Bei deinem Einwurf bleibt nur zu erwähnen, dass Sarrazin nirgends sagt, dass genetische Merkmale irgendetwas mit den charakterlichen Merkmalen zu tun hat. [...]
Trotzdem ist es ziemlich doof (oder berechnend) von einem jüdischen Gen zu sprechen... So etwas gibt es aus zweierlei Gründen nicht: In den Datenbanken findet man kein solches Gen ( ;) ) und Konvertiten ändern nicht plötzlich ihre Genausstattung...
 
Trotzdem ist es ziemlich doof (oder berechnend) von einem jüdischen Gen zu sprechen... So etwas gibt es aus zweierlei Gründen nicht: In den Datenbanken findet man kein solches Gen ( ;) ) und Konvertiten ändern nicht plötzlich ihre Genausstattung...

Dass diese sich ändert sagt doch keiner. Aber israelische Wissenschaftler haben wohl festgestellt, dass verschiedene jüdische Gruppen in aller Welt gemeinsame Gene aufweisen, die wohl auf einen gemeinsamen Vorfahren von vor 3000 Jahren zurückzuführen sind. Laut den israelischen Wissenschaftlern ist die Begründung darin zu finden, dass die Anzahl der konvertierten relativ gering ist und Juden primär untereinander geheiratet haben in der Vergangenheit. Darauf bezieht sich wohl auch Sarrazin. Ob man dieser Meinung folgt ist dabei wieder was anderes. Aber er sagt damit nicht, dass Jude=Volk ist.
 
@phip
Gibts da noch mehr? Schon mal sehr lustig :mrgreen:

Zum Thema einen Artikel Was darf man heute sagen, was nicht?
Thilo Sarrazin hat ein Buch zum Thema Deutschland und seine (muslimischen) Einwanderer veröffentlicht, hat Statistiken interpretiert und Thesen entwickelt, die diskutiert werden sollten und müssten. Und hat damit einen heftigen öffentlichen Diskurs ausgelöst. Empörung, so haben wir gerade erneut gelernt, tritt immer dann ein, wenn Tabus gebrochen werden. Wenn Themen angesprochen werden, die besser ein untergründiges Dasein führen sollten oder über die man nur in genau festgelegten Worten reden darf. Wenn Fakten auf den Tisch kommen, die zwar lange bekannt sind, die Gutmenschen oder Erregungsdemokraten - wie sie gestern die "Süddeutsche Zeitung" nannte - jedenfalls Menschen, die von der Warte moralischer Überlegenheit aus die Welt beurteilen, sofort als Stammtisch einordnen und die deshalb nicht ausgesprochen werden dürfen. Es sei denn, man wolle in die rechte Ecke gestellt werden. Was für ein Totschlagargument!

Anstatt sich wirklich mit dem Thema auseinander zu setzen wird erstmal draufgehauen und empört, aber sich um Himmelswillen nicht mit dem Thema beschäftigen. Ich habe vorgestern bei n-tv eine Telefonumfrage gesehen wo gefragt wurde ob Sarrazin mit seinen Äußerungen zu weit geht. 4 % meinten Ja und 96 % Nein auch hier zu sehen. Bis 18 Uhr haben sich die Zahlen auch nicht wesentlich verändert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da müsste sich ja der geneigte Abschiebe-Fan mit den Gründen bzw. Motiven für die Taten beschäftigen, und oh schau da, man könnte nicht mehr zwischen Ausländern und Deutschen unterscheiden.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass man nicht alle Straftaten vermeiden kann.
Mir ist auch klar, dass man ein ordentliches Strafsystem braucht.

Aber warum immer über Strafen reden, wenn Prävention für die Gesellschaft viel sinnvoller ist?

Prävention - Das klingt wirklich super - Wirklich - Toll. - Aber WIE und WARUM überhaupt?

Leute die bei dir Zuhause zu GAST sind - Die sich daneben benehmen - Dir Dinge kaputt machen, Dinge klauen, Rumschreien,... - Die würdest du nicht rausschmeißen? Du würdest also das Ganze weiterhin mit dir machen lassen und versuchen gut zu zu reden?

WIESO Sollen die Deutschen sich darum kümmern, dass ein Fremder sich in ihrem Land benimmt? Ich kann das einfach nicht nachvollziehen, warum wir immer für etwas aufkommen müssen, was wir nicht selber verursachen.

Für mich wäre das ein relativ einfacher Punkt. Wer sich nicht benimmt - Der kann gehen. Und das sollte man rigeros durchziehen. Wenn sich die Menschen bemühen wollen und unsere WESTLICHEN Werte annehmen und sich wirklich integrieren möchten um hier weiterhin zu leben. So sollte das wohl auch funktionieren. Aber warum sollte jemand, der sich nicht an Regeln und Gesetze halten kann von uns noch Unterstützung erhalten? Gib mir darauf mal bitte eine plausible Erklärung... Und lass die anderen mal außen vor.
 
Ich bin Pro Sarrazin. Er sagt was DER Wahrheit ist. Es ist wissenschaftlich erwiesen das der mehrheitliche Anteil der Juden ein Gen besitzt was andere Gruppen nicht besitzen, sondern nur unter den Juden vorkommt. Nicht bei allen Juden, aber bei den Meißten !

Bitte macht also nicht den Fehler und denkt Herr Sarazzin sagt, dass alle Juden dieses Gen haben, das ist gar nicht möglich, logisch !

LG, COOCII
 
Prävention - Das klingt wirklich super - Wirklich - Toll. - Aber WIE und WARUM überhaupt?

Leute die bei dir Zuhause zu GAST sind - Die sich daneben benehmen - Dir Dinge kaputt machen, Dinge klauen, Rumschreien,... - Die würdest du nicht rausschmeißen? Du würdest also das Ganze weiterhin mit dir machen lassen und versuchen gut zu zu reden?

Deutscher Pass, schon vergessen? Migrations-Hintergrund bedeutet nicht: Das ist ein Ausländer, sondern jemand hatte Vorfahren, die keine deutschen Staatsangehörigkeit hatten/haben.

WIESO Sollen die Deutschen sich darum kümmern, dass ein Fremder sich in ihrem Land benimmt? Ich kann das einfach nicht nachvollziehen, warum wir immer für etwas aufkommen müssen, was wir nicht selber verursachen.

"Die Deutschen" (= alle mit Deutscher Staatsangehörigkeit) haben sich darum zu kümmern, das ihr Land für jeden lebenswert ist. Und jeder, der sich daneben benimmt, ist ein Fall für die Justiz. BTW: Hast du eine KFZ-Haftpflicht? Da kommst du mit deinen Beiträgen auch für Dinge auf, die andere verursachen.

Für mich wäre das ein relativ einfacher Punkt. Wer sich nicht benimmt - Der kann gehen. Und das sollte man rigeros durchziehen.

Wird gemacht - zum Beispiel bei abgelehnten Ayslbewerbern - selbst wenn sie sich hier "benommen" haben. Auch kriminelle EU-Bürger wandern recht schnell in ihr Heimatland. Nur jemanden mit Deutschem Pass kann man nicht abschieben, nur weil er Vorfahren aus einem anderen Land hat, oder von Geburt an woanders her stammt.

Wenn sich die Menschen bemühen wollen und unsere WESTLICHEN Werte annehmen und sich wirklich integrieren möchten um hier weiterhin zu leben. So sollte das wohl auch funktionieren. Aber warum sollte jemand, der sich nicht an Regeln und Gesetze halten kann von uns noch Unterstützung erhalten? Gib mir darauf mal bitte eine plausible Erklärung... Und lass die anderen mal außen vor.

Da kommen wir wieder zum Anfang: Gibt es Gesetze, wie Integration als essentielle Grundvoraussetzung für die deutsche Staatsbürgerschaft ansehen? Wäre mir neu. Und selbst wenn es sich tatsächlich um Ausländer (im Sinne von "anderer Staatszugehörigkeit") Handelt - was spricht dagegen, dass die hier bleiben, wenn sie sich an die gesetze halten (wie schon erwähnt - ein Großteil von ihnen ist hier her geholt worden, um zu arbeiten, von einem Verfallsdatum der Aufenthaltserlaubniss war damals nicht die Rede).
 
Leute die bei dir Zuhause zu GAST sind - Die sich daneben benehmen - Dir Dinge kaputt machen, Dinge klauen, Rumschreien,... - Die würdest du nicht rausschmeißen? Du würdest also das Ganze weiterhin mit dir machen lassen und versuchen gut zu zu reden?
Hach, die gute alte "Gast"-Metapher. Da halte ich mal dagegen: Warum sollte ich mich bie solchen miesen, feindseligen, teils gewalttätigen Gastgebern auch benehmen?

Und nochmal: Die "Gäste" sind das kleinere Problem. Das Hauptproblem ist der Großteil der Migranten. Da wurden jahrzehntlang Fehler in der Politik und Gesellschaft gemacht. Diese löst man aber weder durch Abschgiebung (weils einfach nicht möglich ist), noch durch Ausgrenzung / Diskriminierung. Vor allem löst man die Probleme nicht von heut auf morgen. Und so lang die Gesellschaft nicht versteht, daß Deutschland ein Einwanderungsland ist, wird es diese Probleme noch lange geben. Leider ist diese Land noch weit davon entfernt.
 
Man kann auch nicht immer die alleinige Schuld nur bei den Politikern suchen.

Jeder von uns trägt dazu bei, dass auch die Muslime sich integrieren. Man muss auch von sich selbst ruhig mal einen Schritt auf solche Menschen zumachen und nicht immer nur den "Schuldigen" irgendwo anders suchen.

Wer von uns geht denn nachmittags in seiner Freizeit mal in solche Viertel oder engagiert und befasst sich intensiv mit diesen Themen? Ich fürchte, die Wenigsten werden auch nur einen Schritt in ein Türkischen Kulturverein (um mal ein Beispiel zu nennen) gehen.

Ausgrenzung bringt jedenfalls gar nichts, aber so wie es Sarrazin sagt, kann man ruhig mal etwas zuspitzen. Nur die Frage ist nicht, ob "Andere" einen Teil zu Integration leisten, sondern die richtige Frage lautet, "was kann ich beitragen".
 
Stehst Du etwa auf die Filme, wo kriminelle Jugendliche mit nem Rentnerkopf Fußball spielen???

gruss kelle!
Völlig aus dem Zusammenhang gerissen.

Er hat doch Recht, wenn ich auf einer Party Gast bin, dann benehme ich mich auch anständig, das gehört zum guten Ton.
Oder furzt rülpst und kotzt du das Sofa auf dem du sitzt in dem Wohnzimmer, von dein Gastgeber voll Herr (Bier)Kelle ??

So auch mit dem Einwanderen in unserem Land. Wir sind Deutschland, wir nehmen herzlich gerne Gäste auf, aber die Gäste sollen sich dann bitte auch benehmen. Das ist sicherlich nicht zuviel verlangt.

LG, COOCII