe.
 
Die Nacht war lang :biggrin: ich hab jetzt soviel von den Wahlen intus, das ich erst mal Abstand brauche.

@paulrene
Aber wie Reddogg schon sagte, "solche" Aussage kommen immer und überall von den Amis. Das ist so, war mitunter auch ein Ding, warum Bush einfach so mal in ein Land reinmarschierte, weil es ihm gerade so passte. (sehr einfach ausgedrückt)

Unterschiedlicher hätten die Kandidaten nicht sein können.

Jetzt gilt es einfach abwarten und sehen, was er in den nächsten 4 Jahren bewirken kann. Denn auch Wunder kann er nicht vollbringen, egal was für Berater er an seiner Seite hat ;)
 
Leider, wirst du solche Sachen auch bei McCain finden. Als Amerikaner ist es leider, fast, Pflicht solche Aussagen zu machen und dies auch so zu verstehen.
Nein, McCain hat verstanden, dass eine Welt nicht einfach per Definition aus den USA geführt werden kann. Weder moralisch noch anders ...
McCain schrieb:
Wenn wir glauben, international agieren zu müssen - militärisch, wirtschaftlich oder diplomatisch - dann müssen wir unsere Verbündeten davon überzeugen, dass wir Recht haben. Umgekehrt müssen wir auch bereit sein, uns von ihnen überzeugen zu lasse.

und

Unsere große Macht bedeutet nicht, dass wir jederzeit tun können, was wir wollen. Wir sollten auch nicht meinen, alles Wissen und alle Weisheit zum Erfolg zu besitzen. Zudem müssten die USA zuhören und auf die Meinungen ihrer demokratischen Verbündeten hören und ihren gemeinsamen Willen respektieren.
Davon ab stört mich aber primär, dass in den deutschen Medien ein anderes Obama Bild gestaltet wurde.

Zu anderen Punkten nehme ich jetzt keine Diskussion nur eins, auch für mich ist Obama nur das bessere der beiden übel. Leider. Dies hat verschiedenste Gründe.
Da gebe ich Dir Recht - trotzdem mag ich keine Wendehälse und kann mich daher auch nicht dem uneingeschränktem Jubel zu Obamas Gewinn anschließen. ;-)
Wir werden einfach schauen müssen, was die Zukunft bringt.

Toll ist, das Obama so einen wahnsinns Zuspruch hat, das dürfte für ihn vieles einfacher machen und so lassen sich eventuell auch dringend nötige aber unpopuläre Maßnahmen umsetzen.
 
Jetzt gilt es einfach abwarten und sehen, was er in den nächsten 4 Jahren bewirken kann. Denn auch Wunder kann er nicht vollbringen, egal was für Berater er an seiner Seite hat ;)

Aber deine Aussagen lassen ja die Deutung zu, dass du zumindest etwas positives Erwartest. Aber was die Links recht gut zeigen ist, dass das Außenpolitische "Konzept" welches in den Artikeln zumindest angerissen wird von Obama nicht gerade als positiv gegenüber der Welt einzuschätzen ist. Selbst mit viel Fantasie nicht.

Sprich man sollte eher davon sprechen, dass trotz seiner Aussagen noch nichts entschieden ist und zu hoffen bleibt, dass er mit seinen Beratern einen besseren weg einschlägt als die letzte Regierung.

Also ich bin nicht gerade zuversichtlich dabei einen neuen Weltsheriff zu haben und genau so sieht er sich, als Mittelpunkt der Welt.
 
Nein, McCain hat verstanden, dass eine Welt nicht einfach per Definition aus den USA geführt werden kann. Weder moralisch noch anders ...

Davon ab stört mich aber primär, dass in den deutschen Medien ein anderes Obama Bild gestaltet wurde.
Nur als kleine Anekdote, glaubst du wirklich das McCain selbst wüßte wann die anderen Nationen Recht haben und wann die USA?:mrgreen:
Der Irak-Krieg der bewiesenermaßen und das schon vor dem Kriegsbeginn mit Falschaussagen, falschen/getürkten Beweisen, mit Verleumdungen etc. durchgeführt wurde, will McCain weiter betreiben und forcieren.
Somit denke ich nicht das McCain auch nur den Hauch einer Chance für andere Meinungen zuläßt. Ob dies allein beim Kriegsspielen so wäre, möchte ich nicht beurteilen:)
 
Der Irak-Krieg der bewiesenermaßen und das schon vor dem Kriegsbeginn mit Falschaussagen, falschen/getürkten Beweisen, mit Verleumdungen etc. durchgeführt wurde, will McCain weiter betreiben und forcieren.

Weiter betreiben? Dachte der Krieg ist vorbei und die jetzigen Truppen sind dafür da, dass Volk zu schützen? Es geht ja nicht mehr darum ob der Krieg falsch oder richtig war ( da würd ich auch sagen, dass er falsch war), sondern darum Truppen da zu lassen. Und darum, ob die Regierung alleine für Ordnung sorgen kann oder nicht.
 
Nein, McCain hat verstanden, dass eine Welt nicht einfach per Definition aus den USA geführt werden kann. Weder moralisch noch anders ...

Glaubst du das wirklich? Egal welchen Ami du nimmst, im Endeffekt fühlt sich jeder Ami als etwas besseres. Und gerade die Politiker und gerade die Präsidenten sind darin weltklasse. Wie so eine Einstellung unser aller Leben ein bisschen mit beeinflussen kann, haben wir nicht nur in den letzten 8 Jahren zu spüren bekommen.
Die Welt schaut auf USA, da kommen wir nicht umhin. ;) Und das wissen die Amis ganz genau.

Aber deine Aussagen lassen ja die Deutung zu, dass du zumindest etwas positives Erwartest. Aber was die Links recht gut zeigen ist, dass das Außenpolitische "Konzept" welches in den Artikeln zumindest angerissen wird von Obama nicht gerade als positiv gegenüber der Welt einzuschätzen ist. Selbst mit viel Fantasie nicht.

Ich persönlich glaube, dass Obama gefährlicher sein kann, als McCain. Ich gebe zu von Politik und gerade von der amerikanischen verstehe ich nicht viel, aber Obama hat Charisma und kann reden - das heißt für mich, er kann seine Ziele besser erreichen durch Verhandlungsgeschick und Manipulation anderer. Ich will jetzt nicht andere Präsidenten heruntersetzen, dass sie das nicht ebenso sehen. McCain ist geradlinieg. Er hat Standpunkt und würde durchziehen, da weiß bzw. wüßte man ungefähr, auf was man sich "einlässt".
hm kich glaube, ich könnte das besser ausdrücken, was ich meine, aber so eine durchmachte Nacht kann schlauchen :-?

Erwarten tu ich im Grunde nichts. Wahlkampf ist schöner Schein, so wie hier noch mehr in Amerika, von daher lasse ich es auf mich zukommen und urteile erst in 4 Jahren, wenn er seine Arbeit gemacht hat.

Für mich ist von der Auswahl her Obama besser, weil ich hoffe, dass gerade durch seine Redegewandtheit und Charisma - dies zum Positiven einsetzt - und die Brandherde der Welt an den Tisch bekommt und eben verhandelt, anstatt mit Panzer durchzufahren.
 
Weiter betreiben? Dachte der Krieg ist vorbei und die jetzigen Truppen sind dafür da, dass Volk zu schützen? Es geht ja nicht mehr darum ob der Krieg falsch oder richtig war ( da würd ich auch sagen, dass er falsch war), sondern darum Truppen da zu lassen. Und darum, ob die Regierung alleine für Ordnung sorgen kann oder nicht.
Naja zwischen sagen (nach wieviel Tagen war doch gleich der Krieg beendet?) und wirklich umsetzen ist ein gewaltiger Unterschied und solange die "Rebellen"/"Terroristen" gesucht werden im Irak ist der Krieg nicht zu Ende. Er möchte mehr einheiten für den war on terror. Obama möchte "nur" mehr Einheiten für Afghanistan und Pakistan für den "War on Al-Qaida"...
 
Zuletzt bearbeitet:
Eins kann man wohl festhalten... McCain hat die Niederlage wie ein echter Staatsmann eingesehen, Obama gratuliert und war damit sehr konstruktiv...

Man kann doch gar nich sagen, was Obama wirklich macht... Jetzt freuen sich die meisten Deutschen, aber dass sie einem Obama mehr Soldaten weniger abschlagen können als ein weiterer Republikaner überblicken wohl die meisten nicht...

Und jetzt, wo es im Irak unbestreitbar echte Fortschritte gibt, soll man vorzeitig abziehen? Na, ich weiß nicht... :roll:
 
[...]Er möchte mehr einheiten für den war on terror. Obama möchte "nur" mehr Einheiten für Afghanistan und Pakistan für den "War on Al-Qaida"...

... zeitgleich die aus IRAK abziehen, da er die europäischen Truppen dort sehen will ...

Naja Obama hat gewonnen, nicht mein Favorit, aber okay. Schauen wir nun mal was er es seiner "we can"-Doktrin macht.
 
Eins kann man wohl festhalten... McCain hat die Niederlage wie ein echter Staatsmann eingesehen, Obama gratuliert und war damit sehr konstruktiv...
Das sah aber leider nur er so, wurde er doch für seine Worte vom republikanischen Zuschauer dafür direkt mit "buh"-Schreien quittiert.

Man kann doch gar nich sagen, was Obama wirklich macht... Jetzt freuen sich die meisten Deutschen, aber dass sie einem Obama mehr Soldaten weniger abschlagen können als ein weiterer Republikaner überblicken wohl die meisten nicht...

Und jetzt, wo es im Irak unbestreitbar echte Fortschritte gibt, soll man vorzeitig abziehen? Na, ich weiß nicht... :roll:
Meinst Du die Fortschritte, das weniger darüber berichtet wird. Das über das Sicherheitspaket was die irak. Regierung in Frage stellt aber Bush noch einmal durchdrücken will? Oder was meinst Du genau?

... zeitgleich die aus IRAK abziehen, da er die europäischen Truppen dort sehen will ...

Naja Obama hat gewonnen, nicht mein Favorit, aber okay. Schauen wir nun mal was er es seiner "we can"-Doktrin macht.
Die europäischen Truppen sollen dahin? Ich dachte er forderte unter anderem deutsche Truppen für die enduring freedom, in West-Ost-Südafghanistan? Das andere habe ich bisher nicht gehört, hast Du eine Quelle wo man dies nachlesen könnte?