News Störfall im AKW Fukushima nach Erdbeben

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das AKW Fukushima endgültig explodieren wird.

Was da "explodiert" ist Kühlmittel das verdampft und sich ausdehnt. Damit es zu einer richtigen Explosion kommt fehlt ironischer Weise Wasser.


Aber wieder zeigt sich mal wie gut Politik doch funktioniert. Die Kernkraftbetreiber dort versuchen alles zu vertuschen, die Regierung spielt den ganzen Vorfall herunter und Fräulein Merkel ist bis zur Wahl in Baden-Würtenberg die Alibi-Grüne -.-
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn's jetzt eher eine kulturelle zu Japan Frage ist.
Weiß jemand warum der Regierungssprecher / Premierminister immer so ein blauen Anzug an hat?

Ist vermutlich ein symbolisches Outfit um Solidarität, nähe zum Volk und die Kompetenz eines Ingenieurs zu vermitteln.
*edit* hmm zu langsam
 
Wasser hat neben dem kühlenden Effekt auch noch die Eigenschaft schnelle Atome abzubremsen, was nötig für die Kernspaltung ist. Damit das ganze nicht ausartet nimmt man normal Borsäure um das ganze zu kontrollieren. Das ist (auch) der Grund warum man im Moment nur von ausen mit Wasser kühlt.
 
[...] Denke eher, dass das eine emotionale Entscheidung in der Politik ist. Sind nun mal auch Menschen Politiker und ebenso wie in der Bevölkerung die Angst steigt, vielleicht auch bei einigen Politikern.

Emotionale Entscheidungen in der Regierung? 8O

Na vielen Dank. Dann erst recht abwählen bitte.
 
Dabei gibt es ja derzeit Probleme. Und falls es die Kühlung doch in Teilen funktioniert, wäre derzeit wahrscheinlich zu wenig Wasser vorhanden.
Klar, aber dennoch wird mit Wasser gekühlt, weshalb die Aussage

ToNi_MaCaRoNi schrieb:
Was da "explodiert" ist Kühlmittel das verdampft und sich ausdehnt. Damit es zu einer richtigen Explosion kommt fehlt ironischer Weise Wasser.

fehlerhaft ist.
 
Sie kühlen, soweit ich das verstanden habe, indirekt mit Wasser. Also nur den Reaktormantel, nicht die "heiße" Zone im Reaktor. Was ich gehört habe, sind Teile der Brennstäbe schon so heiß, dass direktes einleiten von kaltem Wasser den selben Effekt hätte wie ein Glas Wasser auf eine Pfanne mit brennendem Fett...
 
Aber du hast ja auf jeden Fall noch Wasser im Reaktor. Klar ist das heiß, aber das kondensiert ja auch wieder. Normalerweise sollte es kein Problem sein, innen wieder aufzufüllen. Du kannst ja auch problemlos nen Topf kaltes Wasser in die mit heißem Wasser gefüllte Badewanne kippen, ohne daß was passiert.

Edit:

TEPCO (Tokyo Electric Power Company) leite seit 20.20 Uhr (Ortszeit) ein Gemisch aus Meerwasser und Borsäure in den Reaktor, um eine befürchtete Kernschmelze und einen sogenannten GAU (Größter Anzunehmender Unfall) wie 1986 in Tschernobyl zu verhindern. Borsäure absorbiert Neutronen und trägt dazu bei, die Kettenreaktion in einem Atomreaktor zu stoppen. Das Auffüllen mit dem Wasser-Säure-Gemisch sollte bis zu zehn Stunden dauern. Bis der überhitzte Reaktorkern abgekühlt ist, können zehn Tage vergehen.

https://www.n24.de/news/newsitem_6725378.html
 
Plutonium kann bei einer Kernschmelze bis zu 2000 Grad heiß werden. Bei diesen Temperaturen kondesiert das Wasser viel zu schnell und es baut sich ein hoher Druck auf der zu einer "Explosion" führen kann, was die letzten Tage ja mit dem Rest des im Reaktor "stehenden" Wassers passiert ist. Deswegen wäre es Unsinn jetzt Wasser einzuleiten wo die Kernschmelze schon im Gange ist. Schau ma von wann deine Quelle ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Plutonium kann bei einer Kernschmelze bis zu 2000 Grad heiß werden. Bei diesen Temperaturen kondesiert das Wasser viel zu schnell und es baut sich ein hoher Druck auf der zu einer "Explosion" führen kann, was die letzten Tage ja mit dem Rest des im Reaktor "stehenden" Wassers passiert ist.

Ja was denn nun?

Plutonium kann bei einer Kernschmelze bis zu 2000 Grad heiß werden. Bei diesen Temperaturen kondesiert das Wasser nicht mehr sondern wird in seine Einzelteile zerlegt, Wasserstoff und Sauerstoff. Und dann passiert was die letzten Tage durch das verbliebene Kühlwasser passiert ist: Der Wasserstoff entzündet sich und es gibt eine Explosion


Entscheide dich mal. Beides ist zwar nicht korrekt, aber ist auch egal. Bei hohen Temperaturen kondensiert Wasser nicht zu schnell, denn dazu müßte es da wo es kondensiert ganz kalt sein. Du erzählst was vom Aufheizen. Dann erzählst du, das Wasser wird gespalten. Mag sein, aber dann explodiert nicht nur Wasserstoff, aber von Knallgas hast du sicher schon mal was gehört. Wäre der Reaktor, so wie du sagst, durch den hohen Druck explodiert, dann hätten das die Nachrichten ganz sicher mitgeteilt...


Edit: Man echt, änderst du aller 2 Minuten deinen Beitrag? Ich denke du hast Ahnung, wieso schreibst du dann jedes Mal neuen Mist? Die Kernschmelze ist zwar im Gange, aber wenn es nicht schlimmer werden soll muß selbstverständlich gekühlt werden. :roll:
 
hmm... also die Busse mit Arbeitern und die Autos der Journalisten kommen durch, aber es gelingt nicht, einen Dieselgenerator auf einem LKW oder an einem Hubschrauber baumelnd da hin zu bringen?
Ich hatte mich mit meiner Aussage in erster Linie auf die Frage bezogen wie die Situation bei einem Totalstromausfall in einem deutschen AKW wäre.
In D hat das THW nun mal in regelmäßigen Abständen im gesamten Bundesgebiet "Fachgruppen Elektroversorgung" mit den notwendigen Netzersatzaggregaten.
Das ist in anderen Ländern oft anders, es kann durchaus sein daß die japanischen Katastrophenschutzbehörden derartige Generatoren nur zentralisiert oder auch gar nicht vorhalten. Und transportable(!) Generatoren mit der notwendigen Leistungsstärke können sonst ggf. schwer zu finden sein.

Dazu kommt noch daß ja auch noch die Bergungsaktion wg. des eigentlichen Erdbebens/Tsunami läuft, und evtl. vorhandene Aggregate auch da gebraucht werden können.
Aus der Ferne ist es natürlich leicht zu sagen "dann schaft doch erstmal eines zum AKW und macht den Rest später", für die Einsatzleitung vor Ort kann sich die Situation allerdings ganz anders darstellen.

Beunruhigend zu wissen, dass ein SuperGau 200mal schlimmer ist als eine Atombombe!
Wo haste Du denn DIE zahlo her? "auslegungsüberschreitender Störfall" (oder Super-GAU) heißt zunächt mal nur daß eine erheblich Menge an Strahlung außerhalb der Anlage freigesetzt wird. Ob das jetzt 0.2 oder 20 oder 20000 Atombomben entspricht ist weder irgendwo festgelegt, noch ist das in jedem Fall gleich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wo haste Du denn DIE zahlo her? "auslegungsüberschreitender Störfall" (oder Super-GAU) heißt zunächt mal nur daß eine erheblich Menge an Strahlung außerhalb der Anlage freigesetzt wird. Ob das jetzt 0.2 oder 20 oder 20000 Atombomben entspricht ist weder irgendwo festgelegt, noch ist das in jedem Fall gleich.

Ob die Zahl stimmt, weiß ich nicht, aber die Fakten sprechen für sich: Pripjat (nahe Tschernobyl) - seit 25 Jahren entvölkert - Hiroshima und Nagasaki seit 1949 wieder großflächig bewohnt.
 
Was habe ich gerade gehört? 58 AKWs in Frankreich?
Und unsere Bevölkerung hat Angst um unsere paar (sicheren) AKWs :D
 
Was habe ich gerade gehört? 58 AKWs in Frankreich?
Und unsere Bevölkerung hat Angst um unsere paar (sicheren) AKWs :D


Sicher kann man dass nicht nennen: Japanische AKWs sind für Erdbeben bis 8,0 ausgelegt, das würden unsere nicht annähernd überstehen. Auch in Deutschland sind ähnliche Beben möglich, zum Beispiel entlang des Rheingrabens. Auserdem ist die in Deutschland verwendete Technologie veraltet (Radioaktiver Dampf wird direkt in die Turbinen geleitet.).
 
Sicher kann man dass nicht nennen: Japanische AKWs sind für Erdbeben bis 8,0 ausgelegt, das würden unsere nicht annähernd überstehen.
Müssten sie wahrscheinlich auch nicht - wir leben nicht in einer Subduktionszone, sondern haben einige Bruchgräben
Auserdem ist die in Deutschland verwendete Technologie veraltet (Radioaktiver Dampf wird direkt in die Turbinen geleitet.).
Das ist so pauschal nicht korrekt. Das gilt für Siedewasserreaktoren (bauartbedingt), aber nicht für Druckwasserreaktoren (häufiger). Generell stimmt aber, das die Anlagen mindestens 15 Jahre alt sind und damit technisch nicht die Neusten...