wird ein terrorist nicht eher einen laptop benutzen? :think: und wird er diesen laptop, mit den verräterischen informationen zu hause stehen lassen, damit man ihm dort einen bundestrojaner raufspielen kann, wenn er im baumarkt die utensilien für seinen sprengsatz kaufen geht? :think: hat er überhaupt einen laptop, oder geht er nicht eher in ein internetcafe oder an den unicomputer? :think:
 
Ich verstehe die Meldung nicht ganz.Bisher war es doch auch schon möglich,nach einer richterlichen Genehmigung eine Wohnung zu betreten,um zum Beispiel einen Computer oder sonstige Datenträger beschlagnahmen und auswerten zu können.
In der Meldung steht nichts von einem Aufspielen eines Trojaners,mit dem dann später im Verborgenen (und ohne Wissen des Betroffenen) alles überwacht werden kann,was an dem PC passiert.
Ich verstehe das so,dass nur das gelesen und eventuell gesichtert wird,was zu der Zeit auf dem Computer gespeichert war.
 
Ich denke, dass damit erlaubt werden soll, dass es ohne das Wissen des Betroffenen passieren darf, ansonsten würde es ja wenig Sinn machen, so gegen Terroristen vorzugehen, da die sofort alles umstellen würden, wenn bei einem ein Haus durchsucht wird.
Ist aber nur 'ne Vermutung.
 
Zwei aktuelle Meldungen:

Google muss Daten über YouTube-Nutzer weitergeben
Hamburg (dpa) - Im Streit über angebliche Urheberrechtsverletzungen auf dem Video-Portal YouTube muss Google Daten aller Nutzer seines Portals an den Medienkonzern Viacom weitergeben. Ein US-Gericht bestimmte, dass Google den Mitgliedsnamen und die IP-Adressen jedes einzelnen Nutzers mitteilen muss, der sich ein Video auf YouTube angesehen hat. Das berichtete die «New York Times». Datenschützer kritisierten, dass die Nutzungs-Gewohnheiten von vielen Millionen Internetnutzern bloßgelegt würden. (dpa)
Gegen den Widerstand der Opposition hat die CSU in Bayern die umstrittene Online-Durchsuchung eingeführt. Künftig darf die Polizei nicht nur heimlich die Computer Verdächtiger ausspionieren - Ermittler können sich auch in Wohnungen schleichen, um PCs mit Spionage-Software auszustatten.(https://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,563788,00.html)
Ich krieg wieder Mal 'nen Anfall. :roll:
 
Ein US-Gericht bestimmte, dass Google den Mitgliedsnamen und die IP-Adressen jedes einzelnen Nutzers mitteilen muss, der sich ein Video auf YouTube angesehen hat.
Achso, ja ne, ist klar. Ist ja nicht so, dass der Richter kein Internetexperte wäre, und Youtube bestimmt ausgezeichnet kennt, mit seinen 81 Jahren. :roll:

Hier in Deutschland darf man in dem Alter nichtmal mehr über andere Sachen urteilen, und das ist auch besser so.
 
Datenschützer kritisierten, dass die Nutzungs-Gewohnheiten von vielen Millionen Internetnutzern bloßgelegt würden.
Nunja, vielleicht kommen ein paar Leute nun wenigstens mal auf die Idee ihre Daten und ihr reelles und virtuelles Bewegungsprofil nicht jedem dahergelaufenen Unternehmen in den Rachen zu werfen.
 
[...] vielleicht kommen ein paar Leute nun wenigstens mal auf die Idee ihre Daten und ihr reelles und virtuelles Bewegungsprofil nicht jedem dahergelaufenen Unternehmen in den Rachen zu werfen.
Ich glaube um Unternehmen wie YouTube und Google kommt man nicht so einfach herum, wenn man regelmäßig im Internet unterwegs ist.

Von daher wird man wenig dagegen tun können.
Welchen Sinn diese Weitergabe von Daten hat, das habe ich aber noch nicht ganz verstanden.
 
hfkb schrieb:
Ich glaube um Unternehmen wie YouTube und Google kommt man nicht so einfach herum, wenn man regelmäßig im Internet unterwegs ist.
Das Internet dürfte aber auch große genung sein, um nicht ständig auf diesen Seiten vorbeizukommen. Am tollsten finde ich ja Gmail- und iGoogle-Nutzer. Sie lassen gleich sämtliche Mails mitlesen und ihre Bewegungsprofile sind dank der Verbreitung von AdWords- und Analytics-Codes wohl auch sehr genau. Dabei wäre es ein leichtes einfach alle Kekse von Google & Co. zu blocken.

hfkb schrieb:
Von daher wird man wenig dagegen tun können.
Siehe oben. Ferner gibt es auch noch die Möglichkeit JAP oder TOR zu nutzen und sich lokal eine OpenSource-Suchmaschine zu installieren. Mit verschleierter IP mag Google einen sowieso nicht mehr. ;)

hfkb schrieb:
Welchen Sinn diese Weitergabe von Daten hat, das habe ich aber noch nicht ganz verstanden.
Natürlich wie immer das Killerargument "Terrorbekämpfung", wahlweise auch Kinderpornographie.
 
TOR ist richtig ätzend langsam :( Hab' leider zur Zeit keinen guten Elite-Proxy, mal sehen, was es sonst zur Anonymisierung gibt. JAP lässt sich ja leider zur Not zurückverfolgen...
 
Natürlich wie immer das Killerargument "Terrorbekämpfung", wahlweise auch Kinderpornographie.
In diesem Fall Urheberrechtsverletzungen. Und man muß wohl erwähnen, daß google die Daten nicht freiwillig rausrücken wollte. Dürfte aber ehern an wirtschaftliche Gründe gelegen haben als an datenschutzrechtlichen Bedenken. :roll:
 
Das Internet dürfte aber auch große genung sein, um nicht ständig auf diesen Seiten vorbeizukommen.
Hast du noch den Überblick, wo beispielsweise Google mittlerweile überall seine Finger drin hat?

Mit verschleierter IP mag Google einen sowieso nicht mehr.
Der Prozentsatz, der seine IP wirksam versteckt, der dürfte äußerst gering sein. Viele wissen nicht mal, dass man seine IP überall hinterlässt.

Und die Frage ist ja auch, ob der Aufwand da im Verhältnis zum Ergebnis steht. Selbst wenn Google jetzt meine IP irgendwo stehen hat, dann haben die auch noch nichts davon.
 
Hast du noch den Überblick, wo beispielsweise Google mittlerweile überall seine Finger drin hat?

darüber möchte zumindest ich lieber nicht nachdenken. :)

Und die Frage ist ja auch, ob der Aufwand da im Verhältnis zum Ergebnis steht. Selbst wenn Google jetzt meine IP irgendwo stehen hat, dann haben die auch noch nichts davon.

googel speichert ja nicht nur deine IP, sondern auch deine suchanfrage, deine browserkonfiguration, die uhrzeiten, mit welchen betriebssystem du unterwegs bist etc. und das nicht bloß für ein paar monate. ;) aber das ist eben der preis für unsere faulheit, sich nicht alles selber mühsam raus zu suchen. sprich: jeder ist selbst dafür verantwortlich, was er google anvertraut.
 
Interessant, daß solch ein Projekt vom Bundeswirtschaftsministerium (mit)finanziert wird, während dem Rolliefahrer sein Ministerium in entgegengesetzte Richtung arbeitet.
Nunja, sie handeln ja mehr oder weniger unabhängig voneinander.

Ähnliches gibts auch vom EU-Parlament. Einerseits fordern und fördern sie
immer mehr Freie Software, ihren Livestream kann man jedoch nur mit dem
proprietären drex Windows Media Player anschauen.
 
Falsche Verdächtigung wegen Kinderpornographie o.Ä. hat (glaub' in England, muss nochmal die Geschichte suchen) zu Selbstmorden, geschiedenen Ehen usw. geführt, obwohl letztendlich keiner für schuldig befunden werden konnte...
Hab's wiedergefunden, "Operation Ore":
https://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Ore

Das muss man sich mal reintun. 140 Kinder, die weggenommen wurden und mind. 35 Selbstmorde aufgrund eines Justizirrtums!