Was genau? Die Einschränkung, das Filmen oder die
Verpflichtung zur Angabe von Personalien?

:arrow: Ausführlicher Artikel auf BR-Online

"Innenminister Herrmann verspricht sich davon ein wirkungsvolleres
Vorgehen gegen extremistische Versammlungen."

Hallo? Die richten sich ein Abo ein und haben kein Problem damit.

Das ist wieder mal eine konservativ-populistische Aktion die sicher (leider)
nicht den gewünschten, sondern eher unerwünschte Effekte, bringen wird.
Ich bin es jedoch schon gewohnt, dass ein Großteil unserer Politiker lieber
sinnlose Symptombekämpfung als Allheilmittel vermarktet, anstatt sich mal
mit den Ursachen eines Problem auseinanderzusetzen. :roll:
 
Das birgt ja die Gefahr in sich, sich als Politiker beliebt zu machen :ugly:
Ja ich weiß. Die die dann mal wirklich den Mund aufmachen und sagen
was hier so alles schief läuft - von mir aus auch mal mit krassen Beispielen
oder Vergleichen, damit es auch der letzte Blöd-Zeitungsleser in seinen
Schädel bekommt - und womöglich noch Verbesserungsvorschläge werden
kurzerhand mit herbeigezauberten Argumenten abgesägt.
 
googel speichert ja nicht nur deine IP, sondern auch deine suchanfrage, deine browserkonfiguration, die uhrzeiten, mit welchen betriebssystem du unterwegs bist etc. und das nicht bloß für ein paar monate. ;)
Also Browserkonfiguartion und Betriebssystem kann man wunderbar fälschen, wenn man möchte. Da bekommt Google nur das raus, was DU möchtest ;)
 
Also Browserkonfiguartion und Betriebssystem kann man wunderbar fälschen, wenn man möchte. Da bekommt Google nur das raus, was DU möchtest ;)
Änderungen an der Browserkonfiguration "helfen" nur bedingt.
Die meisten Betriebssysteme lassen sich schon in den Tiefen
des 3-Way-Handshakes eindeutig identifizieren.
 
Also Browserkonfiguartion und Betriebssystem kann man wunderbar fälschen, wenn man möchte. Da bekommt Google nur das raus, was DU möchtest ;)

Und du denkst damit könnte Google nicht dein Browser und dein Betreibssystem rausfinden? Dann wird einfach mal dein Profil ausgewertet, und was findet man da wohl?
Hat letzten mit Windows Probleme, wurde in verschiedenen Windows Foren gesichtet (Analytics,Adwords), hat sich bei Youtube ein Tutorial zu Ms Paint angeschaut, hat letztens nach erweiterungen für Firefox gesucht, hat ein MSN Account erstellt (gmail), hat ein xls bei Google Docs hochgeladen. :LOL: Natürlich ist das ein wenig überspitzt, aber im Prinzip hat dafür Google alle möglichkeiten.

Was nun bedenktlicher ist, ob unsere Regierung immer mehr Daten sammelt oder Google, bin ich mir noch nicht ganz sicher. Jedoch weiß ich es gibt alternative Suchmaschiene im Internet, aber nur eine Regierung in Deutschland. :roll:
 
Ablehnung der Petitionen gegen Vorratsdatenspeicherung

unbedingt lesen: Bezüglich Petitionen gegen die Vorratsdatenspeicherung

https://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28445/1.html


Der Deutsche Bundestag hat das Verfahren zur Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung abgeschlossen. Sowohl die Begründung als auch das Verfahren an sich werfen viele Fragen auf
Während die verschiedenen Petitionen gegen die Vorratsdatenspeicherung als sachgleich zusammengefasst wurden, geht die Begründung der Ablehnung lediglich auf eine Argumentation ein. Bug oder Feature im Petitionssystem? Telepolis sprach mit Ricardo-Cristof Remmert-Fontes, Kai-Uwe Steffens und Stefan Hermes

Andere Petitionen gegen die Vorratsdatenspeicherung wurden mit den negativen Auswirkungen auf die Privatsphäre, das freie Agieren von Menschen usw. begründet. Auch die Verhältnismäßigkeit, die Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherung auf im GG festgelegte Grundrechte usw. fanden sich in den Petitionen, unter anderen der von Stefan Hermes, wieder. Diese Petitionen wurden als "sachgleich" bewertet und dementsprechend mit der von Herrn Fay zusammengelegt. In der Begründung des Bundestagsbeschlusses finden sich jedoch keine Antworten auf die Fragen beziehungsweise Kritikpunkte der anderen Petitionen.

Es drängt sich hier der Verdacht auf, dass man sich bei sachverwandten Petitionen jene aussucht, die am leichtesten juristisch ablehnbar ist, und alle anderen dann mit Hinweis auf diesen Vorgang verwirft.

Tja, it's not a bug, it's a feature. Gibts nicht nur bei Software.
 
Wichtiges Thema falsche Umsetzung

:mrgreen:Ich finde vor den Hintergrund der letzten Skandale (die sicher nur die Spitze des Eisberges sind) es doch sehr bedenklich wie hier die Befürchtungen vieler Bürger einfach als nicht Berechtigt eingestuft wurde.

:psst:Daten die nicht erhoben wurden brauchen nicht geschützt zu werden und können somit auch nicht missbraucht werden. Verhütung ist immer noch der beste Schutz überhaupt.

:nö:Ohne Datenerhebung können wir viele Diskussionen bzw. Skandale und Ressourcen sparen.

:pray:Bloß weil technisch was möglich ist sollte man es nicht unbedingt gleich umsetzen. Es sollte immer erst an die Folgen gedacht werden.

:naughty:Vor dem Handeln sollte über die Folgen nachgedacht werden. Jede Handlung wenn sich auch gut und gerecht ist hat folgen. Es reicht nicht es was gutes zu wollen man muss es auch richtig umsetzen.

:idea:Daten auf Vorrat zu speichern ist sicher nicht der richtige Weg.

Was sich am Bedenklichsten finde ist aber jedoch das uns Bürgern jedes Recht auf anonyme Kommunikation verweigert wird.

Zitat: https://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28445/1.html

:renowhine:

Und tatsächlich: der Petitionsausschuss beantwortet ungefragt eine wichtige Frage, nämlich ob es (seiner Meinung nach) grundsätzlich ein Recht auf anonyme Kommunikation, also auf Vertraulichkeit schlechthin gäbe. Er verneint. Das ist sehr bedenklich.

Ende Zitat.

Ohne das Recht auf anonyme Kommunikation kann jeder der versucht sich mit anderen Auszutauschen als potentieller Straftäter abgestempelt werden.

In einer Demokratie ist es wünschenswert sein auch mit extremen umzugehen, und frei und ohne Vorurteile seine Meinung dazu äußern zu können, auch wenn diese nicht von allen geteilt wird. Es sollte auch möglich sein sich über Inhalte von Andersdenkenden zu informieren ohne dabei gleich zu befürchten sich strafbar zu machen.

Als bewusst extremes Beispiel sollte man ohne Befürchtung sich frei über Inhalte Diskutieren können wie Terror, Faschismus und ähnliche Ideen.

Eine Tabuisierung von Extremisten lässt diese nur in den Untergrund verschwinden und dort ihr Ziele verfolgen. In einer offenen Gesellschaft kann man auch Leuten gegenüber Treten die nur ein Ziel kennen ihre Meinung anderen mit aller Gewalt zu vermitteln. In einer offenen Diskussion kann dem einfach der Nährboden entzogen werden.
 
Die Verbindungsdaten deines Internet Anschlußes werden gespeichert

Ist passiert als Tron ermodert wurde. ;)
Aber mal im Ernst, anonyme Kommunikation ist mit relativ
geringem Aufwand möglich. Und für richtig paranoide gibt
es sogar noch diese tollen altmodischen Telefonzellen. ;)
:arrow: https://cryptocd.org/online_version/aktuell/doku/windows/index/index.html

:DIch gebe dir Recht das man heute sich mit Programmen teilweise schützen kann.

:roll:Aber das Thema ist wenn kein Anspruch auf Schutz besteht kann man alles was zum Schutz verwenden kann auch verbieten !!!

8) Und wie sieht es mit denen aus die technisch weniger begeistert sind ?

Der Schaden der durch Datenmissbrauch heute schon entsteht kann doch niemand mehr errechnen. Wenn man bedenkt wie viel Ressourcen heute schon mit Spam verschwendetet werden.

Die Ressourcen die aufgebracht werden müssen um sich vor Spaming, Viren, Trojanern, Attacken, Angriffe auf Server zu schützen. Das selbe noch mal um danach Schäden wieder zu reparieren Daten neu zu erfassen und Server wieder neu zu starten.
Schäden durch Ausfälle von Kommunikationseinrichtungen und usw.

Das alles verschlingt wertvolle Ressourcen die von allen aufgebracht werden müssen. Egal was der einzelne auch macht ob er Kommunikation nutzt oder nur im Supermarkt einkauft. Die Kosten werden auf alle verteilt.

Ich Finde es gibt heute schon genug Daten über uns, und deshalb auch Missbrauch von Daten. Und wer kann von sich behaupten alles über Datenschutz zu wissen und auch anzuwenden!!!.​

Weniger ist eindeutiger mehr. Daten die nicht erfasst werden können weder missbraucht noch zweckentfremdet werden.
 
:DIch gebe dir Recht das man heute sich mit Programmen teilweise schützen kann.

Man brauch sich gar nicht schützen, da keine personengebundenen Daten gespeichert werden.

Wenn man Bockmist bauen will, surft man aus dem INet Cafe und telefoniert über PrePaid Karten die man bei Ebay oder wo auch immer besorgt hat.

Abgesehen davon, was mir vor kurzem einfiel, als ich nen Krimi gelesen habe...

Ruft die Polizei zum freiwilligen Gentest auf, um nen Kinderschänder zu identifizieren, rennt jeder freiwillig los, um seine DNA der Polizei zu schenken.

Sollen technische Verbindungsdaten gespeichert werden, die keinerlei persönlichen Bezug haben, wird groß Radau gemacht.

gruss kelle!
 
Solche Gentests funktionieren wohl nur wegen dem gesellschaftlichen Druck, der dahintersteht...sonst würd' da denk ich keiner hingehen, ich würd's jedoch auch so nicht tun.
 
Solche Gentests funktionieren wohl nur wegen dem gesellschaftlichen Druck, der dahintersteht...

Die Gründe mögen dafür vielschichtig sein...

Aber jetzt spinne ich den Faden mal frech weiter:
Übermorgen wird der Mörder der kleinen Michelle aus Leipzig aufgrund von Daten der Vorratsdatenspeicherung verhaftet.

Stimmen dann alle der Vorratsdatenspeicherung zu? :mrgreen:

gruss kelle!
 
Stimmen dann alle der Vorratsdatenspeicherung zu? :mrgreen:
Natürlich... und wer dagegen ist, ist der Definition ein Terrorist. "Wer nichts zu verbergen hat, der kann doch nichts dagegen haben!"

Ich bin für Kameras in jedem Schlafzimmer. Dort finden immerhin die meisten Verbrechen im häuslichen Umfeld statt. Und wer nichts zu verbergen hat....

Marty
 
Morde sind in DE ein schlechtes Beispiel, da wir die letzten Jahre auch
ohne Vorratsdatenspeicherung bei Morden, die als solche entdeckt wurden,
Aufklärungsraten zwischen 95 und 100 Prozent hatten.
(Schlimmer ist, dass pro Jahr ca. 2400 Morde unentdeckt bleiben!)

Alles in allem bekommen wir hier eine Art von "Schrödingers Katze".
Wer überwacht wird, und das weiß, verhält sich anders. Und Verbrecher
wird das nicht von ihren Vorhaben abhalten. Nur, dass sie dabei dann
versuchen noch vorsichtiger zu sein.
Und letzten Endes wird es uns alle verändern. Das hat auch schon
eine Studie der Uni Newcastle bewiesen. :roll:
 
Morde sind in DE ein schlechtes Beispiel, da wir die letzten Jahre auch
ohne Vorratsdatenspeicherung bei Morden, die als solche entdeckt wurden,
Aufklärungsraten zwischen 95 und 100 Prozent hatten.
(Schlimmer ist, dass pro Jahr ca. 2400 Morde unentdeckt bleiben!)

Ja, da hast du recht. Es ist lediglich ein weiterer Legitimationsversuch Schäubles über die Mordaufdeckungsrate zu gehen. Ein System welches Die Schwarze Ziffer an Morden verkleinern würde, wäre um einiges hilfreicher. Natürlich geht das alles nicht weil dann ja auch die Aufdeckungsquote der Polizei für die jeweiligen Bezirke sinken würde.
Ich finde da hast du einen sehr guten Denkansatz dir überlegt.
 
Demonstration in Berlin gegen den Überwachungswahn !!!

Am 11.10.2008 ab 14:00 Uhr findet in Berlin am Alexanderplatz eine Groß-Demonstration unter dem Motto "Freiheit statt Angst" statt!

Video-Überwachung, Schüler-ID, BKA-Gesetz, Online-Durchsuchung, Wohnraum-Überwachung, Steuer-ID, Kontenabfrage, Ausländer-Zentralregister, Vorratsdatenspeicherung

WIR MÜSSEN DIESEN IRRSINN STOPPEN !!!

Ganz wichtig:
Macht diese Woche bitte noch Werbung, Werbung, Werbung!

[edit by darkkurt : § 6 FG: keine Werbung!]

Schade, daß hier nicht mal bei so etwas wichtigem eine Ausnahme gemacht wird! Bei so etwas sollte das ganze Volk zusammenhalten !!!

Hier nochmal der Link für Infos, ich hoffe, der bleibt wenigstens stehen:
https://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/242/144
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Daten, die im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung gespeichert werden sollen, so sicher sind, wie bei der Telekom, dann würden sich sicher einige doch darüber freuen :LOL: