Umfrage: Deutsche haben wenig Verständnis für Millionengehälter von Managern

Dann gehen die Manager halt über, anders zu verhandeln.
Ein Dienbstwagen mehr, ein Stipedium für die Kinder, ne Dienstwohnung am Firmensitz und zwei Außenstellen ...
Schön wäre es vermutlich für diese Gruppe, aber zum Glück müssen geldwerte Vorteile auch versteuert werden.

Und ja, ich halte Millionenghälter für Manager durchaus für vertretbar. Und zwar dann, wenn das Unternehmen, dem sie vorstehen, hohen Gewinn macht und zeitgleich diesen Gewinn nicht durch Mitarbeiterfreisetzung erwirtschaftet, durch Umgehung von Tarifverträgen oder durch Ausnutzung von Leiharbeit.

Verdienen Arbeitnehmer gut und sind zufrieden, dürfen das auch die Manager.

Marty
 
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Und ja, ich halte Millionenghälter für Manager durchaus für vertretbar. Und zwar dann, wenn das Unternehmen, dem sie vorstehen, hohen Gewinn macht und zeitgleich diesen Gewinn nicht durch Mitarbeiterfreisetzung erwirtschaftet, durch Umgehung von Tarifverträgen oder durch Ausnutzung von Leiharbeit.

Die Energiebranche z.B. ist bisher aber nicht durch obiges aufgefallen, sondern durch ihre Marktmacht gegenüber den Verbrauchern.

Das Problem sind aber letztlich nicht irgendwelche Gehälter von wenigen Spitzenverdienern (sei es ein Sportler, Künstler oder Firmenmanager), sondern die Milliardengewinne, die sich in immer neuen Kapitalakkumulationsrunden bei Leuten aufhäufen, die dafür wenig bis gar nicht die Finger krumm machen.
 
Schön wäre es vermutlich für diese Gruppe, aber zum Glück müssen geldwerte Vorteile auch versteuert werden.

Zweifelsohne.
Nur ziehst Du dann halt einen Teil des Gehaltes halt nicht übers Konto rein, so dass das rein bare Gehalt sinkt.

Das Problem sind aber letztlich nicht irgendwelche Gehälter von wenigen Spitzenverdienern (sei es ein Sportler, Künstler oder Firmenmanager), sondern die Milliardengewinne, die sich in immer neuen Kapitalakkumulationsrunden bei Leuten aufhäufen, die dafür wenig bis gar nicht die Finger krumm machen.

Das Problem sind offensichtlich nur Leute wie Du, die sich keine Aktien kaufen wollen.
Ich mache für meine Aktien nicht einen Finger krum und profitiere anteilig an den Milliardengewinnen der AGs.

gruss kelle!
 
Ich mache für meine Aktien nicht einen Finger krum und profitiere anteilig an den Milliardengewinnen der AGs.
Habe ich persönlich gar kein Problem mit, Investitionen müssen sich lohnen, sie beinhalten ja auch ein Risiko. Welches Risiko trägt der Manager, der trotz Verlusten seines Unternehmens trotzdem ein Megagehalt bekommt?

Ich wäre grundsätzlich dafür, dass Einkommen aus Kapitalvermögen höher besteuert wird als Einkommen aus selbst- oder nichtselbstständiger Arbeit.

Einkommen aus Zinsen, Kapitalerträgen etc. müssten grundsätzlich 20% höher besteuert werden als anderes Einkommen.

Marty
 
Interessant wäre eher, wie man es bei Sportlern (In Deutschland Fußballern) sieht. Die bekommen ja auch mehr Geld, als die dahinter steckende Leistung und haben nicht mal Verantwortung. Ich denke mal, dass da aber nicht so drüber geschimpft wird. Weil nur die Politiker und Manager böse sind in Deutschland.
 
Welches Risiko trägt der Manager, der trotz Verlusten seines Unternehmens trotzdem ein Megagehalt bekommt?
Noch dazu, wie vorgestern in der Zeitung stand, dass sich für die Top Manager hier in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr eine Gehaltserhöhung von über 70% ergeben hat. Und da fehlt mir persönlich etwas Realität.
Das Geld könnte man super anlegen und müsste dann fast gar nicht mehr arbeiten.

anddie
 
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Das Problem sind offensichtlich nur Leute wie Du, die sich keine Aktien kaufen wollen.
Ich mache für meine Aktien nicht einen Finger krum

Ich erarbeite mir das lieber selber, als das ich Mensch und Umwelt ausbeute.
Dementsprechend bin ich weniger Problem als Du.

Wer Neid sagt, muss auch Schmarotzer vertragen.
 
Noch dazu, wie vorgestern in der Zeitung stand, dass sich für die Top Manager hier in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr eine Gehaltserhöhung von über 70% ergeben hat. Und da fehlt mir persönlich etwas Realität.
Ähm, in der hier diskutierten Meldung steht drin, dass die Vorstandsgehälter bei DAX-Unternehmen im Schnitt um 14% gestiegen sind.
 
Ähm, in der hier diskutierten Meldung steht drin, dass die Vorstandsgehälter bei DAX-Unternehmen im Schnitt um 14% gestiegen sind.

14% sind trotzdem ziemlich viel. Auch die Politiker (als Führungspersönlichkeiten/Vorstände des Staates) haben sich ja ihre Diäten in den letzten Jahren mehrfach um locker 10% erhöht. Also zusammengefasst: Die Vorstände/Manager/Führungspersönlichkeiten haben steigende Gehälter im zweistelligen Prozentbereich und der kleine Arbeiter muss erstmal streiken und dann soll er sich auch noch (im Vergleich zu den anderen) mit läppischen 3% zufriedengeben, wie in den aktuellen Verhandlungen zum öffentlichen Dienst.

Wer sich da noch wundert, dass die Mittel- und Unterschicht bzw. "normale" Arbeitnehmer/Angestellte wenig Verständnis haben für die überhöhten Gehälter manch eines Managers/Vorstandsmitglied, lebt anscheinend in einer anderen Welt.
 
Wer sich da noch wundert, dass die Mittel- und Unterschicht bzw. "normale" Arbeitnehmer/Angestellte wenig Verständnis haben für die überhöhten Gehälter manch eines Managers/Vorstandsmitglied, lebt anscheinend in einer anderen Welt.

Wer beschliesst denn die Gehälter eines Vorstandes in einer AG?
Ein lustiges Ringelpietz-Spiel. Würde jeder Mitarbeiter einer AG Aktien seines Arbeitgeber erwerben bzw. über Mitarbeiterbeteiligungsprogramme vergünstigt bekommen, entsteht auf kurz oder lang eine anständige Arbeitnehmervertretung innerhalb der Aktionäre. So weit denkt aber der deutsche Michel nicht. ;)
 
Abgeordnete lasse ich einfach da raus, davon gibt es zu viele und die verdienen im Verhältnis zu wenig. Lieber die Anzahl der Abgeordneten im Bundestag um 80% reduzieren und den Fähigsten das 3-fache zahlen.

Im Bundestag stiegen die Diäten um knapp 30% in 15 Jahren, also nicht mehr als bei jedem Arbeiter auch.

Sportler haben da für mich ein Alleinstellungsmerkmal wie Künstler. Wer etwas Einzigartiges kann, soll das auch vermarkten können. Trotzdem kann ich mich schwer damit anfreunden, wenn ein 20-jähriger 4-5 Millionen Euro bekommt, nur weil er gegen einen Ball treten kann. Oder warum ein Michael Schumacher zeitweise 70 Mio. dafür bekommen hat, Auto zu fahren.

Aber diese Einzelfälle gehen ja nicht zu Lasten von anderen. Die Einkommen der Top-Manager gehen direkt auf Kosten der "normalen" Mitarbeiter. Und ich bin da der Meinung, ein Top-Manager ist vergleichbar mit einem Unternehmer, deshalb muss sein Einkommen vom Erfolg des Unternehmens abhängig sein.

Es kann nicht sein, dass ein Vorstand eingestellt wird, um einen Konzern zu retten, nach ein paar Monaten wieder geht, der Konzern pleite ist, und der Retter trotzdem Millionen bekommt.

Da muss der Staat über Steuern dieses Geld eben abschöpfen.

Wer beschliesst denn die Gehälter eines Vorstandes in einer AG?
Der Aufsichtsrat.
Ein lustiges Ringelpietz-Spiel. Würde jeder Mitarbeiter einer AG Aktien seines Arbeitgeber erwerben bzw. über Mitarbeiterbeteiligungsprogramme vergünstigt bekommen, entsteht auf kurz oder lang eine anständige Arbeitnehmervertretung innerhalb der Aktionäre.
Grundsätzlich halte ich das sogar für sehr sinnvoll. Leider wird auf Seiten der Arbeitnehmer nie so viel Kapital verfügbar sein, um die Kapitalseite der Eigentümer auszustechen.

Das sind die Krähen, die sich gegenseitig am Leben halten. Der Eine ist da Vorstand, bei anderen Unternehmen Aufsichtsrat. Der Andere hält es umgekehrt. Und auf dem Golfplatz schwatzen die beiden mal darüber, was sie sich gegenseitig zahlen.

Marty
 
Ich erarbeite mir das lieber selber, als das ich Mensch und Umwelt ausbeute.
Dementsprechend bin ich weniger Problem als Du.

Kannst Du darüber abstimmen, was mit den gewinnen einer AG passiert?
Kannst Du über die Höhe der Vorstands- und Aufsichtsratsbezüge abstimmen?
Kannst Du Punkte zur Abstimmung bringen, die besonderen Augenmerk auf das Wohl der Angestellten legen?

Siehst Du, kannst Du nicht.
Ich habe das Recht, darüber abzustimmen, und ich sehe dies als meine Pflicht an.

Ich habe am Anfang des Jahres mal gerechnet.
Da kam ich zu dem Schluss:
Würde jeder Einwohner Deutschlands täglich 30 Cent invstieren, würde nach einem Jahr die Deutsche Bank zu Recht ihren Namen tragen, da ohne die Zustimmung des deutschen Volkes in dieser Bank nix mehr ginge.

Das ist eine Macht die das Volk hat, die es nutzen kann, aber entweder zu blöd oder zu faul dafür ist.
Alternativ würde ich noch vermuten, es will die Konsequenzen nicht tragen.
Würde nämlich durchgesetzt, was man an Stammtischen so hört, wäre das Investment von 30 Cent am Tag nach fünf Jahren genau 0 Cent wert.

gruss kelle!
 
Kannst Du darüber abstimmen, was mit den gewinnen einer AG passiert?
Kann ein Aktionär auch nicht.
Kannst Du über die Höhe der Vorstands- und Aufsichtsratsbezüge abstimmen?
Kann ein Aktionär auch nicht.
Kannst Du Punkte zur Abstimmung bringen, die besonderen Augenmerk auf das Wohl der Angestellten legen?
Das kannst du allerdings.

Ich habe das Recht, darüber abzustimmen, und ich sehe dies als meine Pflicht an.
Bei welcher AG stimmt denn der Aktionär über Vorstandsgehälter ab? Und warum bekommen die bei Siemens dann so viel?

Würde jeder Einwohner Deutschlands täglich 30 Cent invstieren, würde nach einem Jahr die Deutsche Bank zu Recht ihren Namen tragen, da ohne die Zustimmung des deutschen Volkes in dieser Bank nix mehr ginge.
0,3*365*80 Mio. = 8,7 Mrd... macht mal gerade 25% der deutschen Bank. Und in der Zwischenzeit würde der Kurs so explodieren, dass es nicht mal für 15% reichen würde.

Das ist eine Macht die das Volk hat, die es nutzen kann, aber entweder zu blöd oder zu faul dafür ist.
oder das Geld einfach nicht hat.

Marty
 
Kann ein Aktionär auch nicht.

Verwendung der Gewinne ins besondere die Höhe der Dividende wird zur Absdtimmung gestellt.

Kann ein Aktionär auch nicht.

Zumindest das Thema Aufsichtsratsvergütung war dieses jahr wieder ein Abstimmungspunkt.
Oder war es das Thema Entlastung, wo dann wiederum die Kohle dran hängt, oder ggf. auch Rückforderungen?

Ich schau noch mal in die Tagesordnung.

Bei welcher AG stimmt denn der Aktionär über Vorstandsgehälter ab? Und warum bekommen die bei Siemens dann so viel?

Nur weil man abstimmen kann, heißt es ja nicht, dass man dagegen stimmen muss ;)

0,3*365*80 Mio. = 8,7 Mrd... macht mal gerade 25% der deutschen Bank.

Und damit hat man die Sperrminorität erreicht, die zwar kein Allheilmittel ist, man kann, wenn sich idese Aktionäre einig sind, jeden Abstimmungspunkt zu Fall bringen.

Und in der Zwischenzeit würde der Kurs so explodieren, dass es nicht mal für 15% reichen würde.

Gut, selbst das eingerechnet, kommt man vielleicht auf 40 Cent pro Tag, wegen mir auch 50 Cent.

oder das Geld einfach nicht hat.

Ob nun jeder das Geld hat, ist sicherlich ein Thema, wo wir lange und wahrscheinlich ohne Ergebnis drüber philosophieren können.

Was ich damit nur darstellen wollte ist der Fakt, dass man mit relativ wenig Aufwand und vereinten Kräften mal eben so einen großen Konzern in der Hauptversammlung blockieren kann, wenn man es nur will.

Ich finde es halt etwas müßig, immer wieder über die da oben zu diskutieren, ohne dass jemand mal den versuch wagt, mit den vorhandenen Möglichkeiten den Spieß umzudrehen.

Wenn dieses Jahr bei unserer HV die Aufnahme einer Frauenquote in die Statuten zur Entscheidung stand, warum nicht mal der Punkt, dass die zukünftige Gehaltsentwicklung der Vorstände sich an der der Angestellten zu orientieren hat.

Oder auch die Gewinnoptimierung kann man dadurch erden, dass die gewinne je zu einem Drittel den Angestellten, den Aktionären und der AG als Rücklage zugeteilt wird.

Nicht dass ich das als Aktionär zwingend unterstützen würde, aber im Gegensatz zu Hiltwin, der Aktionäre offensichtlich als Schmarotzer sieht, ohne sich offensichtlich drum zu kümmern, was es heißt Aktionär zu sein, kann ich über die Sachen, die ihm missfallen, wenigstens entscheiden.

gruss kelle!
 
Kannst Du darüber abstimmen, was mit den gewinnen einer AG passiert?

Mache ich täglich. Ich versuche, meinen Konsum so weit es möglich ist dahinzulenken, wo es nicht bei der Shareholder Value landet. Dafür benötige ich keine Aktien ;)

Kannst Du über die Höhe der Vorstands- und Aufsichtsratsbezüge abstimmen?
Kannst Du Punkte zur Abstimmung bringen, die besonderen Augenmerk auf das Wohl der Angestellten legen?
Siehst Du, kannst Du nicht.

:mrgreen:

Ich habe das Recht, darüber abzustimmen, und ich sehe dies als meine Pflicht an.

Mit wieviel 0/000 Stimmanteil bestimmt Du die Politik des Weltunternehmens mit?

Ich habe am Anfang des Jahres mal gerechnet.

Ich auch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sissa_ibn_Dahir

im Kontrast zur propagierten Deutsche Bank Eigenkapitalrendite von 25 %.

Wer das am Schachbrett mal hochrechnet, wird sehen, dass irgendwann jeder Mensch alleine Millionen erwirtschaften muss, um die Eigenkapitalrenditengier der DB mit 25 % zu befriedigen.

Da kam ich zu dem Schluss:
Würde jeder Einwohner Deutschlands täglich 30 Cent invstieren, würde nach einem Jahr die Deutsche Bank zu Recht ihren Namen tragen, da ohne die Zustimmung des deutschen Volkes in dieser Bank nix mehr ginge.

Rechne ich doch glatt mal nach.
8x,xx Mio x 0,3 ~ 25 Mio € täglich = 9,15 MRD (Schaltjahr gerechnet :D )

Auf den ersten Blick eine gewaltige Summe ja. Aber wie war das noch mal bei den VW-Aktien, als die Nachfrage so ansetzte? Allein das Emissionsvolumen der DB für die Übernahme der Postbank belief sich auf über 10 MRD. Ich bezweifel stark, ob Du mit Deiner Rechnung überhaupt 10 % des Aktienkapitals zusammenbekämst, ganz abseits von der Frage, ob überhaupt soviele Aktien zum Verkauf stünden unter das der Annahme, das die Bankenmächtigen sich nicht gegen eine solche Übernahme wehren würden.

Aber wo wir uns schon über solche Größenordnungen unterhalten. In der Tat hatte das deutsche Volk ja in etwa 25 % dieser Summe in die Hand genommen, um sich 25 % + 1 Aktie an der Commerzbank zu sichern. (1,8 MRD).
Stopp, stimmt ja so nicht ganz. Man hat doch den vollen Betrag von 10 MRD oder 30 Cent/pro Bundesbürger/pro Tag genommen und noch mal 8,2 MRD stille Einlagen in die Bank gepumpt.

Man hat 10 MRD in die Hand genommen, um sich nur mit 25 % an einer Bank zu beteiligen, die nur 7,2 MRD wert ist. Von daher - Du hast recht, das Volk oder zumindest deren Vertreter, die das zu verantworten hatten, waren wohl wirklich zu blöde.

Würde nämlich durchgesetzt, was man an Stammtischen so hört, wäre das Investment von 30 Cent am Tag nach fünf Jahren genau 0 Cent wert.

Kenne Deine Stammtische nicht, von daher nicht nachvollziehbar.
 
Verwendung der Gewinne ins besondere die Höhe der Dividende wird zur Absdtimmung gestellt.
Höhe der Dividende ist aber etwas anderes als die Verwendung von Gewinnen.

Zumindest das Thema Aufsichtsratsvergütung war dieses jahr wieder ein Abstimmungspunkt.
Und du fandest das gut und hast einem Salär von über 120.000 Euro pro Jahr und Aufsichtsrat zugestimmt? Arbeiten die eigentlich dafür auch 40 Stunden in der Woche? :D

Nur weil man abstimmen kann, heißt es ja nicht, dass man dagegen stimmen muss ;)
Du kannst aber nicht mal, nicht mal dafürstimmen darfst Du.

Und damit hat man die Sperrminorität erreicht, die zwar kein Allheilmittel ist, man kann, wenn sich idese Aktionäre einig sind, jeden Abstimmungspunkt zu Fall bringen.
Nein, du kannst damit die Auflösung der AG verhindern oder eine Satzungsänderung. Aber bei der Besetzung der Aufsichtsratsposten hast Du keine Chance. Und die bestimmen wieder die Vorstände und deren Vergütung...

Gut, selbst das eingerechnet, kommt man vielleicht auf 40 Cent pro Tag, wegen mir auch 50 Cent.
Genau, und der Neugeborene hat auch 15 Euro jeden Monat, nur damit nach einem Jahr alle Deutschen zusammen 50% der Deutschen Bank haben... Klasse, als nächstes dann den DAX... für nur 24 Euro am Tag, ein Jahr lang von allen Deutschen bezahlt, haben wir ihn... komplett.

Was ich damit nur darstellen wollte ist der Fakt, dass man mit relativ wenig Aufwand und vereinten Kräften mal eben so einen großen Konzern in der Hauptversammlung blockieren kann, wenn man es nur will.
Kann man eben nicht. Nur, weil man Geld hat, kann man damit nur dann Aktien kaufen, wenn es auch Verkäufer gibt.

Ich finde es halt etwas müßig, immer wieder über die da oben zu diskutieren, ohne dass jemand mal den versuch wagt, mit den vorhandenen Möglichkeiten den Spieß umzudrehen.
Ich auch, aber so, wie Du das meinst, klappt das nicht.

Ein absolut überwiegender Anteil des Vermögens liegt nun mal bei wenigen. Die Masse kann das nicht ändern, indem sie jeden Tag mal Geld locker macht, dass sie gar nicht hat.

Marty
 
Umfrage: 74 Prozent für Begrenzung von Manager-Gehältern

Folgende News wurde am 15.10.2017 um 08:41:53 Uhr veröffentlicht:
Umfrage: 74 Prozent für Begrenzung von Manager-Gehältern
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Berlin (dts) - 74 Prozent der Deutschen sind laut einer Umfrage für die gesetzliche Begrenzung von Manager-Gehältern. In der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der "Bild am Sonntag" gaben 21 Prozent der Befragten an, eine Begrenzung abzulehnen. Fünf Prozent waren unschlüssig oder machten keine Angabe. Nach dem Verhalten von Topmanagern gefragt, bezeichneten 17 Prozent dieses als "anständig"."Eher anständig" sagten 27 Prozent. 30 Prozent der Befragten sagten, Topmanager verhielten sich "eher unanständig", 15 Prozent sehen sogar ein "unanständiges" Verhalten (weiß nicht/ keine Angabe: elf Prozent). Für die Umfrage wurden am 12. Oktober 500 Personen befragt. Die Auswahl der Befragten sei "repräsentativ", teilte das Institut mit.