Und das ist natürlich auch ein Grund um alle Ausländer in einen Topf zuwerfen.
Natürlich sind alle Ausländer dumm (die haben ja ein gen) und dazu noch Hartz4 empfänger.
Alle Ausländer leben in ihrer eigenen Welt und wollen mit Deutschland nicht zutun haben.
Und dann kommt ja noch ja noch die Geschichte mit der Demographischen Entwicklung in Deutschland.
Wer ist denn bitteschön daran schuld? Auch die Ausländer?
Nur weil die viele Kinder bekommen und Deutsche nicht?

Jetzt sucht Deutschland wieder nach einem starken Führer. Nur jetzt sind die Juden nicht mehr so stark unter beschuss sondern die Moslems.

Wenn ich lese wieviele den Sarrazin und die Steinbach unterstützen dann muss ich kotzen.
Los unterstützt weiter diese Personen. 1939 kann sich ja wiederholen.
Wenn Sarrazin und/oder die NPD die Wahlen in naher zukunft gewinnen dann sehe ich das schon vor mir:
-Die Ausländer werden rausgeschmissen
-Deutschland tritt aus der EU aus

Der nächste schritt wäre dann wohl die alten gebiete von Polen zurückzuholen. Notfalls mit Gewalt.

Ihr baut jetzt schon euer viertes Reich auf, für das eure nachfahren sich wieder schämen werden, weil ihre großeltern solche ... sagen wir mal idioten waren.
Fangt am besten mit dem Motto "Arbeit macht frei" an.
 
Was genau bemängelst du an den bisherigen Programmen, was fehlt deiner Meinung nach und was findest du gut?

Es hat glaube ich irgendwann in den 60ern angefangen, als es der BRD "noch" gut ging.
Es wurden Massen von Gastarbeitern rübergeholt und nie wieder weggeschickt, wobei Gastarbeiter für mich genau das aussagt, wir brauchen für eine begrenzte zeit Arbeiter und dann hauen sie wieder ab, wenn nicht freiwillig, dann eben mit Polizeigewalt ausweisen(vllt übertrieben, aber genauso muss man es machen). Nein, das Gegenteil traf ein und diese Gastarbeiter holten in vielen Fällen auch noch ihre Familien rüber, weil es ihnen hier ja so gut ging, auch ohne Arbeit.
Und heute ist es immer noch so, jeder kann ohne großartige Prüfung hierherkommen. Viele andere Länder haben nur eine begrenzte Anzahl an Einwanderern die zugelassen werden und unter viel strengeren Kontrollen...

Ich frage mich warum die ganzen Türken und Russen und sonst was hier in Deutschland kein deutsch können, wurde das nie geprüft bei Einwanderung?
Und genau hier liegt der Fehler im System und in der Politik, härtere Regeln müssen her.

Ich behaupte nicht, dass wir uns abschotten sollen, aber wir sollten uns ein Beispiel an anderen Ländern nehmen. In 90 Prozent aller Fälle muss man schon die Sprache lernen um den Behördenkram hinzubekommen, hier in Deutschland hängen auf den Ämtern mittlerweile mehr Hinweisschilder auf Türkisch, Arabisch, kyrillisch etc. als auf deutsch.

Wenn ich woanders hingehe (ins Ausland) und mehr sein will als nur Tourist, muss ich mich auch meiner neuen Umgebung anpassen und nicht die neue Umgebung an mich. Ich kann nicht in Norwegen, Schweden, USA u.a. fordern, dass jemand sich auf deutsch mit mir unterhält, wenn ich dort etwas erreichen will!

Und das ist natürlich auch ein Grund um alle Ausländer in einen Topf zuwerfen.
Natürlich sind alle Ausländer dumm (die haben ja ein gen) und dazu noch Hartz4 empfänger.
Alle Ausländer leben in ihrer eigenen Welt und wollen mit Deutschland nicht zutun haben.
Und dann kommt ja noch ja noch die Geschichte mit der Demographischen Entwicklung in Deutschland.
Wer ist denn bitteschön daran schuld? Auch die Ausländer?
Nur weil die viele Kinder bekommen und Deutsche nicht?

Jetzt sucht Deutschland wieder nach einem starken Führer. Nur jetzt sind die Juden nicht mehr so stark unter beschuss sondern die Moslems.

Wenn ich lese wieviele den Sarrazin und die Steinbach unterstützen dann muss ich kotzen.
Los unterstützt weiter diese Personen. 1939 kann sich ja wiederholen.
Wenn Sarrazin und/oder die NPD die Wahlen in naher zukunft gewinnen dann sehe ich das schon vor mir:
-Die Ausländer werden rausgeschmissen
-Deutschland tritt aus der EU aus

Der nächste schritt wäre dann wohl die alten gebiete von Polen zurückzuholen. Notfalls mit Gewalt.

Ihr baut jetzt schon euer viertes Reich auf, für das eure nachfahren sich wieder schämen werden, weil ihre großeltern solche ... sagen wir mal idioten waren.
Fangt am besten mit dem Motto "Arbeit macht frei" an.


Wenn sich Merkels Untertanen durch regelmäßige Diätenerhöhungen und lukrative Nebeneinkommen aus der Wirtschaft die Taschen vollscheffeln, der kleine deutsch-deutsche Bürger dafür immer weniger hat und diese sogenannten Politiker in ihrem Hauptberuf, nämlich regieren und das Volk vertreten und in unserem Interesse Deutschland vernünftig zu führen, nicht kläglich versagen würden und gefühlte alle 2 Jahre wieder ne neue Reform kommt und wieder ne Steuererhöhung und noch ne Praxisgebühr und schon wieder Zusatzbeiträge, dann ist das kein Wunder, dass Männer die an das Volk denken und das aussprechen was das Volk denkt beachtet werden.

Und mal ganz ehrlich Sarrazin hätte nie so große Aufmerksamkeit bekommen, wenn niemand seine Thesen unterstützen würde.
Und Polen müssen wir uns nicht wieder holen, durch den Beitritt der EU haben wir das auch diplomatisch geschafft. Wer zahlt denn alles? Wir, die Deutschen, war doch bei Griechenland genauso. Theoretisch gesehen stehen viele Länder der EU bei uns in der Schuld^^
Und wir werden auch nicht aus der EU austreten. Diese wird weiter bestehen oder selbst in sich zusammenfallen, je nachdem wie unsere glorreichen Politiker sich weiter verhalten.

Und der Satz des Abends:
Ja, meine Arbeit hat mich heute sehr befreit^^ Ich war schon immer Unterstützer der positiven Auslegung von "Arbeit macht frei" :mrgreen:
Ich schöpfe auch Kraft dadurch, dass ich mich freue... "Kraft durch Freude"...
Ich könnte noch ewig so weitermachen.
Ich sehe mich auch in der Pflicht dem Land in dem mein Vater geboren wurde (Vaterland/Deutschland) so zu helfen, dass es erfolgreich existieren kann... "Die heilige Pflicht dem deutschen Vaterlande (zu dienen)..."
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es hat glaube ich irgendwann in den 60ern angefangen, als es der BRD "noch" gut ging.
Es wurden Massen von Gastarbeitern rübergeholt und nie wieder weggeschickt, wobei Gastarbeiter für mich genau das aussagt, wir brauchen für eine begrenzte zeit Arbeiter und dann hauen sie wieder ab, wenn nicht freiwillig, dann eben mit Polizeigewalt ausweisen(vllt übertrieben, aber genauso muss man es machen). Nein, das Gegenteil traf ein und diese Gastarbeiter holten in vielen Fällen auch noch ihre Familien rüber, weil es ihnen hier ja so gut ging, auch ohne Arbeit.

:think: was impliziert Gastarbeiter für dich? Richtig - die haben hier gearbeitet, konsumiert, Steuern und Sozialabgaben abgedrückt. Eine Rückführung war nie Teil der Anwerbung, und einfach 'rausscheißen ging auch nicht, weil keine rechtliche Grundlage. Die Anwerbung endete übrigens erst 1983 - da ging es Deutschland schon nicht mehr so "gut".

Und heute ist es immer noch so, jeder kann ohne großartige Prüfung hierherkommen.
Äh... Nö - seit 2 Jahren nicht mehr. Und EU-Bürger können sowieso 'rein - Europ. Freizügigkeit (Die meisten Ausländer kommen heute aus EU-Staaten)

Ich frage mich warum die ganzen Türken und Russen und sonst was hier in Deutschland kein deutsch können, wurde das nie geprüft bei Einwanderung?
Und genau hier liegt der Fehler im System und in der Politik, härtere Regeln müssen her.
Die gibt es - Einbürgerungstest.

Ich behaupte nicht, dass wir uns abschotten sollen, aber wir sollten uns ein Beispiel an anderen Ländern nehmen. In 90 Prozent aller Fälle muss man schon die Sprache lernen um den Behördenkram hinzubekommen, hier in Deutschland hängen auf den Ämtern mittlerweile mehr Hinweisschilder auf Türkisch, Arabisch, kyrillisch etc. als auf deutsch.
Und in wessen Verantwortung liegt das?
 
Presse und Politik sind entsetzt:"Ein Mann in einem verantwortungsvollen Amt mit großer Aussenwirkung sagt, Gene sind verantwortlich, dass manche Volksgruppen dämlich und andere intelligent sind. Das ist ganz eindeutig eine Meinung, die mit H****r endlich überwunden war. Das ist Rassismus der untersten Schublade und wirft ein schlechtes Bild auf Deutschland. "

Die Bevölkerung schreit nur:"Böse Presse und böse Politik. Der Mann sagt die Wahrheit, man muss Ausländer zur Integration zwingen."

Hallo? Erstmal hat das eine mit dem anderen nicht viel zu tun.

Und dann? Was für Wahrheiten spricht Sarrazin denn aus, die nicht schon andere ausgesprochen haben? KEINE! Der einzige Unterschied ist der, dass andere nicht polemisiert haben und bemüht waren Lösungen zu finden. Das Problem war, dass diese Menschen zum einen nicht provoziert haben und damit weder von Politik noch von der Bevölkerung wahrgenommen wurden. Zum anderen waren die Lösungsansätze unbequem und kompliziert. Und jetzt kommt der große Provokateur ohne Lösungen und soll der Messias sein?

Sarrazinjünger - das erinnert wirklich an 1933 und viele, die damals gejubelt haben waren weder Nazis noch Rassisten sondern einfach nur kurzsichtig ...
 
:think: was impliziert Gastarbeiter für dich? Richtig - die haben hier gearbeitet, konsumiert, Steuern und Sozialabgaben abgedrückt.

Wieso gibst du denn die Antwort, wenn du eine Frage stellst. Ein Gast konsumiert bei mir auch Nahrung, dennoch verbinde ich mit dem Begriff Gast, dass dieser wieder verschwindet ;)

Ansonsten erinnerst du mich in dieser Hinsicht an die jenigen, die ja damit argumentieren für den Staat zu arbeiten, weil sie ja ach so großzügig Abgaben leisten und nun ein Anrecht darauf haben, dass der Staat alles für sie tun muss. Ich arbeite auch und im Grunde ist es doch so, dass ich arbeite um mir so tolle Sachen wie Urlaub, Hobbys, Elektronik, Altersabsicherung, etc. leisten zu können und nicht für den Staat. Klar bekommt er Abgaben, aber im Grunde suche ich mir mein Job so aus, dass ich mit dem Nettobetrag zufrieden bin. Wenn kann sich mein Chef aufregen, dass er mir so viel mehr Brutto zahlen muss, dass ich mit meinem Netto zufrieden bin, aber ich persönlich gehe für mein Netto arbeiten und nicht für den Staat.

Ebenso wurden die Gastarbeiter entlohnt und hatten definitiv mehr Geld als in ihrem Heimatland. Daher brauch ich nicht dankbar sein, die haben ihren Nutzen gehabt. Ob wir als Staat dadurch einen Nutzen hatten wage ich erstens zu bezweifeln und zweitens selbst wenn, haben wir nicht dankbar zu sein, denn sie wurden dafür entlohnt und beide hatten dadurch einen Gewinn.
 
Wieso gibst du denn die Antwort, wenn du eine Frage stellst. Ein Gast konsumiert bei mir auch Nahrung, dennoch verbinde ich mit dem Begriff Gast, dass dieser wieder verschwindet ;)
Wann, Wie, Wohin? Ein Arbeiter kann nicht einfach sagen: "Tschüss, Chef, ich gehe jetzt nach hause."
Im Normalfall bleibt ein Arbeiter, bis er entlassen wird, wuird er nicht entlassen, bleibt er bis zur Rente. Und wenn er sich HIER einen Rentenanspruch erarbeitet hat, warum sollte er den verfallen lassen?

Ansonsten erinnerst du mich in dieser Hinsicht an die jenigen, die ja damit argumentieren für den Staat zu arbeiten, weil sie ja ach so großzügig Abgaben leisten und nun ein Anrecht darauf haben, dass der Staat alles für sie tun muss.
Quatsch mit Soße. Niemand arbeitet "für den Staat", weder ich noch irgendwer sonst. Und ein Anrecht auf Leistungen vom Staat hat man unter gewissen Umständen sowieso, ob man eingezahlt hat oder nicht.
Ich arbeite auch und im Grunde ist es doch so, dass ich arbeite um mir so tolle Sachen wie Urlaub, Hobbys, Elektronik, Altersabsicherung, etc. leisten zu können und nicht für den Staat. Klar bekommt er Abgaben, aber im Grunde suche ich mir mein Job so aus, dass ich mit dem Nettobetrag zufrieden bin. Wenn kann sich mein Chef aufregen, dass er mir so viel mehr Brutto zahlen muss, dass ich mit meinem Netto zufrieden bin, aber ich persönlich gehe für mein Netto arbeiten und nicht für den Staat.
Mein Reden. Aber du verzichtest nicht großzügig aus irgendwelchen gründen auf Rentenzahlungen, oder? Vielleicht bist du mal nicht darauf angewiesen, was der Staat dir zahlt, aber nehmen wirst du es, oder?

Ebenso wurden die Gastarbeiter entlohnt und hatten definitiv mehr Geld als in ihrem Heimatland. Daher brauch ich nicht dankbar sein, die haben ihren Nutzen gehabt. Ob wir als Staat dadurch einen Nutzen hatten wage ich erstens zu bezweifeln und zweitens selbst wenn, haben wir nicht dankbar zu sein, denn sie wurden dafür entlohnt und beide hatten dadurch einen Gewinn.
Sie haben Ansprüche erworben. Ob du für ihre Arbeit dankbar bist oder nicht ist so irrelevant wie das Schwarze unter den Fingernägeln. Und es wurden nie Absprachen und/oder Vorschriften getroffen, die ihre Heimkehr regeln. In wessen Verantwortung liegt das denn nun? Wenn ich gast auf eine party bin und ich fühle mich wohl, dann bleibe ich biss zum Schluss oder bis der Gastgeber mich auffordert, zu gehen.
Dummerweise läuft in der Realität die Aufforderung zu gehen ins Leere, weil zumindest die Renten ausbezahlt werden müssten.

Abgesehen davon sind doch die ersten Gastarbeiter gar nicht das Problem - Sie waren es nicht und werden es auch in der Zukunft nicht werden.
 
Wann, Wie, Wohin? Ein Arbeiter kann nicht einfach sagen: "Tschüss, Chef, ich gehe jetzt nach hause."
Im Normalfall bleibt ein Arbeiter, bis er entlassen wird, wuird er nicht entlassen, bleibt er bis zur Rente. Und wenn er sich HIER einen Rentenanspruch erarbeitet hat, warum sollte er den verfallen lassen?

Die, die entlassen wurden (Kruppschließung hier in Duisburg zum Beispiel, da wurden viele Gastarbeiter entlassen und ich denke beim Kohleabbau gab es auch sehr viele) sind ja dennoch geblieben. Wobei mich die Statistik mal interessieren würde, wieviele Gastarbeiter von Anfang bis Ende gearbeitet haben.


Mein Reden. Aber du verzichtest nicht großzügig aus irgendwelchen gründen auf Rentenzahlungen, oder? Vielleicht bist du mal nicht darauf angewiesen, was der Staat dir zahlt, aber nehmen wirst du es, oder?

Nein. Ich werfe auch niemanden vor Leistungen zu nehmen. Würde jeder so machen. Wenn, dann werfe ich dem Staat vor (Der Politik), dass unsere Regelungen sowas vorsehen.


Sie haben Ansprüche erworben. Ob du für ihre Arbeit dankbar bist oder nicht ist so irrelevant wie das Schwarze unter den Fingernägeln. Und es wurden nie Absprachen und/oder Vorschriften getroffen, die ihre Heimkehr regeln. In wessen Verantwortung liegt das denn nun? Wenn ich gast auf eine party bin und ich fühle mich wohl, dann bleibe ich biss zum Schluss oder bis der Gastgeber mich auffordert, zu gehen.
Dummerweise läuft in der Realität die Aufforderung zu gehen ins Leere, weil zumindest die Renten ausbezahlt werden müssten.

Und das unterscheidet einen guten von einem schlechtem Gast. Ein guter Gast ist einfühlsam und merkt, wann die Party zuende geht, so dass der Gastgeber kein schlechtes Gefühl dabei haben muss einen raus zu bitten. Man geht nach eigenem empfinden selbst, wenn man merkt, dass es angebracht wäre. Ebenso schreiben hier doch fast alle, dass wir (Die Deutschen) daran Schuld sind, dass die Menschen sich nicht integrieren wollen, weil wir ihnen nicht das Gefühl geben willkommen zu sein. Somit schließt sich der Kreis, wenn ich wüsste, ich wäre nicht mehr Willkommen würde ich dahin gehen, wo ich willkommen wäre.

Abgesehen davon sind doch die ersten Gastarbeiter gar nicht das Problem - Sie waren es nicht und werden es auch in der Zukunft nicht werden.

Alles ist seperat betrachtet nicht das Problem. Aber wenn man alle kleinen Baustellen seperat anpackt, dann verringert sich auch das große Problem. Man muss bedenken, dass, wie hier schon erwähnt wurde, in vielen Ruhrpottstädten auf den Ämtern alles in Türkisch verfügbar ist. Und dazu tragen schon viele Gastarbeiter der ersten Generation bei, die unsere Sprache immernoch nicht sprechen. Diese Sprachfaulheit überträgt sich auf die nächsten Generationen usw. Also ich würde nicht sagen, dass diese nicht zum Problem gehören
 
Weil es viele Schmarotzer gibt, die unseren sozialen Staat bis aufs bittere ausnutzen, das muss ein Ende haben !
Und das trägt in wie fern zu einer verbesserten Integration von Ausländern in diesem Lande bei?

Es hat glaube ich irgendwann in den 60ern angefangen, als es der BRD "noch" gut ging.
Es wurden Massen von Gastarbeitern rübergeholt und nie wieder weggeschickt, wobei Gastarbeiter für mich genau das aussagt, wir brauchen für eine begrenzte zeit Arbeiter und dann hauen sie wieder ab, wenn nicht freiwillig, dann eben mit Polizeigewalt ausweisen(vllt übertrieben, aber genauso muss man es machen). Nein, das Gegenteil traf ein und diese Gastarbeiter holten in vielen Fällen auch noch ihre Familien rüber, weil es ihnen hier ja so gut ging, auch ohne Arbeit.
*gäääääähn
'tschuldigung. Danke für den geschichtlichen Exkurs. Aber das vor einem halben Jahrhundert man kein Konzept bei der Anwerbung von ausländischen Arbeitern hatte und sich keiner über die Folgen Gedanken gemacht hat, ist ein breiter Konsens.

Zu dem Wort "Gast", an dem sich so viele bei diesem Thema gern festhalten. Mal davon abgesehen, daß es doch ein richtig mieser Gastgeber sein muß, der seine Gäste viel und richtig hart malochen läßt und ihn nicht an seinen Tisch holt, stellt sich mir die Frage, ob man diese Arbeitskräfte als Gastarbeiter (also zeitlich begrenzte Arbeitskräfte) geholt hat oder ob die nur von der Bevölkerung so genannt wurden / werden (weil man so seine Probleme mit Ausländer hatte bzw. heut noch hat).

Und heute ist es immer noch so, jeder kann ohne großartige Prüfung hierherkommen. Viele andere Länder haben nur eine begrenzte Anzahl an Einwanderern die zugelassen werden und unter viel strengeren Kontrollen...
Ist denn dem so? Kann ich als Nicht-Europäer in Deutschland ohne Probleme einen Aufenthaltsberechtigung bekommen? Habe ich so meine Zweifel. Denn wie ich hier glaube schon erwähnt habe, stagniert die Zahl der Ausländer in Deutschland seit einem Jahrzehnt und der Großteil der Einwanderung heutzutage erfolgt aus EU-Staaten.

Ich frage mich warum die ganzen Türken und Russen und sonst was hier in Deutschland kein deutsch können, wurde das nie geprüft bei Einwanderung?
Vor dem rot-grünen Zuwanderungsgesetz aus dem Jahre 2005 nicht.

Und genau hier liegt der Fehler im System und in der Politik, härtere Regeln müssen her.
Ist der Fehler im System die von dir oben erwähnte fehlende Überprüfung der Sprachkenntnisse oder was meinst du? Wenn ja, wäre der Fehler seit 2005 nicht mehr da.

Auf den Rest deines Beitrags will ich nicht eingehen, ist mir zu viel Stammtisch.

Aber noch drei Sachen zum Thema:
Wie bei der HartzIV-Debatte verstehen viele unter einer sinnvoller Politik höhere Strafen und mehr Hürden. Vorschläge, wie man die Mehrheit der ausländischen Bevölkerung, die zwar mehr oder weniger in einer Parallelgesellschaft leben aber sonst kein Probloem darstellen, besser integriert bzw. sie bei der Integration unterstützt, hört man kaum. Bei der Integrationspolitik kommt auch noch ein weiterer Bereich hinzu, in dem Deutschland eklatante gesellschaftliche Probleme hat. Die Unfähigkeit oder gar der fehlende Wille eines Großteil der deutschen Bevölkerung, Ausländer zu integrieren.

Der zweite Punkt, der diese Diskussion wenig konstruktiv macht, ist die von den meisten angesprochenen "Zielgruppe". Das Hauptproblem sind die Migranten der dritten bzw. zweiten Generation von vor allem "Türken" (zu einem bedeutenen Teil mit deutscher Staatsbürgerschaft) und nicht die Zuwanderung neuer Ausländer.

Und zu guter letzt ist diese Diskussion zu stark von Ausländerfeindlichkeit und Unwissen/Halbwissen über das Thema geprägt. Macht die Sache auch nicht besser.
 
Und zu guter letzt ist diese Diskussion zu stark von Ausländerfeindlichkeit und Unwissen/Halbwissen über das Thema geprägt. Macht die Sache auch nicht besser.

Vielleicht vergisst du eine Sache. Die Diskussion ist zu stark davon geprägt, dass die meisten Menschen nicht wissen, was Ausländerhass ist.

Meiner eigenen Familie werde ich immer mehr geben (Finanziell und auch an Hilfe) als Fremden. Ebenso sieht es bei Freunden aus, denen werde ich auch näher stehen als Fremden.

Dadurch muss ich aber nicht alle Fremden Hassen, die nicht zu meiner Familie oder zu meinem Freundeskreis gehören.

Der Begriff Hass kommt doch nur viel besser an, wenn man diskutiert, weil man so die Opferrollen besser heraus kramen kann.

Patriotismus zum eigenem Land sagt bei Weitem nicht aus, dass man andere Volksgruppen hasst. Dies ist allein deine Annahme und die anderer Linker und hat nichts mit der Wahrheit zu tun.
 
Vielleicht vergisst du eine Sache. Die Diskussion ist zu stark davon geprägt, dass die meisten Menschen nicht wissen, was Ausländerhass ist.

"Ich habe nichts gegen Ausländer, aber...". Eine bei der Debatte häufig gehörten Phrase, die für mich ein Indiz ist, daß die Leute eben doch was gegen Ausländer haben. Ok, "Hass" ist in diesem Zusammenhang ein viel zu starkes Wort, schließlich geht der ja manchmal soweit, daß Ausländer Gewalt angetan wird oder diese sogar zu Tode kommen. Dieses Ausmaß an Hass betrifft aber nur eine Minderheit. Treffender ist wohl Abneigung. Aber Ausländerabneigung ist ein beschissenes Wort.

Meiner eigenen Familie werde ich immer mehr geben (Finanziell und auch an Hilfe) als Fremden. Ebenso sieht es bei Freunden aus, denen werde ich auch näher stehen als Fremden.
Ob ich nun einen mir unbekannten Deutschen auf der Straße begegnet oder Ausländer - sie sind mir beide gleich fremd. Ansonsten ist mir nicht so recht klar, was du damit sagen willst.

Dadurch muss ich aber nicht alle Fremden Hassen, die nicht zu meiner Familie oder zu meinem Freundeskreis gehören.
Wie schon geschrieben, ist Hass ein zu starkes Wort. Und ich halte Angst/Abneigung vor/gegenüber Fremden für ein natürliches bzw. menschliches Verhalten. Nur sollte man dann nicht den "Integrationsexperten" spielen.

Der Begriff Hass kommt doch nur viel besser an, wenn man diskutiert, weil man so die Opferrollen besser heraus kramen kann.
Die kann man nicht herauskramen, weil sie schon draussen ist. Darin suhlen sich nämlich die Sarrazinjünger, die die Deutschen als Opfer von der Politik, den Medien und den Ausländern sehen (manche auch noch als Opfer des ZdJ und der Besatzungsmächte). :ugly:

Patriotismus zum eigenem Land sagt bei Weitem nicht aus, dass man andere Volksgruppen hasst. Dies ist allein deine Annahme und die anderer Linker und hat nichts mit der Wahrheit zu tun.
Au ja!!! Erst "Opferrolle", nun die "Wahrheit". Fehlt nur noch "Meinungsfreiheit". Diese Wörter werden momentan aber wahrlich inflationär gebraucht. :mrgreen:
Und wieso kramst du denn jetzt auf einmal den Patriotismus raus!? Was hat er denn mit diesem Thema zu tun!?

Wie erklärst du dir denn diesen großen Zuspruch zu Sarrazin? Meine Meinung: Latente Ausländerabneigung, die durch das Buch an den Tag kommt, und ein auseinanderdriften von Volk und Politik. Ich mein, bei dem Thema geht es um eine kleine Minderheit im tief einstelligen Bereich (wie es auch Hendryk M. Broder anmerkte). Wenn man die Debatte verfolgt könnte man meinen, die Deutschen seien kurz vor dem aussterben. Wie bitte schön ist diese Hysterie zu erklären? Für mich gibt es da nur die beiden obigen Punkte.
 
Ob ich nun einen mir unbekannten Deutschen auf der Straße begegnet oder Ausländer - sie sind mir beide gleich fremd. Ansonsten ist mir nicht so recht klar, was du damit sagen willst.

Dir fehlen halt die natürlich Instinkte :) Der Mensch tendiert zur Gruppenbildung. Stärkste Bindung ist die Familie, dann kommen die Leute, mit denen man sich umgibt, dann kommt der Stamm (In unserem Fall wohl unser Volk) und dann Außenstehende. Diese Art zu leben ist tief in uns verwurzelt.


Die kann man nicht herauskramen, weil sie schon draussen ist. Darin suhlen sich nämlich die Sarrazinjünger, die die Deutschen als Opfer von der Politik, den Medien und den Ausländern sehen (manche auch noch als Opfer des ZdJ und der Besatzungsmächte). :ugly:

Ich dachte immer die Ausländer sind die Opfer der integrationsunwilligen Deutschen? Wie denn nun?

Und wieso kramst du denn jetzt auf einmal den Patriotismus raus!? Was hat er denn mit diesem Thema zu tun!?

Sehr viel.

Wie erklärst du dir denn diesen großen Zuspruch zu Sarrazin? Meine Meinung: Latente Ausländerabneigung, die durch das Buch an den Tag kommt, und ein auseinanderdriften von Volk und Politik. Ich mein, bei dem Thema geht es um eine kleine Minderheit im tief einstelligen Bereich (wie es auch Hendryk M. Broder anmerkte). Wenn man die Debatte verfolgt könnte man meinen, die Deutschen seien kurz vor dem aussterben. Wie bitte schön ist diese Hysterie zu erklären? Für mich gibt es da nur die beiden obigen Punkte.

Die Deutschen zahlen schon ungerne für ihr eigens Volk (zu dem man wie oben erklärt eine stärkere Bindung hat), wie man auch an der Hartz IV-Debatte sieht. Sie zahlen einfach noch unlieber für Fremde in diesem Land. Das hat nichts mit Ausländerabneigung zu tun.
 
Und das unterscheidet einen guten von einem schlechtem Gast. Ein guter Gast ist einfühlsam und merkt, wann die Party zuende geht, so dass der Gastgeber kein schlechtes Gefühl dabei haben muss einen raus zu bitten.
Und wann war das deiner Meinung nach in Deutschland?

Ebenso schreiben hier doch fast alle, dass wir (Die Deutschen) daran Schuld sind, dass die Menschen sich nicht integrieren wollen...

...auch, Mensch, AUCH!!!



Alles ist seperat betrachtet nicht das Problem. Aber wenn man alle kleinen Baustellen seperat anpackt, dann verringert sich auch das große Problem. Man muss bedenken, dass, wie hier schon erwähnt wurde, in vielen Ruhrpottstädten auf den Ämtern alles in Türkisch verfügbar ist. Und dazu tragen schon viele Gastarbeiter der ersten Generation bei, die unsere Sprache immernoch nicht sprechen.
Es gab nur eine Generation von Gastarbeitern.

Diese Sprachfaulheit überträgt sich auf die nächsten Generationen usw. Also ich würde nicht sagen, dass diese nicht zum Problem gehören

Sarrazinische Vererbungsle(e)hre - nicht nur Dummheit wird vererbt, sondern Faulheit auch... :LOL::LOL::LOL:
 
Sarrazinische Vererbungsle(e)hre - nicht nur Dummheit wird vererbt, sondern Faulheit auch... :LOL::LOL::LOL:

Naja ich würde es eher Erziehungslehre nennen. Wenn mein Elternhaus nur türkisch spricht, dann werden meine Sprachkenntnisse im Deutschen nicht wesentlich besser ;) Dann hinke ich hinterher usw. usw. Aber von mir aus kannst DU dies auch Vererbungslehre nennen, dass Resultat wäre ja das selbe, dass durch die Faulheit der ersten Generation die zweite generation Probleme hat.
 
weil ...

ich das Thema "Menschen sollten zusammen halten" fantastisch gut umgesetzt sehe.

Was nützt es wenn sich die Völker streiten; irgendwann kommt der Zeitpunkt wo man sich entscheiden muss:
Zusammen halten - egal ob weiss schwarz gelb oder wie auch immer -

oder das war's gewesen.
 
Aber man könnte ja auch nicht zusammen halten und gegen die Affen kämpfen, sondern mit denen coexestieren....

Dein Beispiel spricht ja eher davon, dass sich Gruppen bilden (Nationen) und dann zueinander halten und andere ausgrenzen ;)
 
Ähm, dir ist doch hoffentlich bewußt, daß der Artikel von den beiden Psychologen/Forscher stammt, auf die sich Sarrazin in seinem Buch beruft. Letztendlich bestätigen sie nur, daß Sarrazin sie bzw. ihre "Forschungsergebnisse" mehr oder weniger richtig wiedergegeben hat.

Ja klar. Andere haben ja mehr oder weniger versucht ihren Arsch zu retten, indem sie prompt behaupten, falsch zitiert worden zu sein. Bloß nicht anecken. ;)

Wobei der eine (Rindermann) in Forscherkreisen recht umstritten zu sein scheint: https://citronengras.de/update-heiner-rindermann-ueber-rasse-und-intelligenz/

Aha. Das kommt mir ja irgendwie bekannt vor. :LOL: Fällt dir zu Detlef Rost auch was ein?

Was mich immer wieder verwundert - liest man die Newskommentare zu Sarrazins Buch muss man annehmen, dass mindestens 10.000 Exemplare des Buches an Klamm-Mitglieder gingen und sie dieses Buch mehrfach gelesen haben.

Ja. Das stimmt leider. Leute, die so tun als hätten sie es gelesen, gibt es eben nicht nur unter den Kritikern, sondern auch unter den Befürwortern.

...
Jetzt sucht Deutschland wieder nach einem starken Führer. Nur jetzt sind die Juden nicht mehr so stark unter beschuss sondern die Moslems.
...
Wenn ich lese wieviele den Sarrazin und die Steinbach unterstützen dann muss ich kotzen.

Und ich muss kotzen, wenn ich deinen Beitrag lese! :sick: So viel Unfug in einem Beitrag habe ich hier selten gelesen.

Die Bevölkerung schreit nur:"Böse Presse und böse Politik. Der Mann sagt die Wahrheit, man muss Ausländer zur Integration zwingen."

:think:

Und dann? Was für Wahrheiten spricht Sarrazin denn aus, die nicht schon andere ausgesprochen haben? KEINE!

Achso? Warum sind denn dann nur alle so empört?

Der einzige Unterschied ist der, dass andere nicht polemisiert haben und bemüht waren Lösungen zu finden.

Herr Sarrazin bietet in seinem Buch eine ganze Menge Lösungsansätze.

Das Problem war, dass diese Menschen zum einen nicht provoziert haben und damit weder von Politik noch von der Bevölkerung wahrgenommen wurden.

Ja das stimmt. Ob Herr Sarrazin vielleicht genau deshalb so agiert, wie er es tut? Anders scheint man ja kein Gehör zu finden. Das sagst du ja selbst.

Zum anderen waren die Lösungsansätze unbequem und kompliziert.

Vor allem für die Politiker!

Und jetzt kommt der große Provokateur ohne Lösungen und soll der Messias sein?

Es stimmt einfach nicht, dass Sarrazin kein Lösungsvorschläge macht. Das ist schlichtweg falsch. Das Problem ist nur, dass das ganze Buch lediglich auf 3 Aussagen reduziert wird, wovon eine nicht einmal im Buch zu finden ist.

Sarrazinjünger - das erinnert wirklich an 1933 und viele, die damals gejubelt haben waren weder Nazis noch Rassisten sondern einfach nur kurzsichtig ...

Ja, genau! :ugly:
 
Ja klar. Andere haben ja mehr oder weniger versucht ihren Arsch zu retten, indem sie prompt behaupten, falsch zitiert worden zu sein. Bloß nicht anecken. ;)
Schönes Totschlagargument. Wer gegen Sarrazin argumentiert oder sich falsch wiedergegeben sieht - die wollen alle nur nicht anecken, nicht politisch unkorrekt sein und trauen sich deshalb nicht, die "Wahrheit" zu sagen. Ist irgendwie ermüdend.
Wer sind denn eigentlich diese anderen und wurden sie richtig wiedergegeben?

Aha. Das kommt mir ja irgendwie bekannt vor. :LOL: Fällt dir zu Detlef Rost auch was ein?
Nein, noch nie gehört.

Achso? Warum sind denn dann nur alle so empört?
Weil ein Vorstandsmitglied der Bundesbank und ehemals führender Landespolitiker sich mit seinem Buch diskriminierend über Ausländer äußert!?

Herr Sarrazin bietet in seinem Buch eine ganze Menge Lösungsansätze.
Gibt's dafür eine Übersicht im Netz? Oder wärst du so nett und würdest die hier auflisten?

Ja das stimmt. Ob Herr Sarrazin vielleicht genau deshalb so agiert, wie er es tut? Anders scheint man ja kein Gehör zu finden. Das sagst du ja selbst.
Möglich. Wobei ich davon ausgehe, daß es keine Absicht war. Angeblich soll das Sarrazins Art sein.
Es stellt sich mir aber die Frage, was sinnvoller ist im Sinne von konstruktiver Beitrag zur Problemlösung. Da tendiere ich doch klar zu den sachlichen Publikationen. Ich finde sogar, Sarrazins Buch ist ehern destruktiv. Es ist schlichtweg zu einseitig und befördert damit nur Vororteile in der Gesellscaft.

Vor allem für die Politiker!
Populisten sind immer unbequem für Politiker.