Leider falsch. Der u-Bahn-Fahrer hat die U-Bahn-Polizei gerufen, nachdem er wohl gesehen hat, das der Feuerlöscher benutzt wurde. Die Kameras waren also völlig nutzlos.
Das konnte ich aus deiner Beschreibung leider nicht entnehmen. Aber ich bin mir fast sicher, dass es auch Fälle gegeben hat wo die Kameras etwas genützt haben.

Aber mal ohne Witz: Habt ihr echt ne U-Bahn-Polizei?

Natürlich wird meine Freundin die Bänder nicht zu Gesicht bekommen und Herr Y wird nicht alle Aufnahmen bei sich daheim horten, aber die Möglichkeit besteht.
Ja, ich weiß.
Wenn man im Leben immer alle Eventualitäten in Betracht zieht, die irgendwann mal passieren oder eintreten könnten, dann kann man sich gar nicht mehr auf die Straße wagen.

Ich sage mir immer: Ich bin nur ein Inidividuum in einer großen Masse. Warum soll gerade ich interessant werden für irgendjemanden der mich gar nicht kennt? Gerade in einer Großstadt bist du doch völlig anonym unterwegs.
 
Gerade in einer Großstadt bist du doch völlig anonym unterwegs.

Du kennst bloß noch nicht dass neue ABM Programm des Überwachungsstaates...

Wir stellen fünf Millionen Leute ein, damit wir nach einem Jahr wissen, wer heute zwischen 12 Uhr und 18 Uhr welchen Weg gegangen ist, mit wem er gesprochen hat, was für Klamotten er trug...

Du verstehen?

Schließlich wird ja auch jeder Forenbeitrag auf klamm.de staatlich erfasst, damit der Staat weiß, wie Du denkst...

gruss kelle!
 
Aber mal ohne Witz: Habt ihr echt ne U-Bahn-Polizei?

Ja, die sind relativ lustig. Da sie nicht die Rechte der Polizei haben, sich aber schlimmer aufführen, ist es immer wieder ein Vergnügen.

Du kennst bloß noch nicht dass neue ABM Programm des Überwachungsstaates...

Wir stellen fünf Millionen Leute ein, damit wir nach einem Jahr wissen, wer heute zwischen 12 Uhr und 18 Uhr welchen Weg gegangen ist, mit wem er gesprochen hat, was für Klamotten er trug...

Du verstehen?

Schließlich wird ja auch jeder Forenbeitrag auf klamm.de staatlich erfasst, damit der Staat weiß, wie Du denkst...

gruss kelle!

Ach Kelle, dein Versuch, durch Übertreibung das ganze als lächerlich hinzustellen, mag ein paar Leser auf deine Seite ziehen... Als Argument taugt es aber leider nichts.

Der Punkt ist nicht, das alle Menschen überwacht werden oder so ein Scheiß. Der Punkt ist, das einzelne Personen, warum auch immer sie aus der Reihe tanzen, "Angst" haben müssen. Mir ist schon klar, dass der 30-jährige Familienvater mit 0815-Bürojob und Angeln als Hobby kaum überwacht werden wird. Aber jeder, der dem System nicht passt, ist potentielles Opfer.

Der Punkt, den ich nochmal hervorheben möchte, ist aber der: Mein Problem mit der ganzen Sache ist nicht die Überwachung an sich, sondern diese Sinnlosigkeit. Es nützt garnix und schadet viel. Wenn ich von nun an sicher U-Bahn fahren könnte, weil die U-Bahn sicher ist, und wenn ich auf öffentlichen Plätzen ebenfalls sicher wär, wäre ich zwar immer noch nicht zugeneigt, aber nicht mehr SO abgeneigt. Da ich aber schon mehrere Fälle mitbekommen habe, wo die tollen Kameras garnix gebracht haben, lehne ich sie komplett ab.

Ich denke, es gibt andere Wege. Ein bessere Justizsystem mit sehr viel härteren Strafen z.B.. So finde ich, dass jemand ruhig mal nen Monat in den Knast kann, wenn er jemanden verprügelt. Auf der anderen Seite sollte sowas evtl. nicht bekannt gemacht werden (Führungszeugnis). Gerade bei Jugendlichen würde ich viel härtere Strafen bei gleichzeitiger "Verheimlichung" im Lebenslauf sehr positiv sehen.
 
Der Punkt ist, das einzelne Personen, warum auch immer sie aus der Reihe tanzen, "Angst" haben müssen.

Mit Verlaub...
Aber das ist Quatsch mit Soße.

Wenn man jemanden effektiv überwachen will, klebt man dem 3 verdeckte Ermittler an die Hacken und gut ist.

Du sagst doch selbst, dass Kameras offensichtlich nicht viel zur Verbrechensverhütung beitragen.
Warum sollte man dann damit jemanden effektiv überwachen können?

Abgesehen davon...
So lange mir einer was von Überwachungsstaat erzählen will, ständig aber mit nem Handy rumrennt, dem glaub ich eh nix.

gruss kelle!
 
Wer auf seiner Nickpage Vorname, Nachname & Wohnort angibt (und google direkt noch als Link *g*), der sollte mal wirklich nicht über Überwachungsmöglichkeiten des Staates nachdenken ;)

bist du das? Dann hab ich schonmal Arbeitgeber und (Arbeits-)Telefonnummer
scheinst du ja wirklich zu sein :mrgreen:
Mal ehrlich, besonders Impressen im Internet sind eine Quelle reicher Infos :mrgreen:
Ich geb zu, hier haben manche schonmal mehr angegeben Trotzdem sind Amazon Wishlists immer wieder interessant :ugly: (Ich geb zu ich hab auch eine :mrgreen:)
Ich weiß auch ohne Ü-Kameras wo ich dich finde :ugly:

Ich gebe zu, ich hab mir mehr versprochen. Jedenfalls wenn schon der Nachname auf der Nickpage steht :D Beim letzten Mal hat sich auch jemand wegen Überwachungsstaat beschwert, und der hatte sogar aktuelle Kontodaten & vollständige Adresse im Internet zu finden. Hab jetze aber keine Lust mich da reinzusteigern :p

Du weißt wahrscheinlich selber, dass du mehrere Impressen im Netz stehen hast, jeder Depp kann heute mehr über uns herausfinden als früher die Stasi - warum sollte ich mich dann darüber aufregen wenn noch ein paar Kameras mehr aufgestellt werden (und gleichzeitig meine Webcam jeden Schritt verfolgt, nech?) Und ganz ehrlich, nur weil du ein paar indizierte CDs im Schrank stehen hast, brauchst du noch lange keine Angst vorm BND haben 8)

P.S.: mach doch bitte mal das Xing-Bild als Nickpage Bildchen, kommt bestimmt toll :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso kann man auf den Bildern nichts erkennen?
Im Fernsehen zoomen die doch auch immer bis ins unendlich ran und rekonstruieren Pixel mit ihren Programmen. Muss dann doch auch in echt möglich sein, oder?
*scnr*
 
In einem TV-Krimi hat sich vor kurzem auch ein Ermittler darüber aufgeregt,
dass wir von Satelliten hochauflösende Bilder bekommen, aber die
Überwachungskamera in der Bank lächerliche s/w-Aufzeichnungen liefert. ;)

Mal ne Frage, wer von euch kommt aus Leipzig oder Stuttgart? Dort kann
nämlich keiner mehr durch die Einkaufsstraßen bummeln ohne von min. 20
Kameras aufgezeichnet zu werden. Und es sind eher selten polizeiliche
Installationen, sondern Banken und Einkaufszentren. Wer kontrolliert wie die
mit ihren Aufnahmen umgehen und was damit gemacht wird?

Beispiel:
https://www.stern.de/panorama/:Video%FCberwachung-Achtung%2C-Kamera%21/614475.html

Abgesehen davon ist es wohl ein sehr großer Unterschied, ob ich meine
Adresse im Impressum oder Telefonbuch veröffentliche oder auf Schritt
und Tritt von Kameras verfolgt werde.

https://www.stereostil.de/jo/panopticom/
 
Wer kontrolliert wie die
mit ihren Aufnahmen umgehen und was damit gemacht wird?

Einfach Rechnung...
1 Stunde Film, 1 GB, macht pro Tag 24 GB pro Kamera, bei zwanzig Kameras 500 GB am Tag, 182,5 TB im Jahr.
Das MB kostet im Unterhalt bei solchen Firmen locker 10 Cent im Monat, macht 219 Millionen € im Jahr.
Für den Fall dass sie es aufheben.

Analyse:
1 Mannstunde kostet 50 €
Macht pro Kamera 438.000 €, dementsprechend 8,8 Millionen auf 20 Kameras.

Beides zusammen...
12 Millionen pro Kamera für pauschale Speicherung und Auswertung.
Hat die jemand übrig?

Abgesehen davon ist es wohl ein sehr großer Unterschied, ob ich meine Adresse im Impressum oder Telefonbuch veröffentliche oder auf Schritt und Tritt von Kameras verfolgt werde.

Wo ist der Unterschied, ob jemand Dein Freundeskreis via Xing analysiert oder in dem er Dir hinterher rennt?

gruss kelle!
 
1 Stunde Film, 1 GB, macht pro Tag 24 GB pro Kamera ...
Das wären dann aber schon sehr hochauflösende Aufnahmen, welche bei Überwachungskameras ja wohl eher selten der Fall sind.

Wo ist der Unterschied, ob jemand Dein Freundeskreis via Xing analysiert oder in dem er Dir hinterher rennt?
Verbindungen in Sozialen Netzwerken haben recht wenig mit meinem reellen Freundeskreis gemein.

Es geht einfach niemanden etwas an, wann ich von wo nach wo gegangen bin. Wenn mich dabei jedoch jemand verfolgt, wird es irgendeinen Grund geben. Aber eine verdachtsunabhängige Überwachung wird wohl eher dazu führen, dass sich alle so unauffällig als möglich verhalten. Und das hat in meinem Verständnis überhaupt nichts mehr mit einem "Leben in einem Freien Land" zu tun.
Die Pozilisten musste sich vor einigen Jahren auch die Fragen "Wo kommen Sie her?" und "Wo fahren/gehen Sie hin?" abgewöhnen, da es schlicht und einfach Privatsache ist.

Wenn ich mir hier manche Aussagen anschaue, kommt mir der Gedanke, dass hier ein paar kein Problem mit STASI & Co. 2.0 hätten. Wohin eine solche Totalüberwachung zwischenmenschliche Beziehungen führen kann, sollte nach dem Beispiel der DDR eigentlich jedem klar sein. Aber das scheint leider nicht oder nicht mehr der Fall zu sein.

Alles in allem kommt es mir so vor als wären unsere oberen Politiker so misstrauisch und paranoid, dass sie lieber ein Volk von Denunzianten (Bsp. Meldung von Steuerhinterziehung) züchten wollen, anstatt das Leben hier wirklich fair und angenehm zu gestalten, sodass sie nicht immer weiter nur Symptombekämpfung betreiben müssten.
 
Es geht einfach niemanden etwas an, wann ich von wo nach wo gegangen bin.
Klingt gut, doch wie willst du das realisieren?

Du kannst den staatlichen (Bundesland? Land? ich und Politik :LOL: das von Oben halt) Einsatz von Kameras verbieten. Angenommen, das wäre durch, so

  • wirst du nicht mehr auf der Straße, auf Plätzen, in Fußgängerzonen oder irgendwelchen staatlichen Gebäuden (Behörden, Oper?, Museen?, kp, was da alles dazugehört) gefilmt,
  • was aber nicht verhindert, dass du in Geschäften, Banken, öffentlichen Verkehrsmitteln, großen Einkaufszentren und sogar bei ALDI, Lidl & Co auf Video aufgezeichnet wirst - is ja denen ihr Privatvergnügen, was sie in ihren Häusern machen
  • (und irgendein Vollpfosten kommt dann auch noch auf die clevere Idee, der Schnappschuss, wie er mit 90km/h durch die Innenstadt gedüst is, wäre unzulässig aufgenommen worden und ihm könne keine Strafe auferlegt werden deshalb :ugly: :ugly:).
Ok, was müssen wir also machen? Kameras auch an jedem Ort per Gesetz verbieten, den Leute aus irgendeinem Grund aussuchen.
Das Gesetz möcht ich sehen, wie das aktiv is :roll: Quasi ein generelles Kameraverbot für alles, was nicht Privathaushalt is (nicht Privatgrundstück! Eine Kamera, die evtl. die Straße mitfilmt, ist für Passanten ein Einschnitt in die Privatsphäre).

Ne, das wird nix. Du kannst nicht genug differenzieren und nach dem "ganz oder gar nicht"-Prinzip bleibt dann nur noch übrig, dass jeder Kameras hinbauen kann, wo er will.

In ferner Zukunft - und damit mein ich nicht, dass wir das noch erleben könnten - wirds wohl so laufen, wie ich das heute schon an der Uni machen kann: "woist ..." eingeben und ich weiß, an welchem Rechner derjenige grade hockt. Nettes Tool 8) :mrgreen:
 
Quasi ein generelles Kameraverbot für alles, was nicht Privathaushalt is (nicht Privatgrundstück! Eine Kamera, die evtl. die Straße mitfilmt, ist für Passanten ein Einschnitt in die Privatsphäre).
Und genau diesen Haken gibt es hier in Stuttgart, und auch sicher in jeder weiteren Großstadt, Kameras die mehr Straße als Innenraum filmen.

Nicht dass ich hier falsch verstanden werde, ich bin nicht prinzipiell gegen Kameraüberwachung. Aber es kann und darf nicht sein, dass jeder einzelne auf allen x-beliebigen Wegen von Haustür zu Haustür überwacht wird.
In der virtuellen Welt sind wir ja schon fast soweit. Wenn das in der realen Welt nun auch noch der Fall sein wird, können wir unseren sog. freiheitlichen Staat in die Tonne treten.
 
Nicht dass ich hier falsch verstanden werde, ich bin nicht prinzipiell gegen Kameraüberwachung. Aber es kann und darf nicht sein, dass jeder einzelne auf allen x-beliebigen Wegen von Haustür zu Haustür überwacht wird.
Und was hättest du denn dann gerne für ein Wunschprogramm?
 
Ich bin für Kameras in Bussen und Bahnen. Das ganze funktioniert wunderbar als Abschreckung. In Dresden die neuen Bahnen mit Videoüberwachung sind tiptop. Ohne wären die 45MeterZüge auf jeden Fall zerkratzt wurden. In Chemnitz die eine StraBa und die 3 Busse sind laut Chemnitzer Verkehrsbetriebe auch noch Top in Ordnung nachm Testlauf. Denen fehlt nur leider aktuell das Geld um die Anzahl der Kameras aufzustocken.
 
Ja, gegen Randale in den Öffentlichen wirkt das bestimmt. Andrerseites wird man dann pausenlos gefilmt, wenn man mit denen unterwegs ist. Weiß auch nicht, ob es das dann wert ist...
 
Wohin eine solche Totalüberwachung zwischenmenschliche Beziehungen führen kann, sollte nach dem Beispiel der DDR eigentlich jedem klar sein. Aber das scheint leider nicht oder nicht mehr der Fall zu sein.
Da hatte der Ottonormalbürger aber auch nichts zu befürchten, wenn er keinen Dreck am Stecken hatte... :ugly: