News Störfall im AKW Fukushima nach Erdbeben

Müssten sie wahrscheinlich auch nicht - wir leben nicht in einer Subduktionszone, sondern haben einige Bruchgräben

Hab dazu nen Artikel gefunden:
Auch der Erdbebenexperte Gottfried Grünthal vom Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam warnt vor ähnlich starken Erdstößen, wie es sie in zurückliegenden Jahrhunderten in Deutschland und Mitteleuropa gegeben habe. Entlang des Rheingrabens habe es Beben gegeben, die auf der Richterskala die Marke 6 überschritten hätten. „Solche Beben könnten immer wieder erreicht werden“, sagte Grünthal der Zeitung.

6,0 ist zwar immernoch 1000x schwächer als in Japan (Bitte verbessert mich wenn die Zahl nicht stimmt, kenn die Formel für die Magnitude nicht mehr so genau), aber ich glaube dass würde eines unserer AKWs schädigen. Und bedenkt: Ein Erdbeben kann auch hier wie in Japan die Stromversorgung kappen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Pripjat (nahe Tschernobyl) - seit 25 Jahren entvölkert - Hiroshima und Nagasaki seit 1949 wieder großflächig bewohnt.
Ich hatte ja auch nicht behauotet daß die Zahl bei Störfall x: Bombe y nicht stimmen kann, nur daß das keine feste Größe ist (selbst wenn man nicht berücksichtigt daß die heutigen Kernwaffen z.T. weitaus verheerender sind als die aus dem Jahr 1945).
Nach der technischen Einstufung liegt ein auslegungsüberschreitender Störfall
ab INES-Stufe 5 vor (nach der politischen Einstufung erst ab 6, aber das nur am Rande), also ab einer Strahlenfreisetzung von 100 TBq. Das ist deutlich weniger als bei einer Kernwaffenexplosion, aber da es nach oben keine "Deckelung" gibt ist es natürlich auch möglich daß die Wirkung einer Waffe weit überschritten wird.
 
Und die Erdbeben dort können welche Stärke haben? Maximal 8 und zwar nicht nach der Richterskala, sondern die Skala die bei 9 einem Richterwert von 6.5 entspricht.
 
Und die Erdbeben dort können welche Stärke haben? Maximal 8 und zwar nicht nach der Richterskala, sondern die Skala die bei 9 einem Richterwert von 6.5 entspricht.

Was ich so auf die schnelle gefunden habe, schreibt das gleiche. Aber es wurde schon gesagt: ein "Station-Blackout" bedarf nicht zwingend einer Naturkatastrophe. Fehlbedienung, Anschläge, Unfälle, Verschleiß - das kann alles dazu führen, das die Kühlung versagt - siehe z.B. Harrisburg 1979.
 
Wir können hier spekulieren wie wir wollen. Bringt alles nichts, da wir nicht wissen, weshalb und worauf jetzt geprüft werden soll.
 
Und die Erdbeben dort können welche Stärke haben? Maximal 8 und zwar nicht nach der Richterskala, sondern die Skala die bei 9 einem Richterwert von 6.5 entspricht.

Hm, also die Japaner dachten auch dort würden die Erdbeben die 8,25 nicht erreich, geschweige denn überschreiten.
Die Natur hats halt mal so an sich daß sie manchmal Dinge macht mit denen kein Mensch gerrechnet hat.
 
Und die Erdbeben dort können welche Stärke haben? Maximal 8 und zwar nicht nach der Richterskala, sondern die Skala die bei 9 einem Richterwert von 6.5 entspricht.

Wenn dem so ist, warum dann diese Vermutung?

Warum? Nur weil man jetzt vielleicht prüfen will, ob Tsunamis und Erdbeben der Stärke 8 bei unseren AKWs zu Schäden führen würde?

Letztlich ist es aber auch irrelevant. Das Erdbeben ist für die Unfälle in Japan ja nur an zweiter Stelle kausal.

Der Stromausfall ist die eigentliche Ursache. Dem begegnete man bisher mit redundanten Versorgungssystemen. Wenn die aber alle ausfallen ist eben die Kacke am dampfen.
 
Wenn dem so ist, warum dann diese Vermutung?
Was weiß ich denn? Ich bin kein Politiker, ich weiß nicht, was in deren Kopf vor sich geht. Vielleicht wollen die sich auch einfach vom Volk nicht vorwerfen lassen, sie hätten nicht ordentlich geprüft. Frag die Merkel doch mal.
 
Letztlich ist es aber auch irrelevant. Das Erdbeben ist für die Unfälle in Japan ja nur an zweiter Stelle kausal.
Damit hast Du recht.
Und die Frage ob bei deutschen Kraftwerken ein schwerer Zwischenfall vorkommen kann ist, da man das Risiko zwar verringern, aber nie völlig auf 0 bringen kann eindeutig mit Ja zu beantworten.
Daher sollte man für die für-und-wider-Diskussion nicht immer wieder die subjektive Sicherheit oder Unsicherheit der AKWs hernehmen, sondern besser fragen:
WENN etwas passiert, sind dei Folgen dann einigermaßen beherrschbar oder nicht?
Und da ist bei Nuklearerignissen die Antwort nach wie vor nein.
 
gerade wurde in Fernsehen gemeldet, dass im Reaktor 4 das Dach geborsten ist und zwei Arbeiter vermisst werden.

kann man nur sagen absolute sch.....
 
... Und Reaktor 4 war "kalt" (Also zum zeitpunkt des Erdbebens/des Tsunamis nicht am Netz)!

Hier geht die Gefahr ausschließlich von Nachzerfallswärme in einem Abklingbecken und im Reaktor aus...
 
könnte denn mit reaktor 5 und 6 was passieren? weil die waren ja auch im wartungsmodus.

soweit ich weiß waren ja 3 reaktoren im wartungsmodus was sicher glück im unglück war.

der wahnsinn das dort noch 50 mitarbeiter um die völlig zerstörung kämpfen. sie sind ja den tödlichen strahlen komplett ausgesetzt und werden so oder so nicht mehr lange leben :/