Ist die GEZ-Abgabe gerechtfertigt?


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Sollen sich aus Werbung finanzieren wie jeder andere Sender auch, die Qualität der Presse lässt schon nach bevor wir überhaupt alle auf der Welt waren. :mrgreen:

Man will dort genauso wie die Privaten Quoten Erreichen, schaltet zwar jetzt keine 10 Minuten Spots dennoch nervt es gerade wenn diese Damen und Herren Milliarden im Jahr an Zwangs gebühren bekommen.
Kommt mir so vor als wäre man in einer Knechtschaft.

Denke auch der Antrag vor Gericht wurde nur falsch formuliert, weil Vertragsfreiheit muss doch auch gelten wenn ich etwas mit dem Staat abschließe..
ABER davon abgesehen ALG2 Anträge sind ja auch nicht Rechtswidrig obwohl immer wieder Richter mit den passenden Formulierungen Entscheiden das sie Rechtswidrig sind.
So ist das nun mal: Vorgeführt, abkassiert, ausgelacht, und man soll bloß nichts dagegen machen.

Sonst kommt der Aufruf man solle bösen Menschen nicht folgen die Sozialen Ungehorsam ausüben. :ugly:
 
Ich bin 31 und ich muss ein Programm zahlen, was für Menschen aus dem 2 WK geschaffen ist.....auch habe ich keinen TV-Anschluss und trotzdem muss ich nun dafür zahlen
 
Ich verstehe es sowieso nicht. Da gibt es doch jetzt dieses Gutachten zum ÖR. Darin wird doch alles gesagt, was es zu sagen gibt. Selbst wenn sich jetzt kein Gericht traut, ihn als rechtswidrig einzustufen, so müsste er doch jetzt wenigstens gezwungenermaßen reformiert werden. Und nicht dergestalt, dass er noch teurer für noch weniger Leistung wird.

Ernst gemeinte Frage: Was muss passieren / Was muss wer tun, damit der ÖR reformiert wird? Also dass er entweder
  • spürbar billiger wird,
  • massiv an Qualität und/oder Originalität zunimmt,
  • abgeschafft wird oder
  • dem Modell von PayTV folgt
? Ich meine, kaum jemand ist mit dem ÖR zufrieden, aus unterschiedlichen Gründen. Es wird doch wohl möglich sein, einen Konsenz zu finden, mit dem alle besser leben können?!
 
Meines Wissens mussten alle Bundesländer dem "Vertrag" zustimmen. Wesentlicher Bestandteil der Vorbereitung zur Einführung des neuen Vertrags war demnach abzusichern, dass diese Zustimmung mit an Sicherheit grenzender Sicherheit in diesem Moment erfolgen wird.
Nach meinem Verständnis ist es so, dass jedes einzelne Bundesland "den Stein ins Rollen" bringen könnte. Ich hege da ja eine vage Hoffnung in Herrn Ramelow. Die Linken sind quasi GEZ-Kritiker der ersten Stunde (also nicht der ersten Stunde der GEZ sondern der ersten Stunde der Linken). Sollte ich richtig liegen und darin ein möglicher Weg für eine Reformierung bestehen würden mir nicht viele offentsichtliche Gründe einfallen welche die Linken davon abhalten sollten sich entsprechend zu bemühen. So eine Nummer würde ihnen ordentlich Symphatien bei den Wählern einbringen, birgt aber nach meiner Vermutung ein kaum kalkulierbares "mediales Risiko". Eben jenes wegen dem sich vermutlich keine große Partei in der Spitze so wirklich an das Thema ranzutrauen scheint.
Im Kleinen übrigens sehr wohl. Ich hatte vor 2-3 Jahren mal das "Vergnügen" meinen Kreistagsbgeordneten zu interviewen. Der junge Herr von der SPD antowortete zu meiner Überraschung ziemlich kritisch auf das Thema (welches ich mir nicht verkneifen konnte) und stimmte mir zu, dass er gut nachvollziehen könne, dass es "zumindest aus Sicht der Bürger Reformierungsbedarf bestünde". "Der Vertrag wie er zur Zeit existiert, habe einige Elemente die für viele nur sehr schlecht nachzuvollziehen seien." Heißt eigentlich nichts, klang aber in der Situation wie "ich bin Ihrer Meinung, möchte das aber lieber nicht so direkt sagen".
 
Meines Wissens mussten alle Bundesländer dem "Vertrag" zustimmen. [...]
Nach meinem Verständnis ist es so, dass jedes einzelne Bundesland "den Stein ins Rollen" bringen könnte. [...] Ich hatte vor 2-3 Jahren mal das "Vergnügen" meinen Kreistagsbgeordneten zu interviewen. Der junge Herr von der SPD antowortete zu meiner Überraschung ziemlich kritisch auf das Thema (welches ich mir nicht verkneifen konnte) und stimmte mir zu, dass er gut nachvollziehen könne, dass es "zumindest aus Sicht der Bürger Reformierungsbedarf bestünde". "Der Vertrag wie er zur Zeit existiert, habe einige Elemente die für viele nur sehr schlecht nachzuvollziehen seien." [...]
Ok, also meine nächste Frage wäre dann, ob aus der Sicht der Politik dieser Reformierungsbedarf nicht besteht und ob die Politik den bestehenden Vertrag vollumfänglich versteht und zustimmt.

Ich meine, so wie er sich ausdrückt, kann er alles und jeden verstehen, sieht aber keinen Handlungsbedarf. "Sich nicht trauen" ist mal ganz schlecht für einen Politiker. Das kann ein Lehrling im ersten Lehrjahr bringen, aber nicht ein Mann, der sich als Vertreter seiner Wähler versteht, die ihm ein Problem offen auf den Tisch legen.

Außerdem verstehe ich auch nicht ganz, warum das niemand angeht. Die Öffentlich-Rechtlichen sind ja definitionsgemäß eigentlich Dienstleister am Volke. Sie sind überparteilich und unabhängig, gerade auch weil sie sich aus Gebühren und nicht aus Werbung oder anderen Investitionsquellen nähren. Eigentlich müssten die exakt so sein, wie es das Volk möchte und müssten eigentlich auch verschwinden, wenn die Mehrheit des Volkes sie gar nicht (mehr) möchte, oder?
 
Rundfunkbeitrag: Einnahmen wachsen um mehr als acht Prozent

Folgende News wurde am 18.06.2015 um 18:50:43 Uhr veröffentlicht:
Rundfunkbeitrag: Einnahmen wachsen um mehr als acht Prozent
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Berlin/Köln (dpa) - Die Regierungschefs der Länder haben eine Entscheidung über die Verwendung der Mehreinnahmen von ARD, ZDF*und Deutschlandradio aus dem Rundfunkbeitrag vertagt.
Sie wollen darüber erst im Frühjahr 2016 beraten. Dann soll auch der neue Finanzbedarf der Anstalten feststehen, erklärte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD)*am Donnerstag in Berlin.
Die Einnahmen aus dem Beitrag stiegen 2014 nach neuesten Zahlen des GEZ-Nachfolgers im Vergleich zum Vorjahr um 643 Millionen Euro auf 8,324 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 8,37 Prozent. Der Beitrag liegt für jeden Haushalt bei 17,50 Euro im Monat.
Nach bisheriger Planung ergeben sich von 2013 bis 2016 durch die Umstellung bei der Beitragserhebung Mehreinnahmen von 1,5 Milliarden Euro - die den öffentlich-rechtlichen Sendern allerdings nicht zugutekommen. Das Plus geht über den angemeldeten Bedarf der Anstalten hinaus und fließt daher auf Sperrkonten.
Im Gespräch sind unter anderem ein Einfrieren des Beitrags bis 2020 sowie eine Begrenzung von Werbung und Sponsoring. Die Ministerpräsidenten beschlossen aber Erleichterungen etwa für volljährige Kinder, deren Eltern vom Beitrag befreit sind, sowie für Betriebe und Einrichtungen wie Kitas. Der neue Beitrags-Staatsvertrag soll am 1. Januar 2017 in Kraft treten.
Fünf Millionen Wohnungen wurden 2014 neu für den Rundfunkbeitrag angemeldet, zwei Millionen abgemeldet. Dadurch ergibt sich ein Zuwachs von drei Millionen Wohnungen, so dass nun knapp 40 Millionen Wohnungen vom Beitragsservice erfasst sind. Seit 2013 wird der Rundfunkbeitrag*pro Haushalt berechnet. Zuvor ging es danach, ob man ein Radio oder einen Fernseher besaß.
«Das neue Modell hat eine Beitragsgerechtigkeit erbracht, wie wir sie vorher nicht erwartet hätten», sagte der Geschäftsführer des Beitragsservice, Stefan Wolf. «Wir dachten immer, unser blinder Fleck da draußen bewegt sich bei einem Prozent, aber es waren deutlich mehr, wie sich inzwischen gezeigt hat. Erstaunlich war für uns auch, dass das neue Beitragsmodell einen Schub freiwilliger Anmeldungen produziert hat.»
Allerdings sei der derzeit hohe Ausschöpfungsgrad eine Momentaufnahme, nachdem dem Beitragsservice zum 1. März 2013 die Daten der Einwohnermeldeämter übermittelt worden waren. «Dieser Datenbestand wird sich kaum auf diesem hohem Niveau halten lassen, weil Veränderungen zum Beispiel durch Umzüge nicht immer auch den Einwohnermeldeämtern angezeigt werden», erläuterte SWR-Justiziar Hermann Eicher.
Er warnte deshalb davor, schon in nächster Zeit neue Entscheidungen von großer finanzieller Tragweite zu treffen. Dazu gehöre auch der Vorschlag, die Werbung bei ARD und ZDF einzuschränken. «Was für eine Chance, den Rundfunkbeitrag jetzt auf Jahre hinaus stabil zu halten», sagte Eicher. «Niemand hätte das vor der Reform erwartet und das sollte man jetzt auch nicht ohne Not aufs Spiel setzen.»
 
freiwillige Anmeldung? Die Leute waren vielleicht eher gezwungen ja selbst wenn Sie kein gerät hatten...
man kann ja auch alles schön reden!
 
Der Artikel ist sicher nur Comedy. Der Journalistendarsteller dem diese Sätze zum mitschreiben diktiert wurden hat sich wahrscheinlich bepisst vor Lachen. Leider durfte er sie nur umkommentiert veröffentlichen.
 
Geforderte Barzahlung der Rundfunkgebühren: Nun meldet sich die GEZ zu Wort

Folgende News wurde am 21.06.2015 um 09:16:00 Uhr veröffentlicht:
Geforderte Barzahlung der Rundfunkgebühren: Nun meldet sich die GEZ zu Wort
Shortnews

Die von Journalist Norbert Häring geforderte Barzahlung der Rundfunkgebühren, mit der er das System zum Einstürzen bringen wollte, hat den öffentlich-rechtlichen Sendern wohl einen ordentlichen Schreck verpasst. (ShortNews berichtete).

Denn nun hat sich der "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" (auch GEZ genannt) zu diesem Thema auf ihrer Webseite in einem Schreiben zu Wort gemeldet.


Darin wird klargestellt, dass die Rundfunkgebühren nicht bar entrichtet werden können. Allerdings werden für diese Behauptung keinerlei gesetzliche Grundlagen angeführt.
 
Wiederstand gegen GEZ: Viele zahlen die Gebühr nicht - 20 Millionen ...

Folgende News wurde am 21.06.2015 um 13:59:00 Uhr veröffentlicht:
Wiederstand gegen GEZ: Viele zahlen die Gebühr nicht - 20 Millionen Mahnschreiben
Shortnews

Über vier Millionen Deutsche weigern sich, die Zwangsabgabe an die GEZ zu bezahlen. Im Vergleich zum Jahr 2013 wurde unter den Verweigerern ein Anstieg von 90 Prozent verzeichnet.

Die Anstalt kommt mit dem Mahnen der säumigen Zahler so gut wie nicht hinterher. 20 Millionen Mahnschreiben wurden bereits losgeschickt.


Obwohl bei den Verweigerern ein Anstieg zu verzeichnen ist, wurden mehr Einnahmen erzielt. Bei 890.212 Haushalten wurde vollstreckt. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Anstalt 2014 643 Millionen Euro mehr ein und kommt somit auf 8,324 Milliarden Euro.
 
Und was machen die mit dem Geld?
Mahnschreiben finanzieren :ugly:


Zumal ich jede Beitragsrechnung per Post bekomme. Ich möchte nicht wissen, wie viele Briefe die jeden Tag verschicken.

Wir sollen doch für internetfähige Geräte bezahlen, warum können die denn ihre verkackten Rechnungen nicht per Mail schicken? Wer sie per Post will kann dem ja widersprechen.
Damit könnte man Millionen sparen, aber wozu... Irgendwie muß das Geld ja ausgegeben werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
ARD meldet bis 2020 Mehrbedarf in Milliardenhöhe an

Folgende News wurde am 28.08.2015 um 16:11:58 Uhr veröffentlicht:
ARD meldet bis 2020 Mehrbedarf in Milliardenhöhe an
Top-Themen

Berlin (dpa) - Die ARD möchte wegen ihres wachsenden Geldbedarfs an den Milliarden-Überschuss aus dem Rundfunkbeitrag heran, der bislang auf Sperrkonten eingefroren ist. Sie legte der Expertenkommission KEF einen Antrag für die Finanzen von 2017 bis 2020 vor. Gute Programme kosteten Geld, deswegen brauche man für die kommende Beitragsperiode ab 2017 einen Ausgleich, so der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor. Die KEF überprüft den angemeldeten Bedarf der Rundfunkanstalten und gibt eine Empfehlung zur Höhe des Rundfunkbeitrags ab.
 
Wie wäre es denn mal, die Überschüsse an die Beitragszahler zurück zu erstatten?

Man müßte eine Sammelklage anzetteln mit zig-tausenden gleichgesinnten, um zumindest mal ein klein wenig Druck auszuüben. Die höhe des Rundfunkbeitrags ist so unglaublich utopisch in Anbetracht der Anzahl der Zahlungspflichtigen. Der reale Bedarf bei einer vernünftigen Definition einer Grundversorgung dürfte weit unter 10€ pro Monat und Haushalt liegen.

Aber bereits an dieser Definition scheitert es ja. ARD, ZDF u. DRadio haben quasi freie Hand bei der Auslegung dieser Grundversorgung und werden da vom Gesetzgeber gedeckt.
 
es ist wirklich zum kotzen, dieses Krebsgeschwür wird wachsen, erst die Reserven fressen und dann immer mehr Futter wollen, wir müssen uns dagegen wehren sonst wird sein Hunger immer größer
 
Sie sind auf jeden Fall schon jetzt deutlich witziger geworden:

"Diese Mehreinnahmen sind ja auch von Rundfunkbeitragszahlern für Rundfunkzwecke entstanden" - Lutz Marmor.

"Es geht uns nur darum, den schon jetzt von Kürzungen geprägten Status Quo zu erhalten" - Lutz Marmor

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