Das soll ein Nachweis sein?
Natürlich. Die KEF entscheidet am Ende, wie viel Geld die Ö-Re bekommen. Wenn Sie ihren Bedarf nicht begründen können, gibt es nicht mehr.
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Anmerkung: This feature may not be available in some browsers.
Das soll ein Nachweis sein?
Vielleicht hilft das weiter:
https://daserste.ndr.de/ard_check/f...chtlichen-Rundfunks-der-ARD,antworten104.html
Das erklärt mir aber immer noch nicht, wieso z.B. 2011 Monica Lierhaus so ein nettes Gehalt angeboten bekommen hat.
Natürlich. Die KEF entscheidet am Ende, wie viel Geld die Ö-Re bekommen. Wenn Sie ihren Bedarf nicht begründen können, gibt es nicht mehr.
Sorry das es keine neueren Angaben gab. Danach wurde diese Lottofee entlassen.Das ist recht viel, wenn es denn stimmt. Aber als Argument eine Zahl aus 2011 zu benennen ist jetzt auch nicht so aktuell..
Wie auch immer, die öffentlich-rechtlichen haben einen Auftrag, den private nicht erfüllen (müssen). Und an den sind sie halt auch gebunden. Und sie sollen Angebote für die gesamte Bevölkerung schaffen.
Das ist recht viel, wenn es denn stimmt. Aber als Argument eine Zahl aus 2011 zu benennen ist jetzt auch nicht so aktuell..
Wie auch immer, die öffentlich-rechtlichen haben einen Auftrag, den private nicht erfüllen (müssen). Und an den sind sie halt auch gebunden. Und sie sollen Angebote für die gesamte Bevölkerung schaffen.
Dann sag mir doch bitte den Auftrag den die ÖR erfüllen und die Privaten nicht !
Das ist aber nicht die Definition der Gerichte. Die von Dir zitierte Grundversorgung bezieht sich auf Nahrung. Bei Unterhaltung, Bildung, Information haben Gerichte halt eine andere Vorstellung (als ich).Der ÖRR hat die Aufgabe der Grundversorgung nachzukommen. [...] Laut Duden bedeutet der Begriff "Grundversorgung" Versorgung mit dem Notwendigsten.
Nun lässt sich vortrefflich darüber streiten, ob das Auslandsjournal, der Pressespiegel, die Tagesschau und andere Informationssendungen des ÖR "qualitativ hochwertig" sind oder nicht. Neutral und objektiv sind sie auf jeden Fall nicht. Bestenfalls und hoffentlich unabhängig.Wie viele gute Bildungssendungen kennst Du, die auf privaten laufen? Gute Politsendungen? Wo ist das Auslandsjournal, der Pressespiegel, etc?
Ich nicht. Es gibt in einer Gesellschaft immer die unterschiedlichsten Interessen. Je größer die Gesellschaft, desto mehr und breiter. Das kann gar nicht alles bedient werden und ich möchte auch nicht für jede Interessengruppe einen eigenen Sender haben und mitfinanzieren müssen.Nicht zu vergessen die Nischensendungen [...] Ein gewisses Grundangebot davon zu schaffen halte ich gesamtgesellschaftlich für sehr wichtig.
Wie viele gute Bildungssendungen kennst Du, die auf privaten laufen? Gute Politsendungen? Wo ist das Auslandsjournal, der Pressespiegel, etc?
Nicht zu vergessen die Nischensendungen, die vielleicht eher kleine Zielgruppen interessieren, die sich also aus wirschaftlicher Sicht nicht lohnen und deshalb von privaten nicht bedient werden. Ein gewisses Grundangebot davon zu schaffen halte ich gesamtgesellschaftlich für sehr wichtig. Wenn alles nur noch marktwirtschaftlich gesehen wird, dann gibts halt auch nur noch "Mainstream".
Das ist aber nicht die Definition der Gerichte. Die von Dir zitierte Grundversorgung bezieht sich auf Nahrung. Bei Unterhaltung, Bildung, Information haben Gerichte halt eine andere Vorstellung (als ich).
..."Die Anstalt" oder "extra 3". Aber wenn wir mal ehrlich sind, sind das auch nur Unterhaltungssendungen.
Der Punkt ist, dass "Grundversorgung" in puncto Fernsehen nirgends definiert ist. Die Meinung der Gerichte ist daher am ehesten, dass alles, was der ÖR so verbricht und in den Äther rotzt, eine Grundversorgung sei.Es ist traurig, dass unsere Gerichte nicht mal die deutsche Sprache beherschen. Auf welcher Grundlage soll man nur aufbauen, wenn man nicht mal die gemeinsame Sprache spricht?![]()
Mag sein. Aber aus den Sendungen folgt nie eine (nachhaltige) Reaktion aus dem Volk. Im Grunde ist es also egal, was sie senden.Stimmt nicht ganz. Die von dir genannten Sendungen und auch die "Heute-Show" schaue ich auch total gerne. Aber eine Studie hat bereits auch gezeigt, dass gerade Satire-Sendungen weitaus besser bilden, als Nachrichten.
Hier stimme ich Dir zu.Nun lässt sich vortrefflich darüber streiten, ob das Auslandsjournal, der Pressespiegel, die Tagesschau und andere Informationssendungen des ÖR "qualitativ hochwertig" sind oder nicht. Neutral und objektiv sind sie auf jeden Fall nicht. Bestenfalls und hoffentlich unabhängig.
Es ist meiner Meinung nach auch nicht nötig für jeden Kram gleich einen eigenen Sender zu konzipieren. Dennoch versuchen die ÖR ja, das gesamte Spektrum abzubilden und unterhalten deshalb auch solche Dinge wie GZSZ usw., da sie sich eben doch an sämtliche Zuschauer wenden sollen.Das kann gar nicht alles bedient werden und ich möchte auch nicht für jede Interessengruppe einen eigenen Sender haben und mitfinanzieren müssen.
Welcher private Sender überträgt denn Debatten im Parlament? Welcher Private kooperiert mit Frankreich, Schweiz, Österreich und trägt zum kulturellen Austausch bei? Welcher private Sender unterhält (wie die ARD) Regionalanstalten, die nicht nur reißerisch Probleme vor Ort behandeln, sondern auch gezielt regionalpolitische Erscheinungen zeigen?Welche Nischensendungen meinst Du überhaupt?
Das ist in der Tat zu beachten, aber wie gesagt im Rundfunktstaatsvertrag geregelt, dass eben alle Fernsehzuschauer (freilich nicht zur gleichen Zeit) Anspruch auf Informationen entsprechend ihrer Interessen haben.Fraglich ist auch, ob die Öffentlich rechtlichen Sender, den privaten sendern nicht auch eine Marktnische nehmen, die sich eigentlich auch selbst privat finanzieren könnte?
Nur, dass die Definition in dem Fall eben eine andere ist. Die Grundversorgung mit Lebensmitteln usw., die über die Zahlung von HarzIV sichergestellt wird, erfüllt eben Basisbedürfnisse (Stichwort Bedürfnispyramide nach Maslow). Darüber hinaus leben wir in einer hochentwickelten und reichen Gesellschaft in der eben auch höhere Bedürfnisse zu befriedigen sind. Und dazu leistet der ÖR m.e. einen Beitrag.Ist ja auch keine Notwendigkeit der Grundversorgung (Im sinne der Definition!).
Der Anspruch von Satiresendungen liegt, denke ich, vornehmlich in der Unterhaltung. Der von Nachrichtensendungen in der Information. Zur vertiefenden Information gibt es Dokumentationen. Die 'Tagesthemen' versuchen vertiefte Informationen im Rahmen einer ausführlicheren Nachrichtensendung zu geben.Aber eine Studie hat bereits auch gezeigt, dass gerade Satire-Sendungen weitaus besser bilden, als Nachrichten.
Ich vermute das liegt daran, weil Satire-Sendungen vieles auch in Frage stellen und auch die Grundlagen der Ursachen darstellen und nicht immer nur die aktuellen Geschehnisse.
Dann stelle ich mal die Gegenfrage: Ist es denn notwendig, dass Parlamentsdebatten live übertragen werden? Wenn sich die Damen und Herren im Parlament dort einer mehr oder weniger spannenden Debatte hin geben, bin ich normalerweise arbeiten. Höchstens im Urlaub kann ich da mal was verfolgen, wozu ich aber meist auch aus Zeitgründen gar nicht komme. Am Ende schaut man es sich dann doch auf YouTube oder in der Mediathek irgendwo an. Reicht mir voll und ganz. Ich denke, den meisten geht es ähnlich oder die haben erst gar kein Interesse daran.Welcher private Sender überträgt denn Debatten im Parlament?
Böse Zungen könnten jetzt fragen, welchen "kulturellen Austausch" Du mit Frankreich, Schweiz und Österreich haben willst. Wir gehören zum gleichen Kulturkreis und teilen seit Jahrhunderten mehr oder weniger die gleichen Kunst- und Kulturformen. Und das hat schon immer ohne Fernsehen ganz vortrefflich funktioniert. Übrigens funktioniert der kulturelle Austausch mit Luxemburg auch ohne RTL gut.Welcher Private kooperiert mit Frankreich, Schweiz, Österreich und trägt zum kulturellen Austausch bei?
In meinem Fall beträgt die Gesamtzeit, die ich zum Schauen von Regionalsendern in meinem gesamten Leben aufgewendet habe, sicherlich weniger als 50 Stunden. Da läuft ja noch viel mehr Grütze als auf ARD, ZDF und den Dritten. Und Nachrichten aus meiner Region beziehe ich aus dem Internet, also entsprechenden Portalen. Da gibt es auch Videobeiträge. Und die kann ich mir unterwegs auf dem Smartphone oder zuhause auf dem Computer bzw. TV genauso bequem anschauen.Welcher private Sender unterhält (wie die ARD) Regionalanstalten, die nicht nur reißerisch Probleme vor Ort behandeln, sondern auch gezielt regionalpolitische Erscheinungen zeigen?
Nur, dass die Definition in dem Fall eben eine andere ist. Die Grundversorgung mit Lebensmitteln usw. ...

Nun lässt sich vortrefflich darüber streiten, ob das Auslandsjournal, der Pressespiegel, die Tagesschau und andere Informationssendungen des ÖR "qualitativ hochwertig" sind oder nicht.
Ich nicht. Es gibt in einer Gesellschaft immer die unterschiedlichsten Interessen. Je größer die Gesellschaft, desto mehr und breiter. Das kann gar nicht alles bedient werden und ich möchte auch nicht für jede Interessengruppe einen eigenen Sender haben und mitfinanzieren müssen.
Was die Nischensendungen angeht muss ich ganz klar sagen PECH GEHABT!
Welche Nischensendungen meinst Du überhaupt?
- WWM auf RTL
- Dokus auf N24 und N-TV
- Welt Der Wunder (TV)
- Galileo (früher mal besser, mittlerweile auch zunehmend sehr auf Mainstream bezogen, dennoch eine Wissenssendung)
- N-TV und N24 haben auch Politsendungen
Aber Grundversorgung?[Nischensendungen] Alles was eben abseits des Mainstreams liegt. Zum Beispiel Musikgeschmack: sei es klassische Musik oder Volksmusik oder was auch immer, auch wenn ichs nicht mag finde ich es gut, dass es bedient wird. Oder Sport der mal nicht nur Fußball und Formel 1 ist. Hörfilme für Menschen mit Sehschwäche. Gottesdienste unterschiedliche Religionsgemeinschaften. Ratgeber für bestimmte Interessengruppen. Oder oder oder.
Aber Grundversorgung?
Ich meine ja, für die, die sich dafür interessieren, gut und schön (hoffentlich). Aber wie groß muss denn die Interessengruppe sein?
Ich freue mich ja auch, dass es das Musikantenstadl gibt für jene, die das ertragen und überleben können. Aber für meine Musik gibt es gar keine eigene Sendung. Warum gehört also Volksmusik zur Grundversorgung, während ich Altrocker/Metaller YouTube nutzen muss?
Ich freue mich auch, dass es Tatort gibt, aber ist der nun wertvoller/besser/spannender als irgendwas, das beispielsweise auf RTL Crime läuft? Oder auch nur auf irgendeinem Privaten?
Das gleiche gilt für Dokus. Ich sehe weder qualitativ, noch inhaltlich so große Unterschiede.
Sport gehört zur Grundversorgung bei den Preisen für Übertragungsrechte?
Und so weiter und so fort. Am Ende steht aber die alles entscheidene Frage: Warum zur Hölle orientieren sich die ÖR an den Einschaltquoten?
Jetzt sind wir wieder beim Thema "Grundversorgung" und der entsprechenden Definition. "Verbessern" hieß bisher immer, das Angebot zu erweitern. Das stellt aber nach meinen Maßstäben/Ansprüchen nur eine Ausweitung von Müll dar, aber keine Qualitätsverbesserung. Da es aber eben keine Definition der Grundversorgung offiziell gibt, lässt sich das auch nicht messen. In der Folge auch nicht verbessern, weil man Anfangs- und Endzustand eben nicht messbar machen kann.Deshalb das System abschaffen oder versuchen es zu verbessern?
Hast Du da mal ein Beispiel von inhaltlich vergleichbaren Dokus?Da geht's mir anders, da sehe ich qualitativ große Unterschiede.
Na muss man? Wozu? Selbst wenn sie keinen einzigen Zuschauer hätten, müssten sie niemanden entlassen. Wozu Werbung noch zusätzlich?[...] irgendwie muss man ja Qualität messen. Und das geht natürlich immer leicht wenn man Zahlen hat. Vielleicht könnte man das aber auch anders machen.
Deswegen mal an Dich persönlich die Frage: Wenn Du die Wahl hättest. Würdest Du persönlich freiwillig die Gebühr in aktueller Höhe für die aktuell gebotene Leistung bezahlen (und dafür ÖR haben) oder nicht (und dafür auf ÖR verzichten)?
Was auf National Geographic und History Channel läuft (seltener auch bei SyFy), ist meiner Ansicht nach hochwertig, gut bis sehr gut recherchiert und umgesetzt.
Na muss man? Wozu? Selbst wenn sie keinen einzigen Zuschauer hätten, müssten sie niemanden entlassen.
Machen wir es mal anders und betrachten die ÖR als gemeinnützig. Letztlich sollen sie ja angeblich einen "Bildungsauftrag" haben, fördern angeblich Kunst und Kultur, wollen für jeden etwas bieten und müssen nicht gewinnorientiert arbeiten. Also könnte man sie doch als "gemeinnützig" betrachten.Hm naja woher weißt Du dann ob der Programmdirektor seinen Job gut macht? Wie evaluierst Du ihn? Irgendein Maß braucht man doch um Qualität zu beurteilen.